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Übersetzung
Englisch

Verwalten von mehreren Remoteservern mit dem Server-Manager

 

Betrifft: Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2

Server-Manager ist eine Verwaltungskonsole in Windows Server® 2012 R2 und Windows Server® 2012, mit der IT-Experten lokale Windows-basierte Server und Remoteserver von ihren Desktops aus bereitstellen und verwalten können, ohne dass sie physischen Zugriff auf die Server benötigen oder Remotedesktopprotokoll-Verbindungen (Remote Desktop Protocol, RDP) zu den einzelnen Servern herstellen müssen.Server-Manager ist zwar in Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 verfügbar, doch wurde der Server-Manager in Windows Server 2012 aktualisiert und unterstützt jetzt die Remoteverwaltung mehrerer Server, um so die Anzahl von Servern zu erhöhen, die ein Administrator verwalten kann.

Bei unseren Tests lassen sich mit dem Server-Manager in Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012 bis zu 100 Server verwalten, die mit einer typischen Arbeitsauslastung konfiguriert sind. Die Anzahl der Server, die Sie mit einer einzelnen Server-Manager-Konsole verwalten können, kann von der Datenmenge abhängig sein, die Sie von den verwalteten Servern anfordern, sowie von den Hardware- und Netzwerkressourcen, die für den Computer mit dem Server-Manager zur Verfügung stehen. Wenn die anzuzeigende Datenmenge die Ressourcenkapazität des Computers erreicht, kann es zu langsamen Reaktionszeiten des Server-Managers und Verzögerungen bei der Durchführung von Aktualisierungen kommen. Um die Anzahl der Server zu erhöhen, die Sie mit dem Server-Manager verwalten können, sollten Sie die Ereignisdaten, die der Server-Manager von den verwalteten Servern empfängt, über das Dialogfeld Ereignisdaten konfigurieren beschränken. Sie können das Dialogfeld über das Menü Aufgaben in der Kachel Ereignisse öffnen. Wenn Sie in Ihrer Organisation eine organisationsübergreifende Anzahl von Servern verwalten müssen, wird empfohlen, die Produkte in der Microsoft® System Center-Suite auszuwerten.

Dieses Thema und seine Unterthemen enthalten Informationen zur Verwendung der Features in der Server-Manager-Konsole. Dieses Thema enthält die folgenden Abschnitte:

Die folgenden Abschnitte enthalten eine Liste mit einigen Punkten, die es zu Beginn zu berücksichtigen gilt. Hier finden Sie auch Hard- und Softwareanforderungen für Server-Manager.

Der Server-Manager wird standardmäßig unter allen Editionen von Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012 installiert. Es bestehen keine zusätzlichen Hardwareanforderungen für den Server-Manager.

Der Server-Manager wird standardmäßig unter allen Editionen von Windows Server 2012 installiert. Sie können den Server-Manager zum Verwalten von Server Core-Installationsoptionen von Windows Server 2012 und Windows Server 2008 R2 auf Remotecomputern verwenden, doch der Server-Manager kann nicht direkt unter Server Core-Installationsoptionen ausgeführt werden.

Installieren Sie zur vollständigen Verwaltung von Remoteservern unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 die folgenden Updates auf den Servern, die Sie verwalten möchten, in der aufgeführten Reihenfolge.

Zum Verwalten von Servern mit Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2008 mithilfe von Server-Manager in Windows Server 2012 R2 müssen Sie die folgenden Updates auf die älteren Betriebssysteme anwenden.

  • .NET Framework 4.5

  • Windows Management Framework 4.0. Das Windows Management Framework 3.0-Downloadpaket aktualisiert WMI-Anbieter (Windows Management Instrumentation, Windows-Verwaltungsinstrumentation) in Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008. Die aktualisierten WMI-Anbieter ermöglichen dem Server-Manager das Sammeln von Informationen zu auf den verwalteten Servern installierten Rollen und Features. Bis das Update installiert wird, haben Server, die unter Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2008 ausgeführt werden, den Verwaltbarkeitsstatus Nicht zugänglich.

  • Durch das mit Knowledge Base-Artikel 2682011 verbundene Leistungsupdate kann Server-Manager Leistungsdaten von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 sammeln. Diese Leistungsupdate ist auf Servern mit Windows Server 2012 nicht erforderlich.

Zum Verwalten von Servern mit Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2008 müssen Sie die folgenden Updates auf die älteren Betriebssysteme anwenden.

  • .NET Framework 4

  • Windows Management Framework 3.0 Das Windows Management Framework 3.0-Downloadpaket aktualisiert WMI-Anbieter (Windows Management Instrumentation, Windows-Verwaltungsinstrumentation) in Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2. Die aktualisierten WMI-Anbieter ermöglichen dem Server-Manager das Sammeln von Informationen zu auf den verwalteten Servern installierten Rollen und Features. Bis das Update installiert wird, haben Server, die unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 ausgeführt werden, einen Verwaltbarkeitsstatus von Nicht zugänglich – Stellen Sie sicher, dass frühere Versionen unter Windows Management Framework 3.0 ausgeführt werden.

  • Durch das mit Knowledge Base-Artikel 2682011 verbundene Leistungsupdate kann Server-Manager Leistungsdaten von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 sammeln.

Server-Manager führt die minimale grafische Serverschnittstelle aus, sofern das Feature für die Servergrafikshell deinstalliert wurde. Das Feature "Grafische Shell für Server" wird standardmäßig unter Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012 installiert. Wenn Sie das Feature "Grafische Shell für Server" deinstallieren, wird die Server-Manager-Konsole zwar ausgeführt, doch stehen einige Anwendungen oder Tools der Konsole nicht zur Verfügung. Da Internetbrowser ohne das Feature "Grafische Shell für Server" nicht ausgeführt werden können, können auch keine Webseiten und Anwendungen wie HTML-Hilfe (beispielsweise die MMC-F1-Hilfe) geöffnet werden. Sie können keine Dialogfelder für die Konfiguration von automatischen Windows-Updates und Feedback öffnen, wenn die Servergrafikshell nicht installiert ist, da Befehle zum Öffnen dieser Dialogfelder in der Server-Manager-Konsole zur Ausführung von sconfig.cmd weitergeleitet werden.

Die Server-Manager-Konsole ist in den Remoteserver-Verwaltungstools für Windows® 8.1 und Remoteserver-Verwaltungstools für Windows® 8 enthalten. Beachten Sie: Wenn die Remoteserver-Verwaltungstools auf einem Clientcomputer installiert sind, können Sie den lokalen Computer nicht mithilfe von Server-Manager verwalten; Server-Manager kann nicht verwendet werden, um Computer oder Geräte zu verwalten, auf denen ein Windows-Clientbetriebssystem ausgeführt wird. Sie können Server-Manager nur zum Verwalten Windows-basierter Server verwenden.

Server-Manager-Quellbetriebssystem

Für Windows Server 2012 R2

Für Windows Server 2012

Für Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2008

Für Windows Server 2003

Windows 8 oder Windows Server 2012

Nicht unterstützt

Vollständige Unterstützung

Sobald die Software- und Konfigurationsanforderungen erfüllt sind, können die meisten Verwaltungsaufgaben, jedoch keine Installation oder Deinstallation von Rollen oder Features ausgeführt werden.

Eingeschränkte Unterstützung, nur Online- und Offlinestatus

Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2

Vollständige Unterstützung

Vollständige Unterstützung

Sobald die Software- und Konfigurationsanforderungen erfüllt sind, können die meisten Verwaltungsaufgaben, jedoch keine Installation oder Deinstallation von Rollen oder Features ausgeführt werden.

Eingeschränkte Unterstützung, nur Online- und Offlinestatus

So starten Sie den Server-Manager auf einem Clientcomputer
  1. Folgen Sie den Anweisungen unter Bereitstellen von Remoteserver-Verwaltungstools, um Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8.1 oder Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 zu installieren.

  2. Klicken Sie auf dem Startbildschirm auf Server-Manager. Die Server-Manager-Kachel ist verfügbar, nachdem Sie die Remoteserver-Verwaltungstools installiert haben.

  3. Wenn nach der Installation der Remoteserver-Verwaltungstools weder die Kachel Verwaltungstools noch die Kachel Server-Manager auf der Startseite angezeigt wird und die Suche nach Server-Manager auf der Startseite keine Ergebnisse bringt, stellen Sie sicher, dass die Einstellung Verwaltungstools anzeigen aktiviert ist. Zeigen Sie dazu mit dem Mauszeiger auf die obere rechte Ecke der Startseite, und klicken Sie dann auf Einstellungen. Ist die Einstellung Verwaltungstools anzeigen deaktiviert, aktivieren Sie die Einstellung, um Tools anzuzeigen, die Sie als Teil der Remoteserver-Verwaltungstools installiert haben.

Weitere Informationen über das Ausführen der Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 zur Verwaltung von Remoteservern finden Sie im Thema zu den Remoteserver-Verwaltungstools im TechNet Wiki.

System_CAPS_security Sicherheit Hinweis

Die Server-Manager- und Windows PowerShell-Remoteverwaltung ist in Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012 standardmäßig aktiviert.

Zum Durchführen von Verwaltungsaufgaben auf Remoteservern mithilfe des Server-Managers müssen zu verwaltende Remoteserver so konfiguriert sein, dass die Remoteverwaltung mit dem Server-Manager und Windows PowerShell zulässig ist. Ist die Remoteverwaltung unter Windows Server 2012 R2 oder Windows Server 2012 deaktiviert, und Sie möchten sie erneut aktivieren, führen Sie die folgenden Schritte aus.

Konfigurieren der Server-Manager-Remoteverwaltung unter Windows Server 2012 R2 oder Windows Server 2012 mithilfe der Windows-Benutzeroberfläche
  1. System_CAPS_noteHinweis

    Die über das Dialogfeld Remoteverwaltung konfigurieren gesteuerten Einstellungen wirken sich nicht auf Komponenten von Server-Manager aus, von denen DCOM für die Remotekommunikation genutzt wird.

    Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus, um den Server-Manager zu öffnen, falls dieser noch nicht geöffnet ist.

    • Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf die Schaltfläche Server-Manager.

    • Klicken Sie auf dem Startbildschirm auf Server-Manager.

  2. Klicken Sie auf der Seite Lokale Server im Bereich Eigenschaften auf den als Hyperlink dargestellten Wert für die Eigenschaft Remoteverwaltung.

  3. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, und klicken Sie anschließend auf OK:

    • Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Remoteverwaltung dieses Servers von anderen Computern aktivierenServer-Manager, um die Remoteverwaltung dieses Computers mit dem Windows PowerShell (oder mit , sofern installiert) zu unterbinden.

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Remoteverwaltung dieses Servers von anderen Computern aktivierenServer-Manager, um für diesen Computer die Remoteverwaltung mit dem Windows PowerShell oder mit zuzulassen.

Aktivieren der Server-Manager-Remoteverwaltung unter Windows Server 2012 R2 oder Windows Server 2012 mithilfe von Windows PowerShell
  1. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus.

    • Wenn Sie Windows PowerShell als Administrator über die Startseite ausführen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Kachel Windows PowerShell, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.

    • Wenn Sie Windows PowerShell als Administrator über den Desktop ausführen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf der Taskleiste auf die Windows PowerShell-Verknüpfung, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.

  2. Geben Sie Folgendes ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE, um alle erforderlichen Firewallregelausnahmen zu aktivieren.

    Configure-SMRemoting.exe -Enable

    System_CAPS_noteHinweis

    Dieser Befehl kann auch in einer Eingabeaufforderung verwendet werden, die mit erhöhten Benutzerrechten ("Als Administrator ausführen") geöffnet wurde.

    Falls die Remoteverwaltung fehlschlägt, finden Sie unter about_Remote_Troubleshooting im Microsoft TechNet Tipps und bewährte Methoden zur Problembehandlung.

So aktivieren Sie die Remoteverwaltung durch den Server-Manager und Windows PowerShell für ältere Betriebssysteme

Mit Server-Manager wird die Serververwaltung effizienter, da Administratoren Aufgaben in der folgenden Tabelle mithilfe eines einzigen Tools ausführen können. In Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012 können sowohl Standardbenutzer als auch Mitglieder der Gruppe "Administratoren" Verwaltungsaufgaben im Server-Manager ausführen; Standardbenutzer werden jedoch standardmäßig an der Ausführung bestimmter Aufgaben gehindert, wie in der nachstehenden Tabelle gezeigt.

Administratoren können mithilfe von zwei Windows PowerShell-Cmdlets im Server-Manager-Cmdlet-Modul, Enable-ServerManagerStandardUserRemoting und Disable-ServerManagerStandardUserRemoting, den Standardbenutzerzugriff auf einige zusätzliche Daten genauer steuern. Das Enable-ServerManagerStandardUserRemoting-Cmdlet kann einem oder mehreren standardmäßigen, Nicht-Administrator-Benutzern Zugriff auf Ereignis-, Dienst-, Leistungsindikator- sowie Rollen- und Featureinventurdaten bieten.

System_CAPS_importantWichtig

Der Server-Manager kann nicht verwendet werden, um eine neuere Version des Betriebssystems Windows Server zu verwalten. Der Server-Manager unter Windows Server 2012 oder Windows 8 kann nicht verwendet werden, um Server zu verwalten, auf denen Windows Server 2012 R2 ausgeführt wird.

Aufgabenbeschreibung

Administratoren (einschließlich des des integrierten Administratorkontos)

Standardserverbenutzer

Hinzufügen von Remoteservern zu einem Pool mit Servern, die mit dem Server-Manager verwaltet werden können.

Ja

Nein

Erstellen und Bearbeiten benutzerdefinierter Gruppen von Servern – beispielsweise Server, die sich an einem bestimmten geografischen Ort befinden oder einen bestimmten Zweck erfüllen.

Ja

Ja

Installieren oder Deinstallieren von Rollen, Rollendienste und Features auf dem lokalen Server oder auf Remoteservern unter Windows Server 2012 R2 oder Windows Server 2012. Definition für Rollen, Rollendienste und Features finden Sie unter Rollen, Rollendienste und Features.

Ja

Nein

Anzeigen und Ändern der auf Servern (lokal oder remote) installierten Serverrollen und Features.

System_CAPS_noteHinweis

Im Server-Manager werden Rollen- und Featuredaten in der Basissprache des Systems (auch Standardbenutzeroberflächensprache des Systems genannt) oder der bei der Installation des Betriebssystems ausgewählten Sprache angezeigt.

Ja

Standardbenutzer können Rollen und Features anzeigen und verwalten und Aufgaben wie das Anzeigen von Rollenereignissen durchführen, jedoch keine Rollendienste hinzufügen oder entfernen.

Starten von Verwaltungstools wie Windows PowerShell- oder MMC-Snap-Ins. Sie können eine Windows PowerShell-Sitzung für einen Remoteserver starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf der Kachel Server auf den Server klicken und dann auf Windows PowerShell klicken. Sie können MMC-Snap-Ins über das Menü Extras der Server-Manager-Konsole starten und die MMC nach dem Öffnen des Snap-Ins dann auf einen Remotecomputer verweisen.

Ja

Ja

Verwalten von Remoteservern mit unterschiedlichen Anmeldeinformationen, indem Sie auf der Kachel Server mit der rechten Maustaste auf einen Server klicken und dann auf Verwalten als klicken. Sie können Verwalten als für allgemeine Verwaltungsaufgaben für Server, Dateien und Speicherdienste verwenden.

Ja

Nein

Ausführen von Verwaltungsaufgaben in Verbindung mit dem operativen Lebenszyklus von Servern (beispielsweise Starten oder Beenden von Diensten) sowie Starten anderer Tools, mit denen Sie Netzwerkeinstellungen, Benutzer, Gruppen und Remotedesktopverbindungen eines Servers konfigurieren können.

Ja

Standardbenutzer können keine Dienste starten oder beenden. Sie können den Namen, die Arbeitsgruppe oder die Domänenmitgliedschaft des Servers sowie die Remotedesktopeinstellungen ändern, werden von der Benutzerkontensteuerung jedoch vor der Durchführung dieser Aufgaben aufgefordert, Administratoranmeldeinformationen einzugeben. Sie können keine Remoteverwaltungseinstellungen ändern.

Ausführen von Verwaltungsaufgaben in Verbindung mit dem operativen Lebenszyklus der auf dem Server installierten Rollen. Dazu gehört das Überprüfen der Rollen auf die Übereinstimmung mit bewährten Methoden.

Ja

Standardbenutzer können keine Best Practices Analyzer-Überprüfungen ausführen.

Bestimmen des Serverstatus, Ermitteln kritischer Ereignisse sowie Analysieren und Behandeln von Konfigurationsproblemen oder -fehlern.

Ja

Ja

Anpassen von Ereignissen, Leistungsdaten, Diensten und Best Practices Analyzer-Ergebnissen, über die Sie im Server-Manager-Dashboard benachrichtigt werden möchten.

Ja

Ja

Neustarten von Servern.

Ja

Nein

Aktualisieren von Daten, die in der Server-Manager-Konsole zu verwalteten Servern angezeigt werden.

Ja

Nein

System_CAPS_noteHinweis

Vom Server-Manager kann nur der Online- oder Offlinestatus von Servern unter Windows Server 2003 empfangen werden. Servern unter Server-Manager, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2003 können mit dem Windows Server 2008 keine Rollen und Features hinzugefügt werden.

Server-Manager wird auf Servern unter Windows Server 2012 automatisch gestartet, wenn ein Mitglied der Gruppe "Administratoren" sich an einem Server anmeldet. Wenn Sie den Server-Manager schließen, starten Sie ihn mithilfe einer der folgenden Methoden neu. Dieser Abschnitt enthält auch Schritte, um das Standardverhalten zu ändern und zu verhindern, dass der Server-Manager automatisch gestartet wird.

So starten Sie den Server-Manager über die Startseite

  • Klicken Sie auf dem Windows-Startbildschirm auf die Kachel Server-Manager.

So starten Sie den Server-Manager über den Windows-Desktop

  • Klicken Sie auf der Windows-Taskleiste auf Server-Manager.

So verhindern Sie den automatischen Start des Server-Managers

  1. Klicken Sie in der Server-Manager-Konsole im Menü Verwalten auf Server-Manager-Eigenschaften.

  2. Aktivieren Sie im Dialogfeld Server-Manager-Eigenschaften das Kontrollkästchen für Server-Manager beim Anmelden nicht automatisch starten. Klicken Sie auf OK.

  3. Alternativ können Sie verhindern, dass der Server-Manager automatisch gestartet wird, indem Sie die Gruppenrichtlinieneinstellung Server-Manager beim Anmelden nicht automatisch starten aktivieren. Der Pfad zu dieser Richtlinieneinstellung in der Editor-Konsole für lokale Gruppenrichtlinien ist "Computerkonfiguration\Verwaltungsvorlagen\System\Server-Manager".

Sie können einen Remoteserver über die Kachel Server einer Rollen- oder Gruppenseite im Server-Manager neu starten.

System_CAPS_importantWichtig

Beim eines Remoteservers wird der Server auch dann zum Neustarten gezwungen, wenn noch Benutzer am Remoteserver angemeldet und Programme mit ungespeicherten Daten geöffnet sind. Dieses Verhalten unterscheidet sich um Herunterfahren oder Neustarten des lokalen Computers, auf dem Sie aufgefordert würden, ungespeicherte Programmdaten zu speichern und zu bestätigen, dass angemeldete Benutzer zur Abmeldung gezwungen werden sollen. Stellen Sie sicher, dass Sie Benutzer zur Abmeldung von Remoteservern zwingen und ungespeicherte Daten in Programmen, die auf Remoteservern ausgeführt werden, verwerfen können.

Kommt es beim Herunterfahren und Neustarten eines verwalteten Servers zur automatischen Aktualisierung im Server-Manager, kann es beim verwalteten Server zu Fehlern des Aktualisierungs- und Verwaltbarkeitsstatus kommen, da der Server-Manager erst nach Abschluss des Neustarts eine Verbindung zum Remoteserver herstellen kann.

So starten Sie Remoteserver im Server-Manager

  1. Öffnen Sie eine Rollen- oder Servergruppen-Startseite im Server-Manager.

  2. Wählen Sie einen oder mehrere Remoteserver aus, den bzw. die Sie zum Server-Manager hinzugefügt haben. Halten Sie beim Klicken die STRG-Taste gedrückt, um mehrere Warnungen gleichzeitig auszuwählen. Weitere Informationen zum Hinzufügen von Servern zum Server-Manager-Serverpool finden Sie in der Hinzufügen von Servern zu Server-Manager-Hilfe.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Server, und klicken Sie anschließend auf Server neu starten.

Im Server-Manager werden die Liste verwalteter Server, Änderungen an den Server-Manager-Konsoleneinstellungen und von Ihnen erstellte benutzerdefinierte Gruppen in den folgenden beiden Dateien gespeichert. Sie können diese Einstellungen auf anderen Computern, auf denen dieselbe Version von Server-Manager (keine Computer unter der Server Core-Installationsoption) oder Windows 8 ausgeführt wird, wiederverwenden. Die Remoteserver-Verwaltungstools müssen auf Windows-Clientcomputern ausgeführt werden, damit Server-Manager-Einstellungen auf diese Computer exportiert werden können.

  • %appdata%\Microsoft\Windows\ServerManager\ServerList.xml

  • %appdata%\Local\Microsoft_Corporation\ServerManager.exe_StrongName_GUID\6.2.0.0\user.config

System_CAPS_noteHinweis
  • Alternative Anmeldeinformationen (bzw. "Verwalten als") für Server im Serverpool werden nicht im Roamingprofil gespeichert.Server-Manager-Benutzer müssen diese auf dem jeweiligen Computer hinzufügen, den sie verwalten wollen.

  • Das Netzwerkfreigaben-Roamingprofil wird erst erstellt, wenn sich ein Benutzer erstmalig am Netzwerk anmeldet und dann wieder abmeldet. Die Datei Serverlist.xml wird zu diesem Zeitpunkt erstellt.

Sie können Server-Manager-Einstellungen exportieren, Server-Manager-Einstellungen portierbar machen oder mit einer der beiden folgenden Methoden auf anderen Computern verwenden.

  • Konfigurieren Sie zum Exportieren von Einstellungen auf einen anderen Computer in der Domäne den Server-Manager-Benutzer so, dass er über ein Roamingprofil in "Active Directory-Benutzer und -Computer" verfügt. Sie müssen Domänenadministrator sein, um Benutzereigenschaften in "Active Directory-Benutzer und -Computer" zu ändern.

  • Kopieren Sie zum Exportieren von Einstellungen auf einen anderen Computer in einer Arbeitsgruppe die vorhergehenden beiden Dateien an den gleichen Speicherort auf dem Computer, den Sie für die Verwaltung mit dem Server-Manager verwenden möchten.

So exportieren Sie Server-Manager-Einstellungen auf andere Computer in einer Domäne

  1. Öffnen Sie in "Active Directory-Benutzer und -Computer" das Dialogfeld Eigenschaften für einen Server-Manager-Benutzer.

  2. Fügen Sie auf der Registerkarte Profil einen Pfad zu einer Netzwerkfreigabe für die Speicherung des Benutzerprofils hinzu.

  3. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus.

    • In den USA Bei US-amerikanischen Builds (en-us) werden Änderungen an der Datei ServerList.xml automatisch im Profil gespeichert. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.

    • Kopieren Sie bei anderen Builds die beiden folgenden Dateien von dem Computer, auf dem der Server-Manager ausgeführt wird, auf die Netzwerkfreigabe, die zum Roamingprofil des Benutzers gehört.

      • %appdata%\Microsoft\Windows\ServerManager\ServerList.xml

      • %localappdata%\Microsoft_Corporation\ServerManager.exe_StrongName_GUID\6.2.0.0\user.config

  4. Click

So exportieren Sie Server-Manager-Einstellungen auf andere Computer in Arbeitsgruppen

  • Überschreiben Sie auf einem Computer, über den Sie Remoteserver verwalten wollen, die beiden folgenden Dateien mit den gleichen Dateien eines anderen Computers, auf dem der Server-Manager ausgeführt wird und der über die gewünschten Einstellungen verfügt.

    • %appdata%\Microsoft\Windows\ServerManager\ServerList.xml

    • %localappdata%\Microsoft_Corporation\ServerManager.exe_StrongName_GUID\6.2.0.0\user.config

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