Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) für Windows 7 - Infodatei

Veröffentlicht: Oktober 2009

Letzte Aktualisierung: Februar 2011

Betrifft: Windows 7

Februar 2011, Aktualisierung der Infodatei

© 2011 Microsoft. Alle Rechte vorbehalten.

Copyrightinformationen

Diese Infodatei enthält wichtige Informationen über das Windows® Automated Installation Kit (AIK) sowie Aktualisierungen, die für Windows® 7 mit Service Pack 1 gelten. Sie können weiterhin die Windows 7-RTM-Version des Windows AIK verwenden, um sowohl Windows 7 als auch Windows 7 mit Service Pack 1 zu installieren. Das Windows AIK wird zur Unterstützung von Windows 7 mit Service Pack 1 nicht erneut veröffentlicht. Informationen zu Problemen in Bezug auf Windows 7 mit Service Pack 1 finden Sie in dieser Infodatei und im Bereitstellungshandbuch für Windows Server 2008 R2 mit SP1 und Windows 7 mit SP1. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Windows 7 Service Pack 1.

Die Informationen in dieser Infodatei beziehen sich auf die Anpassung und Bereitstellung der folgenden Betriebssysteme:

  • Windows® 7 mit Service Pack 1

  • Windows® 7

  • Windows Server® 2008 R2

  • Windows Server® 2008

  • Windows Vista®

Inhalt

Aktualisierungen für diese Infodatei

Diese Infodatei enthält aktualisierte Informationen für das Windows AIK und ist auf dem Stand vom März 2011. Die neueste Version dieser Infodatei für das Windows AIK finden Sie hier (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=139690).

Weitere Ressourcen

Neben den im Windows AIK verfügbaren Tools stellt Microsoft zusätzliche Tools und Ressourcen bereit, um die Bereitstellung von Windows zu vereinfachen.

  • Microsoft® Deployment Toolkit (MDT) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=126933, möglicherweise in englischer Sprache)

    Mit MDT werden die für die Desktop- und Serverbereitstellung erforderlichen Tools und Verfahren zu einer gemeinsamen Bereitstellungskonsole und einer Hilfesammlung zusammengefasst. Die MDT-Tools und die durchgängige Hilfe mit umfassenden Anleitungen reduzieren die Bereitstellungszeit, standardisieren Desktop- und Serverabbilder, begrenzen Serviceunterbrechungen, senken die Helpdeskkosten nach der Bereitstellung und verbessern die Sicherheit und die laufende Konfigurationsverwaltung.

  • Microsoft Assessment and Planning Toolkit (MAP) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=132138, möglicherweise in englischer Sprache)

    MAP ist ein Tool, mit dem Sie die aktuelle IT-Infrastruktur für verschiedene Technologiemigrationsprojekte bewerten können. Es enthält die zuvor mit dem Solution Accelerator für die Windows Vista-Hardwarebewertung bereitgestellten Features.

  • Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=82101, möglicherweise in englischer Sprache)

    ACT enthält die erforderlichen Tools und die erforderliche Dokumentation, um Anwendungskompatibilitätsprobleme auszuwerten und zu beseitigen, bevor Sie eine neue Version von Windows, ein Windows-Update oder eine neue Version von Internet Explorer® in Ihrer Umgebung bereitstellen.

Windows 7 mit Service Pack 1

Die folgenden Informationen beziehen sich auf Windows 7 mit Service Pack 1.

Installieren von Windows 7 Service Pack 1

[Hinzugefügt im Januar 2011]

Sie können die Windows 7-Version des Windows AIK verwenden, um Windows 7- und Windows 7 Service Pack 1-Abbilder bereitzustellen. Windows 7 Service Pack 1 muss unter einem ausgeführten Windows-Abbild installiert werden. Informationen zum Installieren von Service Pack 1 finden Sie im Bereitstellungshandbuch für Windows Server 2008 R2 mit SP1 und Windows 7 mit SP1.

Windows PE 3.1-Ergänzung

Windows® Preinstallation Environment (Windows PE) 3.1 wird als Ergänzung zum Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) für Windows 7 Service Pack 1 (SP1) veröffentlicht. Windows PE 3.1 umfasst alle optionalen Komponenten und Sprachpakete. Sie können diese optionalen Komponenten und Sprachpakete installieren, um die Abbilder "Boot.wim" und "Winre.wim", die Teil der Windows 7 SP1-Installationsmedien sind, anzupassen.

Diese Ergänzung ist optional. Wenn es nicht erforderlich ist, die Dateien "Boot.wim" und "Winre.wim" des SP1 zu ändern, können Sie weiterhin die Windows 7 RTM-Tools einschließlich WinPE 3.0 verwenden, ohne diese Ergänzung zu installieren.

Die parallele Installation mehrerer Versionen des Windows AIK auf einem Computer wird nicht unterstützt. Wenn Sie Windows PE 3.1 benötigen, müssen Sie alle Basisabbilder, optionalen Komponenten und Sprachpakete von Windows PE 3.0 durch die entsprechenden Windows PE 3.1-Dateien von den Medien für die Ergänzung ersetzen.

Neue Features in Windows PE 3.1

Neu in Windows PE 3.1:

  • Die Zahl im Registrierungswert für die Version lautet "3.1", um die neue Windows PE-Version anzugeben.

  • Das Windows PE 3.1-Basisabbild enthält RNDIS-Binärdateien (Remote Network Driver Interface Specification). Die Binärdateien stehen auch für Windows PE 3.0 als Hotfix zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge Base-Artikel: 979265 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=206678).

  • Windows PE 3.1 umfasst alle 802.1x-Binärdateien als optionale Komponente. Der Dateiname dieses Pakets lautet "WinPE-Dot3Svc.cab". Die optionale Komponente steht auch für Windows PE 3.0 als Hotfix zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge Base-Artikel: 972831(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=206072).

  • Das Windows PE 3.1-Basisabbild enthält Korrekturen in Bezug auf die Unterstützung von 4k/512e-Laufwerken. Die Korrekturen stehen auch für Windows PE 3.0 als Hotfix zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge Base-Artikel: 982018 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=206679).

  • Windows PE 3.1 enthält Programmfehlerbehebungen für die Windows PE-Version, die in Windows 7 SP1 enthalten ist.

Installieren von Windows PE 3.1

Führen Sie folgende Schritte aus, um die Ergänzung zum Windows AIK für Windows PE 3.1 zu installieren:

  1. Brennen Sie das ISO-Abbild der Ergänzung zum Windows AIK auf eine DVD-ROM.

  2. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten.

  3. Ersetzen Sie die installierten Windows PE 3.0-Dateien durch die entsprechenden Windows PE 3.1-Dateien aus dem ISO-Abbild. Führen Sie dazu den folgenden Befehl aus:

    xcopy E:\ "C:\Program Files\Windows AIK\Tools\PETools" /ERDY
    
    Dabei ist "E:\" das Stammverzeichnis des ISO-Abbilds.

    noteHinweis
    "C:\Programme\Windows AIK\" ist das Standardverzeichnis für die Installation. Wenn Sie das Windows AIK in einem anderen Verzeichnis installiert haben, ändern Sie den Befehl entsprechend.

Reparieren von Windows PE 3.1

Wenn Sie das Windows AIK nach der Integration der Ergänzung reparieren, müssen Sie auch die Ergänzung erneut installieren. Zum erneuten Installieren der Ergänzung müssen die Windows PE 3.1-Dateien erneut kopiert werden.

Führen Sie folgende Schritte aus, um das Windows AIK zu reparieren und die Ergänzung erneut zu installieren:

  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Systemsteuerung, doppelklicken Sie auf Programme und Funktionen, und klicken Sie dann auf Windows Automated Installation Kit.

  2. Klicken Sie auf Reparieren.

  3. Ersetzen Sie die installierten Windows PE 3.0-Dateien durch die entsprechenden Windows PE 3.1-Dateien aus dem ISO-Abbild. Führen Sie dazu die Installationsprozedur für die Ergänzung erneut aus.

Sie können nun die Datei "boot.wim" von Windows 7 SP1 auf die selbe Weise wie die Datei "boot.wim" von Windows 7 RTM anpassen.

Kritische Probleme

Installieren von Windows 7 Service Pack 1

[Hinzugefügt im Januar 2011]

Sie können die Windows 7-Version des Windows AIK verwenden, um Windows 7- und Windows 7 Service Pack 1-Abbilder bereitzustellen. Informationen zum Installieren von Service Pack 1 finden Sie im Bereitstellungshandbuch für Windows Server 2008 R2 mit SP1 und Windows 7 mit SP1.

Sysprep und Windows Media DRM-System - Problemumgehung für Windows 7

Dieses Problem betrifft nur Windows 7-Editionen mit Ausnahme der N-Editionen von Windows 7.

In einigen Szenarios werden auf einem Windows 7-Computer keine Windows Media®-DRM-Inhalte (Digital Rights Management) wiedergegeben und übertragen, wenn das Tool Sysprep verwendet wird. Dies kann für Ihren Computer zutreffen, wenn Sie über die Windows-Willkommensseite starten, das Netzwerk als Netzwerk für die Arbeit oder für Zuhause konfigurieren und dann Sysprep ausführen.

Dieses Problem tritt nicht auf, wenn Sie Windows im Überwachungsmodus anpassen oder über die Windows-Willkommensseite starten und das "öffentliche" Netzwerk auswählen.

Dieses Problem verhindert Folgendes:

  • Wiedergabe von WMDRM-geschützten (Windows Media Digital Rights Management) oder Zune®-geschützten Inhalten

  • Übertragen dieser Inhalte auf Geräte

  • Brennen der der Inhalte auf CDs

Dieses Problem führt nicht zu Datenverlusten, und dieses Problem betrifft keine Benutzer, die auf ihren Computern ein Upgrade von einer früheren Windows-Version ausführen.

Wenn Sie feststellen möchten, ob Ihr Windows-Abbild betroffen ist, öffnen Sie die WMA-Datei: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=166118

Wenn Sie die Datei wiedergeben können, ist Ihr Abbild nicht betroffen. Wird ein Fehler zu Mediennutzungsrechten angezeigt, gibt es folgende Möglichkeiten zur Problemumgehung:

  • Erstellen Sie das Windows 7-Abbild neu, wobei Sie Windows im Überwachungsmodus anpassen.

  • Erstellen Sie das Windows 7-Abbild neu, wobei Sie über die Windows-Willkommensseite starten und "Öffentlich" als Netzwerkkonfiguration auswählen.

  • Für das Ändern des Offlineabbilds gibt es folgende Problemumgehung:

  1. Stellen Sie die WIM-Datei bereit. Im folgenden Beispiel wird das erste Abbild aus der angegebenen WIM-Datei im Ordner "C:\Win7mount" bereitgestellt.

    Imagex.exe /mountrw C:\images\install.wim 1 C:\Win7mount
    
    noteHinweis
    Der Bereitstellungsordner muss vorhanden sein, und Sie müssen Lese- und Schreibzugriff für den Ordner haben.

  2. Löschen Sie die Dateien, die sich im Ordner "\ProgramData\Microsoft\Windows\DRM" befinden. Löschen Sie den Inhalt des Ordners, nicht den Ordner.

    Öffnen Sie beispielsweise "C:\Win7mount\ProgramData\Microsoft\Windows\DRM".

    noteHinweis
    Werden keine Dateien für den Ordner "ProgramData" oder wird dieser Ordner nicht angezeigt, prüfen Sie, ob versteckte, System- und geschützte Dateien angezeigt werden. Damit diese Dateien angezeigt werden, verwenden Sie den Befehl attrib an einer Eingabeaufforderung oder aktivieren im Dialogfeld Ordneroptionen die Option Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen.

  3. Löschen Sie in der Registrierungsstruktur des bereitgestellten Abbilds die Schlüsselwerte des Schlüssels DRM.

    1. Öffnen Sie regedit.

    2. Wählen Sie die Struktur [HKEY_LOCAL_MACHINE] aus.

    3. Wählen Sie im Hauptmenü den Menüeintrag Datei und dann den Befehl Struktur laden aus. Das Dialogfeld Struktur laden wird geöffnet.

    4. Navigieren Sie zu dem bereitgestellten Windows-Abbild. Beispiel:

      1. Navigieren Sie zu "C:\Win7mount\Windows\System32\Config", und wählen Sie die Datei "SOFTWARE" aus.

      2. Geben Sie einen eindeutigen Namen für die Struktur ein. Beispiel: Win7mountSOFTWARE. Die neue Struktur wird in der Liste unter der Struktur [HKEY_LOCAL_MACHINE] angezeigt.

    5. Navigieren Sie in dieser neuen Struktur zu dem Schlüssel WMDRM. Unter der Voraussetzung, dass Sie der geladenen Struktur den Namen Win7MountSOFTWARE gegeben haben, und je nach Architektur des Betriebssystems befinden sich die Schlüssel an folgenden Speicherorten:

      • Windows 7 x86:

        [HKEY_LOCAL_MACHINE\Win7MountSOFTWARE\Microsoft\DRM]

      • Windows 7 x64:

        [HKEY_LOCAL_MACHINE\Win7MountSOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\DRM]

    6. Löschen Sie alle Werte und Unterschlüssel unter diesem Schlüssel. Löschen Sie beispielsweise den REG_BINARY-Wert "DataPath".

    7. Wählen Sie die geladene Struktur im linken Bereich aus.

    8. Wählen Sie im Hauptmenü den Menüeintrag Datei und dann den Befehl Struktur entfernen aus.

  4. Bestätigen Sie die Änderungen, die Sie an der WIM-Datei vorgenommen haben, und heben Sie dann die Bereitstellung des Abbilds auf. Beispiel:

    Imagex.exe /unmount /commit c:\Win7mount
    
  5. Überprüfen Sie durch Installieren der aktualisierten "Install.wim"-Datei, ob das Problem gelöst ist. Vergewissern Sie sich, dass das aktualisierte Abbild wie folgt geändert ist:

    • Es gibt den Ordner "\ProgramData\Microsoft\Windows\DRM", und dieser Ordner ist leer.

    • Der Registrierungsschlüssel DRM enthält weder Werte noch Unterschlüssel.

    Prüfen Sie durch Wiedergeben der WMA-Datei, ob die Problemumgehung erfolgreich angewendet wurde.

Bekannte Probleme beim Setup und bei der Installation von Windows AIK

Installation unter Windows Server 2003 mit Service Pack 2 wird unterstützt

Das Windows AIK-Installationsprogramm ("StartCD.exe") listet Windows Server® 2003 mit Service Pack 1 (SP1) als unterstützte Plattform auf. Dies ist falsch. Es wird nur Windows Server 2003 mit Service Pack 2 unterstützt.

Installieren von mehreren Versionen von Windows AIK

Die Installation mehrerer Windows AIK-Versionen wird nicht unterstützt. Sie können nicht sowohl die Windows 7-Version als auch die Windows Vista-Version von Windows AIK auf demselben Referenzcomputer installieren. Zunächst müssen Sie die vorherige Version deinstallieren, und dann können Sie die neue Version installieren.

Sie können die 2.0-Version von Windows AIK verwenden, um die RTM-Version von Windows Vista mit SP1, Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 zu konfigurieren und bereitzustellen.

Speicherort der Dokumentation für das Migrationstool für den Benutzerstatus (User State Migration Tool, USMT)

Im Startmenü gibt es keinen Link zum Benutzerhandbuch für das Migrationstool für den Benutzerstatus (Usmt.chm). Die Dokumentation für USMT ist im Lieferumfang dieser Version von Windows AIK enthalten und im Verzeichnis "%PROGRAMFILES%\Windows AIK\Docs\CHMs" gespeichert.

Installieren von Windows AIK in zwei Sprachen auf demselben Computer wird nicht unterstützt

Windows AIK ermöglicht eine nachfolgende Installation in einer anderen Sprache, auch wenn bereits ein Windows AIK mit einer anderen Sprache installiert ist. Die Installation von Windows AIK in mehreren Sprachen auf demselben Computer wird nicht unterstützt.

Installieren eines lokalisierten Windows AIK in einer zusätzlichen Sprache führt zu Inkonsistenzen

Wenn ein lokalisiertes Windows AIK in einer Sprache installiert wird, bei der es sich nicht um die aktive Betriebssystemsprache handelt, werden die Tools und Dokumentationen möglicherweise in verschiedenen Sprachen angezeigt.

Problemumgehung: Installieren Sie das Windows AIK in der Sprache, die der aktiven Sprache des Betriebssystems entspricht.

Unterstützte Versionen, die mit Windows AIK installiert werden können

Windows AIK wird unter folgenden Windows-Versionen unterstützt:

  • Windows 7

  • Windows Server 2008 R2

  • Windows Server 2008

  • Windows Vista

  • Windows Server 2003

Wird Windows AIK unter einer Vorabversion von Windows 7 oder Windows Vista installiert, ergibt sich unerwartetes Verhalten der Komponenten für die Offlinewartung und die Windows PE-Anpassung (Windows Preinstallation Environment).

Die auf der Windows AIK-DVD bereitgestellte .NET Framework-Version ist nur auf Englisch verfügbar

Wenn Sie eine lokalisierte Version von Microsoft .NET Framework installieren möchten, navigieren Sie zum Microsoft Download Center (möglicherweise in englischer Sprache).

Installieren von Windows AIK in einem Verzeichnispfad, der runde Klammern enthält, wird nicht unterstützt

Beispielsweise wird "\Programme\Windows AIK (Windows7)" nicht als Verzeichnispfad unterstützt.

Bekannte Probleme bei Windows Setup

Kennwortanforderungen für Benutzerkonten

In Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 und Windows Vista mit Service Pack 1 erfordert die standardmäßige Kennwortrichtlinie, dass für jedes Benutzerkonto ein komplexes Kennwort erstellt wird. Während der Installation werden Sie von Setup zum Konfigurieren eines komplexen Kennworts aufgefordert. Der Versuch, ein nicht komplexes Kennwort manuell oder mithilfe eines Skripts wie z. B. dem Befehl Net zu konfigurieren, schlägt fehl.

Wenn Sysprep ausgeführt wird, wird für das integrierte Administratorkonto ein leeres Kennwort festgelegt. Sysprep löscht das Kennwort des integrierten Administratorkontos jedoch nur für Servereditionen, nicht für Clienteditionen. Beim nächsten Start des Computers wird eine Aufforderung zur Eingabe eines Kennworts angezeigt. Sie können die Konfiguration des Kennworts automatisieren, indem Sie eine Antwortdatei für die Verwendung mit Sysprep erstellen, mit der ein Wert für die Einstellung "Microsoft-Windows-Shell-Setup | UserAccounts | AdministratorPassword" für die unbeaufsichtigte Installation angegeben wird.

OEMs und System-Builder müssen die standardmäßige Kennwortrichtlinie ihrer Computer beibehalten. Firmenkunden dürfen allerdings die standardmäßige Kennwortrichtlinie ändern.

Ein Firmenkunde kann während der unbeaufsichtigten Installation ein nicht komplexes Kennwort für das integrierte Administratorkonto konfigurieren, indem er den gewünschten Wert für "Microsoft-Windows-Shell-Setup | UserAccounts | AdministratorPassword" angibt.

Bekannte Sysprep-Probleme

Ausführen von Sysprep für ein Windows Tablet PC-Abbild

[Aktualisiert am 13. Juli 2009]

Nachdem Sie das Tool Sysprep für ein Windows Tablet PC-Abbild ausgeführt haben, müssen Sie das Verzeichnis "%LocalAppData%\Microsoft\InputPersonalization" aus dem Abbild löschen.

Beim Ausführen von Sysprep kann ein Fehler auftreten, wenn die Netzwerkfreigabe von Windows Media Player aktiviert ist.

[Hinzugefügt am 22. Mai 2009]

Der folgende Fehler kann auftreten, wenn Sysprep auf einem Computer ausgeführt wird, auf dem die Netzwerkfreigabe von Windows Media® Player-Medien aktiviert ist:

Info       [0x0f0080] SYSPRP LaunchDll:Found 'drmv2clt.dll,Sysprep'; executing it
Error      [0x0f0082] SYSPRP LaunchDll:Failure occurred while executing 'drmv2clt.dll,Sysprep', returned error code -2147024864[gle=0x00000020]
Error      [0x0f0070] SYSPRP RunExternalDlls:An error occurred while running registry sysprep DLLs, halting sysprep execution. dwRet = -2147024864[gle=0x00000020]
Info       [0x0f004c] SYSPRP WaitThread:Exiting spawned waiting thread

Ursache dieses Fehlers sind Probleme mit WMDRM (Windows Media Digital Rights Management, Verwaltung digitaler Rechte für Windows Media). Sie müssen die Netzwerkfreigabe von Windows Media Player-Medien deaktivieren, bevor Sie das Tool Sysprep ausführen. Das Windows Media Player-Feature Netzwerkfreigabe von Medien erfordert die Zustimmung eines einzelnen Benutzers und darf nur von einem Endbenutzer aktiviert werden. Der gleiche Fehler kann auftreten, wenn Windows Media Center gestartet und konfiguriert ist, wenn Intel Viiv installiert ist oder wenn bestimmte Treiber für Tunerkarten von Drittanbietern installiert sind. Sie müssen die entsprechenden Dienste stoppen, bevor Sie das Tool Sysprep ausführen.

Bekannte Probleme bei Windows SIM (Windows System Image Manager)

Verwenden von Windows SIM, um Kataloge für verschiedene Architekturtypen zu erstellen

Aufgrund der Änderungen im Wartungsstapel in Windows Vista mit SP1, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 kann Windows SIM für einige Windows-Abbilder zu verschiedenen Architekturtypen keine Katalogdateien erstellen. In der folgenden Liste werden die Windows SIM-Architekturtypen und -Kataloge beschrieben, die für die verschiedenen Typen erstellt werden können.

  • x86 Image Manager (Abbildverwaltung)
    Kann Kataloge für x86-basierte, x64-basierte und Itanium-basierte Windows-Abbilder erstellen.

  • x64 Image Manager (Abbildverwaltung)
    Kann nur Kataloge für x64-basierte Windows-Abbilder erstellen.

  • Itanium-basierter Image Manager (Abbildverwaltung)
    Kann nur Kataloge für Itanium-basierte Windows-Abbilder erstellen.

Windows SIM kann Antwortdateien, die aus einem Windows-Abbild generiert wurden, dessen Dateipfad ein kaufmännisches Und-Zeichen (&) enthält, nicht speichern.

Wenn Sie versuchen, eine Antwortdatei mit einem kaufmännischen Und-Zeichen (&) im Windows-Abbilddateipfad zu speichern, tritt ein XML-Validierungsfehler auf.

Problemumgehung: Speichern Sie alle Windows-Abbilddateien (WIM-Dateien) und Windows-Abbildkatalogdateien (CLG-Dateien) in Verzeichnissen, die kein kaufmännisches Und-Zeichen (&) im Pfadnamen enthalten.

Bekannte Probleme bei CPI (Component Platform Interface)

Ein Fehler wird zurückgegeben (System.IO.FileNotFoundException), wenn Sie versuchen, ein Paket mithilfe einer benutzerdefinierten Anwendung, von der CPI (Component Platform Interface) aufgerufen wird, in eine Distributionsfreigabe zu importieren. Dies ist darauf zurückzuführen, dass eine Datei im Wartungsstapel ("Dpx.dll") in einem für die Anwendung verfügbaren Pfad vorhanden sein muss.

Problemumgehung: Vergewissern Sie sich, dass das Verzeichnis "%PROGRAM FILES%\Windows AIK\Tools\Image Manager" im Systempfad enthalten ist.

Bekannte Probleme bei der Abbildverwaltung für die Bereitstellung (Deployment Image Servicing and Management, DISM)

Warten von Windows Preinstallation Environment (Windows PE)

[Hinzugefügt am 22. Mai 2009]

Sie können DISM nicht dazu verwenden, ein Windows PE 2.1-Abbild zu warten. Wenn Sie ein Windows PE 2.1-Abbild warten möchten, müssen Sie das Windows OPK oder Windows AIK für Windows Vista mit SP1 auf einem eigenen Computer installieren und das Windows PE 2.1-Abbild mit den Tools aus dem Kit warten.

Warten und Ausführen von Windows Setup aus Windows PE 2.1

[Hinzugefügt am 22. Mai 2009]

Damit Sie ein Windows 7-Abbild aus Windows PE 2.1 warten oder Windows 7 Setup aus Windows PE 2.1 ausführen können, müssen Sie die optionale Komponente MSXML installiert haben. Anleitungen zum Installieren der optionalen Komponente MSXML finden Sie in der entsprechenden Windows OPK- oder Windows AIK-Dokumentation.

Warten und Ausführen von Windows Setup aus Windows Server 2003

[Hinzugefügt am 22. Mai 2009]

Damit Sie ein Windows 7-Abbild aus Windows Server 2003 warten oder Windows 7 Setup aus Windows Server 2003 ausführen können, müssen Sie zunächst die richtigen MSXML 6-Binärdateien ("Msxml6.dll" und "Msxml6r.dll") auf dem System installieren. Diese Binärdateien müssen von den Windows 7 OPK- oder Windows 7 AIK-Medien installiert werden.

Warten und Ausführen von Windows Setup aus Windows PE 1.6 (2005)

[Hinzugefügt am 22. Mai 2009]

Damit Sie ein Windows 7-Abbild aus Windows PE 1.6 (2005) warten oder Windows 7 Setup aus Windows PE 1.6 (2005) ausführen können, müssen Sie zunächst die richtigen MSXML 6-Binärdateien ("Msxml6.dll" und "Msxml6r.dll") in einem vollständigen Windows Server 2003-Betriebssystem installieren, das dieselbe Architektur hat. MSXML ist in dieser Version des Windows AIK verfügbar. Nachdem Sie die richtigen MSXML 6-Binärdateien installiert haben, können Sie diese in Windows PE 1.6 installieren, indem Sie sie aus der Windows Server 2003-Installation kopieren. Kopieren Sie dazu alle "Msxml6*.dll"-Binärdateien aus "%Windir%\System32" in das Windows PE 2005-Verzeichnis "%Windir%\System32" für dieselbe Architektur.

noteHinweis
Weil frühere Versionen von Windows PE 1.6, die auf einem x64-basierten Computer ausgeführt werden, keine architekturübergreifenden Installationen warten können, ist es nicht erforderlich, die entsprechenden Dateien in das Verzeichnis "Syswow64" von Windows PE 1.6 zu kopieren.

Kopieren Sie die "Msxml6*.dll"-Dateien nicht aus dem Verzeichnis "%Windir%\System32" eines Computers unter Windows Vista oder Windows 7 in Windows PE 2003 Service Pack 2 oder in das Verzeichnis "%Windir%\System32" eines Computers unter Windows Server 2003.

Windows PE 3.0 enthält die "Msxml6*.dll"-Dateien bereits im Basisabbild in "%Windir%\System32". Daher sind keine weiteren Schritte erforderlich.

Hotfix für 64-Bit-Hostumgebungen unter Windows Vista SP1 oder Windows Server 2003 R2 erforderlich

Vor der Verwendung des Befehls DISM mit der Option /Add-Package, /Enable-Feature oder /Disable-Feature auf einem 64-Bit-Host unter Windows Vista mit SP1, Windows Server 2008 RTM oder Windows Server 2003 R2 müssen Sie ein Hotfix installieren.

Für die Verwaltung eines Abbilds von Windows 7 aus der Hostumgebung müssen Sie Hotfix KB960037 auf dem Hostcomputer installieren. Dieser Hotfix ist auf den Medien für das Windows OPK und das Windows AIK im Hotfixverzeichnis "<%Mediaroot%>\HotFix" in einem der folgenden Speicherorte verfügbar:

  • Für ein 64-Bit-Hostbetriebssystem Windows Vista mit SP1 oder Windows Server 2008 R2 RTM installieren Sie den Hotfix aus folgendem Verzeichnis: "\HotFix\KB960037\WS08"

  • Für ein 64-Bit-Hostbetriebssystem Windows Server 2003 R2 installieren Sie den Hotfix aus folgendem Verzeichnis: "\HotFix\KB960037\W2K3"

Doppelklicken Sie auf die entsprechende EXE-Datei, um den Hotfix zu installieren.

Bekannte Probleme mit dem Paket-Manager (Pkgmgr)

Fehler bei der Wartung, wenn Protokollierung für einige Windows-Abbilder aktiviert ist

Bei aktivierter Protokollierung ist es nicht möglich, ein Windows Vista® mit Service Pack 1 (SP1)- oder neueres Windows-Abbild auf einem Computer zu warten, auf dem Windows Server 2003 mit Service Pack 2 ausgeführt wird. Verwenden Sie zum Deaktivieren der Protokollierung nicht die Option /l in der Befehlszeilensyntax des Paket-Managers.

Bekannte Windows PE-Probleme

Windows-Start-Manager-Kompatibilität

Frühere Versionen des Windows-Start-Managers ("Bootmgr" und "Bootmgfw.efi") sind nicht mit neueren Versionen von Windows kompatibel. Alle Versionen des Windows-Start-Managers sind jedoch abwärtskompatibel. Um während des Startvorgangs Komplikationen zu vermeiden, wie z. B. bei Dual-Boot-Systemen, sollten Sie die Version des Windows-Start-Managers verwenden, die mit der neuesten installierten Windows-Version übereinstimmt. Weitere Informationen zu den Befehlszeilenoptionen von "BCDboot.exe" sowie Informationen zum Bereitstellen des Windows 7-Start-Managers finden Sie im Windows AIK-Benutzerhandbuch.

Bereitgestellte Abbilder sind nach einem Neustart von Windows PE beschädigt

Wenn Sie während einer Windows PE-Sitzung ein Abbild bereitstellen und der Computer neu gestartet wird, wird das bereitgestellte Verzeichnis beschädigt. Der Befehl ImageX /Cleanup wird nicht unterstützt. Verwenden Sie den Befehl ImageX /Unmount, um die Bereitstellung des beschädigten Verzeichnisses aufzuheben, und stellen Sie dann das Abbild erneut bereit.

Auf Datenträgerpartitionen kann beim Starten von optischen Medien mit flachen Windows PE-Abbildern nicht zugegriffen werden

Beim Starten von einem flachen Windows PE-Abbild auf optischen Medien werden keine Datenträgerpartitionen gemeldet. Dies liegt daran, dass der NTFS-Dienst nicht gestartet wurde.

Problemumgehung: Führen Sie net start ntfs aus, damit die Partitionen angezeigt werden.

Fehler bei der Option "CreatePageFile" des Befehls "Wpeutil" bei vorhandenen Auslagerungsdateien

Falls eine Auslagerungsdatei vorhanden ist, muss die Option /CreatePageFile mindestens auf die aktuelle Größe der Auslagerungsdatei festgelegt werden. Andernfalls schlägt der Befehl fehl.

Starten von Windows PE von einem USB-Speicherstick (Flashlaufwerk) wird nur für RAM-Datenträgerabbilder unterstützt

[Hinzugefügt im Mai 2010]

Windows PE unterstützt keine eigenständige Installation von einem USB-Speicherstick. Möchten Sie Windows PE von einem USB-Speicherstick starten, erstellen Sie einen startbaren Windows PE-RAM-Datenträger. Weitere Informationen finden Sie im Thema: "Exemplarische Vorgehensweise: Erstellen eines startbaren Windows PE-RAM-Datenträgers auf einem USB-Speicherstick (Flashlaufwerk)" in der Windows AIK-Dokumentation.

WinPE-SRT ist kein verfügbares Paket

[Hinzugefügt im Mai 2010]

Im Thema „Erstellen eines Windows PE-Abbilds“ ist das Paket WinPE-SRT als optionales Paket aufgelistet. Dieses Paket ist im Windows Automated Installation Kit nicht verfügbar.

Bekannte Probleme mit der Windows-Wiederherstellungsumgebung (Windows Recovery Environment, Windows RE)

Anzeigen der Befehlzeilenhilfe für "Winrecfg.exe"

[Hinzugefügt am 13.07.09]

Soll die Befehlszeilenhilfe für Winrecfg.exe angezeigt werden, müssen Sie sowohl das Argument /? als auch das Argument /target Offlineabbild angeben, wobei Offlineabbild der Pfad zum Windows-Abbild ist. Beispiel: winrecfg.exe /? /target c:\Windows.

Bekannte Probleme bei der unbeaufsichtigten Installation

Automatisches Herunterfahren des Computers über "FirstLogonCommands"

[Hinzugefügt am 13.07.09]

Möglicherweise gibt es Probleme beim automatischen Herunterfahren des Computer über "FirstLogonCommands". Windows verarbeitet weiterhin Features und Einstellungen, während ein Benutzer am Computer angemeldet ist, und die Verarbeitungszeit ist je nach Hardwarekonfiguration unterschiedlich. Wird der Computer heruntergefahren, während immer noch Windows-Features verarbeitet werden, kann sich ein unerwartetes Verhalten ergeben. In einigen Fällen werden Profilordner oder -bibliotheken möglicherweise nicht ordnungsgemäß erstellt. Windows-Sicherung und andere Anwendungen sind eventuell darauf angewiesen, dass diese Benutzerprofileinstellungen konfiguriert sind.

Problemumgehung: Testen Sie die Windows-Features, die Sie verwenden möchten. Wenn Probleme mit dem Benutzerkonto auftreten, verwenden Sie die Option /t, um den shutdown-Befehl zu verzögern. Soll beispielsweise vor dem Ausführen des shutdown-Befehls 60 Sekunden gewartet werden, verwenden Sie folgenden Befehl: shutdown -r -t 60.

Aktualisierung der Hilfe: Unterdrücken der Seite zur Benutzerkontenerstellung auf der Windows-Willkommensseite

Auf der Windows-Willkommensseite wird die Seite zur Benutzerkontenerstellung unterdrückt, wenn ein Benutzer oder eine Gruppe einer lokalen Sicherheitsgruppe hinzugefügt wird. Fügen Sie einer lokalen Sicherheitsgruppe einen Benutzer oder eine Gruppe hinzu, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:

  • Erstellen Sie einen lokalen Benutzer.

  • Fügen Sie einer lokalen Sicherheitsgruppe über die Einstellung "Microsoft-Windows-Shell-Setup | UserAccounts" für die unbeaufsichtigte Installation einen Domänenbenutzer hinzu.

Verwenden Sie eine der folgenden Problemumgehungen, um die Seite zur Benutzerkontenerstellung auf der Windows-Willkommensseite zu unterdrücken, ohne einen lokalen Benutzer zu erstellen:

Problemumgehung 1

Wenn der Computer bereits Mitglied einer Domäne ist, verwenden Sie folgendes XML-Beispiel, um der Sicherheitsgruppe "Lokale Benutzer" die Sicherheitsgruppe "Domänenbenutzer" hinzuzufügen.

<DomainAccounts>
 <DomainAccountList wcm:action="add">
  <DomainAccount wcm:action="add">
  <Group>Users</Group> 
  <Name>Domain Users</Name> 
  </DomainAccount>
  <Domain>FabrikamDomain</Domain> 
  </DomainAccountList>
</DomainAccounts>

Da bei einem Beitritt zu einer Domäne die Sicherheitsgruppe "Domänenbenutzer" automatisch der Sicherheitsgruppe "Lokale Benutzer" hinzugefügt wird, hat der Befehl DomainAccounts keine Auswirkungen auf die Mitgliedschaft der Gruppe "Lokale Benutzer". Wenn Sie dieses XML-Beispiel für den Beitritt zu einer Domäne verwenden, wird auch die Seite zur Benutzerkontenerstellung auf der Windows-Willkommensseite unterdrückt.

Problemumgehung 2

Verwenden Sie den Befehl Sysprep /Quit, um den folgenden Registrierungswert auf 1 festzulegen:

HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Setup\OOBE\UnattendCreatedUser

Fehlermeldung: "Die Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation konnte nicht analysiert oder verarbeitet werden."

Wenn in der Antwortdatei ein Fehler vorhanden ist, wie z. B. ein Rechtschreibfehler, wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:

"Die Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation (C:\Windows\Panther\Unattend.xml) für Durchgang <Durchgangsname> konnte nicht analysiert oder verarbeitet werden. Die in der Antwortdatei angegebenen Einstellungen können nicht angewendet werden. Der Fehler wurde beim Verarbeiten von Einstellungen für die Komponente <Komponentenname> erkannt."

Diese Fehlermeldung wird erst angezeigt, wenn Sie Windows auf einem Zielcomputer installiert und den Computer gestartet haben.

Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie die Antwortdatei im Referenzabbild mit einer korrigierten Antwortdatei überschreiben. Anschließend können Sie das Referenzabbild erneut bereitstellen.

So aktualisieren Sie die Antwortdatei im Referenzabbild

  1. Überprüfen Sie die Windows Setup-Protokolldateien, um die genaue Position des Fehlers in der Antwortdatei und in der Konfigurationsphase, in der der Fehler vorhanden ist, zu identifizieren. Überprüfen Sie die folgenden Dateien:

    • "%Windir%\Panther\Setupact.log"

    • "%Windir%\Panther\UnattendGC\Setupact.log"

  2. Nachdem Sie die Fehler in der Antwortdatei gefunden haben, erstellen Sie mit Windows SIM eine korrigierte Antwortdatei.

    Damit die Antwortdatei im Referenzabbild aktualisiert wird, führen Sie auf dem Referenzcomputer den folgenden ImageX-Befehl aus, um das Masterabbild mit Lese-/Schreibzugriff bereitzustellen:

    ImageX /MountRW <Referenzabbild> <Abbildindex> <Bereitstellungspunkt>.

    Dabei ist <Referenzabbild> die WIM-Datei, <Abbildindex> die Indexnummer, die das Windows-Abbild in der WIM-Datei hat, und <Bereitstellungspunkt> ein lokales Verzeichnis, in dem das Abbild bereitgestellt werden soll. Im folgenden Schritt (Schritt 3) wird mit "T:\Mount" auf den Bereitstellungspunkt verwiesen.

  3. Navigieren Sie zu den Protokolldateien im bereitgestellten Windows-Abbild ("T:\Mount\Windows\Panther"), und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    mkdir T:\mount\windows\panther\unattend

    Wenn es dieses Verzeichnis bereits gibt, können Sie diesen Schritt überspringen.

  4. Kopieren Sie die korrigierte Antwortdatei mit dem Dateinamen "Unattend.xml" in den folgenden Speicherort: "T:\Mount\Windows\Panther\Unattend\Unattend.xml".

    Falls die Datei "T:\Mount\Windows\Panther\Unattend\Unattend.xml" bereits vorhanden ist, überschreiben Sie sie mit der neuen Datei. Auch die neue Antwortdatei muss den Namen "Unattend.xml" haben.

  5. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein: ImageX /Unmount /Commit <Bereitstellungspunkt>

    Das Masterabbild ist jetzt korrigiert. Formatieren Sie auf dem Zielcomputer die Festplatte, und installieren Sie dann das Abbild erneut. Testen Sie, ob das Referenzabbild in Ordnung ist. Sollten weiterhin Probleme vorhanden sein, wiederholen Sie die Schritte, bis alle Fehler in der Antwortdatei behoben wurden.

Bekannte allgemeine Windows-Bereitstellungsprobleme

Fehler, wenn auf einem Computer unter Windows 7 in den Ruhezustand gewechselt wurde

[Hinzugefügt am 22.10.09]

Auf Computern mit einer Datenträgerkapazität, die größer ist als 16 GB, sollten Untenehmen den Speicherplatz vergrößern, der der Datei "Hiberfil.sys" zugewiesen ist. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Microsoft-Website (möglicherweise in englischer Sprache).

Verfügbarkeit und Speicherort von Benutzeroberflächen-Sprachpaketen (Language Interface Packs, LIPs)

[Hinzugefügt im Mai 2010]

Momentan sind nicht alle Benutzeroberflächen-Sprachpakete für Windows 7 verfügbar. Informationen zu den neuesten verfügbaren LIPs finden Sie unter Lokales Sprachprogramm (möglicherweise in englischer Sprache). OEMs und System-Builder, für die die Microsoft-Software-Lizenzbedingungen gelten, erhalten die LIPs auf der Microsoft OEM-Website (möglicherweise in englischer Sprache) bzw. im OEM-Partnercenter (möglicherweise in englischer Sprache).

OSCDIMG: Thema zu den Befehlszeilenoptionen ist unvollständig

[Hinzugefügt im Mai 2010]

Eine vollständige Liste der Befehlszeilenoptionen des Tools OSCDIMG erhalten Sie über den Befehl "oscdimg -help <Kategorie>", wobei <Kategorie> eine der folgenden Kategorien ist:

 

Kategorie Beschreibung

ISO

Optionen für das ISO 9660-Dateisystem.

Joliet

Optionen für das Joliet-Dateisystem.

UDF

Optionen für das UDF-Dateisystem (Universal Disk Format).

Boot

Optionen für startbare CDs.

Optimize

Optionen für eine Optimierung.

Order

Optionen für das Anordnen der Dateien.

DVD

Optionen für DVD-Video- und -Audiodaten.

Mesg

Optionen für die Anzeige von Warnungen und Meldungen.

Other

Optionen, die in keine der anderen Kategorien passen.

Bekannte Probleme in Hilfe und Support

Über den Problembehandlungslink Benutzer zu Ihrer Eskalationsseite weiterleiten

[Hinzugefügt am 13. Juli 2009]

Nachdem Sie Ihre Eskalationsseite in Hilfe und Support angepasst haben, sodass der zugehörige Link auf die angepasste Seite führt, können Sie den Problembehandlungslink so ändern, dass er auf "mshelp://help/?id=escalation" verweist. Sie können diesen Link verwenden, um stattdessen auf eine externe Website zu verweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Thema Microsoft-Windows-DiagCpl in Windows®-Referenz für die unbeaufsichtigte Installation.

Copyrightinformationen

Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten, einschließlich URLs und anderen Verweisen auf Internetwebsites, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

Die Benutzer sind verpflichtet, sich an alle anwendbaren Urheberrechtsgesetze zu halten. Unabhängig von der Anwendbarkeit der entsprechenden Urheberrechtsgesetze darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Microsoft Corporation kein Teil dieses Dokuments für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder in einem Datenempfangssystem gespeichert oder darin eingelesen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln (elektronisch, mechanisch, durch Fotokopieren, Aufzeichnen usw.) dies geschieht.

Es ist möglich, dass Microsoft Rechte an Patenten bzw. angemeldeten Patenten, an Marken, Urheberrechten oder sonstigem geistigen Eigentum besitzt, die sich auf den fachlichen Inhalt dieses Dokuments beziehen. Das Bereitstellen dieses Dokuments gibt Ihnen jedoch keinen Anspruch auf diese Patente, Marken, Urheberrechte oder auf sonstiges geistiges Eigentum, es sei denn, dies wird ausdrücklich in den schriftlichen Lizenzverträgen von Microsoft eingeräumt.

BitLocker, Internet Explorer, Microsoft, Windows, Windows Media, Windows Server, Windows Vista und Zune sind eingetragene Marken oder Marken der Microsoft-Unternehmensgruppe.

Die in diesem Dokument aufgeführten Namen von bestehenden Firmen und Produkten sind möglicherweise Marken der jeweiligen Eigentümer.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Anzeigen: