Auswählen der für jeden Scan verwendeten Scanmodule

 

Gilt für: Forefront Protection for Exchange

Letzte Änderung des Themas: 2010-05-10

Standardmäßig werden von Forefront Protection 2010 für Exchange Server (FPE) für jeden Antivirusscan-Auftragstyp (Echtzeit, Transport, geplant und bei Bedarf) die gleichen Scanmodule verwendet. Zum Erreichen der maximalen Leistung wird empfohlen, die Standardeinstellungen beizubehalten, damit alle verfügbaren Module verwendet werden. Wenn Sie jedoch diese Einstellungen auswählen, können Sie für jeden Scanauftrag manuell mindestens ein Antivirus-Scanmodul deaktivieren. Sie können jeden Scanauftragstyp gesondert konfigurieren, da die Moduleinstellungen nicht global gelten.

Weitere Informationen zu individuellen Scanmodulen finden Sie auf der Website des jeweiligen Herstellers. Links sind verfügbar unter Microsoft Hilfe- und Supportcenter.

Hinweis Hinweis:
Für Antispyware-Scanvorgänge muss die Microsoft Antimalware Engine verwendet werden. Dieses Modul ist standardmäßig aktiviert und kann nicht deaktiviert werden.
So wählen Sie manuell die für jeden Scanauftrag verwendeten Module aus
  1. Klicken Sie im Forefront Protection 2010 für Exchange Server Administrator Console auf Richtlinienverwaltung, und klicken Sie unter Globale Einstellungen auf Erweiterte Optionen.

  2. Wählen Sie im Bereich Globale Einstellungen - Erweiterte Optionen unter dem Abschnitt Intelligente Modulverwaltung in der Dropdownliste Modulverwaltung die Option Manuell aus.

  3. Im Abschnitt Modulauswahl können Sie für jeden Scanauftragstyp bestimmte Module aktivieren oder deaktivieren. Wählen Sie das Modul und den Scantyp aus, das bzw. den Sie ändern möchten, und wählen Sie anschließend Aktiviert (Standard) oder Deaktiviert aus. Wiederholen Sie diesen Schritt, um zusätzliche Module zu ändern, und klicken Sie dann auf Speichern.

Hinweis Hinweis:
Informationen zum Ändern des Zeitplans für Modulupdates finden Sie unter Konfigurieren von Modul- und Definitionsupdates.

Sie können die Aktion festlegen, die von FPE ausgeführt werden soll, wenn ein Scanmodulfehler auftritt. Beispiele hierfür sind eine Modulausnahme, zu viele Schreib-/Lesevorgänge, ein gefundener Virus ohne Virusnamen, mehrere Modulfehler und jeder andere Fehlercode, der von einem Modul zurückgegeben wird.

So konfigurieren Sie die Modulfehleraktion
  1. Klicken Sie im Forefront Protection 2010 für Exchange Server Administrator Console auf Richtlinienverwaltung, und klicken Sie unter Globale Einstellungen auf Erweiterte Optionen.

  2. Konfigurieren Sie im Bereich Globale Einstellungen - Erweiterte Optionen unter dem Abschnitt Scans die Aktion bei Modulfehler durch Auswählen eines der folgenden möglichen Werte:

    1. Ignorieren — Der Fehler wird im Programmprotokoll eingetragen.

    2. Erkennung überspringen – Protokolliert den Fehler im Programmprotokoll und zeigt auf der Benutzeroberfläche einen EngineError-Eintrag mit dem Status Erkannt an.

    3. Löschen – Der Fehler wird im Programmprotokoll eingetragen, die Datei, die den Fehler verursacht hat, wird gelöscht, und auf der Benutzeroberfläche wird ein EngineError-Eintrag mit dem Status Entfernt angezeigt. Die Datei, die den Modulfehler verursacht hat, wird immer unter Quarantäne gestellt. Der Standardwert ist Löschen.

  3. Klicken Sie auf Speichern.

 
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