Unterstützung der Active Directory-Domänendienste in Lync Server 2013

Lync Server 2013
 

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2016-12-08

In Lync Server 2013 wird ein zentralen Verwaltungsspeicher zum Speichern von Konfigurationsdaten für Server und Dienste verwendet, anstatt hierfür wie in früheren Versionen auf Active Directory-Domänendienste zurückzugreifen. Lync Server 2013 speichert allerdings Folgendes weiterhin in den Active Directory-Domänendiensten (AD DS):

  • Schemaerweiterungen

    • Benutzerobjekterweiterungen

    • Erweiterungen für Lync Server 2010- und Office Communications Server 2007 R2-Klassen zum Aufrechterhalten der Abwärtskompatibilität mit zuvor unterstützten Versionen

  • Daten (die im erweiterten Lync Server 2013-Schema und vorhandenen Klassen gespeichert sind)

    • Den Benutzer-SIP-URI und andere Einstellungen

    • Kontaktobjekte für Anwendungen (z. B. die Reaktionsgruppenanwendung und die Konferenzzentrale)

    • Zur Abwärtskompatibilität veröffentlichte Daten

    • Einen Dienststeuerungspunkt für den zentralen Verwaltungsspeicher

    • Das Kerberos-Authentifizierungskonto (ein optionales Computerobjekt)

In diesem Abschnitt werden die Anforderungen an die AD DS-Unterstützung für Lync Server 2013 beschrieben. Ausführliche Informationen zur Topologieunterstützung finden Sie unter Unterstützte Active Directory-Topologien in Lync Server 2013 in der Unterstützungsdokumentation.

Lync Server 2013 unterstützt Domänencontroller mit den folgenden Betriebssystemen:

  • Windows Server 2012 R2 

  • Windows Server 2012 

  • Windows Server 2008 R2-Betriebssystem

  • Windows Server 2008-Betriebssystem

  • Windows Server 2008 Enterprise 32-Bit

  • Die 32-Bit- und 64-Bit-Version des Betriebssystems Window Server 2003 R2

  • Die 32-Bit- und 64-Bit-Version des Betriebssystems Windows Server 2003

Alle Domänen, in denen Sie Lync Server 2013 bereitstellen, müssen auf eine Domänenfunktionsebene von Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008 oder mindestens Windows Server 2003 heraufgestuft werden.

Alle Gesamtstrukturen, in denen Sie Lync Server 2013 bereitstellen, müssen auf eine Gesamtstrukturfunktionsebene von Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008 oder mindestens Windows Server 2003 heraufgestuft werden.

Lync Server 2013 unterstützt Active Directory-Domänendienste-Bereitstellungen, die schreibgeschützte Domänencontroller oder schreibgeschützte Katalogserver enthalten, sofern nicht schreibgeschützte Domänencontroller verfügbar sind.

Lync Server unterstützt keine Domänen mit einfacher Bezeichnung. Beispielsweise wird eine Gesamtstruktur mit der Stammdomäne contoso.local unterstützt, die Stammdomäne local hingegen nicht. Ausführliche Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 300684, "Informationen zur Konfiguration von Windows für Domänen mit DNS-Namen mit einfacher Bezeichnung" unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=143752 .

noteHinweis:
Lync Server unterstützt die Umbenennung von Domänen nicht. Wenn Sie eine Domäne umbenennen müssen, in der Lync Server bereitgestellt ist, müssen Sie zuerst Lync Server deinstallieren, die Domäne umbenennen und Lync Server dann wieder installieren.

In einer gesperrten AD DS-Umgebung werden Benutzer- und Computerobjekte häufig in speziellen Organisationseinheiten abgelegt. Dabei ist die Vererbung von Berechtigungen deaktiviert, um zum Schutz der administrativen Delegierung beizutragen und um die Verwendung von Gruppenrichtlinienobjekten zur Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien zu ermöglichen. Lync Server 2013 kann in einer gesperrten Active Directory-Umgebung bereitgestellt werden. Ausführliche Informationen zur Bereitstellung von Lync Server in einer gesperrten Umgebung finden Sie unter Vorbereiten gesperrter Active Directory-Domänendienste in Lync Server 2013 in der Bereitstellungsdokumentation.

 
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