Tabellarische Modelle (SSAS)

 

Gilt für: SQL Server 2016

Tabellarische Modelle sind Analysis Services-Datenbanken, die im In-Memory- oder im DirectQuery-Modus ausgeführt werden. Sie greifen in relationalen Back-End-Datenquellen direkt auf Daten zu.

In-Memory ist die Standardeinstellung. Das In-Memory-Analysemodul nutzt modernste Komprimierungsalgorithmen und einen Multithreaded-Abfrageprozessor, um Berichterstellungsclientanwendungen wie Microsoft Excel und Microsoft Power View schnellen Zugriff auf Objekte und Daten tabellarischer Modelle zu gewähren.

DirectQuery ist ein alternativer Abfragemodus für Modelle, die für den Arbeitsspeicher zu groß sind. Er eignet sich auch, wenn aufgrund von Datenflüchtigkeit keine angemessene Verarbeitungsstrategie möglich ist. In dieser Version erzielt DirectQuery eine größere Parität mit In-Memory-Modellen, indem Folgendes unterstützt wird: zusätzliche Datenquellen, die Verarbeitung von berechneten Tabellen und Spalten in einem DirectQuery-Modell, die Sicherheit auf Zeilenebene über DAX-Ausdrücke, die die Back-End-Datenbank erreichen, sowie die Optimierung von Abfragen, die zu einem höheren Durchsatz als in früheren Versionen führen. Um die neuen Verbesserungen nutzen zu können, ist die in dieser Version eingeführte Kompatibilitätsebene 1200 erforderlich.

Tabellarische Modelle werden in SQL Server Data Tools (SSDT) unter Verwendung der Projektvorlage für tabellarische Modelle erstellt. Diese bietet eine Entwurfsoberfläche zum Erstellen von Modellen, Tabellen, Beziehungen und DAX-Ausdrücken. Sie können Daten aus mehreren Quellen importieren und das Modell erweitern, indem Sie Beziehungen, berechnete Tabellen und Spalten, Measures, KPIs, Hierarchien und Übersetzungen hinzufügen.

Anschließend können die Modelle in einer Instanz von Analysis Services bereitgestellt werden, die für den tabellarischen Servermodus konfiguriert wurde, in dem Clientanwendungen zur Berichterstellung eine Verbindung mit den Modellen herstellen können. Bereitgestellte Modelle können genauso wie mehrdimensionale Modelle in SQL Server Management Studio verwaltet werden. Sie können partitioniert werden, um die Verarbeitung zu optimieren, und durch die Verwendung der rollenbasierten Sicherheit bis auf Zeilenebene gesichert werden.

Tabellenmodelllösungen (SSAS – tabellarisch) – in den Themen in diesem Abschnitt wird das Erstellen und Bereitstellen von Projektmappen für tabellarische Modelle beschrieben.

Tabellarische Modelldatenbanken (SSAS – tabellarisch) – in den Themen in diesem Abschnitt wird das Verwalten von bereitgestellten Projektmappen für tabellarische Modelle beschrieben.

Zugriff auf Daten im tabellarischen Modell – in den Themen in diesem Abschnitt wird das Herstellen von Verbindungen mit bereitgestellten Projektmappen für tabellarische Modelle beschrieben.

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