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Bereitstellen von Agents in Operations Manager 2007

Letzte Aktualisierung: September 2009

Betrifft: Operations Manager 2007 R2, Operations Manager 2007 SP1

Bevor Sie die Überwachung Ihrer Umgebung aufnehmen, müssen Sie entscheiden, welche Anwendungen und Geräte überwacht werden sollen. Anschließend geben Sie die Computer an, die die betreffenden Anwendungen unterstützen.

Überwachen Windows-basierter Systeme

Microsoft System Center Operations Manager 2007 bietet zwei Methoden für die Überwachung Windows-basierter Computer: Mit Agents verwaltete Überwachung und Überwachung ohne Agents.

  • Mit Agents verwaltete Überwachung

    Auf Computern, die mit Agents verwaltet werden, ist ein Operations Manager-Dienst installiert. Bei diesem Dienst, der in der Liste Dienste der Computerverwaltung als "Integritätsdienst" aufgeführt wird, handelt es sich um den Operations Manager-Agent. Bei der Überwachung von Computern über Agents kann auf alle Operations Manager-Optionen und Funktionen zugegriffen werden; daher kommt in der überwiegenden Anzahl der Fälle diese Überwachungsmethode zum Einsatz. Agents spielen auch eine Rolle bei der Verwaltung ohne Agents.

  • Überwachung ohne Agents

    Windows-basierte Computer, auf denen kein Agent installiert werden kann, können ohne Agent überwacht werden. Zur Verwaltung eines Computers ohne Agent können Sie Kommunikationsverbindungen zwischen einer Verwaltungsgruppe, einem Proxyagent und dem Computer ohne Agent einrichten. Zudem können Sie mithilfe der Überwachung ohne Agent Netzwerkgeräte und Systeme überwachen, die nicht unter Windows ausgeführt werden.

Weitere Informationen über die Bereitstellung und Verwendung von Operations Manager-Agents auf Windows-basierten Systemen finden Sie im Abschnitt Bereitstellen von Windows-Agents.

Überwachen von UNIX- oder Linux-basierten Systemen

Mit System Center Operations Manager 2007 können IT-Fachleute die Systemintegrität sowie Ereignisse auf Computern überwachen, auf denen UNIX- und Linux-Betriebssysteme ausgeführt werden. Unter anderem können folgende Aspekte überwacht werden:

  • Dateisysteme und Netzwerkschnittstellen

  • Kritische Systemprozesse (beispielsweise Syslog, Cron und andere)

  • Schlüsselkonfigurationen (beispielsweise die Auflösung von Hostnamen oder die richtige Konfiguration von Komponenten der WS-Verwaltung)

  • Attribute des Kernsystems (beispielsweise die Integrität von Systemspeicher und Prozessoren)

  • Physischer und logischer Speicherplatz, Swapspeicherplatz und Systemspeicher

  • Durch Anwendungen oder Prozesse verursachte Leistungsminderung

System Center Operations Manager 2007 unterstützt die Überwachung der folgenden UNIX- und Linux-Betriebssysteme:

  • AIX 5.3 (Power), 6.1 (Power)

  • HP-UX 11iv2 (PA-RISC und IA64) und 11iv3 (PA-RISC und IA64)

  • Red Hat Enterprise Server 4 (x86 und x64) und 5 (x86 und x64)

  • Solaris 8 (SPARC), 9 (SPARC) und 10 (SPARC und x86-Versionen ab 120012-14)

  • SUSE Linux Enterprise Server 9 (x86) und 10 SP1 (x86 und x64)

Weitere Informationen über die Bereitstellung und Verwendung von Operations Manager-Agents auf UNIX- oder Linux-basierten Systemen finden Sie im Abschnitt Bereitstellen von UNIX- oder Linux-Agents.

Verwalten von Agents

Nach der Installation und Konfiguration von Agents auf Computern, die überwacht werden sollen, bietet Operations Manager 2007 einige Tools und Vorgehensweisen, die sich für die Verwaltung der bereitgestellten Agents einsetzen lassen.

Weitere Informationen über die Verwaltung von Agents finden Sie im Abschnitt Arbeiten mit Agents.

 
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