FSOCS – Filtern nach Inhalten

 

Gilt für: Forefront Security for Office Communications Server

Letzte Änderung des Themas: 2012-07-03

Mithilfe der Inhaltsfilterung in Microsoft Forefront Security for Office Communications Server (FSOCS) können Administratoren Nachrichten nach Absender, Empfänger und Domänenadresse sortieren. Die Inhaltsfilterung ist ein weiteres Tool, mit dem die Verwaltung des in Ihrem Unternehmen ein- und ausgehenden Nachrichtenflusses unterstützt wird.

Administratoren können beliebige Kombinationen eingehender (außerhalb des Unternehmens erstellter), ausgehender (das Unternehmen verlassender) oder interner Nachrichten (Intranet des Unternehmens) scannen. Diese Auswahl erfolgt im Dialogfeld Einstellungen für Scan-Auftrag (weitere Informationen finden Sie unter IM-Scanauftrag). In der Standardeinstellung sind alle Optionen aktiviert.

Durch Filtern nach Absender oder Empfänger können Nachrichten von bestimmten Absendern, aus bestimmten Domänen oder an bestimmte Empfänger herausgefiltert werden. Es können Platzhalterzeichen verwendet werden, um Filter wie "*@example.com" zu aktivieren, mit denen alle Nachrichten einer bestimmten Domäne gefiltert werden.

So konfigurieren Sie das Filtern nach Absender oder Empfänger
  1. Klicken Sie im Navigationsbereich auf FILTERN, und klicken Sie dann auf das Symbol Inhalt.

  2. Wählen Sie im Bereich Filtern nach Inhalten im oberen Abschnitt die Option IM-Scan-Auftrag aus.

  3. Wählen Sie im Bereich Inhaltsfelder die Option Domäne/Adresse aus, und klicken Sie dann im Abschnitt Filtern nach Inhalten auf die Schaltfläche Hinzufügen.

  4. Geben Sie in das Feld den Absender oder die Domäne ein, nach dem bzw. der gefiltert werden soll. Wenn Sie einen generischen Domänennamenfilter verwenden möchten, geben Sie vor dem Domänennamen als Platzhalterzeichen ein Sternchen (*) ein.

    Beispiele:   

    Generische Domäne: *@example.com

    Bestimmter Absender: jemand@example.com

  5. Geben Sie den Absender oder die Domäne ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE. Sie können beliebig viele Einträge hinzufügen.

  6. Aktivieren Sie den Filter mit dem Feld Filter.

  7. Geben Sie im Feld Aktion an, welche Aktion bei einer Übereinstimmung mit dem Filter ausgeführt werden soll.

  8. Wenn bei einer Filterübereinstimmung Benachrichtigungen gesendet werden sollen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benachrichtigungen senden. Die Inhaltsadministratoren werden mit einer Benachrichtigung darauf hingewiesen, dass eine Nachricht gefiltert wurde. Darüber hinaus müssen Sie die Benachrichtigungen konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter FSOCS – Ereignisbenachrichtigungen.

  9. Wenn Sie das Element bei einer Filterübereinstimmung unter Quarantäne stellen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Quarantäne. Wenn die Quarantäne aktiviert ist, werden gelöschte Anlagen und entfernte Nachrichten gespeichert, sodass sie wiederhergestellt werden können. Entfernte wurminfizierte Nachrichten können jedoch nicht wiederhergestellt werden.

  10. Klicken Sie auf Speichern.

Beim Filtern mithilfe des Felds Absender-Empfänger wird in FSOCS versucht, den Anzeigenamen, die Adresse oder die Domäne des Absenders zu vergleichen. Wenn bei einem der verglichenen Elementen eine Übereinstimmung auftritt, wird die für den Filter aktivierte Aktion für die Nachricht angewendet.

Sie können einen Absender-Empfängerfilter erstellen, mit dem alle Nachrichten sämtlicher Benutzer einer Domäne mit Ausnahme bestimmter Benutzer in dieser Domäne gefiltert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Filtern von Nachrichten aller Benutzer in einer Domäne mit Ausnahme bestimmter Benutzer.

Sie müssen die Aktion angeben, die in FSOCS bei Erkennen einer Übereinstimmung mit Ihren Filterkriterien ausgeführt werden soll.

HinweisHinweis:
Sie müssen die Aktion für jeden von Ihnen konfigurierten Inhaltsfilter festlegen. Die Aktionseinstellung ist nicht global.

Folgende Aktionen können ausgewählt werden:

 

Aktion Beschreibung

Überspringen: nur erkennen

Zeichnet die Anzahl der Nachrichten auf, die den Filterkriterien entsprechen, ermöglicht jedoch eine normale Weiterleitung der Nachrichten. Wurde jedoch unter Allgemeine Optionen das Kontrollkästchen Beschädigte komprimierte Dateien löschen, Beschädigte Uuencode-Dateien löschen oder Verschlüsselte komprimierte Dateien löschen aktiviert, wird das Element bei Übereinstimmung mit einer dieser Bedingungen gelöscht.

Blocken: Übertragung verhindern

Verhindert, dass die IM-Nachricht oder die übertragene Datei den beabsichtigten Empfänger erreicht.

Erstellte Inhaltsfilter können bearbeitet werden.

So bearbeiten Sie einen Inhaltsfilter
  1. Klicken Sie im Navigationsbereich auf FILTERN, und wählen Sie dann das Symbol Inhalt aus.

  2. Wählen Sie im Bereich Filtern nach Inhalten im oberen Bereich den Scan-Auftrag aus, für den der Inhaltsfilter bearbeitet werden soll.

  3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen für die einzelnen Felder im Bereich Filtern nach Inhalten vor. Die Änderungen gelten für den ausgewählten Scan-Auftrag.

  4. Klicken Sie auf Speichern. Jede Änderung an der Konfiguration bewirkt, dass die Schaltflächen Speichern und Abbrechen aktiviert werden. Wenn Sie den ausgewählten Scan-Auftrag ändern und danach zu einem anderen Scan-Auftrag oder einem anderen Bereichssymbol wechseln möchten, werden Sie aufgefordert, Ihre Änderungen zu speichern oder zu verwerfen.

Verwenden Sie Platzhalterzeichen, damit Ihre Filter den Mustern der Inhalte entsprechen. Sie können die folgenden Zeichen verwenden, um Ihre Filter zu verfeinern:

 

Platzhalterzeichen Beschreibung

*

Dient als Platzhalter für eine beliebige Anzahl von Zeichen. Sie können mehrere Sternchen verwenden. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für die Verwendung:

  • Einfach: Mit jedem dieser Muster mit einem Platzhalterzeichen könnten Sie die Datei veryevil finden: veryevil*, very*, *il

  • Mehrfach: Mit jedem dieser Muster mit mehreren Platzhalterzeichen könnten Sie veryevil finden: V*r*v*l, *very*, *evil*

?

Entspricht einem einzelnen Zeichen, da zahlreiche böswillige Benutzer zusätzliche Zeichen zwischen Buchstaben einfügen, um Filter zu spoofen.

Sie können beispielsweise C-O-N-T-E-S-T mit folgendem Filter filtern: C?O?N?T?E?S?T

[set]

Eine Liste von Zeichen und Bereichen, die in eckige Klammern eingeschlossen ist [abcdef]. Ein einzelnes Zeichen in der angegebenen Menge stimmt überein.

So ist der Satz beispielsweise hilfreich, um eine einzelne Regel für Fälle zu erstellen, in denen die Zahl Null (0) anstelle des Buchstabens "o" verwendet wird (so können z. B. die Schreibweisen Pornografie und P0rnografie mithilfe des folgenden Filters gefiltert werden: P[o0]rnographie).

[^set]

Wird für das Ausschließen von Zeichen verwendet, von denen Sie wissen, dass sie nicht verwendet werden.

[range]

Dient dazu, mehrere mögliche Werte in einer Menge anzugeben. Er wird durch ein Anfangszeichen, einen Bindestrich (-) und ein Endzeichen angegeben.

klez[ad-gp] stimmt z. B. mit kleza, klezd, kleze, klezf, klezg und klezp überein, nicht jedoch mit klezb oder klezr.

\char

Gibt an, dass Sonderzeichen zeichengetreu verwendet werden (Zu den Zeichen gehören: * ? [ ] - ^ < >). Der umgekehrte Schrägstrich wird als Escapezeichen bezeichnet und gibt an, dass ein reserviertes Steuerzeichen als Textzeichen zu interpretieren ist.

Wenn Sie z. B. *hello* eingeben, gehen Sie in der Regel von einer Übereinstimmung mit "hello" an einer beliebigen Stelle im Dateinamen aus. Wenn Sie *\*hello\** eingeben, finden Sie eine Übereinstimmung mit *hello*. Wenn Sie *\*hello\?\** eingeben, finden Sie eine Übereinstimmung mit *hello?*.

HinweisHinweis:
Sie müssen vor jedem Sonderzeichen ein \ verwenden.

Ebenso wie die jeweiligen Absender-Empfängerinhaltsfilter können Sie entsprechende Listen erstellen, um so Filtersammlungen zu erhalten, die für verschiedene Scan-Aufträge oder zum Organisieren der Filter verwendet werden können. Die einzelnen Filter werden wie beschrieben erstellt. Nun handelt es sich jedoch bei jedem Filter um einen Teil einer Liste.

Erstellen Sie zunächst eine neue Filterliste für die Absender-Empfängerfilter.

So erstellen Sie eine Inhaltsfilterliste
  1. Klicken Sie im Abschnitt FILTERN des Navigationsbereichs auf das Symbol Filterlisten.

  2. Wählen Sie im Bereich Listentypen die Option Absender-Empfänger aus.

  3. Klicken Sie im Abschnitt Listennamen auf die Schaltfläche Hinzufügen.

  4. Geben Sie im angezeigten Feld einen Namen für die neue Liste ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE. Die leere Liste wird dem Bereich Listennamen hinzugefügt.

  5. Wählen Sie im Abschnitt Listennamen die neue Liste aus, und klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten.

  6. Fügen Sie der Liste im Dialogfeld Filterliste bearbeiten Elemente hinzu. Hierbei kann es sich entweder um bestimmte Absender oder um verallgemeinerte Domänen handeln.

    1. Klicken Sie im Abschnitt In Filter einschließen auf die Schaltfläche Hinzufügen.

    2. Geben Sie in das angezeigte Textfeld einen Absender, einen Empfänger oder eine Domäne ein, die in die Liste eingeschlossen werden soll. Drücken Sie anschließend die EINGABETASTE. Sie können beliebig viele Elemente verwenden, die jedoch jeweils separat eingegeben werden müssen. Für die Elemente gelten alle Regeln, die bereits beim Erstellen der einzelnen Sender-Recipients-Filter beschrieben wurden.

    3. Geben Sie im Abschnitt Aus Filter ausschließen Daten ein, die niemals in der Filterliste enthalten sein sollen. Dadurch wird verhindert, dass diese Daten beim Importieren einer Liste aus einer Textdatei versehentlich hinzugefügt werden. Weitere Informationen zum Importieren von Dateien finden Sie unter Importieren von Elementen in eine Filterliste.

    4. Klicken Sie auf OK, wenn Sie alle gewünschten Elemente hinzugefügt haben. Die von Ihnen eingegebene Liste mit Elementen wird alphabetisch geordnet im Bereich neben Listennamen angezeigt.

  7. Klicken Sie auf Speichern.

  8. Konfigurieren Sie die Filterliste wie unter Konfigurieren der Absender-Empfängerfilterung beschrieben.

Daten für Filterlisten können offline in Editor oder einem ähnlichen Text-Editor erstellt und dann mithilfe von Forefront Server Security Administrator in die entsprechende Filterliste importiert werden. Beachten Sie, dass mit FSOCS nur Listen importiert werden können, bei denen es sich um UTF-16- oder ANSI-Dateien handelt. Andere Unicode-Typen werden nicht ordnungsgemäß importiert.

So erstellen Sie Einträge und importieren sie in eine Filterliste
  1. Beim Erstellen von Listen müssen alle Filter in der Datei in jeweils eigenen Zeilen eingefügt werden. Die Liste muss anschließend als Textdatei gespeichert werden.

  2. Klicken Sie im Abschnitt FILTERN des Navigationsbereichs auf Filterlisten.

  3. Wählen Sie die Filterliste aus, in die Sie Daten importieren möchten, oder fügen Sie eine neue hinzu, und klicken Sie anschließend auf Bearbeiten.

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Filterliste bearbeiten auf die Schaltfläche Importieren. Es wird ein Windows Explorer-Fenster geöffnet. Navigieren Sie zu der unter Schritt 1 erstellten Textdatei.

  5. Wählen Sie die gewünschte Datei aus, und klicken Sie auf Öffnen. Die Datei wird in den mittleren Bereich des Editors Liste importieren importiert.

  6. Wenn Sie alle Elemente in den Abschnitt In Filter einschließen verschieben möchten, verwenden Sie die Schaltfläche <===. Wenn Sie einzelne Elemente in den Abschnitt In Filter einschließen verschieben möchten, verwenden Sie die Schaltfläche <---. Mit den Pfeilen nach rechts können Sie Elemente in den Bereich Vom Import ausschließen verschieben.

  7. Klicken Sie auf OK, wenn Sie alle gewünschten Elemente verschoben haben.

  8. Klicken Sie auf Speichern.

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie FSOCS so konfigurieren können, dass die Nachrichten aller Benutzer einer Domäne mit Ausnahme bestimmter Benutzer gefiltert werden.

So filtern Sie die Nachrichten aller Benutzer in einer Domäne mit Ausnahme bestimmter Benutzer
  1. Klicken Sie im Navigationsbereich auf FILTERN, und wählen Sie dann das Symbol Inhalt aus.

  2. Wählen Sie im Bereich Filtern nach Inhalten im oberen Bereich den IM-Scan-Auftrag aus.

  3. Richten Sie Inhaltsfilter mit den Adressen bestimmter Benutzer ein, deren Nachrichten nicht gefiltert werden sollen. Wenn in Inhaltsfiltern sowohl der Absender als auch der Empfänger einer Nachricht angegeben werden, findet keine Filterung statt. Wenn nur der Absender oder der Empfänger in einem Inhaltsfilter angegeben wird, findet die Filterung ggf. einschließlich Quarantäne und Benachrichtigungen statt.

    1. Wählen Sie in der linken, unteren Ecke im Abschnitt Inhaltsfelder die Option Domäne/Adresse aus, und klicken Sie dann im Abschnitt Filtern nach Inhalten auf die Schaltfläche Hinzufügen.

    2. Geben Sie im angezeigten Textfeld die Adresse des entsprechenden Benutzers ein. Geben Sie beispielsweise jemand@example.com ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    3. Legen Sie im Feld Aktion die Aktion auf Überspringen: nur erkennen fest.

      HinweisHinweis:
      Sie können mehrere Adressen hinzufügen, die jedoch einzeln eingegeben werden müssen. Wiederholen Sie Schritt 3, wenn Sie weitere Adressen hinzufügen möchten, deren Nachrichten nicht gefiltert werden sollen.
  4. Richten Sie den Namen der zu filternden Domäne ein.

    1. Wählen Sie in der linken, unteren Ecke im Abschnitt Inhaltsfelder die Option Domäne/Adresse aus, und klicken Sie dann im Abschnitt Filtern nach Inhalten auf die Schaltfläche Hinzufügen.

    2. Geben Sie im angezeigten Textfeld den Namen der zu filternden Domäne ein. Schließen Sie beim Eingeben des Domänennamens das Platzhalterzeichen Sternchen (*) ein. Geben Sie beispielsweise *@example.com ein.

      HinweisHinweis:
      Stellen Sie sicher, dass Sie den Filter für den Domänennamen direkt unterhalb des Filters für diejenigen Benutzer hinzufügen, deren Nachrichten nicht gefiltert werden sollen. In FSOCS wird die Liste von oben nach unten durchgearbeitet.
    3. Legen Sie im Feld Aktion die Aktion auf Blocken: Übertragung verhindern fest.

  5. Klicken Sie auf Speichern.

Es kann auch eine Liste zulässiger Absender/Empfänger eingerichtet werden. Alle Personen auf einer Liste zulässiger Absender/Empfänger können Nachrichten an alle anderen Personen senden bzw. von diesen empfangen, ohne dass diese gefiltert werden. Benachrichtigungen oder Quarantäne stehen jedoch nicht zur Verfügung. (Weitere Informationen zu Listen zulässiger Absender/Empfänger finden Sie unter FSOCS – Filtern nach Schlüsselwörtern im Abschnitt "Listen zulässiger Absender/Empfänger".)

Die Unterstützung für die Inhaltsfilterung nach Namen umfasst in FSOCS mehr als den englischen Zeichensatz. So werden beispielsweise Nachrichten mit einer Anlage oder einer Betreffzeile, die japanische Zeichen, Wörter oder Ausdrücke enthält, auf dieselbe Weise wie der englische Zeichensatz behandelt.

Meldungen, die aufgrund der Absender-Empfängerfilterung gefiltert werden, sind im Vorfallprotokoll unter den Überschriften Virus oder Filter aufgeführt. Nachrichten, die aufgrund von Absender-Empfängerübereinstimmungen gefiltert werden, sind folgendermaßen aufgeführt: ABSENDER=<Filter<. Für Aktivitäts- und Vorfallprotokolle wird kein Dateiname angegeben. Im Quarantänebereich werden Textkörper und alle Anlagen mit den angegebenen Absender-Empfänger- oder Betreffzeilenfiltern unter Quarantäne gestellt.

Filtersatzvorlagen können für die Verwendung mit einem beliebigen FSOCS-Scan-Auftrag erstellt werden. Eine einzelne Filtersatzvorlage kann dem IM-Scan-Auftrag zugeordnet werden. Außerdem können Administratoren mehrere Filtersatzvorlagen zur Verwendung auf verschiedenen Servern erstellen. Sie können Filtersatzvorlagen für die Verwendung entweder mit Datei- oder Inhaltsfiltern erstellen.

Erstellen Sie zunächst eine Filtersatzvorlage.

So erstellen Sie eine Filtersatzvorlage
  1. Wenn die Vorlagen nicht angezeigt werden, klicken Sie im Menü auf Datei, klicken Sie auf Vorlagen, und klicken Sie anschließend auf Vorlagen anzeigen.

  2. Klicken Sie auf Datei, klicken Sie auf Vorlagen und dann auf Neu.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Neue Vorlage die Option Filtersatz aus, geben Sie einen Namen für die Vorlage ein, und klicken Sie auf OK. Der Name ist auf 19 Zeichen beschränkt. Die neue Filtersatzvorlage wird jetzt in der Liste im oberen Bereich angezeigt und kann konfiguriert werden.

Nachdem Sie eine Filtersatzvorlage erstellt haben, müssen Sie sie konfigurieren.

So konfigurieren Sie eine Filtersatzvorlage
  1. Klicken Sie im Navigationsbereich im Abschnitt FILTERN je nach dem gewünschten Filtersatz auf Datei oder Inhalt.

  2. Wählen Sie im Bereich Dateifilter oder im Bereich Inhaltsfilter im oberen Bereich den Namen der Filtersatzvorlage aus, die Sie konfigurieren möchten.

  3. Um der Filtersatzvorlage einen Datei- oder Inhaltsfilter hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, und geben Sie die Kriterien für den Filter an. Sie können mehrere Filter innerhalb einer Filtersatzvorlage erstellen. Eine Filtersatzvorlage kann eine Kombination von Dateifiltern und Inhaltsfiltern enthalten.

  4. Klicken Sie auf Speichern.

Nachdem Sie eine Filtersatzvorlage erstellt und konfiguriert haben, ordnen Sie sie einem Scan-Auftrag zu. Beim Scannen wird in FSOCS zunächst die Konfiguration der Filtersatzvorlage und anschließend eine beliebige andere Filtereinstellung verwendet, die Sie beim Einrichten des Scan-Auftrags angegeben haben.

So ordnen Sie eine Filtersatzvorlage einem Scan-Auftrag zu
  1. Wählen Sie im Navigationsbereich im Abschnitt EINSTELLUNGEN die Option Vorlagen aus, und wählen Sie anschließend den IM-Scan-Auftrag aus.

  2. Wählen Sie im unteren Bereich in der Liste Filtersatz die Filtersatzvorlage aus, die Sie dem IM-Scan-Auftrag zuordnen möchten. Sie können einem Scan-Auftrag eine einzelne Filtersatzvorlage zuordnen. Wenn Sie sich über den Inhalt der Filtersatzvorlage nicht im Klaren sind, klicken Sie auf Filtersatz anzeigen. Klicken Sie unten im Bereich auf den Pfeil nach links, wenn Sie die Anzeige der Inhalte beenden möchten.

  3. Klicken Sie auf Speichern. Die Filtersatzvorlage ist jetzt dem ausgewählten Scan-Auftrag zugeordnet.

HinweisHinweis:
Wenn Sie die Zuordnung aufheben möchten, wiederholen Sie die vorherigen Schritte, und wählen Sie aus der Liste Filtersatz die Option Keine (oder eine andere Filtersatzvorlage) aus.

Sie können die Einstellungen in einer Filtersatzvorlage ändern.

So bearbeiten Sie eine Filtersatzvorlage
  1. Klicken Sie im Abschnitt FILTERN des Navigationsbereichs entweder auf Datei oder auf Inhalt.

  2. Wählen Sie im Bereich Dateifilter oder im Bereich Inhaltsfilter im oberen Abschnitt die Filtersatzvorlage aus.

  3. Wählen Sie im unteren Bereich den Filter aus, dessen Konfiguration Sie ändern möchten.

  4. Klicken Sie auf Bearbeiten, und nehmen Sie in den entsprechenden Feldern des ausgewählten Bereichs die Änderungen vor. Klicken Sie anschließend auf Speichern.

HinweisHinweis:
Die von Ihnen erstellten Dateifilter werden im Abschnitt Dateinamen angezeigt und können geändert werden. Filtersatzvorlagen werden ebenfalls angezeigt. Sie können jedoch nicht im Bereich Dateinamen zum Ändern ausgewählt werden. Um eine Filtersatzvorlage ändern zu können, müssen Sie diese im oberen Bereich auswählen. Wenn eine Filtersatzvorlage einem Scan-Auftrag zugewiesen ist, wird der Inhalt des Filtersatzes nicht im Bereich angezeigt, es sei denn, in der Option Datei der Menüleiste ist Vorlagen anzeigen ausgewählt.

Sie können eine Filtersatzvorlage löschen.

So löschen Sie eine Filtersatzvorlage
  1. Wenn die Filtersatzvorlage einem Scan-Auftrag zugeordnet wurde, müssen Sie die Zuordnung entfernen. Folgen Sie den Anweisungen in Zuordnen einer Filtersatzvorlage zu einem Scan-Auftrag, und setzen Sie entweder die Zuordnung auf Keine zurück, oder wählen Sie eine andere Filtersatzvorlage für die Zuordnung aus.

  2. Wählen Sie im Bereich Vorlagen-Einstellungen in der Auftragsliste den Filtersatz aus.

  3. Klicken Sie auf Datei, klicken Sie auf Vorlagen und dann auf Löschen.

  4. Bestätigen Sie die Löschanforderung.

Sie können eine Filtersatzvorlage umbenennen.

So benennen Sie eine Filtersatzvorlage um
  1. Wählen Sie im Bereich Vorlagen-Einstellungen in der Auftragsliste den Filtersatz aus.

  2. Klicken Sie auf Datei, wählen Sie Vorlagen aus, und klicken Sie dann auf Umbenennen.

  3. Geben Sie im Dialogfeld Vorlage umbenennen den neuen Namen der Vorlage ein. Der Name ist auf 19 Zeichen beschränkt.

  4. Klicken Sie auf OK.

Sie können FSCStarter an einer Eingabeaufforderung verwenden, um Filtersatzvorlagen auf Remoteservern manuell zu installieren.

Die Syntax von FSCStarter lautet:

     FSCStarter t[Optionen] [\Servername]

Mit dem Parameter t wird FSCStarter angewiesen, die Einstellungen in der Datei Template.fdb zu lesen und sie auf den aktuellen Server anzuwenden.

Vollständige Anweisungen zu FSCStarter finden Sie unter "Bereitstellen benannter Vorlagen" im Kapitel FSOCS – Vorlagen.

Geben Sie beispielsweise Folgendes ein, um die Inhaltsfiltereinstellungen zu aktualisieren:

     FSCStarter tc \server1

 
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