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Erstellen einer klassischen ASP-Website auf IIS

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Februar 2012

Betrifft: Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2



Dieses Dokument führt Sie durch die Installation von IIS und die Konfiguration einer klassischen ASP-Website. Klassisches ASP ist eine Umgebung für serverseitige Skripts, die Sie zum Erstellen und Ausführen dynamischer Webanwendungen verwenden können. Mit ASP können Sie HTML-Seiten, Skriptbefehle und COM-Komponenten kombinieren, um interaktive Webseiten zu erstellen, die einfach zu entwickeln und zu ändern sind. Klassisches ASP ist der Vorgänger von ASP.NET, wird jedoch bis heute häufig eingesetzt.

Die klassische ASP-Serverkonfiguration erweitert die standardmäßige IIS-Installation um IIS-Module für ASP- und ISAPI-Erweiterungen.

Inhalt dieses Dokuments

Dieses Handbuch wurde für die folgende Betriebssysteme geschrieben und unter diesen getestet:

  1. Windows Server® 2012

  2. Windows® 8

Sie können den Webplattform-Installer (Web PI) zum Installieren von IIS und Anwendungen verwenden, die unter IIS ausgeführt werden. Da der Web PI die neuesten Versionen der verfügbaren Webplattform-Angebote installiert, können Sie mit wenigen Klicks neue Tools oder Updates herunterladen und installieren. Weitere Informationen über Web PI finden Sie unter Weitere Informationen und Installation des Web PI.

Sie können dieses Verfahren auch mit der Windows-Benutzeroberfläche (UI) oder über die Befehlszeile ausführen.

  1. Klicken Sie auf der Seite Start auf die Kachel Server-Manager, und klicken Sie dann auf OK.

  2. Klicken Sie in Server-Manager auf Dashboard und dann auf Rollen und Features hinzufügen.

  3. Klicken Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features auf der Seite Vorbemerkungen auf Weiter.

  4. Wählen Sie auf der Seite Installationstyp auswählen die Option Rollenbasierte oder featurebasierte Installation, und klicken Sie auf Weiter

  5. Klicken Sie auf der Seite Zielserver auswählen auf Einen Server aus dem Serverpool auswählen, wählen Sie den Server aus und klicken Sie auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf der Seite Serverrollen auswählen auf Webserver (IIS), und klicken Sie dann auf Weiter.

  7. Beachten Sie auf der Features auswählen die vorab ausgewählten, standardmäßig installierten Features, und wählen Sie dann die folgenden zusätzlichen Rollendienste aus:

    • ASP

    • ISAPI-Erweiterungen

  8. Klicken Sie auf Weiter.

  9. Klicken Sie auf der Seite Webserverrolle (IIS) auf Weiter.

  10. Überprüfen Sie auf der Seite Rollendienste auswählen die vorab ausgewählten Rollendienste, die standardmäßig installiert sind, und klicken Sie dann auf Weiter.

    noteHinweis
    Nur die standardmäßigen IIS 8-Rollendienste für einen statischen Inhaltswebserver müssen installiert werden.

  11. Überprüfen Sie Ihre Auswahl auf der Seite Installationsauswahl bestätigen, und klicken Sie dann auf Installieren.

  12. Überprüfen Sie auf der Seite Installationsstatus, ob die Installation der Rolle "Webserver (IIS)" und der erforderlichen Rollendienste erfolgreich abgeschlossen wurde, und klicken Sie dann auf Schließen.

  13. Geben Sie Folgendes in einen Webbrowser ein, um sicherzustellen, dass IIS erfolgreich installiert wurde:

    http://localhost

    Die Standard-IIS-Willkommensseite sollte angezeigt werden.

  1. Geben Sie auf der Seite StartSystemsteuerung ein und klicken Sie auf das Symbol Systemsteuerung in den Suchergebnissen.

  2. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Programme, und klicken Sie dann auf Windows-Funktionen ein- oder ausschalten.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld Windows-Features auf Internet Information Services, beachten Sie die vorab ausgewählten Features, die standardmäßig installiert sind, und wählen Sie dann die folgenden zusätzlichen Rollendienste aus:

    • ASP

    • ISAPI-Erweiterungen

  4. Klicken Sie auf OK.

  5. Geben Sie Folgendes in einen Webbrowser ein, um sicherzustellen, dass IIS erfolgreich installiert wurde:

    http://localhost

    Die Standard-IIS-Willkommensseite sollte angezeigt werden.

  • Geben Sie den folgenden Befehl in einer Eingabeaufforderung oder in einem Skript ein:

    Start /w pkgmgr /iu:IIS-WebServerRole;IIS-WebServer;IIS-CommonHttpFeatures;IIS-StaticContent;IIS-DefaultDocument;IIS-DirectoryBrowsing;IIS-HttpErrors;IIS-ApplicationDevelopment;IIS-ASP;IIS-ISAPIExtensions;IIS-HealthAndDiagnostics;IIS-HttpLogging;IIS-LoggingLibraries;IIS-RequestMonitor;IIS-Security;IIS-RequestFiltering;IIS-HttpCompressionStatic;IIS-WebServerManagementTools;IIS-ManagementConsole;WAS-WindowsActivationService;WAS-ProcessModel;WAS-NetFxEnvironment;WAS-ConfigurationAPI

Sie können dieses Verfahren mithilfe der Benutzeroberfläche (UI), durch Ausführen von Appcmd.exe-Befehlen in einem Befehlszeilenfenster, durch direktes Bearbeiten von Konfigurationsdateien oder durch Erstellen von WMI-Skripts ausführen.

  1. Öffnen Sie den IIS-Manager.

    • Klicken Sie unter Windows Server 2012 auf der Seite Start auf die Kachel Server-Manager, und klicken Sie dann auf OK. Klicken Sie im Server-Manager-Dashboard auf das Menü Tools, und klicken Sie dann auf Internetinformationsdienste (IIS) Manager.

    • Geben Sie unter Windows 8 auf der Seite StartSystemsteuerung ein und klicken Sie auf das Symbol Systemsteuerung in den Suchergebnissen. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf System und Sicherheit und anschließend auf Verwaltung und auf Internetinformationsdienste (IIS) Manager.

  2. Klicken Sie im Bereich Verbindungen mit der rechten Maustaste auf den Knoten Sites in der Struktur, und klicken Sie dann auf Website hinzufügen.

  3. Geben Sie im Dialogfeld Website hinzufügen einen Anzeigenamen für die Website in das Feld Sitename ein.

  4. Wenn Sie nicht den im Feld Anwendungspool aufgeführten Anwendungspool verwenden möchten, klicken Sie auf Auswählen. Wählen Sie im Dialogfeld Anwendungspool auswählen einen Anwendungspool aus der Liste Anwendungspool aus und klicken Sie auf OK.

  5. Geben Sie im Feld physischer Pfad den physischen Pfad zum Ordner der Website ein, oder klicken Sie auf "Durchsuchen" (...), um im Dateisystem nach dem Ordner zu suchen.

  6. Wenn sich der in Schritt 5 eingegebene physische Pfad auf einer Remotefreigabe befindet, klicken Sie auf Verbinden als, um Anmeldeinformationen mit Berechtigung zum Zugriff auf den Pfad anzugeben. Wenn Sie keine bestimmte Anmeldeinformationen verwenden, wählen Sie die Option Anwendungsbenutzer (Pass-Through-Authentifizierung) im Dialogfeld Verbinden als aus.

  7. Wählen Sie das Protokoll für die Website aus der Liste Typ aus.

  8. Der Standardwert im Feld IP-Adresse ist Alle nicht zugewiesenen. Wenn Sie eine statische IP-Adresse für die Website angeben müssen, geben Sie die IP-Adresse in das Feld IP-Adresse ein.

  9. Geben Sie eine Portnummer in das Textfeld Port ein.

  10. Geben Sie optional einen Hostheadernamen für die Website in das Feld Hostheader ein.

  11. Wenn Sie keine Änderungen an der Website vornehmen müssen und soll die Website sofort verfügbar gemacht werden soll, markieren Sie das Kontrollkästchen Website sofort starten.

  12. Klicken Sie auf OK.

  • Verwenden Sie die folgende Syntax in der Eingabeaufforderung oder in einem Skript:

    noteHinweis
    Diese Syntax funktioniert nur, wenn Sie sich im folgenden Verzeichnis befinden oder das Verzeichnis Teil Ihrer PATH-Variable ist: %windir%\system32\inetsrv

    appcmd add site /name: Zeichenfolge /id: Uint /physicalPath: Zeichenfolge /bindings: Zeichenfolge

    Die Variable nameZeichenfolge ist der Name und die Variable idUint ist eine Ganzzahl ohne Vorzeichen, die Sie der Website zuweisen möchten. Die Variablen nameZeichenfolge und idUint sind die einzigen benötigten Variablen, wenn Sie eine Website in Appcmd.exe hinzufügen.

    noteHinweis
    Wenn Sie eine Website ohne Angabe von Werten für die Attribute bindings und physicalPath hinzufügen, kann die Website nicht gestartet werden.

    Die Variable physicalPathZeichenfolge ist der Pfad des Website-Inhalts im Dateisystem.

    Die Variable bindingsZeichenfolge enthält Informationen für den Zugriff auf die Website und wird in Form von Protokoll/IP-Adresse:Port:Host_header angegeben. Eine Website-Bindung ist z. B. die Kombination von Protokoll, IP-Adresse, Port und Hostheader. Mit der Bindung http/*:85: kann eine Website auf Port 85 auf HTTP-Anforderungen für alle IP-Adressen und Domänennamen (auch bekannt als Hostheader oder Hostnamen) warten. Mit der Bindung http/*:85:marketing.contoso.com kann eine Website dagegen auf Port 85 auf HTTP-Anforderungen für alle IP-Adressen und den Domänennamen marketing.contoso.com warten.

    Um eine Website mit dem Namen Contoso mit der ID 2, dem Inhalt in c:\contoso, und für HTTP-Anforderungen auf Port 85 für alle IP-Adressen und den Domänennamen marketing.contoso.com hinzuzufügen, geben Sie in der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE:

    appcmd add site /name: contoso /id:2 /physicalPath: c:\contoso /bindings:http/*:85: marketing.contoso.com

IIS 8 bietet Standardeinstellungen für ASP-Anwendungen, die Sie jedoch nach Bedarf ändern können. Sie können z. B. clientseitiges Debuggen auf einem Testserver aktivieren, um Hilfe bei der Behandlung von Problemen während der Tests zu erhalten.

  1. Öffnen Sie IIS-Manager und navigieren Sie zu der Ebene, die Sie verwalten möchten.

  2. Doppelklicken Sie in der Featureansicht auf ASP.

  3. Bearbeiten Sie die Einstellungen auf der ASP wie gewünscht.

  4. Klicken Sie abschließend auf Übernehmen im Bereich Aktionen.

  • Angeben des Standard-Zeichensatzes

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um den Standardzeichensatz für eine Anwendung anzugeben:

    appcmd set config /section:asp /codePage: integerRange

    Die Variable IntegerRange ist der Standard-Zeichensatz. Um z. B. den in Deutsch und vielen europäischen Alphabeten verwendeten lateinischen Zeichensatz festzulegen, geben Sie in der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE:

    appcmd set config /section:asp /codePage: 1252

  • Aktivieren oder Deaktivieren der Pufferung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die Pufferung der ASP-Anwendungsausgabe zu aktivieren oder deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /bufferingOn:True|False

    True aktiviert die Pufferung, und False deaktiviert die Pufferung. Der Standardwert ist True.

  • Aktivieren oder Deaktivieren der aufgeteilten HTTP 1.1-Codierung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die aufgeteilte HTTP 1.1-Codierung zu aktivieren oder deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /enableChunkedEncoding:True|False

    True aktiviert die aufgeteilte HTTP 1.1-Codierung, und False deaktiviert die aufgeteilte HTTP 1.1-Codierung. Der Standardwert ist True.

  • Aktivieren oder Deaktivieren von HTML-Fallback

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um HTML-Fallback zu aktivieren oder deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /enableASPHTMLFallback:True|False

    Mit True wird eine .htm-Datei mit dem gleichen Namen (falls vorhanden) wie die angeforderte ASP-Datei ausgeliefert, wenn die Anforderung aufgrund einer vollen Anforderungswarteschlange abgelehnt wird. Der Standardwert ist True.

  • Übergeordnete Pfade aktivieren oder deaktivieren

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um Pfade relativ zum aktuellen Verzeichnis oder oberhalb des aktuellen Verzeichnisses zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /enableParentPaths:True|False

    True erlaubt ASP-Seiten Pfade relativ zum aktuellen Verzeichnis oder oberhalb des aktuellen Verzeichnisses. Der Standardwert ist True.

  • Testintervall für Client-Verbindungen festlegen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um einen Zeitraum festzulegen, nach dem ASP vor dem Ausführen einer Anforderung prüft, ob der Client noch verbunden ist:

    appcmd set config /section:asp /queueConnectionTestTime: timeSpan

    Die Variable timeSpan legt das Zeitintervall (hh:mm:ss) fest, nach dem ASP überprüft, ob der Client noch verbunden ist, bevor eine Anforderung ausgeführt wird. Der Standardwert ist 00:00:03.

  • Festlegen der Obergrenze für die Länge von Anfragetexten

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl von Bytes im Textkörper einer ASP-Anforderung festzulegen:

    appcmd set config /section:asp /maxRequestEntityAllowed: int

    Die Variable int legt die maximale Anzahl von Bytes fest, die im den Text einer ASP-Anforderung zulässig sind. Der Standardwert beträgt 200000 Byte.

  • Länge der Anforderungswarteschlange festlegen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl gleichzeitiger ASP-Anforderungen in der Warteschlange festzulegen:

    appcmd set config /section:asp /requestQueueMax: int

    Die Variable Int legt die maximale Anzahl gleichzeitiger ASP-Anforderungen fest, die in der Warteschlange zulässig sind. Der Standardwert ist 3000.

  • Zeitlimit für Anforderungen festlegen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um den Zeitraum anzugeben, den eine ASP-Anforderung in der Warteschlange warten darf:

    appcmd set config /section:asp /queueTimeout: timeSpan

    Die Variable timeSpan legt die maximale Zeit (hh:mm:ss) fest, die eine ASP-Anforderung in der Warteschlange warten darf. Der Standardwert ist 00:00:00.

  • Festlegen der Obergrenze für die Antwortpufferung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl von Bytes zu steuern, die eine ASP-Seite in den Antwortpuffer schreiben kann, bevor dieser bereinigt wird:

    appcmd set config /section:asp /bufferingLimit: int

    Die Variable Int legt die maximale Größe des ASP-Puffers in Bytes fest. Der Standardwert beträgt 4194304 Byte.

  • Skript-Zeitlimit festlegen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die Standard-Zeitspanne anzugeben, während derer ASP-Seiten Skripts ausführen können, bevor das Skript beendet und ein Ereignis in das Windows-Ereignisprotokoll geschrieben wird:

    appcmd set config /section:asp /scriptTimeout: timeSpan

    Die Variable Zeitspanne legt die maximale Zeitdauer (hh:mm:ss) fest, für die eine ASP-Anforderung ausgeführt werden kann, bevor ein Ereignis in das Windows-Ereignisprotokoll geschrieben wird. Der Standardwert ist 00:01:30.

  • Angeben der Obergrenze für Threads pro Prozessor

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl von Worker-Threads pro Prozessor festzulegen, die ASP erstellen kann:

    appcmd set config /section:asp /processorThreadMax: int

    Die Variable Int legt die maximale Anzahl von Worker-Threads pro Prozessor fest, die ASP erstellen kann. Der Standardwert ist 25.

  • Festlegen der Standard-Gebietsschema-ID

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um zu definieren, wie Datumsangaben, Uhrzeiten und Währungen in ASP-Anwendung formatiert werden sollen:

    appcmd set config /section:asp /lcid: int

    Die Variable Int legt die Standard-Gebietsschema-ID für eine ASP-Anwendung fest. Der Standardwert ist 0.

  • Aktivieren oder Deaktivieren von automatischen Anwendungs-Neustarts

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um den automatischen Neustart von ASP-Anwendungen zu aktivieren oder deaktivieren, wenn eine Einstellung geändert wird:

    appcmd set config /section:asp /enableApplicationRestart:True|False

    Mit True können ASP-Anwendungen automatisch neu gestartet werden, wenn eine Einstellung geändert wird. Der Standardwert ist True.

  • Aktivieren oder Deaktivieren der Berechnung von Zeilennummern

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die ASP-Funktion zu aktivieren oder deaktivieren, mit der die Nummer jeder ausgeführten Codezeile berechnet wird, um in einem Fehlerbericht verwendet werden zu können:

    appcmd set config /section:asp /calLineNumber:True|False

    True aktiviert die Berechnung und Speicherung der Zeilennummern. Der Standardwert ist True.

  • Aktivieren oder deaktivieren der Auffangfunktion für Ausnahmen in COM-Komponenten

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um von COM-Komponenten geworfene Ausnahmen in ASP-Seiten aufzufangen:

    appcmd set config /section:asp /exceptionCatchEnable:True|False

    True ermöglicht das Auffangen von Ausnahmen aus COM-Komponenten. Mit False fängt das Microsoft Script Debugger-Tool keine Ausnahmen auf, die von der Komponente ausgelöst werden, die Sie debuggen. Der Standardwert ist True.

  • Clientseitiges Debuggen aktivieren oder deaktivieren

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um clientseitiges Debuggen zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /appAllowClientDebug:True|False

    True aktiviert das clientseitige Debuggen. Der Standardwert ist False.

  • Aktivieren Sie oder deaktivieren der Protokollierung von Fehleranforderungen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um ASP-Fehler im Bereich für Anwendungen in das Windows-Ereignisprotokoll zu schreiben:

    appcmd set config /section:asp /logErrorRequests:True|False

    True aktiviert die Protokollierung von Fehleranforderungen. Standardmäßig werden ASP-Fehler in den Clientbrowser und die IIS-Protokolle geschrieben. Der Standardwert ist True.

  • Serverseitiges Debuggen aktivieren oder deaktivieren

  • Aktivieren Sie oder deaktivieren der Windows-Ereignisprotokollierung von ASP-Fehlern

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um ASP-Debugging auf dem Server zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /appAllowDebugging:True|False

    True aktiviert das serverseitige Debugging von ASP-Anwendungen. Der Standardwert ist False.

  • On End-Funktionen anonym ausführen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die globalen ASP-Funktionen SessionOnEnd und ApplicationOnEnd als anonymer Benutzer auszuführen:

    appcmd set config /section:asp /runOnEndAnonymously:True|False

    Mit True werden die globalen ASP-Funktionen SessionOnEnd und ApplicationOnEnd als anonymer Benutzer ausgeführt. Der Standardwert ist True.

  • Angeben der Skript-Fehlermeldung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die Fehlermeldung anzugeben, die an den Browser gesendet wird, wenn bestimmte Debuggingfehler nicht an den Client gesendet werden:

    appcmd set config /section:asp /scriptErrorMessage: string

    Die Variable Zeichenfolge legt die Fehlermeldung fest, die an den Browser gesendet wird, wenn bestimmte Debuggingfehler nicht an den Client gesendet werden. Der Standardwert ist "Fehler beim Verarbeiten der URL auf dem Server. Wenden Sie sich an den Systemadministrator".

  • Senden von Fehlern an den Browser aktivieren oder deaktivieren

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um festzulegen, ob Debugginginformationen (Dateiname, Fehler, Zeilennummer und Beschreibung) zusätzlich zum Windows-Ereignisprotokoll auch an den Clientbrowser geschickt werden sollen:

    appcmd set config /section:asp /scriptErrorSentToBrowser:True|False

    True gibt an, dass Debugginginformationen an den Clientbrowser geschickt werden sollen. Der Standardwert ist False.

  • Standard-Skriptsprache angeben

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die Standard-Skriptsprache für alle ASP-Anwendungen anzugeben, die auf dem Webserver ausgeführt werden:

    appcmd set config /section:asp /scriptLanguage: string

    Die Variable Zeichenfolge gibt die Standard-Skriptsprache an. Der Standardwert ist VBScript.

  • Cache-Verzeichnispfad angeben

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um den Namen des Verzeichnisses anzugeben, in dem ASP die kompilierten ASP-Vorlagen speichert, wenn der speicherinterne Cache überläuft:

    appcmd set config /section:asp /diskTemplateCacheDirectory: string

    Die Variable Zeichenfolge gibt den Pfad zum Verzeichnis an. Der Standardwert ist %windir%\system32\inetsrv\ASP Compiled Templates.

  • Zwischenspeicherung von Typbibliotheken aktivieren oder deaktivieren

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um Zwischenspeicherung von Typbibliotheken zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /enableTypelibCache:True|False

    True aktiviert die Zwischenspeicherung von Typbibliotheken. Der Standardwert ist True.

  • Festlegen der maximalen Anzahl gespeicherter kompilierter ASP-Vorlagen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl kompilierter ASP-Vorlagen festzulegen, die gespeichert werden können:

    appcmd set config /section:asp /maxDiskTemplateCacheFiles: int

    Die Variable Int legt die maximale Anzahl gespeicherter kompilierter ASP-Vorlagen fest. Der Standardwert ist 2000.

  • Festlegen der maximalen Anzahl gespeicherter kompilierter ASP-Vorlagen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl vorkompilierter Skriptdateien im Cachespeicher festzulegen:

    appcmd set config /section:asp /scriptFileCacheSize: int

    Die Variable Int legt für die Anzahl vorkompilierter Skriptdateien im Cachespeicher fest. Für den Wert 0 werden keine Skriptdateien zwischengespeichert. Für den Wert 4294967295 werden alle angeforderten Skriptdateien zwischengespeichert. Der Standardwert ist 500.

  • Festlegen der maximalen Anzahl der Skriptmodule im Zwischenspeicher

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl der Skriptmodule festzulegen, die ASP-Seiten im Cache speichern:

    appcmd set config /section:asp /scriptEngineCacheMax: int

    Die Variable Int legt die maximale Anzahl der Skriptmodule fest, die zwischengespeichert werden. Der Standardwert ist 250.

  • Aktivieren oder Deaktivieren von COM+-Side-by-Side Assemblys

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um COM+-Side-by-Side Assemblys zu aktivieren oder deaktivieren. Mit diesen Assemblys geben ASP-Anwendungen an, welche Version einer System-DLL oder herkömmlichen COM-Komponente verwendet werden kann:

    appcmd set config /section:asp /appServiceFlags:True|False

    True erlaubt COM+-Side-by-Side Assemblys. Der Standardwert ist False.

  • Aktivieren oder Deaktivieren der COM+-Protokollierung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die COM+-Protokollierung zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /enableTypelibCache:True|False

    True aktiviert die COM+-Protokollierung, die Administratoren oder Entwicklern das Debuggen von ASP-Anwendungen ermöglicht. Der Standardwert ist False.

  • Aktivieren oder Deaktivieren von Multithread-Umgebungen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die Ausführung von ASP in einer Multithread-Umgebung zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /executeInMta:True|False

    True aktiviert die Ausführung von ASP in einer Multithread-Umgebung. Der Standardwert ist False.

  • Aktivieren oder Deaktivieren der Threadmodell-Überprüfung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die Überprüfung des Threadingmodells der Komponenten Ihrer Anwendung durch IIS zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /trackThreadingModel:True|False

    True aktiviert die Threadmodell-Überprüfung. Der Standardwert ist False.

  • Angeben der COM+-Partitions-ID

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die GUID (Globally Unique Identifier) der COM+-Partition anzugeben:

    appcmd set config /section:asp /partitionID: string

    Die Variable Zeichenfolge legt die GUID der COM+-Partition fest. Der Standardwert ist 00000000-0000-0000-0000-000000000000.

    noteHinweis
    Außerdem müssen Sie die Kennzeichnung AppServiceFlags auf True setzen.

  • Angeben der COM+-Anwendung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um den Namen der COM+-Anwendung anzugeben:

    appcmd set config /section:asp /sxsName: string

    Die Variable Zeichenfolge legt den Namen der COM+-Anwendung fest.

    noteHinweis
    Außerdem müssen Sie die Kennzeichnung appServiceFlags auf True setzen.

  • Aktivieren oder Deaktivieren der COM+-Partitionierung

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die COM+-Partitionierung zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /appServiceFlags :True|False

    True aktiviert die COM+-Partitionierung, die zum Isolieren von Anwendungen in einer eigenen COM+-Partition verwendet werden kann. Der Standardwert ist False.

    noteHinweis
    Wenn dieser Wert auf True festgelegt ist, müssen Sie auch einen Wert für die Eigenschaft PartitionID angeben.

  • Aktivieren oder Deaktivieren des Sitzungsstatus

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die persistente Speicherung des Sitzungszustands einer ASP-Anwendung zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /allowSessionState:True|False

    True aktiviert die persistente Speicherung des Sitzungszustands. Der Standardwert ist True.

  • Festlegen der maximalen Anzahl gleichzeitiger Sitzungen

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die maximale Anzahl gleichzeitiger Sitzungen festzulegen, die ASP ermöglicht:

    appcmd set config /section:asp /max: int

    Die Variable Int legt die maximale Anzahl gleichzeitiger Sitzungen fest. Der Standardwert ist -1.

  • Aktivieren oder deaktivieren der sicheren Sitzungs-ID

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um das Senden einer Sitzungs-ID als sicheres Cookie über einen sicheren Sitzungskanal zu aktivieren oder zu deaktivieren:

    appcmd set config /section:asp /keepSessionIdSecure:True|False

    True aktiviert sichere Sitzungs-IDs. Der Standardwert ist True.

  • Festlegen des Sitzungs-Zeitlimits

    Verwenden Sie die folgende Syntax, um die Standardzeit anzugeben, für die ein Sitzungsobjekt nach der letzten Anforderung für das jeweilige Objekt verwaltet wird:

    appcmd set config /section:asp /timeout: timeSpan

    Die Variable Zeitspanne gibt die maximale Zeitdauer (hh:mm:ss) an, für die ein Sitzungsobjekt nach der letzten mit dem Objekt verknüpften Anforderung verwaltet wird. Der Standardwert ist 00:20:00.

Testen Sie Ihrer Website sorgfältig, um sicherzustellen, dass diese wie erwartet funktioniert. Ziehen Sie anschließend die Konfiguration der folgenden Features in Betracht.

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