Installationshandbuchvorlage – Hub-Transport-Server

Exchange 2010
 

Gilt für: Exchange Server 2010 SP2, Exchange Server 2010 SP3

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2016-11-28

In diesem Thema finden Sie eine Installationshandbuchvorlage, die Sie als Ausgangspunkt für die formale Dokumentation der Serverbuildverfahren Ihrer Organisation für Exchange Server 2010-Server verwenden können, auf denen die Hub-Transport-Serverrolle installiert ist.

Die Vorlage enthält die folgenden Hauptabschnitte:

Das in der Vorlage genannte fiktive Unternehmen mit dem Namen Contoso ist nur ein Beispiel. Sie können diese Vorlage zusammen mit Vorlagen für andere Serverrollen auch als Downloadpaket im ZIP-Dateiformat unter Microsoft Exchange Server 2010-Installationshandbuchvorlagen (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=187961, möglicherweise in englischer Sprache) herunterladen.

Der Zweck dieses Dokuments besteht darin, die Installations- und Konfigurationsverfahren zu erläutern, die erforderlich sind, um die Exchange 2010-Hub-Transport-Serverrolle auf der Windows Server 2008-Plattform zu installieren.

Durch die Bereitstellung eines Installationshandbuchs kann Contoso die Standardisierung im gesamten Unternehmen sicherstellen, die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) verringern sowie die Problembehandlungsprozesse vereinfachen.

Der Umfang dieses Dokuments beschränkt sich auf die Installation eines Exchange 2010-Hub-Transport-Servers für Contoso auf der x64-Version des Betriebssystems Windows Server 2008 (SP2 oder R2).

Der Administrator sollte über Kenntnisse hinsichtlich der Konzepte von Windows Server 2008 und Exchange 2010, der Exchange-Verwaltungskonsole und der Exchange-Verwaltungsshell, der Befehlszeile und sowie verschiedener Systemhilfsprogramme verfügen. Dieses Dokument erläutert die Einzelheiten von Systemprogrammen nur insofern, als diese für die Ausführung der betreffenden Aufgaben erforderlich sind.

Außerdem sollte der Administrator vor der Implementierung der Serverrolle das Thema Grundlegendes zum Transport in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=187524) lesen.

In diesem Dokument wird davon ausgegangen, dass Windows Server 2008 x64 Edition gemäß den Unternehmensbasisvorschriften einschließlich der aktuellen genehmigten Service Packs und Hotfixes auf dem Clientzugriffsserver installiert ist. Darüber hinaus wurden die folgenden erforderlichen Systemkomponenten installiert:

  • Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 und das Update für .NET Framework 3.5 SP1. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 959209, Ist ein Update für .NET Framework 3.5 Service Pack 1 verfügbar (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=3052&kbid=959209).

  • Windows Management Framework (Windows Remote Management 2.0 und Windows PowerShell 2.0).

In diesem Dokument wird davon ausgegangen, dass die Schritte zur Vorbereitung der Gesamtstruktur und der Domänen wie im Thema Vorbereiten von Active Directory und Domänen in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=187262) beschrieben ausgeführt wurden.

In diesem Dokument wird davon ausgegangen, dass dem Konto, das Sie für die Exchange-Aufgaben verwenden, die Verwaltungsrolle "Serververwaltung" wie im Thema Serververwaltung in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=187265) beschrieben zugewiesen wurde.

In diesem Dokument wird ferner davon ausgegangen, dass sowohl Exchange 2010Windows Server 2008 als auch Windows Server 2008 gemäß den im Sicherheitshandbuch zu Windows Server 2008 (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=122593) beschriebenen bewährten Methoden gesichert wird.

WichtigWichtig:
Die in diesem Dokument beschriebenen Verfahren sollten in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden. Wenn diese Reihenfolge nicht beachtet wird, kann es zu unerwarteten Ergebnissen kommen.

Die folgenden Medien sind für diesen Abschnitt erforderlich.

  • Windows Server 2008-Installationsdateien

In diesem Abschnitt werden die folgenden Verfahren behandelt:

  1. Zusätzliche Softwareüberprüfung

  2. Netzwerkschnittstellenkonfiguration

  3. Laufwerkkonfiguration

  4. Installation der Windows Server 2008-Hotfixes

  5. Konfiguration der Domänenmitgliedschaft

  6. Überprüfung der lokalen Administratoren

  7. Zurücksetzen des Kennworts des lokalen Administratorkontos

  8. Installation der Debugtools

  9. Änderungen der Auslagerungsdatei

  10. Laufwerkberechtigungen

  1. Vergewissern Sie sich, dass Remotedesktop aktiviert ist.

  2. Optional können Sie Microsoft-Netzwerkmonitor (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86611, möglicherweise in englischer Sprache) installieren.

  1. Melden Sie sich mit einem Konto am Server an, das mindestens über lokalen Administratorzugriff verfügt.

  2. Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung, und doppelklicken Sie dann auf Netzwerk- und Freigabecenter.

  3. Klicken Sie auf Netzwerkverbindungen verwalten.

  4. Suchen Sie die Verbindung für das interne Netzwerk, und benennen Sie sie entsprechend den Namensvorgaben Ihrer Organisation um.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verbindung, und wählen Sie dann Eigenschaften aus.

  6. Fügen Sie für Internet Protocol Version 4 (TCP/IPv4) Folgendes hinzu:

    1. Statische IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway

    2. IP-Adressen der DNS-Server

    3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Übergeordnete Suffixe des primären DNS-Suffixes anhängen.

    4. WINS-IP-Adressen (wenn WINS verwendet wird)

  7. Wenn Sie Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) verwenden, konfigurieren Sie die IPv6-Einstellungen gemäß den Netzwerkstandards Ihrer Organisation.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich dann mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt.

  2. Klicken Sie auf Start > Verwaltung, und wählen Sie dann Computerverwaltung aus.

  3. Erweitern Sie Speicher, und klicken Sie dann auf Datenträgerverwaltung.

  4. Öffnen Sie Datenträgerverwaltung in der MMC (Microsoft Management Console), und führen Sie dann die Formatierung, Umbenennung und Zuweisung der Laufwerkbuchstaben aus, damit die Volumes und das DVD-Laufwerk mit der entsprechenden Serverkonfiguration übereinstimmen.

    Laufwerkkonfiguration

    LUN Laufwerkbuchstabe Verwendung

    1

    C:

    Betriebssystem und Exchange-Binärdateien

    2

    D:

    Datenbank "Mail.que"

    3

    E:

    Exchange-Transaktionsprotokolle, -Verfolgungsprotokolle

    4

    Z:

    DVD-Laufwerk

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt.

  2. Rufen Sie die aktuellen von Ihrem Unternehmen genehmigten Hotfixes für Ihre Version von Windows Server 2008 x64 (SP2 oder R2) ab, und kopieren Sie sie auf den Server.

  3. Starten Sie die Hotfixinstallation über eines der folgenden Verfahren:

    1. Doppelklicken Sie auf die Datei, und befolgen Sie die Anweisungen auf der grafischen Benutzeroberfläche.

    2. Führen Sie mithilfe des folgenden Befehls eine unbeaufsichtigte Installation über eine administrative Eingabeaufforderung aus:

      <hotfix>.msu /quiet /norestart
      
  4. Klicken Sie in ggf. angezeigten Dialogfeldern zu nicht gefundenen digitalen Signaturen auf Ja.

    HinweisHinweis:
    Diese Dialogfelder werden nur in Umgebungen angezeigt, in denen die Windows-Sicherheitsvorlagen bereitgestellt wurden.
  5. Warten Sie, bis alle Dateikopiervorgänge abgeschlossen sind, und starten Sie dann den Server neu. Über die Registerkarte Prozesse im Windows Task-Manager können Sie den Fortschritt der Hotfixinstallation überwachen. Wenn der Prozess "wusa.exe" beendet wurde, ist die Hotfixinstallation abgeschlossen.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich dann mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt.

  2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen Sie dann Eigenschaften aus.

  3. Klicken Sie unter den Einstellungen Computername, Domäne und Arbeitsgruppe auf Einstellungen ändern.

  4. Klicken Sie auf Ändern.

  5. Wählen Sie die Optionsschaltfläche Domäne aus, und geben Sie den entsprechenden Domänennamen ein.

  6. Geben Sie die entsprechenden Anmeldeinformationen ein.

  7. Klicken Sie auf OK und dann nochmals auf OK.

  8. Klicken Sie auf OK, um die Systemeigenschaften zu schließen.

  9. Starten Sie den Server neu.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Stellen Sie sicher, dass das Konto Domänen-Admins und das für die Exchange-Installation verwendete Benutzerkonto Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf diesem Server ist (fügen Sie die Konten gegebenenfalls hinzu).

  3. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Benutzerkonto Mitglied einer Gruppe ist, die wiederum Mitglied der lokalen Administratorgruppe auf dem Windows Server 2008-Server ist. Wenn dies nicht der Fall ist, verwenden Sie ein Konto, das Mitglied der lokalen Administratorgruppe ist, bevor Sie den Vorgang fortsetzen.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und wählen Sie dann Verwalten aus.

  3. Erweitern Sie die Knoten, um Konfiguration\Lokale Benutzer und Gruppen\Benutzer anzuzeigen.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Administrator, und wählen Sie dann Kennwort festlegen aus. Ändern Sie das Kennwort so, dass es die Komplexitätsanforderungen erfüllt.

In diesem Abschnitt werden verschiedene nützliche Tools beschrieben, die Administratoren bei der Exchange-Verwaltung sowie bei der Problembehandlung unterstützen.

Debugtools für Windows ermöglichen Administratoren das Debuggen von Prozessen, die sich negativ auf den Dienst auswirken, sowie das Ermitteln der eigentlichen Ursachen.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Laden Sie unter Installieren von Debugtools für die 64-Bit-Version von Windows (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=123594, möglicherweise in englischer Sprache) die aktuellen 64-Bit-Debugtools herunter, und installieren Sie sie.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und wählen Sie dann Eigenschaften aus.

  3. Wählen Sie die Option Erweiterte Systemeinstellungen aus.

  4. Klicken Sie unter Starten und Wiederherstellen auf Einstellungen.

    1. Wählen Sie unter Debuginformationen speichern den Eintrag Kernelspeicherabbild in der Speicherabbild-Dropdownliste aus.

    2. Klicken Sie auf OK.

  5. Klicken Sie unter Leistung auf Einstellungen.

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.

  7. Klicken Sie unter Virtueller Arbeitsspeicher auf Ändern.

  8. Auf Servern mit einem reservierten Laufwerk für Auslagerungsdateien führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Klicken Sie in der Liste Laufwerk auf C:, und klicken Sie dann auf Benutzerdefinierte Größe.

    2. Legen Sie für das Laufwerk "C:" die Angabe Anfangsgröße (MB) auf mindestens 200 MB fest. (Windows erfordert zwischen 150 MB and 2 GB Speicherplatz für die Auslagerungsdatei. Die Speicherplatzgröße hängt von der Serverauslastung und der verfügbaren Menge des physikalischen RAMs für Auslagerungsdateien auf dem Startvolume ab, wenn Windows für ein Kernelspeicherabbild konfiguriert ist. Aus diesem Grund müssen Sie ggf. die Größe erhöhen.)

    3. Legen Sie für das Laufwerk "C:" die Angabe Maximale Größe (MB) auf den Wert von Anfangsgröße fest.

    4. Wählen Sie in der Liste Laufwerk das Laufwerk für die Auslagerungsdatei aus (z. B. das Laufwerk "P:"), und klicken Sie dann auf Benutzerdefinierte Größe.

    5. Geben Sie das Ergebnis einer der folgenden Berechnungen in das Feld Anfangsgröße (MB) ein:

      Wenn der Server über weniger als 8 GB RAM verfügt, multiplizieren Sie die RAM-Anzahl mit 1,5.

      Wenn der Server über mindestens 8 GB RAM verfügt, addieren Sie die RAM-Anzahl plus 10 MB.

    6. Geben Sie den gleichen Wert, den Sie für Anfangsgröße eingegeben haben, in das Feld Maximale Größe (MB) ein.

    7. Löschen Sie alle anderen Auslagerungsdateien.

    8. Klicken Sie auf OK.

  9. Auf Servern, die kein reserviertes Laufwerk für Auslagerungsdateien besitzen, führen Sie die folgenden Schritte aus:

    1. Klicken Sie in der Liste Laufwerk auf C:, und klicken Sie dann auf Benutzerdefinierte Größe.

    2. Legen Sie für das Laufwerk "C:" das Ergebnis einer der folgenden Berechnungen für das Feld Anfangsgröße (MB) fest:

      Wenn der Server über weniger als 8 GB RAM verfügt, multiplizieren Sie die RAM-Größe mit 1,5.

      Wenn der Server über 8 GB RAM oder mehr verfügt, addieren Sie die RAM-Größe und 10 MB.

    3. Löschen Sie alle anderen Auslagerungsdateien.

    4. Klicken Sie auf OK.

  10. Klicken Sie zweimal auf OK, um das Dialogfeld Systemeigenschaften zu schließen.

  11. Klicken Sie auf Nein, wenn Sie aufgefordert werden, das System neu zu starten.

    HinweisHinweis:
    Weitere Informationen zu Empfehlungen für Auslagerungsdateien finden Sie in den folgenden Microsoft Knowledge Base-Artikeln: Bestimmen der geeigneten Auslagerungsdateigröße für 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 oder Windows XP (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=3052&kbid=889654) und Überblick über Optionen für Speicherabbilddateien in Windows Vista, Windows Server 2008, Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=3052&kbid=254649).

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Klicken Sie auf Start, und wählen Sie dann Computer aus.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Laufwerk D:, und wählen Sie dann Eigenschaften aus.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.

  5. Klicken Sie auf Bearbeiten.

  6. Klicken Sie auf Hinzufügen, und wählen Sie dann unter Standorte den lokalen Server aus.

  7. Gewähren Sie anhand der Erläuterungen in der unten stehenden Tabelle die folgenden Berechtigungen.

    Laufwerkberechtigungen

    Konto Berechtigungen

    Administratoren

    Vollzugriff

    SYSTEM

    Vollzugriff

    Authentifizierte Benutzer

    Lesen und Ausführen, Liste, Lesen

    ERSTELLER-BESITZER

    Vollzugriff

  8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweitert.

  9. Wählen Sie den Berechtigungseintrag ERSTELLER-BESITZER aus, und klicken Sie dann auf Anzeigen/Bearbeiten.

  10. Wählen Sie Nur Unterordner und Dateien aus der Dropdownliste aus.

  11. Klicken Sie zweimal auf OK.

  12. Klicken Sie auf OK, um die Laufwerkeigenschaften zu schließen.

  13. Wiederholen Sie die Schritte 3 – 12 für jedes weitere Laufwerk (außer Laufwerk "C:").

In diesem Abschnitt werden die folgenden Verfahren behandelt:

  1. Überprüfung der Organisationseinheit

  2. Überprüfung des Active Directory-Standorts

  3. Überprüfung der Domänencontrollerdiagnose

  4. Überprüfung von Exchange Best Practices Analyzer

WichtigWichtig:
Die in diesem Dokument beschriebenen Verfahren sollten in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden. Wenn diese Reihenfolge nicht beachtet wird, können unerwartete Ergebnisse auftreten.

Übermitteln Sie eine Änderungsanforderung an die entsprechende Gruppe, und lassen Sie das Computerobjekt in die entsprechende Organisationseinheit verschieben.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster.

  3. Vergewissern Sie sich, dass sich der Server in der richtigen Domäne und am richtigen Active Directory-Standort befindet. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:

    NLTEST /server:%COMPUTERNAME% /dsgetsite
    
  4. Der Name des Active Directory-Standorts, zu dem der Server gehört, wird angezeigt. Wenn sich der Server nicht am richtigen Active Directory-Standort befindet, übermitteln Sie eine Änderungsanforderung an die entsprechende Gruppe, und lassen Sie den Server an den richtigen Active Directory-Standort verschieben.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster, und ändern Sie den Pfad in das Laufwerk "C:".

  3. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    dcdiag /s:<Domain Controller> /f:c:\dcdiag.log
    
    HinweisHinweis:
    Ändern Sie <Domänencontroller> in einen Domänencontroller, der sich am gleichen Active Directory-Standort wie der Servercomputer mit Exchange befindet.
  4. Überprüfen Sie die Ausgabe der Datei C:\dcdiag.log, und vergewissern Sie sich, dass keine Verbindungsprobleme mit dem lokalen Domänencontroller vorliegen.

  5. Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 für jeden Domänencontroller am lokalen Active Directory-Standort.

    HinweisHinweis:
    Die Domänencontrollerdiagnose (DCDiag) ist ein Windows-Supporttool, das die Netzwerkverbindung und die DNS-Auflösung für Domänencontroller testet. Wenn das verwendete Konto nicht über Administratorrechte verfügt, sind verschiedene Tests unter der Überschrift Primäre Tests durchführen möglicherweise nicht erfolgreich. Diese Tests können ignoriert werden, wenn die Verbindungstests erfolgreich sind. Außerdem meldet die Protokolldatei ggf., dass einige Dienstüberprüfungstests nicht erfolgreich waren. Diese Meldungen können ignoriert werden, wenn die Dienste nicht auf dem Domänencontroller vorhanden sind.

Microsoft Exchange Analyzer unterstützt Administratoren bei der Behandlung verschiedener Betriebssupportprobleme. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit einem Server in der Umgebung her, in der mindestens die Exchange 2010 SP1-Verwaltungstools installiert sind, und melden Sie sich mit einem Konto an, das über lokalen Verwaltungszugriff verfügt.

  1. Klicken Sie auf Start > Alle Programme > Microsoft Exchange Server 2010, und wählen Sie dann Exchange-Verwaltungskonsole aus.

  2. Öffnen Sie den Knoten Toolbox.

  3. Doppelklicken Sie auf Best Practices Analyzer.

  4. Überprüfen Sie, ob Updates für das Best Practices Analyzer-Modul verfügbar sind, und wenden Sie diese ggf. an.

  5. Stellen Sie die entsprechenden Informationen zum Herstellen einer Verbindung mit Active Directory bereit, und klicken Sie dann auf Mit Active Directory-Server verbinden.

  6. Wählen Sie unter Neue Bewährte Methoden-Überprüfung starten die Option Systemdiagnose aus, und klicken Sie dann auf Überprüfung starten.

  7. Überprüfen Sie den Bericht, und ergreifen Sie Maßnahmen gegen gemeldete Fehler oder Warnungen, indem Sie die Lösungsartikel verwenden, die in Best Practices Analyzer zur Verfügung gestellt werden.

Für diesen Abschnitt sind die folgenden Medien erforderlich.

  • Microsoft Exchange Server 2010-Installationsdateien

In diesem Abschnitt werden die folgenden Verfahren behandelt:

  1. Installation der Exchange 2010-Voraussetzungen für:

    • Windows Server 2008 SP2

      – oder –

    • Windows Server 2008 R2

  2. Exchange 2010-Installation

  3. Installation des Exchange 2010-Updaterollups

  4. Product Key-Konfiguration

  5. Konfiguration der Exchange-Suche

  6. Überprüfung der Systemleistung

WichtigWichtig:
Die in diesem Dokument beschriebenen Verfahren sollten in der angegebenen Reihenfolge ausgeführt werden. Wenn diese Reihenfolge nicht beachtet wird, können unerwartete Ergebnisse auftreten.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich dann mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt.

  2. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit administrativen Rechten.

  3. Installieren Sie das Microsoft Filter Pack. Weitere Informationen finden Sie unter 2007 Office System-Konverter: Microsoft Filter Pack (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=137042).

  4. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten, navigieren Sie zum Ordner "Setup\ServerRoles\Common" auf dem Exchange 2010-Installationsmedium, und installieren Sie die erforderlichen Systemkomponenten mithilfe der folgenden Befehle:

    ServerManagerCmd -ip Exchange-Hub.xml -Restart
    

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Installieren Sie Microsoft Filter Pack. Weitere Informationen finden Sie unter 2007 Office System-Konverter: Microsoft Filter Pack (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=137042).

  3. Navigieren Sie im Startmenü zu Alle Programme > Zubehör > Windows PowerShell. Öffnen Sie eine Windows PowerShell-Konsole mit erhöhten Rechten, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    Import-Module ServerManager
    
  4. Verwenden Sie das Cmdlet Add-WindowsFeature, um die erforderlichen Betriebssystemkomponenten zu installieren:

    Add-WindowsFeature NET-Framework,RSAT-ADDS,Web-Server,Web-Basic-Auth,Web-Windows-Auth,Web-Metabase,Web-Net-Ext,Web-Lgcy-Mgmt-Console,WAS-Process-Model,RSAT-Web-Server -Restart
    

In diesem Dokument wird die Befehlszeilenmethode zum Installieren der Exchange 2010-Serverrollen verwendet. Sie können jedoch auch den Setup-Assistenten der grafischen Benutzeroberfläche verwenden. Weitere Informationen zum Verwenden des Setup-Assistenten zum Installieren einer Exchange 2010-Serverrolle finden Sie im Thema Durchführen einer benutzerdefinierten Exchange 2010-Installation in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=187220).

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich dann mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt und dem die Verwaltungsrolle "Delegiertes Setup" (oder höher) zugewiesen wurde, wenn der Server vorab erstellt wurde.

  2. Befolgen Sie die Anweisungen im Thema Installieren von Exchange 2010 im unbeaufsichtigten Modus in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=187229). Mit dem folgenden Befehl wird beispielsweise die Hub-Transport-Serverrolle installiert und der Dienst am Starten gehindert:

    setup.com /r:HT /DoNotStartTransport 
    

    Starten Sie den Server nicht neu, auch dann nicht, wenn dies angefordert werden sollte.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich dann mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt.

  2. Beziehen Sie das neueste von Ihrem Unternehmen genehmigte Rollup, und kopieren Sie es auf den Server.

  3. Starten Sie die Installation des Windows Installer-Patches (die MSP-Datei) über eines der folgenden Verfahren:

    1. Doppelklicken Sie auf die MSP-Datei, und befolgen Sie die Anweisungen auf der grafischen Benutzeroberfläche.

    2. Führen Sie eine unbeaufsichtigte Installation aus, indem Sie an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl eingeben:

      msiexec /i <Path and filename of MSP file> /q
      
  4. Klicken Sie in den gegebenenfalls angezeigten Dialogfeldern zu nicht gefundenen digitalen Signaturen auf Ja.

    HinweisHinweis:
    Diese Dialogfelder werden nur in Umgebungen angezeigt, in denen die Windows-Sicherheitsvorlagen bereitgestellt wurden.

  1. Starten Sie die Exchange-Verwaltungsshell mit einem Konto, dem die Rolle "Serververwaltung" zugewiesen wurde.

  2. Befolgen Sie die Anweisungen im Thema Product Key eingeben in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=187234).

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Befolgen Sie die Anweisungen im Thema Registrieren von Filterpaket-IFiltern für Exchange 2010 in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=187516).

  3. Optional: Um PDF-Dateien durchsuchen zu können, installieren Sie Adobe PDF iFilter (https://www.adobe.com/support/downloads/detail.jsp?ftpID=5542), und führen Sie die unter Configuring PDF iFilter for MS Exchange Server 2007 (http://www.adobe.com/special/acrobat/configuring_pdf_ifilter_for_ms_exchange_server_2007.pdf) beschriebenen Schritte aus.

HinweisHinweis:
Die Angaben zu den Websites von Drittanbietern in diesem Thema sollen Ihnen dabei helfen, die benötigten technischen Informationen zu finden. Die URLs können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

Standardmäßig optimiert Exchange 2010 die Verwaltung der Prozessorzeitplanung des Servers für Hintergrunddienste.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Server her, und melden Sie sich über ein Konto mit lokalem Administratorzugriff an.

  2. Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer, und wählen Sie Eigenschaften aus.

  3. Wählen Sie Erweiterte Systemeinstellungen aus.

  4. Klicken Sie unter Leistung auf Einstellungen.

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.

    2. Vergewissern Sie sich, dass Prozessorzeitplanung auf Hintergrunddienste festgelegt ist.

  5. Klicken Sie auf OK.

In diesem Abschnitt werden die folgenden Verfahren behandelt:

  1. Konfiguration des Standardempfangsconnectors

  2. Transportserverkonfiguration

  3. Speicherort der Transaktionsprotokolle

  4. Speicherort der Transportprotokolle

  5. Temporärer Speicherpfad

  6. Übergabetest

Der Standardempfangsconnector akzeptiert standardmäßig verschiedene Authentifizierungsmechanismen und ermöglicht sowohl Benutzern als auch Exchange-Servern das Herstellen einer Verbindung. Mithilfe der folgenden Schritte wird dieses Verhalten geändert: Die möglichen Arten der Authentifizierung werden eingeschränkt, und es wird sichergestellt, dass nur Exchange-Server eine Verbindung herstellen und Nachrichten an diesen Empfangsconnector übertragen können. Zusätzlich zum Standardempfangsconnector verfügt jeder Hub-Transport-Server über einen Clientempfangsconnector, der den TCP-Port 587 überwacht.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Grundlegendes zu Empfangsconnectors in der Exchange Server 2010-Bibliothek (https://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=183419).

  1. Starten Sie die Exchange-Verwaltungskonsole über ein Konto mit der Rolle "Serververwaltung".

  2. Ändern Sie die Berechtigungen und Authentifizierungsmechanismen des Standardempfangconnectors mithilfe des folgenden Befehls:

    Set-ReceiveConnector "<ServerName>\Default <ServerName>" -PermissionGroups "ExchangeServers, ExchangeLegacyServers" -AuthMechanism ExchangeServer
    

  1. Starten Sie die Exchange-Verwaltungskonsole über ein Konto mit der Rolle "Serververwaltung".

  2. Ändern Sie die Einstellungen für den Standardempfangsconnector mithilfe des folgenden Befehls:

    Set-TransportServer <ServerName> -MessageTrackingLogMaxAge <MaxAge> -MessageTrackingLogMaxDirectorySize <LogDirSize> -MessageTrackingLogMaxFileSize <LogFileSize> -MessageTrackingLogSubjectLoggingEnabled <SubjectLogEnabled> -MaxPerDomainOutboundConnections <PerDomainOutboundConnections> -ReceiveProtocolLogMaxDirectorySize <ReceiveLogDirSize> -ReceiveProtocolLogMaxFileSize <ReceiveLogFileSize> -ReceiveProtocolLogMaxAge <ReceiveLogAge> -SendProtocolLogMaxDirectorySize <SendLogDirSize> -SendProtocolLogMaxFileSize <SendLogFileSize> -SendProtocolLogMaxAge <SendLogAge>
    

    In der folgenden Tabelle finden Sie die Informationen, die für den Befehl erforderlich sind.

    WichtigWichtig:
    Die Werte in der folgenden Tabelle sind lediglich Beispielwerte, keine empfohlenen Werte. Diese Werte müssen den tatsächlich Werten für Ihre Organisation entsprechen.

    Parameterwerte für die Hub-Transport-Serverkonfiguration

    Parameter Standardwert Contoso-Wert

    ActiveUserStatisticsLogMaxAge

    30.00:00:00

    30.00:00:00

    ActiveUserStatisticsLogMaxDirectorySize

    250 MB

    250 MB

    ActiveUserStatisticsLogMaxFileSize

    10 MB

    10 MB

    ExternalDsnReportingAuthority

    [Keine]

    SMTP-Namespace

    ExternalPostmasterAddress

    [None]

    postmaster@smtpnamespace

    MaxPerDomainOutboundConnections

    20

    50

    MessageTrackingLogEnabled

    Wahr

    Wahr

    MessageTrackingLogMaxAge

    30.00:00:00

    10.00:00:00

    MessageTrackingLogMaxDirectorySize

    1.000 MB

    150 GB

    MessageTrackingLogMaxFileSize

    10 MB

    10 MB

    MessageTrackingLogSubject LoggingEnabled

    Wahr

    Wahr

    ReceiveProtocolLogMaxAge

    30.00:00:00

    10.00:00:00

    ReceiveProtocolLogMaxDirectorySize

    250 MB

    15 GB

    ReceiveProtocolLogMaxFileSize

    10 MB

    10 MB

    SendProtocolLogMaxAge

    30.00:00:00

    10.00:00:00

    SendProtocolLogMaxDirectorySize

    250 MB

    15 GB

    SendProtocolLogMaxFileSize

    10 MB

    10 MB

    ServerStatisticsLogMaxAge

    30.00:00:00

    30.00:00:00

    ServerStatisticsLogMaxFileSize

    250 MB

    250 MB

    ServerStatisticsLogPath

    10 MB

    10 MB

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit einem Exchange 2010-Server her, und melden Sie sich mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt und dem die Rolle "Serververwaltung" (oder höher) zugewiesen wurde.

  2. Stellen Sie sicher, dass der Dienst "MSExchangeTransport" beendet ist. Ist dies nicht der Fall, beenden Sie den Dienst.

  3. Erstellen Sie den Ordner "E:\Exchange\QueueLogs".

  4. Verschieben Sie die Dateien "TRNxxxx.LOG" und "*.JRS" von "<Exchange-Installationspfad>\TransportRoles\Data\Queue" nach "E:\Exchange\QueueLogs".

  5. Navigieren Sie zu "<Exchange-Installationspfad>\bin".

  6. Öffnen Sie die Datei "EdgeTransport.exe.config" in Editor, und bearbeiten Sie den folgenden Eintrag:

    <add key="QueueDatabaseLoggingPath" value="E:\Exchange\QueueLogs" />
    
  7. Speichern Sie die Datei.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Exchange 2010-Server her, und melden Sie sich dann mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt.

  2. Stellen Sie sicher, dass der Dienst "MSExchangeTransport" beendet ist. Ist dies nicht der Fall, beenden Sie den Dienst.

  3. Erstellen Sie den Ordner "E:\Exchange\Logs".

  4. Verschieben Sie die in "<Exchange-Installationspfad>\TransportRoles\Logs" befindlichen Ordner in den Ordner "E:\Exchange\Logs".

  5. Starten Sie die Exchange-Verwaltungsshell mit einem Konto, dem die Rolle "Serververwaltung" zugewiesen wurde, und führen Sie dann folgenden Befehl aus:

    Set-TransportServer <ServerName> -ConnectivityLogPath "E:\Exchange\Logs\Connectivity" -MessageTrackingLogPath "E:\Exchange\Logs\MessageTracking" -ReceiveProtocolLogPath "E:\Exchange\Logs\ProtocolLog\SmtpReceive" -SendProtocolLogPath "E:\Exchange\Logs\ProtocolLog\SmtpSend" -ActiveUserStatisticsLogPath "E:\Exchange\Logs\ActiveUserStats" -ServerStatisticsLogPath "E:\Exchange\Logs\ServerStats" -RoutingTableLogPath "E:\Exchange\Logs\Routing"
    
  6. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und starten Sie den Transportdienst, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:

    net start MSExchangeTransport
    

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit einem Exchange 2010-Server her, und melden Sie sich mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt und dem die Rolle "Serververwaltung" (oder höher) zugewiesen wurde.

  2. Stellen Sie sicher, dass der Dienst "MSExchangeTransport" beendet ist. Ist dies nicht der Fall, beenden Sie den Dienst.

  3. Wechseln Sie in dasVerzeichnis <Exchange-Installationspfad>\bin.

  4. Öffnen Sie die Datei "EdgeTransport.exe.config" in Editor, und ändern Sie dann den Eintrag "TemporaryStoragePath" so, dass er auf das Laufwerk "mail.que" verweist. Der Standardpfad lautet "C:\Programme\Microsoft\Exchange Server\V14\TransportRoles\data\Temp".

    <add key="TemporaryStoragePath" value="<path of mail queue>" />
    
  5. Speichern Sie die Datei.

  6. Starten Sie den Server neu.

Vor dem Durchführen der Diagnoseaufgaben in diesem Abschnitt müssen Sie mithilfe des Skripts "New-TestCasConnectivityUser.ps1" Testpostfächer in Ihrer Umgebung erstellt haben.

  1. Stellen Sie über Remotedesktop eine Verbindung mit dem Exchange 2010-Postfachserver her, und melden Sie sich mit einem Konto an, das über lokalen Administratorzugriff verfügt und dem die Rolle "Serververwaltung" zugewiesen wurde.

  2. Klicken Sie auf Start > Alle Programme > Microsoft Exchange Server 2010, und wählen Sie dann Exchange-Verwaltungsshell aus.

  3. Ändern Sie den Verzeichnispfad in "<Exchange_Server_Installationspfad>\Skripts".

  4. Geben Sie New-TestCasConnectivityUser.ps1 ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

  5. Geben Sie ein temporäres Kennwort ein, und verwenden Sie die Eingabeaufforderungen, um die Testpostfächer zu erstellen.

  1. Wurde der Server nicht neu gestartet, nachdem Sie die oben genannten Anweisungen ausgeführt haben, starten Sie ihn neu.

  2. Senden Sie unter Verwendung eines Testpostfachs Testnachrichten an verschiedene Postfächer, und überprüfen Sie, ob die E-Mails erfolgreich zugestellt werden.


  3. Senden Sie Testnachrichten von Internet-Postfächern an verschiedene interne Postfächer, und überprüfen Sie, ob die E-Mails erfolgreich zugestellt werden.


  4. Überprüfen Sie die Ereignis- und Verfolgungsprotokolle, und stellen Sie sicher, dass der Hub-Transport-Server ordnungsgemäß funktioniert.

Sie können auch mithilfe der Exchange-Remoteverbindungsuntersuchung (https://www.testexchangeconnectivity.com/, möglicherweise in englischer Sprache) die Konfiguration überprüfen.

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