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Vorbereiten der Umgebung für System Center 2012 R2 Operations Manager

Letzte Aktualisierung: Juli 2014

Betrifft: System Center 2012 R2 Operations Manager

Hier werden die Systemanforderungen und Überlegungen beschrieben, die vor der Bereitstellung von System Center 2012 R2 Operations Manager zu berücksichtigen sind.

Wenn Sie Ihre Umgebung evaluieren, siehe Systemanforderungen für System Center 2012 R2

Bevor Sie beginnen, ist es eine gute Idee, die folgenden Informationen zu kennen:

Aus Leistungsgründen wird empfohlen, die Betriebsdatenbank sowie die Data Warehouse-Datenbank auf einer direkt verbundenen physischen Festplatte und nicht auf einem virtuellen Datenträger zu speichern.

Vor allem dürfen von virtuellen Computern, auf denen Operations Manager-Serverfunktionen ausgeführt werden, ausschließlich solche Funktionen verwendet werden, von denen sämtliche Aktivitäten auf dem virtuellen Computer unmittelbar an das virtuelle ‎Laufwerk übertragen werden. Dies umfasst die Nutzung von Momentaufnahmen bestimmter Zeitpunkte und das Schreiben von Änderungen auf eine temporäre virtuelle Festplatte. Dies gilt für jede Virtualisierungstechnologie, die mit Operations Manager verwendet wird.

Microsoft unterstützt die Ausführung aller Serverfunktionen von Operations Manager in jeder physischen oder virtuellen Umgebung, die den in diesem Dokument aufgeführten Mindestanforderungen entspricht.

Die Ausführung von System Center 2012 R2 Operations Manager auf virtuellen Computern in Microsoft Azure unterscheidet sich nicht von der Ausführung auf physischen Computersystemen. In folgenden Szenarien wird die Verwendung von Operations Manager mit virtuellen Computern in Microsoft Azure empfohlen:

  • Szenario 1: Sie können Operations Manager auf einem virtuellen Computer in Microsoft Azure ausführen und für die Überwachung anderer virtueller Computer in Microsoft Azure verwenden.

  • Szenario 2: Sie können Operations Manager auf einem virtuellen Computer in Microsoft Azure ausführen und für die Überwachung anderer Instanzen verwenden, die nicht in Microsoft Azure ausgeführt werden.

  • Szenario 3: Sie können Operations Manager lokal ausführen und für die Überwachung von virtuellen Computern in Microsoft Azure verwenden.

Microsoft hat Tests von Operations Manager durch Installation und Verwendung in einem virtuellen Computer in Microsoft Azure durchgeführt. Die standardmäßige Dimensionierung und die standardmäßig unterstützte Konfiguration für Operations Manager gelten für virtuelle Computer in Microsoft Azure.

Operations Manager ist optimiert für eine Bildschirmauflösung von mindestens 1280 x 1024. Als kleinste Bildschirmauflösung wird 1024 x 768 unterstützt.

Verwenden Sie den Operations Manager Sizing Helper, um die Hardwareanforderungen für jede Operations Manager-Serverfunktion zu bestimmen. Wenn mehrere Funktionen auf dem gleichen Computer installiert werden sollen, vergewissern Sie sich, dass die höheren empfohlenen Hardwareanforderungen für diese Funktionen erfüllt werden.

Unterstützte Prozessoren, Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher

noteHinweis
In Operations Manager wird eine Installation des 32-Bit-Agents auf einem 64-Bit-Betriebssystem nicht unterstützt. In Operations Manager ist eine native Unterstützung von x86-basierten Computern für Agents und Konsolen und von x64-basierten Computern für alle Serverfunktionen gegeben.

Für die Operations Manager-Serverfunktionen ist ein unterstütztes Betriebssystem erforderlich. Eine Liste der unterstützten Betriebssysteme für jede Serverfunktion finden Sie unter Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2.

Für eine Installation von System Center 2012 R2 Operations Manager unter Windows Server 2012 Core ist Folgendes erforderlich:

  • Unterstützung von Windows-32-Bit-On-Windows-64-Bit (WoW64), .NET 4.5, Windows PowerShell 3.0

  • Darüber hinaus benötigen Sie AuthManager. Fügen Sie zum Installieren von AuthManager unter Windows Server 2012 die minimale Serverschnittstelle Server-Gui-Mgmt-Intra hinzu. Unter Windows Server 2012 R2 installieren Sie AuthManager mit dem folgenden Befehl: dism /online /enable-feature /featurename:AuthManager

  • Wenn Sie versuchen, Operations Manager ohne WoW64-Unterstützung zu installieren, wird eine Fehlermeldung ausgegeben, die auf eine falsche Seite-an-Seite-Konfiguration hinweist.

Suchen Sie nach Updates und Hotfixes für Microsoft SQL Server. Siehe SQL Server in System Center 2012 R2.

  • Von Operations Manager wird das Hosten von Programmdatenbanken oder SQL Server Reporting Services auf einer 32-Bit-Edition von SQL Server nicht unterstützt.

  • Auch das Verwenden verschiedener Versionen von SQL Server für unterschiedliche Operations Manager-Funktionen wird nicht unterstützt. Es sollte für alle Funktionen die gleiche Version verwendet werden.

  • SQL Server-Sortiereinstellungen finden Sie unter SQL Server in System Center 2012 R2

  • Der SQL Server-Agentdienst muss ausgeführt werden, und der Starttyp muss auf Automatisch festgelegt sein.

  • Bei der Rolle Db_owner für die Betriebsdatenbank muss es sich um ein Domänenkonto handeln. Wenn Sie die SQL Server-Authentifizierung auf den gemischten Modus festlegen und dann versuchen, in der Betriebsdatenbank eine lokale SQL Server-Anmeldung hinzuzufügen, kann der Datenzugriffsdienst nicht gestartet werden. Informationen zum Beheben dieses Problems finden Sie unter System Center Data Access Service Start Up Failure Due to SQL Configuration Change (Fehler beim Starten des Datenzugriffsdiensts aufgrund einer SQL-Konfigurationsänderung).

  • Wenn Sie die Netzwerküberwachungsfunktionen von System Center 2012 R2 Operations Manager nutzen möchten, sollten Sie die Datenbank tempdb auf einen separaten Multispindle-Datenträger verschieben. Weitere Informationen finden Sie unter tempdb-Datenbank.

Sollen mehrere Operations Manager-Funktionen auf einem Computer installiert werden, müssen Sie die gesamte erforderliche Software für alle Funktionen installieren.

 

Hardware und Software Anforderung

Speicherplatz

Für %SYSTEMDRIVE% sind mindestens 1.024 MB Speicherplatz erforderlich.

Serverbetriebssystem

Siehe Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2

Prozessorarchitektur

x64

Windows PowerShell

Siehe Windows PowerShell-Unterstützung in System Center 2012 R2

Windows-Remoteverwaltung

Die Windows-Remoteverwaltung muss für den Verwaltungsserver aktiviert sein.

.NET Framework 

NET Framework 4 oder .NET Framework 4.5 ist erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter .NET Framework in System Center 2012 R2 und .NET Framework 4 Redistributable Package

  • Sie benötigen Microsoft Report Viewer Redistributable Package 2012

    ImportantWichtig
    Für Report Viewer besteht eine Abhängigkeit zu Microsoft System-CLR-Typen für SQL Server 2012. Das Paket mit den SQL Server-System-CLR-Typen umfasst die Komponenten zur Implementierung der neuen Geometrie-, Geographie- und Hierarchie-ID-Typen in SQL Server 2012. Diese Komponente kann separat vom Server installiert werden, damit diese Typen von Clientanwendungen außerhalb des Servers genutzt werden können. Klicken Sie auf die Installationsanleitung, um die Verknüpfungen anzuzeigen, die auf andere Anforderungen für diese Komponente verweisen: Windows Installer 4.5, X86-Paket (SQLSysClrTypes.msi), X64-Paket (SQLSysClrTypes.msi) und die Online-Seite der Onlinedokumentation für SQL Server-System-CLR-Typen.

 

Hardware und Software Anforderung

Speicherplatz

Für %SYSTEMDRIVE% sind mindestens 512 MB Speicherplatz erforderlich.

Dateisystem

%SYSTEMDRIVE% muss mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sein.

Serverbetriebssystem

Siehe Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2

Prozessorarchitektur

x64 ist bei Servern, x64 oder x86 bei Clientcomputern erforderlich.

Windows Installer

Es ist mindestens Windows Installer 3.1 erforderlich.

Windows PowerShell

Siehe Windows PowerShell-Unterstützung in System Center 2012 R2

.NET Framework

Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft .NET Framework 4 (eigenständiger Installer).

 

Hardware und Software Anforderung

Betriebssystem

Siehe Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2

Prozessorarchitektur

x64

Webbrowser

Siehe Support für Self-Service-Webkonsole in System Center 2012 R2

Internetinformationsdienste (IIS)

IIS 7.5 und höhere Versionen mit der IIS-Verwaltungskonsole sowie folgende installierte Rollendienste:

  • Statischer Inhalt

  • Standarddokument

  • Verzeichnissuche

  • HTTP-Fehler

  • HTTP-Protokollierung

  • Anforderungsüberwachung

  • Anforderungsfilterung

  • Komprimierung statischer Inhalte

  • Webserver-Unterstützung (IIS)

  • IIS 6-Metabasiskompatibilität

  • ASP.NET (die Versionen 2.0 und 4.0 von ASP.NET sind erforderlich.)

  • Windows-Authentifizierung

Ausgewählte Website für Webkonsole

Eine konfigurierte HTTP- oder HTTPS-Bindung ist erforderlich.

  • ImportantWichtig
    Die Installation der Webkonsole auf einem Computer mit Microsoft SharePoint wird nicht unterstützt.

  • Der System Center 2012 R2 Operations Manager-SharePoint-Dashboard-Viewer-Webpart ist auf SharePoint 2010 und auf SharePoint 2013 funktionsfähig und wird auf diesen Versionen unterstützt. Es ist jedoch nicht auf Office 365 SharePoint funktionsfähig und wird dort nicht unterstützt.

  • .NET Framework 4 ist erforderlich, um das Setup auszuführen. Weitere Informationen finden Sie in folgenden Dokumenten:

noteHinweis
Für die Installation der Webkonsole ist es erforderlich, dass die ISAPI- und CGI-Einschränkungen in IIS für ASP.NET 4 aktiviert sind. Wählen Sie hierzu in IIS-Manager den Webserver aus, und doppelklicken Sie dann auf ISAPI- und CGI-Einschränkungen. Wählen Sie ASP.NET v4.0.30319 aus, und klicken Sie dann auf Zulassen.

ImportantWichtig
Sie müssen IIS installieren, bevor Sie .NET Framework 4 installieren. Wenn Sie IIS nach .NET Framework 4 installiert haben, müssen Sie ASP.NET 4.0 bei IIS registrieren. Öffnen Sie mithilfe der Option Als Administrator ausführen ein Eingabeaufforderungsfenster, und führen Sie dann den folgenden Befehl aus:

%WINDIR%\Microsoft.NET\Framework64\v4.0.30319\aspnet_regiis.exe -r

 

Hardware und Software Anforderung

Speicherplatz

Mindestens 1024 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte sind erforderlich. Dieser Speicherplatz ist bereits bei der Datenbankerstellung erforderlich. Es ist ein signifikantes Wachstum der Datenbank zu erwarten. Informationen zur SQL Server-Planung finden Sie unter Installieren von SQL Server 2008 R2 bzw. Installieren von SQL Server 2012.

Dateisystem

%SYSTEMDRIVE% muss mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sein.

Betriebssysteme

Siehe Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2

Prozessorarchitektur

x64

Windows Installer

Es ist mindestens Windows Installer 3.1 erforderlich.

Microsoft SQL Server

Siehe SQL Server in System Center 2012 R2.

Volltextsuche in SQL Server

Erforderlich

.NET Framework

.NET Framework 4 ist erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter .NET Framework in System Center 2012 R2 und .NET Framework 4 Redistributable Package

 

Hardware und Software Anforderung

Dateisystem

%SYSTEMDRIVE% muss mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sein.

Betriebssysteme

Siehe Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2

Prozessorarchitekturen

x64 oder x86

Version von Microsoft Core XML Services (MSXML)

Für den Operations Manager-Agent für Windows Server 2003 ist Microsoft Core XML Services 6.0 erforderlich.

Windows PowerShell

Windows PowerShell, Version 2.0, oder Windows PowerShell, Version 3.0.

noteHinweis
Windows PowerShell ist für Agents erforderlich, die von einem Management Pack überwacht werden, das Windows PowerShell-Skripts verwendet.

 

Speicherplatz Für %SYSTEMDRIVE% sind mindestens 1.024 MB Speicherplatz erforderlich.

Betriebssystem

Siehe Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2

Prozessorarchitektur

x64

Microsoft SQL Server

Siehe SQL Server in System Center 2012 R2.

Remote-Registrierungsdienst

muss aktiviert und gestartet sein

Microsoft SQL Server Reporting Services

Siehe SQL Server in System Center 2012 R2.

WarningWarnung
SQL Server Reporting Services wird von System Center 2012 – Operations Manager nur im systemeigenen Modus unterstützt. Die Verwendung des integrierten SharePoint-Modus ist nicht zulässig.

.NET Framework

.NET Framework 4 ist erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter .NET Framework in System Center 2012 R2 und .NET Framework 4 Redistributable Package

 

Hardware und Software Anforderung

Speicherplatz

Für die Data Warehouse-Datenbank sind mindestens 1024 MB Speicherplatz erforderlich. Dieser Speicherplatz ist bereits bei der Datenbankerstellung erforderlich. Es ist ein signifikantes Wachstum der Datenbank zu erwarten. Informationen zu den Anforderungen bei der SQL Server-Planung finden Sie unter Installieren von SQL Server 2008 bzw. Installieren von SQL Server 2008 R2.

Dateisystem

%SYSTEMDRIVE% muss mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sein.

Betriebssystem

Siehe Serverbetriebssysteme in System Center 2012 R2

Prozessorarchitektur

x64

Windows Installer-Version

Es ist mindestens Windows Installer 3.1 erforderlich.

Volltextsuche in Microsoft SQL Server

Erforderlich

.NET Framework

.NET Framework 4 ist erforderlich, um das Setup auszuführen. Weitere Informationen finden Sie unter .NET Framework in System Center 2012 R2 und .NET Framework 4 Redistributable Package

 

Hardware und Software Anforderung

Speicherplatz

Für %SYSTEMDRIVE% sind mindestens 1.024 MB Speicherplatz erforderlich.

Serverbetriebssystem

Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 Core oder Windows Server® 2012 R2 ist erforderlich.

Prozessorarchitektur

x64

Windows PowerShell

Windows PowerShell, Version 2.0, oder Windows PowerShell, Version 3.0.

Version von Microsoft Core XML Services (MSXML)

Für den Verwaltungsserver ist Microsoft Core XML Services 6.0 erforderlich.

.NET Framework

.NET Framework 4 ist erforderlich, wenn vom Gatewayserver UNIX-/Linux-Agents oder Netzwerkgeräte verwaltet werden.

In der folgenden Tabelle ist die Interaktion von Operations Manager-Funktionen über eine Firewall aufgeführt. Zudem enthält die Tabelle Informationen zu den Ports für die Kommunikation zwischen den Funktionen, zur Richtung, in die der eingehende Port zu öffnen ist, und dazu, ob die Portnummer geändert werden kann.

Firewallszenarien für System Center 2012 R2 Operations Manager

 

Operations Manager-Funktion A Portnummer und -richtung Funktion B Konfigurierbar Hinweis

Verwaltungsserver

1433 --->

Betriebsdatenbank

Ja (Setup)

Verwaltungsserver

1434 UDP < ---

Betriebsdatenbank

Nein

Wenn die Betriebsdatenbank auf einer benannten Instanz von SQL Server 2008 R2 SP1, SQL Server 2008 R2 SP2, SQL Server 2012 oder SQL Server 2012 SP1 installiert ist, beispielsweise in einem Cluster, und die Windows-Firewall auf dem Verwaltungsserver aktiviert ist, dann müssen Sie auch UDP 1434 eingehend auf dem Verwaltungsserver öffnen.

Verwaltungsserver

5723, 5724 --->

Verwaltungsserver

Nein

Port 5724 muss für die Installation dieser Funktion geöffnet sein. Er kann nach erfolgter Installation geschlossen werden.

Verwaltungsserver

1433 -->

Reporting-Data Warehouse

Nein

Berichtsserver

5723, 5724 --->

Verwaltungsserver

Nein

Port 5724 muss für die Installation dieser Funktion geöffnet sein. Er kann nach erfolgter Installation geschlossen werden.

Betriebskonsole

5724 --->

Verwaltungsserver

Nein

Connector Framework-Quelle

51905 --->

Verwaltungsserver

Nein

Webkonsolenserver

Port für ausgewählte Website --->

Verwaltungsserver

Nein

Webkonsole (für Application Diagnostics)

1433, 1434 --->

Betriebsdatenbank

Ja (Setup)

Webkonsole (für Application Advisor)

1433, 1434 --->

Data Warehouse

Ja (Setup)

Webkonsole (für Application Advisor)

80 --->

SQL Server Reporting Services

Nein

Webkonsolenbrowser

80, 443 --->

Webkonsolenserver

Ja (IIS-Verwaltung)

Standard für HTTP oder SSL.

Sowohl bei der Netzwerkauthentifizierung als auch bei der gemischten Authentifizierung können ein Kontenname und ein Kennwort im Rahmen der Anforderung gesendet werden. Es wird die Verwendung von SSL empfohlen.

Mithilfe von MOMAgent.msi installierter Agent

5723 --->

Verwaltungsserver

Ja (Setup)

Mithilfe von MOMAgent.msi installierter Agent

5723 --->

Verwaltungsserver

Ja (Setup)

Mithilfe von MOMAgent.msi installierter Agent

5723 --->

Gatewayserver

Ja (Setup)

Gatewayserver

5723 --->

Verwaltungsserver

Ja (Setup)

Agent (Weiterleitung der Überwachungssammeldienste)

51909 --->

Verwaltungsserver-Sammlung der Überwachungssammeldienste

Ja (Registrierung)

Clientdaten der Ausnahmenüberwachung ohne Agents

51906 --->

Verwaltungsserver mit Dateifreigabe zur Ausnahmeüberwachung ohne Agents

Ja (Assistent für Clientüberwachung)

Clientdaten des Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit

51907 --->

Endpunkt des Verwaltungsservers (Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit)

Ja (Assistent für Clientüberwachung)

Betriebskonsole (Berichte)

80 --->

SQL Server Reporting Services

Nein

Von der Betriebskonsole wird Port 80 verwendet, um eine Verbindung mit der Website von SQL Server Reporting Services herzustellen.

Berichtsserver

1433 --->

Reporting-Data Warehouse

Ja

Verwaltungsserver (Überwachungssammeldienste-Sammlung)

1433 --->

ACS-Datenbank (Überwachungssammeldienste)

Ja

Verwaltungsserver

161, 162 <--->

Netzwerkgerät

Ja

Von allen Firewalls zwischen Verwaltungsservern im Ressourcenpool und den Netzwerkgeräten müssen SNMP (UDP) und ICMP bidirektional zugelassen werden, und die Ports 161 und 162 müssen bidirektional geöffnet sein. Darin eingeschlossen ist die Windows-Firewall auf dem Verwaltungsserver.

Wenn von Ihren Netzwerkgeräten andere Ports als 161 und 162 verwendet werden, müssen Sie diese Ports ebenfalls für bidirektionalen UDP-Datenverkehr öffnen.

Verwaltungsserver oder Gatewayserver

1270 --- >

UNIX- oder Linux-Computer

Nein

Verwaltungsserver oder Gatewayserver

22 --- >

UNIX- oder Linux-Computer

Ja

Wenn SQL Server 2008 R2 SP1, SQL Server 2008 R2 SP2, SQL Server 2012 oder SQL Server 2012 SP1 mithilfe einer Standardinstanz installiert wird, lautet gemäß der vorangegangenen Tabelle die Portnummer 1433. Wenn SQL Server mithilfe einer benannten Instanz installiert wird, wird wahrscheinlich ein dynamischer Port verwendet. Gehen Sie wie folgt vor, um den Port zu ermitteln:

  1. Führen Sie den SQL Server-Konfigurations-Manager aus.

  2. Öffnen Sie die SQL Server-Netzwerkkonfiguration.

  3. Öffnen Sie Protokolle für INSTANCE1 (oder die Instanz, die darunter ausgeführt wird).

  4. Öffnen Sie TCP/IP.

  5. Klicken Sie auf IP-Adressen.

  6. Der Port wird unter IPAll angezeigt (meist die dynamischen TCP-Ports).

 

Funktion Ausnahme Port und Protokoll Konfiguration durch

Verwaltungsserver

  • System Center-Verwaltungsdienst

  • System Center-Datenzugriffsdienst

  • Operations Manager Connector Framework

  • Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit für Operations Manager

  • Operations Manager-Anwendungsfehlerüberwachung

5723/TCP

5724/TCP

51905/TCP

51907/TCP

51906/TCP

Setup

Setup

Setup

Setup

Setup

Webkonsole

Operations Manager-Webkonsole

Port/TCP für ausgewählte Website

Setup

Webkonsole, HTTP

WWW-Dienste, http

80/TCP

Windows-Firewall

Webkonsole, HTTPS

Sicherer WWW-Dienst, HTTPS

443/TCP

Windows-Firewall

Betriebsdatenbank

  • SQL Server-Datenbankserver

  • Bei Verwendung einer benannten Instanz hinzufügen

1433/TCP

1434/UDP

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Operations Manager-Data Warehouse-Datenbank

  • SQL Server-Datenbankserver

  • Bei Verwendung einer benannten Instanz hinzufügen

1433/TCP

1434/UDP

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Operations Manager-Berichterstattung

SQL Server Reporting Services

80/TCP

Windows-Firewall

Agent, manuelle Installation von MOMAgent.msi

System Center-Verwaltungsdienst

5723/TCP

Windows-Firewall

Agent, Pushinstallation

  • System Center-Verwaltungsdienst

  • Datei- und Druckerfreigabe

  • Remoteverwaltung

5723/TCP

137/UDP, 138/UDP, 139/TCP, 445/TCP

135/TCP, 445/TCP

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Agent, ausstehende Reparatur

  • System Center-Verwaltungsdienst

  • Datei- und Druckerfreigabe

  • Remoteverwaltung

5723/TCP

137/UPD, 138/UPD, 139/TCP, 445/TCP

135/TCP, 445/TCP

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Agent, ausstehendes Upgrade

  • System Center-Verwaltungsdienst

  • Datei- und Druckerfreigabe

  • Remoteverwaltung

5723/TCP

137/UDP, 138/UDP, 139/TCP, 445/TCP

135/TCP, 445/TCP

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Gateway

System Center-Verwaltungsdienst

5723/TCP

Setup

Datenbank der Operations Manager-Überwachungssammeldienste

  • SQL Server

  • Bei Verwendung einer benannten Instanz hinzufügen

1433/TCP

1434/UDP

Windows-Firewall

Windows-Firewall

Operations Manager-Überwachungssammeldienste-Sammlung

Überwachungssammeldienste (ACS)

51909/TCP

Windows-Firewall

Für Operations Manager sind folgende Mindestgeschwindigkeiten für die Netzwerkkonnektivität zwischen den angegebenen Funktionen erforderlich:

 

Funktion A Funktion B Mindestanforderung

Verwaltungsserver

Agent

64 Kbit/s

Verwaltungsserver

Ohne Agents

1024 Kbit/s

Verwaltungsserver

Datenbank

256 Kbit/s

Verwaltungsserver

Konsole

768 Kbit/s

Verwaltungsserver

Verwaltungsserver

64 Kbit/s

Verwaltungsserver

Data Warehouse-Datenbank

768 Kbit/s

Verwaltungsserver

Berichtsserver

256 Kbit/s

Verwaltungsserver

Gatewayserver

64 Kbit/s

Lokale Verwaltungsgruppe

Verbundene Verwaltungsgruppe (mehrstufig)

1024 Kbit/s

Webkonsolenserver

Webkonsole

128 Kbit/s

Reporting-Data Warehouse

Berichtsserver

1024 Kbit/s

Konsole

Berichtsserver

768 Kbit/s

Überwachungssammlung

Überwachungsdatenbank

768 Kbit/s

Die in Operations Manager unterstützten Clusterkonfigurationen für Operations Manager-Funktionen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.

ImportantWichtig
Ein Gruppieren von Verwaltungsservern wird in System Center 2012 R2 Operations Manager nicht unterstützt.

Sie können SQL Server-Failoverclustering oder SQL Server 2012 AlwaysOn verwenden. Weitere Informationen zu SQL Server 2012 AlwaysOn finden Sie unter Verwenden von SQL Server 2012 Always On-Verfügbarkeitsgruppen in Verbindung mit System Center 2012 SP1 - Operations Manager.

Bei der Verwendung von SQL Server-Failoverclustering werden nur Clusterdienst-Quorumknotencluster unterstützt. Multisitecluster (geografisch verteilte Cluster) werden für alle Operations Manager-Clusterrollen unterstützt. Sie können mithilfe der Replikationstechnologie für eine hohe Datenverfügbarkeit in Operations Manager sorgen, aber die Wartezeiten bei der Kommunikation zwischen einzelnen Komponenten sind mit Risiken für die Datenreplikation verbunden und können zu Failoverproblemen führen. Es wird die Verwendung synchroner Spiegelung von Datenträgern zwischen Standorten empfohlen. Mit synchroner Spiegelung werden die Daten vollständig standortübergreifend synchronisiert. So ist im Fall eines standortübergreifenden Failovers ein korrektes Anwendungsverhalten gewährleistet.

ImportantWichtig
Microsoft ist nicht verpflichtet, Hotfixes für Operations Manager-Probleme bereitzustellen, die sich in einer Nicht-Multisite-Clusterumgebung nicht reproduzieren lassen. Wird bei einer Analyse festgestellt, dass das Problem durch Microsoft-fremde Komponenten verursacht wird, muss sich der Kunde an den entsprechenden Anbieter bzw. Hersteller dieser Komponenten wenden.

 

Serverfunktion Cluster Hinweise

Operations Manager-Betriebsdatenbank

Einzelner Aktiv/Passiv-Cluster

Andere Operations Manager-Funktionen dürfen auf dem Cluster oder den Clusterknoten nicht installiert werden.

Operations Manager-Reporting-Data Warehouse

Einzelner Aktiv/Passiv-Cluster

Andere Operations Manager-Funktionen dürfen auf dem Cluster oder den Clusterknoten nicht installiert werden.

ACS-Datenbank (Überwachungssammeldienste)

Einzelner Aktiv/Passiv-Cluster

Andere Operations Manager-Funktionen dürfen auf dem Cluster oder den Clusterknoten nicht installiert werden.

Von Operations Manager werden die in der folgenden Tabelle aufgeführten Clusterkonfigurationen für Operations Manager-Serverrollen unterstützt. Allerdings werden diese Konfigurationen nicht empfohlen, da durch sie möglicherweise die Leistung Ihres SQL Server-basierten Computers beeinträchtigt wird:

 

Serverfunktion Cluster Hinweise

Operations Manager-Betriebsdatenbank und Operations Manager-Reporting-Data Warehouse

Aktiv/Aktiv-Cluster, bei dem die Betriebsdatenbank auf einem Knoten des Clusters und das Reporting-Data Warehouse auf dem anderen Knoten des Clusters installiert ist.

Möglicherweise treten bei dieser Konfiguration Probleme mit der Leistung von SQL Server auf.

Betriebsdatenbank, Reporting-Data Warehouse und ACS-Datenbank von Operations Manager

Einzelner Aktiv/Passiv- oder Aktiv/Aktiv-Cluster, bei dem sich alle drei Komponenten auf einem einzigen Cluster befinden.

Möglicherweise treten bei dieser Konfiguration Probleme mit der Leistung von SQL Server auf.

Betriebsdatenbank und ACS-Datenbank von Operations Manager

Einzelner Aktiv/Passiv-Cluster, bei dem sich beide Komponenten auf einem einzigen Cluster befinden.

Möglicherweise treten bei dieser Konfiguration Probleme mit der Leistung von SQL Server auf.

Betriebsdatenbank und Reporting-Data Warehouse von Operations Manager

Einzelner Aktiv/Passiv-Cluster, bei dem sich beide Komponenten auf einem einzigen Cluster befinden.

Möglicherweise treten bei dieser Konfiguration Probleme mit der Leistung von SQL Server auf.

Reporting-Data Warehouse und ACS-Datenbank

Einzelner Aktiv/Passiv-Cluster, bei dem sich beide Komponenten auf einem einzigen Cluster befinden.

Möglicherweise treten bei dieser Konfiguration Probleme mit der Leistung von SQL Server auf.

Von Operations Manager wird die folgende Anzahl an überwachten Elementen unterstützt:

 

Überwachtes Element Empfohlene Grenze

Simultane Betriebskonsolen

50

Mit Agents überwachte Computer, von denen Berichte an einen Verwaltungsserver übermittelt werden

3,000

Mit Agents überwachte Computer, von denen Berichte an einen Gatewayserver übermittelt werden

2,000

Ohne Agents überwachte Computer pro dediziertem Verwaltungsserver

25,000

Computer pro Verwaltungsgruppe, die mit der Ausnahmenüberwachung ohne Agents überwacht werden

100,000

Alle von Clients überwachten Computer pro Verwaltungsserver

2,500

Verwaltungsserver pro Agent für Mehrfachvernetzung

4

Ohne Agents verwaltete Computer pro Verwaltungsserver

10

Ohne Agents verwaltete Computer pro Verwaltungsgruppe

60

Mit Agents verwaltete UNIX- oder Linux-Computer pro Verwaltungsgruppe

6.000 (mit 50 offenen Konsolen); 15.000 (mit 25 offenen Konsolen)

UNIX- oder Linux-Computer pro dediziertem Verwaltungsserver

500

Überwachte UNIX- oder Linux-Computer pro dediziertem Gatewayserver

100

Netzwerkgeräte, die von einem Ressourcenpool mit mindestens drei Verwaltungsservern verwaltet werden

1,000

Netzwerkgeräte, die von zwei Ressourcenpools verwaltet werden

2,000

Agents für die Anwendungsleistungsüberwachung (Application Performance Monitoring, APM)

700

Anwendungen für die Anwendungsleistungsüberwachung (Application Performance Monitoring, APM)

400

Überwachte URLs pro dediziertem Verwaltungsserver

3000

Verwaltete URLs pro dedizierter Verwaltungsgruppe

12,000

Überwachte URLs pro Agent

50

Die unterstützten Sprachen finden Sie unter Sprachunterstützung für System Center 2012 R2

Unterstützung für verschiedene Sprachen

Wenn auf Ihrem System eine andere Sprache als Englisch verwendet wird, können Sie Operations Manager für diese Sprache installieren. Sie haben auch die Option, Operations Manager für Ihre Verwaltungsgruppe auf Englisch zu installieren.

Wenn Sie beispielsweise auf all Ihren Servern die deutsche Version eines Windows-Betriebssystems verwenden, können Sie die deutschen Operations Manager-Funktionen für Ihre gesamte Verwaltungsgruppe installieren. Wenn Sie auf allen Servern eine deutsche Version eines Windows-Betriebssystems verwenden, können Sie optional auch die englischen Operations Manager-Funktionen für Ihre gesamte Verwaltungsgruppe installieren.

Agents für verschiedene Sprachen

Wenn Sie eine englische Verwaltungsgruppe verwenden, können Sie jeden Gebietsschematyp des Windows-Betriebssystems überwachen.

Wenn Sie eine andere Sprache verwenden, können Sie Windows-Betriebssysteme auf Englisch und dieser Sprache überwachen. Wenn Sie beispielsweise eine deutsche Verwaltungsgruppe verwenden, können Sie nur englische und deutsche Windows-Betriebssysteme überwachen.

Konsole für verschiedene Sprachen

Operations Manager-Konsolen sind sprachenunabhängig. So können Sie beispielsweise über eine italienische Operations Manager-Konsole eine Verbindung mit einer deutschen Verwaltungsgruppe herstellen.

Von Operations Manager wird die Überwachung von Netzwerkgeräten unterstützt, von denen SNMP (Simple Network Management Protocol) unterstützt wird. Für Geräte mit implementierten Interface MIB (RFC 2863)- und MIB-II (RFC 1213)-Standards ist eine Portüberwachung verfügbar. Zusätzlich wird eine Peripherieüberwachung einschließlich Prozessor- und Arbeitsspeicherüberwachung auf einer Untergruppe von Geräten unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter System Center Operations Manager 2012: Network Devices with Extended Monitoring Capability (Netzwerkgeräte mit erweiterten Überwachungsfunktionen).

Verbundene Geräte mit einer IPv6-Adresse können von Operations Manager mittels rekursiver Ermittlung gefunden werden, jedoch muss vom ersten Gerät, das ermittelt wird, eine IPv4-Adresse verwendet werden.

Weitere Informationen zu unterstützten Netzwerkgeräten finden Sie unter Network Devices Supported for Discovery by Operations Manager 2012 (Von der Ermittlung unterstützte Netzwerkgeräte in Operations Manager 2012).

Zum Anzeigen von Ereignisdetails der Anwendungsleistungsüberwachung müssen Sie die Operations Manager-Webkonsole installieren. Weitere Informationen finden Sie unter How to Install the Operations Manager Web Console (Installieren der Operations Manager-Webkonsole).

Für die Anwendungsleistungsüberwachung muss auf dem Agent die folgende Software vorhanden sein:

  • .NET Framework 3.5, .NET Framework 3.5 SP1, .NET Framework 4 oder .NET Framework 4.5.

    noteHinweis
    Die Anwendungsüberwachung auf Basis von .NET Framework 2.0 wird unterstützt. Für die ordnungsgemäße Ausführung einiger Agentkomponenten muss jedoch .NET Framework 3.5 auf dem Computer installiert sein.

  • Internetinformationsdienste 7.0 oder 8.0 (IIS 7.0 oder IIS 8.0). Die Anwendungsüberwachung auf einer Microsoft-Failover-IIS-Konfiguration wird nicht unterstützt. Stattdessen wird jedoch die Anwendungsüberwachung mit Lastenausgleich unterstützt.

  • ISAPI- und CGI-Einschränkungen in IIS müssen für ASP.NET 4.0 aktiviert sein. Wählen Sie hierzu den Webserver in IIS-Manager aus, und doppelklicken Sie dann auf ISAPI- und CGI-Einschränkungen. Wählen Sie ASP.NET v4.0.30319 aus, und klicken Sie dann auf Zulassen.

Zusätzlich müssen Sie den SQL Server Agent-Dienst starten und den Starttyp auf Automatisch festlegen. Dies gilt nur für die SQL-Instanz mit SQL Reporting Services zum Ausführen von Berichtsabonnements.

 
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