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Aktivieren der Verzeichnissynchronisierung

Veröffentlicht: März 2013

Letzte Aktualisierung: Juni 2015

Betrifft: Azure, Office 365, Windows Intune

Sie müssen die Verzeichnissynchronisierung aktivieren, bevor Sie das Verzeichnissynchronisierungstool installieren. Wenn Sie die Verzeichnissynchronisierung aktivieren, wird diese Funktion für Ihren Mandanten und alle Microsoft-Cloud-Dienste aktiviert, die Sie abonniert haben. Weitere Informationen dazu, wie die Aktivierung in Azure AD funktioniert, finden Sie unter Verzeichnissynchronisierung und Autoritätsquelle.

Bevor Sie die Verzeichnissynchronisierung aktivieren, führen Sie das Microsoft-Bereitstellungsvorbereitungsprogramm aus. Von diesem Programm wird Ihre Active Directory-Umgebung untersucht und ein Bericht erstellt, der eine für die Anforderungen des Verzeichnissynchronisierungstools spezifische Voraussetzungsprüfung und eine Attributbewertung enthält.

Wenn Ihre Umgebung diese Anforderungen nicht erfüllt, führt das Programm die Änderungen auf, die vor dem Aktivieren der Verzeichnissynchronisierung vorgenommen werden müssen. Es ist wesentlich einfacher, Verzeichnisänderungen vor der Aktivierung und Installation des Verzeichnissynchronisierungstools vorzunehmen, als nach der Aktivierung der Verzeichnissynchronisierung Konfigurationsfehler zu beheben.

Eine wichtige Statistik in dem durch das Bereitstellungsvorbereitungsprogramm erstellten Bericht ist die geschätzte Gesamtanzahl von Objekten. Dieser Wert ist im Bereitstellungsvorbereitungsprogramm unter den Statistiken aufgeführt. Wenn die standardmäßige Gesamtanzahl der für die Installation der Verzeichnissynchronisierung zulässigen Objekte überschritten wird, sollten Sie den Empfehlungen des Programms folgen.

Wenn Sie eine Domäne überprüft haben und die lokale Gesamtstruktur mehr als 50.000 Objekte enthält, müssen Sie sich an den Support wenden, bevor Sie die Verzeichnissynchronisierung aktivieren. Wenn Sie keine Domäne überprüft haben und die lokale Gesamtstruktur mehr als 50.000 Objekte enthält, müssen Sie sich an den Support wenden, bevor Sie die Verzeichnissynchronisierung aktivieren. Wenn Sie sich nicht an den Support wenden, um Ihr Kontingent zu erhöhen, kann die Verzeichnissynchronisierung nicht ausgeführt werden.

Wenn die lokale Domäne insgesamt mehr als 50.000 Objekte enthält, müssen Sie sich an den Support wenden, bevor Sie die Verzeichnissynchronisierung aktivieren. Wenn die Anzahl 50.000 Objekte überschreitet und Sie sich nicht an den Support wenden, um Ihre Lizenzanzahl zu erhöhen, wird die Verzeichnissynchronisierung nicht ausgeführt.

Weitere Informationen Die folgenden Schritte können abhängig davon, welche Dienste Ihre Organisation abonniert hat, mithilfe des Office 365-Kontoportals, des Microsoft Intune-Kontoportals oder des Microsoft Azure AD-Portals ausgeführt werden. Auf diese Weise fungieren Portale als Front-End-Schnittstellen, die Verzeichnisdaten aufnehmen, die dem Azure AD-Mandanten Ihrer Organisation zugeordnet sind. Weitere Informationen zur Verwendung von Portalen zum Verwalten Ihres Mandanten finden Sie unter Verwalten Ihres Azure AD-Verzeichnisses.

Führen Sie folgende Schritte aus, um die Verzeichnissynchronisierung zu aktivieren:

  1. Installieren Sie das Microsoft-Bereitstellungsvorbereitungsprogramm, und führen Sie es aus.

  2. Führen Sie abhängig vom verwendeten Portal einen der folgenden Schritte aus:

    1. Wenn Sie Office 365 oder ein anderes Kontenportal verwenden, klicken Sie auf Benutzer und neben Active Directory-Synchronisierung auf Einrichten. Fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt fort.

    2. Wenn Sie das Azure-Verwaltungsportal verwenden, klicken Sie auf Active Directory, dann auf der Seite Unternehmensverzeichnis auf Ihr Verzeichnis, dann auf Verzeichnisintegration. Fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt fort.

    3. Wenn Sie das Azure AD-Vorschauportal verwenden, klicken Sie im linken Bereich auf Integration und dann auf Verzeichnissynchronisierung bereitstellen. Fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt fort.

  3. Klicken Sie auf Aktivieren.

    WarningWarnung
    Wenn Sie eine deaktivierte Verzeichnissynchronisierung erneut aktivieren, besteht das Risiko, dass Objektdaten im Cloud-Verzeichnis überschrieben werden. In diesem Fall sollten Sie zunächst das Thema Verzeichnissynchronisierung und Autoritätsquelle lesen, um sich zu vergegenwärtigen, wie sich die erneute Aktivierung der Verzeichnissynchronisierung auf Ihre Umgebung auswirken würde.

noteHinweis
Das Windows PowerShell-Cmdlet zum Aktivieren oder erneuten Aktivieren der Verzeichnissynchronisierung lautet Set-MsolDirSyncEnabled –EnableDirSync $true. Weitere Informationen finden Sie unter Deaktivieren der Verzeichnissynchronisierung.

Nachdem Sie die Verzeichnissynchronisierung aktiviert haben, können Sie mit dem Schritt Einrichten des Computers für die Verzeichnissynchronisierung fortfahren.

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