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SQL Server-Anforderungen für System Center 2012 R2

 

Betrifft: System Center 2012 R2

Verwenden Sie diese Informationen, um zu ermitteln, ob Ihre SQL Server-Umgebung zur Unterstützung einer Installation oder eines Upgrades auf System Center 2012 R2 bereit ist. Verwenden Sie diese Informationen unabhängig davon, ob Sie eine oder mehrere System Center-Komponenten bereitstellen.

System_CAPS_noteHinweis

SQL Server 2012 SP2 wird nur als Datenbankserver für Installationen mit Updaterollup 4 angewendet, mit Ausnahme von Operations Manager, der SQL Server 2012 SP2 ohne Updaterollups unterstützt.

SQL Server 2014 wird nur als Datenbankserver für Installationen von Orchestrator, SPF und Virtual Machine Manager unterstützt, bei denen der Updaterollup 5 durchgeführt wurde.

SQL Server 2014 wird nur als Datenbankserver für Installationen von Data Protection Manager (DPM) und Service Manager unterstützt, bei denen der Updaterollup 6 durchgeführt wurde. Eine Neuinstallation von DPM 2012 R2 funktioniert nicht mit SQL Server 2014. Sie müssen DPM 2012 R2 mit SQL Server 2012 installieren und anschließend auf SQL Server 2014 aktualisieren, um SQL Server 2014 mit DPM 2012 R2 verwenden zu können.

Es sind keine Updaterollups erforderlich, um SQL Server 2014 als Datenbankserver für Operations Manager zu nutzen.

In der unten stehenden Tabelle beziehen sich alle Einträge für Operations Manager sowohl auf die Operations Manager-Datenbank als auch die Datenbank der Überwachungssammeldienste.

Virtual Machine Manager unterstützt das aktuell unterstützte Service Pack von SQL Server. Diese Unterstützung gilt für VMM 2007, VMM 2008, VMM 2008 R2, VMM 2012 und VMM 2012 R2.

System Center 2012 R2-Komponente

SQL Server 2008 R2 SP1 Standard, Datacenter

SQL Server 2008 R2 SP2 Standard, Datacenter

SQL Server 2008 R2 SP3 Standard, Datacenter*

SQL Server 2012 Enterprise, Standard (64-Bit)

SQL Server 2012 SP1 Enterprise, Standard (64-Bit)

SQL Server 2012 SP2 Enterprise, Standard (64 Bit)

SQL Server 2012 SP3 Enterprise, Standard (64 Bit)

SQL Server 2014 Enterprise, Standard (64 Bit)

SQL Server 2014 SP1 Enterprise, Standard (64 Bit)

App Controller-Server

Data Protection Manager (DPM)-Datenbank

Operations Manager-Data Warehouse

Operations Manager-Betriebsdatenbank

Operations Manager-Berichtsserver

Orchestrator-Verwaltungsserver

● (ab UR8)

Service Management-Automatisierung-Verwaltungsserver

● (ab UR7)

Service Manager-Datenbank oder -Data Warehouse-Datenbank

● (ab UR9)

Service Provider Foundation

Virtual Machine Manager-Datenbankserver

System_CAPS_noteHinweis

* Wenn Sie beabsichtigen, SQL Server 2008 R2 SP3 als Host für Ihre Operations Manager-Betriebsdatenbank, den Berichtsserver oder Data Warehouse-Datenbanken zu nutzen, müssen Sie für eine neue Installation von Operations Manager zunächst SQL Server 2008 R2 SP2 installieren, und anschließend auf die SP3-Version aktualisieren.

Diese Informationen beschreiben allgemeine Empfehlungen für SQL Server, unabhängig davon, welche System Center-Komponente Sie bereitstellen.

  • Sie benötigen mindestens vier Computer, um alle System Center-Komponenten bereitzustellen. Abgesehen von Leistungsproblemen können nicht alle Komponenten auf demselben Computer vorhanden sein. Weitere Informationen finden Sie unter Komponentenkoexistenz für System Center 2012 R2.

  • Eine Instanz der SQL-Datenbankmoduldienste kann zu Testzwecken für alle Komponenten verwendet werden, dies wird jedoch in einer Produktionsumgebung aufgrund von Leistungsbeeinträchtigungen nicht empfohlen.

  • Reporting Services-Instanzen können nicht unter System Center-Komponenten gemeinsam genutzt werden.

  • SQL_ *-Sortierungen werden durch ihre Windows-Entsprechungen ersetzt.

  • Begrenzen Sie den Speicher jeder SQL Server-Instanz so, dass die Einstellung für den Gesamtspeicher mindestens 1 GB (2 GB bevorzugt) freien Speicherplatz zulässt, nachdem alle Dienste ausgeführt werden.

  • Die System Center-Komponenten, die die meisten Datenträgerressourcen erfordern, sind Service Manager, Operations Manager und Configuration Manager.

  • Die verwendeten Datenträger sollte auf eine Größe der Zuordnungseinheiten von 64 K formatiert werden.

  • Die verwendeten Datenträger sollten so konfiguriert sein, dass nach allen Berechnungen 20 % freier Speicherplatz für die Überwachung zugelassen wird. Legen Sie die Obergrenzen für Wachstum so fest, dass dieser Speicherplatzbegrenzung nicht überschritten wird.

  • Eine Größenanpassung im Voraus wird bevorzugt - Verwenden Sie bei Bedarf die automatische Vergrößerung, da hierfür mehr Ressourcen verwendet werden.

  • Legen Sie Größe im Voraus auf mindestens auf 8 GB/2 GB fest. 20-30 % der Größe der Datenbankdatei ist eine Faustregel.

  • Legen Sie die automatische Vergrößerung auf mindestens 500/100 fest.

Diese Informationen gelten nicht für System Center 2012 Configuration Manager. Diese Systemanforderungen finden Sie unter Unterstützte Konfigurationen für Configuration Manager.

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