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Schritt 1: Überprüfen und Auswählen von Aktivierungsmethoden

 

Betrifft: Windows 10, Windows 8.1, Windows Server 2012 R2

Der erste Schritt beim Planen der Volumenaktivierungsdienste in Windows ab Windows Server 2012 ist das Bewerten der verfügbaren Features und Bereitstellungsmodelle zum Aktivieren von Clientcomputern. Wenn Sie die Unterschiede und Vorteile dieser Features und Bereitstellungsmodelle verstanden haben, fahren Sie mit Schritt 2: Bewerten der Clientkonnektivität fort, und verwenden Sie diese Informationen zum Bewerten Ihrer Netzwerktypen und Clients. Fahren Sie dann mit „Schritt 3: Ermitteln der Anforderungen für Aktivierungsmethode und Produktlizenz fort, um herauszufinden, welche Lösung für die einzelnen Clientgruppen am besten geeignet ist.

Die Serverrolle für die Volumenaktivierung in Windows Server bietet drei Methoden zum Implementieren der Volumenaktivierung. Sie können eine, zwei oder alle drei Methoden der Volumenaktivierung verwenden. Die gewählten Methoden hängen von der Größe, der Netzwerkinfrastruktur, der Konnektivität und den Sicherheitsanforderungen Ihrer Organisation ab. In der folgenden Tabelle sind diese Methoden hervorgehoben.

Task

Beschreibung

1.1. Planen der Aktivierung über Active Directory

Identifizieren und lösen Sie die Hauptprobleme beim Planen der Aktivierung über Active Directory.

1.2. Planen der Aktivierung über Schlüsselverwaltungsdienste (Key Management Services, KMS)

Identifizieren und lösen Sie die Hauptprobleme beim Planen der KMS-Aktivierung.

1.3. Planen der Aktivierung über Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK)

Identifizieren und lösen Sie die Hauptprobleme beim Planen der MAK-Aktivierung.

Wenn Sie sich über die Optionen der Volumenaktivierung informiert haben, wählen Sie die geeignete Kombination von Methoden, um die Bedürfnisse Ihrer Organisation zu erfüllen.

Die Aktivierung über Active Directory ist ein Rollendienst, der Ihnen das Speichern von Aktivierungsobjekten mithilfe der Active Directory-Domänendienste (AD DS) ermöglicht. Dies kann die Wartung von Volumenaktivierungsdiensten für ein Netzwerk erheblich erleichtern.

Bei der Aktivierung über Active Directory werden alle Computer, auf denen Betriebssysteme ab Windows 8 oder Windows Server 2012 mit einem KMS-Client-Setup-Schlüssel (GVLK) ausgeführt werden und die mit der Domäne verbunden sind, beim Starten des Computers automatisch und transparent aktiviert. Diese Clients bleiben so lange aktiviert, wie sie Mitglieder der Domäne sind, und halten regelmäßigen Kontakt zu einem Domänencontroller.

Die Aktivierung erfolgt nach dem Start des Softwareschutzdienstes. Beim Start des Softwareschutzdiensts kontaktiert der Computer automatisch AD DS, erhält das Aktivierungsobjekt und nimmt die Aktivierung ohne Benutzereingriff vor.

Beachten Sie beim Planen der Aktivierung über Active Directory Folgendes:

  • Bei der Aktivierung über Active Directory benötigen Sie keinen zusätzlichen Hostserver. Ihre vorhandenen Domänencontroller unterstützen Aktivierungsclients mit den folgenden Einschränkungen:

    • Die Aktivierung über Active Directory kann nicht auf schreibgeschützten Domänencontrollern konfiguriert werden.

    • Die Aktivierung über Active Directory kann nicht mit Microsoft-fremden Verzeichnisdiensten verwendet werden.

    • AD DS muss sich auf der Windows Server 2012-Schemaebene befinden, um Aktivierungsobjekte zu speichern. Domänencontroller, auf denen frühere Windows Server-Versionen ausgeführt werden, können Clients aktivieren, nachdem ihre Schemas mit der Windows Server 2012-Version von "Adprep.exe" aktualisiert wurden. Weitere Informationen finden Sie unter Running Adprep.exe.

      System_CAPS_noteHinweis

      Für Windows Server 2012 R2 muss „Adprep.exe“ nicht erneut ausgeführt werden, die Windows Server 2012-Schemaebene ist ausreichend.

  • Sie benötigen nur eine Aktivierungsobjekt-Gesamtstruktur.

    System_CAPS_noteHinweis

    Wenn die KMS-Hostschlüssel des Clients und des Servers innerhalb einer Umgebung aktiviert werden, sind im der Gesamtstruktur zwei Aktivierungsobjekte vorhanden. In diesem Fall aktiviert das Aktivierungsobjekt auf dem Server Computer, auf denen Windows 8 oder Windows Server 2012 innerhalb der Gesamtstruktur ausgeführt wird und das Clientaktivierungsobjekt nicht verwendet wird. Das Behalten des Clientaktivierungsobjekts hat zwar keine Nachteile, es kann jedoch auch ohne Bedenken gelöscht werden.

  • Anders als bei der Verwendung von KMS müssen Sie keine Schwellenwerte einhalten, damit Clients oder Server aktiviert werden können.

Beachten Sie folgende zusätzliche Überlegungen beim Planen der Aktivierung über Active Directory.

Viele Organisation verfügen über aufwändige Volumenlizenzinfrastrukturen, um KMS- und Office-Installationen zu unterstützen. Zum Hinzufügen der Aktivierung über Active Directory zu diesem Umgebungen müssen Administratoren ihre aktuellen Implementierungen bewerten und ermitteln, welche Rolle die Aktivierung über Active Directory in der Umgebung spielen wird.

Einige Überlegungen beinhalten Informationen zum Aktualisieren dieser Betriebssysteme und Anwendungen auf Versionen, die die Aktivierung über Active Directory unterstützen.

Für Umgebungen, in denen ausschließlich Windows 8, Windows Server 2012 oder neuere Client- und Serverbetriebssysteme ausgeführt werden, ist die Aktivierung über Active Directory eine geeignete Option zum Aktivieren aller Clients und Server, und Sie können ggf. alle KMS-Hosts aus Ihrer Umgebung entfernen.

Sind in einer Umgebung weiterhin frühere volumenlizenzierte Betriebssysteme und -Anwendungen vorhanden, benötigen Administratoren einen KMS-Host, damit der Aktivierungsstatus für frühere volumenlizenzierte Windows- und Office-Editionen beibehalten werden kann. Außerdem muss die Aktivierung über Active Directory für Clients mit Windows 8 und Windows Server 2012 (oder neuere Clients) aktiviert sein.

Das Beibehalten mehrerer Aktivierungsmethoden für Ihre Umgebung kann auch von Vorteil sein. Um dies nachzuvollziehen, überlegen Sie, was geschieht, wenn Client erneut aktiviert werden müssen. Der Aktivierungsstatus von Clients, die der Domäne angehören und über Active Directory aktiviert sind, bleibt 180 Tage lang gültig. Erfolgt ein erneutes Aktivierungsereignis auf einer Installation, fragt der Client das Aktivierungsobjekt von AD DS ab. Clientsysteme untersuchen das Aktivierungsobjekt und vergleichen es mit der lokalen Edition gemäß GVLK-Definition. Stimmen Objekt und GVLK überein, erfolgt eine erneute Aktivierung.

Wenn das AD DS-Objekt nicht erreichbar ist, verwenden Clients die Aktivierungsmethoden in folgender Reihenfolge:

  1. Aktivierung über Active Directory

  2. KMS-Aktivierung

  3. MAK-Aktivierung

Wenn eine Installation zuvor aktiviert wurde, wird der Aktivierungszeitraum durch ein erfolgreiches Aktivierungsereignis auf 180 Tage zurückgesetzt. Schlägt der Aktivierungsversuch fehl, wird standardmäßig alle sieben Tage ein erneuter Aktivierungsversuch durchgeführt, bis die erneute Aktivierung erfolgreich ist. Nach dem Verstreichen des gesamten Aktivierungszeitraums von 180 Tagen schlägt die Aktivierung fehl, der Benutzer erhält eine Benachrichtigung, und im Windows-Anwendungsereignisprotokoll wird ein Ereignis erfasst.

Bei nicht verfügbarer Aktivierung über Active Directory versuchen Computer, die ursprünglich über Active Directory aktiviert wurden, eine KMS-Aktivierung durchzuführen, bis diese erfolgreich ist. Beim nächsten Versuch einer erneuten Aktivierung durch den Computer versucht der Client zunächst, die Aktivierung über Active Directory durchzuführen. Ist der Versuch erfolgreich, basiert der Client erneut auf der Aktivierung über Active Directory.

Auf Computern, die keine Domänenmitglieder mehr sind, schlägt die Aktivierung beim Neustart des Computers oder des Softwareschutzdienstes fehl.

In den folgenden Informationen sind die anfänglichen Planungsüberlegungen beschrieben, die Sie für die Aktivierung über Schlüsselverwaltungsdienste (Key Management Services, KMS) überprüfen müssen.

KMS verwendet ein Client-Server-Modell zum Aktivieren von Clients. KMS-Clients werden zur Aktivierung mit einem KMS-Server, dem KMS-Host, verbunden. Der KMS-Host muss sich in Ihrem lokalen Netzwerk befinden.

KMS-Hosts müssen keine dedizierten Server sein, und KMS kann gleichzeitig mit anderen Diensten gehostet werden. KMS-Hosts können auf jedem physischen oder virtuellen System ausgeführt werden, auf dem Windows Server 2012, Windows 8, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008, Windows 7 oder Windows Vista SP1 oder SP2 ausgeführt wird.

Ein unter Windows 8, Windows 7 oder Windows Vista ausgeführter KMS-Host kann nur Computer aktivieren, auf denen Clientbetriebssysteme ausgeführt werden.

Die folgende Tabelle fasst die KMS-Host und Clientanforderungen für Netzwerke zusammen, die Clients mit Windows Server 2012 und Windows 8 (oder neuere Clients) enthalten.

Product Key-Gruppe

KMS kann gehostet werden auf

Windows-Versionen, die von diesem KMS-Host aktiviert wurden

Volumenlizenz für Windows 8.1

Windows Vista (Ein Update ist erforderlich. Siehe Hinweis am Ende dieser Tabelle.)

Windows 7 (ein Update ist erforderlich. Siehe Hinweis am Ende dieser Tabelle.)

Windows 8

Windows 8.1

Windows 8.1 Enterprise

Windows 8.1 Pro

Windows 8 Professional

Windows 8 Enterprise

Windows 7 Professional

Windows 7 Enterprise

Windows Vista Business

Windows Vista Enterprise

Volumenlizenz für Windows Server 2012 R2

Windows Server 2008 (Ein Update ist erforderlich. Siehe Hinweis am Ende dieser Tabelle.)

Windows Server 2008 R2 (Ein Update ist erforderlich. Siehe Hinweis am Ende dieser Tabelle.)

Windows Server 2012 Standard

Windows Server 2012 Datacenter

Windows Server 2012 R2 Standard

Windows Server 2012 R2 Datacenter

Windows Server 2012 R2 (Alle Editionen)

Windows 8.1 Enterprise

Windows 8.1 Pro

Windows Server 2012 (Alle Editionen)

Windows 8 Professional

Windows 8 Enterprise

Windows 2008 (Alle Editionen)

Windows 2008 R2 (Alle Editionen)

Windows 7 Professional

Windows 7 Enterprise

Windows Vista Business

Windows Vista Enterprise

System_CAPS_noteHinweis

Installationen von KMS unter Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 müssen aktualisiert werden, um die Aktivierung von Clients mit Windows 8, Windows Server 2012 oder neueren Client- oder Serverbetriebssystemen zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter Update adds support for Windows 8 and Windows Server 2012 to Windows Server 2008, Windows 7, and Windows Server 2008 R2 KMS hosts. Installationen von KMS unter Windows Server 2003 können nicht aktualisiert werden, um die Aktivierung von Clients mit Windows 8, Windows Server 2012 oder neueren Betriebssystemen zu unterstützen.

Ein einzelner KMS-Host kann eine unbegrenzte Anzahl von KMS-Clients unterstützen. Bei mehr als 25 Clients empfehlen wir, mindestens zwei KMS-Hosts einzusetzen, für den Fall, dass einer der KMS-Hosts ausfällt. Für die meisten Organisationen sind nicht mehr als zwei KMS-Hosts für die gesamte Infrastruktur erforderlich.

KMS kann physische und virtuelle Computer aktivieren. Zur Qualifikation für die KMS-Aktivierung muss in einem Netzwerk jedoch eine bestimmte Mindestanzahl von Computern (als Aktivierungsschwellenwert bezeichnet) vorhanden sein. KMS-Clients werden nur aktiviert, wenn der Schwellenwert nicht überschritten wird. Um sicherzustellen, dass der Aktivierungsschwellenwert nicht überschritten wird, zählt ein KMS-Host die Computer im Netzwerk, die eine Aktivierung anfordern.

KMS-Hosts zählen die Anzahl der neuesten Verbindungen. Wenn ein Client oder Server den KMS-Host kontaktiert, zählt der Host die Computer-ID als weiteren Computer und gibt dann die aktuelle Anzahl als Antwort zurück. Der Client oder Server wird aktiviert, wenn die Anzahl hoch genug ist. Clients werden aktiviert, wenn die Anzahl höher als 25 ist. Server und Volumenlizenzversionen von Microsoft Office-Produkten werden aktiviert, wenn die Anzahl fünf oder mehr ist. Der KMS zählt nur eindeutige Verbindungen der letzten 30 Tage und speichert nur die letzten 50 Kontakte.

KMS-Aktivierungen sind 180 Tage lang gültig – dieser Zeitraum wird als Aktivierungsgültigkeitsintervall bezeichnet. Damit sie aktiviert bleiben, müssen KMS-Clients ihre Aktivierung erneuern, indem sie mindestens einmal alle 180 Tage eine Verbindung mit dem KMS-Host herstellen. KMS-Clientcomputer versuchen standardmäßig alle sieben Tage, ihre Aktivierung zu erneuern. Sobald die Aktivierung eines Clients erneuert worden ist, beginnt der Gültigkeitszeitraum der Aktivierung von vorne.

Die KMS-Aktivierung erfordert eine TCP/IP-Verbindung. KMS-Hosts und -Clients sind standardmäßig für die Verwendung von Domain Name System (DNS) konfiguriert. KMS-Hosts verwenden standardmäßig dynamische DNS-Updates zum automatischen Veröffentlichen der erforderlichen Informationen, sodass KMS-Clients die Hosts erkennen und eine Verbindung zu ihnen herstellen können. Sie können diese Standardeinstellungen übernehmen oder KMS-Hosts und -Clients manuell konfigurieren, wenn Sie spezielle Anforderungen bezüglich der Netzwerk- und Sicherheitskonfigurationen haben.

Nach dem Aktivieren des ersten KMS-Hosts, kann der dazu verwendete KMS-Schlüssel zum Aktivieren von bis zu fünf weiteren KMS-Hosts in Ihrem Netzwerk verwendet werden. Nach dem Aktivieren eines KMS-Hosts können Administratoren diesen Host bis zu neun Mal mit demselben Schlüssel erneut aktivieren.

Wenn Ihre Organisation mehr als sechs KMS-Hosts benötigt, sollten Sie zusätzliche Aktivierungen für den KMS-Schlüssel Ihrer Organisation anfordern, z. B. wenn Sie über zehn physische Standorte und einen Volumenlizenzvertrag verfügen und möchten, dass für jeden Standort ein lokaler KMS-Host vorhanden ist.

System_CAPS_noteHinweis

Wenden Sie sich an Ihr Activation Call Center, um diese Ausnahme anzufordern. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Volume Licensing.

Computer, auf denen Volumenlizenzeditionen von Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows Vista und Windows Server 2008 ausgeführt werden, sind standardmäßig KMS-Clients und benötigen keine zusätzliche Konfiguration.

Wenn für einen Computer die Umstellung von einem KMS-Host, einer MAK-Version oder einer Einzelhandelsversion von Windows auf einen KMS-Client durchgeführt werden soll, muss der entsprechende KMS-Clientsetupschlüssel installiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Anhang A: KMS-Clientsetupschlüssel.

KMS-Clients können einen KMS-Host automatisch lokalisieren, indem sie SRV-Datensätze von DNS zum Veröffentlichen des KMS-Diensts abfragen. Wenn Ihre Netzwerkumgebung eine nicht standardmäßige DNS-Konfiguration oder eine komplexe DNS-Zonenzuweisung verwendet, muss ein Administrator einen KMS-Client manuell konfigurieren, damit er einen bestimmten KMS-Host verwendet. Weitere Informationen finden Sie unter Configuring KMS Clients.

In den folgenden Informationen sind die anfänglichen Überlegungen beschrieben, die Sie bei der Aktivierung über Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) beachten müssen.

MAK wird für eine einmalige Aktivierung mit von Microsoft gehosteten Aktivierungsdiensten verwendet. Zu jedem MAK-Schlüssel ist eine zuvor festgelegte Anzahl von zulässigen Aktivierungen vorhanden. Diese Anzahl basiert auf Ihren Volumenlizenzverträgen und stimmt nicht exakt mit der Anzahl der Lizenzen Ihrer Organisation überein. Jede Aktivierung mit einem MAK und von Microsoft gehosteten Aktivierungsdiensten wird für das Aktivierungslimit berücksichtigt.

Eine MAK-Aktivierung wird für Computer empfohlen, die selten oder nie mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden werden, sowie für Umgebungen, in denen die Anzahl der physischen Computer, die eine Aktivierung benötigen, den KMS-Aktivierungsschwellenwert unterschreiten.

System_CAPS_noteHinweis

Computer mit Windows 8 oder Windows Server 2012 oder neueren Betriebssystemen können jederzeit von der Aktivierung über Active Directory oder KMS auf MAK-Aktivierung umgestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Converting KMS Clients to MAK Activation.

Computer können auf zwei Arten mithilfe von MAK aktiviert werden:

  • Unabhängige MAK-Aktivierung: Die unabhängige MAK-Aktivierung erfordert, dass jeder Computer unabhängig verbunden und online oder durch telefonische Kontaktaufnahme mit Microsoft aktiviert wird. Die unabhängige MAK-Aktivierung eignet sich am besten für Computer in einer Organisation, die vom Unternehmensnetzwerk getrennt sind.

  • MAK-Proxyaktivierung: Die MAK-Proxyaktivierung ermöglicht eine zentralisierte Aktivierungsanforderung für mehrere Computer über eine Verbindung mit Microsoft. Die MAK-Proxyaktivierung wird mithilfe des Tools für die Volumenaktivierungsverwaltung (Volume Activation Management Tool, VAMT) konfiguriert. Die MAK-Proxyaktivierung eignet sich für Umgebungen, in denen der Zugriff auf das Internet oder das Unternehmensnetzwerk u. U. durch Sicherheitsprobleme eingeschränkt ist. Außerdem ist es für Entwicklungs- und Testlabore geeignet, in denen diese Verbindung nicht vorhanden ist.

    System_CAPS_noteHinweis

    VAMT ist eine eigenständige Anwendung, die Aktivierungsanforderungen von mehreren Systemen sammelt und diese dann an Microsoft sendet. Weitere Informationen finden Sie unter Volume Activation Management Tool (VAMT) Overview.

MAK kann mit einzelnen Computern oder mit einem Abbild verwendet werden, das dupliziert oder mithilfe von Microsoft-Bereitstellungslösungen als Download bereitgestellt werden kann. MAK kann auch auf einem Computer verwendet werden, die ursprünglich für die Verwendung mit KMS-Aktivierung konfiguriert war, wenn der Gültigkeitszeitraum der Aktivierung abgelaufen ist oder demnächst abläuft.

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