Versionshinweise zu Exchange 2016

[Dieses Thema gehört zur Vorabdokumentation und kann in künftigen Versionen geändert werden. Leere Themen wurden als Platzhalter hinzugefügt. Wenn Sie Feedback dazu haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht. Senden Sie uns eine E-Mail an: ExchangeHelpFeedback@microsoft.com.]  

Gilt für:Exchange Server 2016

tipTipp:
Haben Sie bisher den Bereitstellungs-Assistenten für Exchange verwendet? Klicken Sie auf Versionshinweise zu Exchange 2013.

Willkommen bei Microsoft Exchange Server 2016! Dieses Thema stellt wichtige Informationen bereit, die Sie für eine erfolgreiche Bereitstellung von Exchange 2016 benötigen. Bitte lesen Sie dieses Thema vollständig, bevor Sie mit der Bereitstellung beginnen.

Dieses Thema enthält die folgenden Abschnitte:

Setup

Postfach

Nachrichtenübermittlung

  • Langsame Installation unter Windows Server 2012 R2 Auf Computern unter Windows Server 2012 R2 mit Windows Update KB3097966 kann das Setup bis zu 50 % länger dauern.

    Um dieses Problem zu umgehen, führen Sie die folgenden Schritte vor dem Setup auf jedem Server aus, auf dem Exchange 2016 installiert wird. Sie müssen diese Aktion nur einmal auf jedem Server ausführen.

    1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten.

    2. Führen Sie den folgenden Befehl aus.

      "%windir%\Microsoft.NET\Framework64\v4.0.30319\ngen.exe update"
      
      importantWichtig:
      Mit diesem Befehl werden ggf. viele Warnungen oder Fehler generiert. Dies ist normal und bedeutet nicht, dass der Befehl nicht erfolgreich war.
    3. Führen Sie den folgenden Befehl aus. Wenn die zurückgegebene Zahl 0 ist, konnte der ngen.exe-Befehl erfolgreich ausgeführt werden.

      echo %errorlevel%
      
  • Installieren von Exchange mithilfe von stellvertretenden Administratorrechten führt zum Setupfehler Wenn ein Benutzer, der nur Mitglied der Rollengruppe „Stellvertretender Administrator“ ist, versucht Exchange auf einem bereitgestellten Server zu installieren, tritt ein Setupfehler auf. Dies liegt daran, dass die Gruppe „Delegiertes Setup“ nicht über die erforderlichen Berechtigungen zum Erstellen und Konfigurieren bestimmter Objekte in Active Directory verfügt.

    Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Problem zu umgehen:

    • Fügen Sie den Benutzer, der Exchange installiert, der Active Directory-Sicherheitsgruppe „Domänenadministratoren“ hinzu.

    • Installieren Sie Exchange unter Verwendung eines Benutzers, der Mitglied der Rollengruppe „Organisationsverwaltung“ ist.

  • Postfachserver, auf denen verschiedene Versionen von Exchange ausgeführt werden, können derselben Datenbankverfügbarkeitsgruppe hinzugefügt werden Das Cmdlet Add-DatabaseAvailabilityGroupServer und die Exchange-Verwaltungskonsole ermöglichen fälschlicherweise, dass ein Exchange 2013-Server einer Exchange 2016-basierten Datenbankverfügbarkeitsgruppe (DAG) hinzugefügt wird und umgekehrt. Exchange unterstützt nur das Hinzufügen von Postfachservern, auf denen die gleiche Version (z. B. Exchange 2013 im Vergleich zu Exchange 2016) ausgeführt wird, zu einer DAG. Darüber hinaus zeigt die Exchange-Verwaltungskonsole sowohl den Exchange 2013-Server als auch den Exchange 2016-Server in der Liste der Server an, die einer DAG hinzugefügt werden können. Damit könnte ein Administrator versehentlich einen Server, auf dem eine inkompatible Version von Exchange ausgeführt wird, zu einer DAG hinzufügen (beispielsweise das Hinzufügen eines Exchange 2013-Servers zu einer Exchange 2016-basierten DAG).

    Derzeit gibt es keine Abhilfe für dieses Problem. Administratoren müssen beim Hinzufügen eines Postfachservers zu einer DAG sorgfältig sein. Fügen Sie nur Exchange 2013-Server zu Exchange 2013-basierten DAGs hinzu, und nur Exchange 2016-Server zu Exchange 2016-basierten DAGs. Sie können jede einzelne Version von Exchange unterscheiden, indem Sie die Spalte Version in der Liste der Server in der Exchange-Verwaltungskonsole betrachten. Im Folgenden werden die Serverversionen für Exchange 2013 und Exchange 2016 angegeben:

    • Exchange 2013 15.0 (Build xxx.xx)

    • Exchange 2016 15.1 (Build xxx.xx)

  • Keine Verbindung mit Archivpostfach bei Verwendung von MAPI über HTTP möglich In Exchange 2016 kann MAPI über HTTP pro Postfach aktiviert werden. Es tritt ein Problem auf, aufgrund dessen Benutzer nicht auf ihr Archivpostfach, sofern vorhanden, zugreifen können, wenn Folgendes zutrifft:

    • MAPI über HTTP ist für das Postfach des Benutzers aktiviert.

    • MAPI über HTTP auf Organisationsebene deaktiviert.

    Sobald dies zutrifft, kann der Benutzer das Archivpostfach nicht öffnen, und es tritt folgender Fehler auf: Die Ordnergruppe kann nicht geöffnet werden. Fehler bei der Anmeldung bei Microsoft Exchange.

    Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Problem zu umgehen:

    • Öffnen Sie das Archivpostfach mithilfe von Outlook im Web.

    • Deaktivieren Sie MAPI über HTTP für das Postfach, indem Sie den folgenden Befehl ausführen.

      Set-CasMailbox <email address> -MapiHttpEnabled $False
      

  • Benachrichtigungsbrokerdienst wird nach 30 Sekunden beendet Wenn Sie Ihren Exchange-Server starten, stellen Sie ggf. fest, dass der Benachrichtigungsbroker-Dienst startet und dann nach ca. 30 Sekunden beendet wird. Wenn Sie versuchen, den Dienst manuell starten, wird dieser erfolgreich gestartet und erneut nach ungefähr 30 Sekunden beendet. Im Ereignisprotokoll sind keine Fehler oder Warnungen enthalten.

    Dies ist das erwartete Verhalten in lokalen Bereitstellungen von Exchange 2016. Der Benachrichtigungsbroker-Dienst führt bei jedem Serverstart eine Konfigurationsprüfung durch. Wenn der Benachrichtigungsbroker-Dienst keine Prüfung durchführen muss, wird er automatisch bis zum nächsten Neustart des Servers beendet.

  • Edge-Transport-Server können an gültige Empfänger gesendete E-Mails ablehnenExchange 2016-Edge-Transport-Server lehnen möglicherweise an gültige interne Empfänger gesendete Nachrichten ab, wenn Folgendes zutrifft:

    • Exchange 2016 Kumulatives Update 1 (KU1) ist auf dem Server installiert.

    • Empfängerüberprüfung ist auf dem Server aktiviert.

    Wenn ein Edge-Transport-Server eine Nachricht aufgrund dieses Problems ablehnt, erhält der Absender einen Unzustellbarkeitsbericht mit dem Statuscode 5.1.10 und dem folgenden Fehler: Empfänger bei SMTP-Adressensuche nicht gefunden. Die Nachricht wird nicht an den Empfänger zugestellt.

    Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um das Problem zu umgehen:

    • Deaktivieren Sie die Empfängerüberprüfung auf den entsprechenden Edge-Transport-Servern, indem Sie den folgenden Befehl ausführen.

      Set-RecipientFilterConfig -RecipientValidationEnabled $False
      
    • Deaktivieren Sie den Empfängerüberprüfungscache auf den entsprechenden Edge-Transport-Servern, indem Sie den folgenden Befehl ausführen.

      Get-TransportService | Set-TransportService -RecipientValidationCacheEnabled $False
      
      CautionVorsicht:
      Wenn Sie den Empfängerüberprüfungscache deaktivieren, überprüft Exchange, ob die Empfänger für eingehende Nachrichten gültig sind, indem die lokale Instanz von Active Directory Lightweight Directory Services abgefragt wird. Dadurch benötigt Exchange möglicherweise deutliche mehr Ressourcen für die Verarbeitung von Nachrichten. Stellen Sie vor der Deaktivierung des Empfängerüberprüfungscache, dass Ihr Server über ausreichend Kapazität für zusätzliche Anforderungen verfügt.
    • Konfigurieren Sie die Firewall oder den DNS-Eintrag für den externen Mail-Exchanger (MX) für das Senden von E-Mails an einen Edge-Transport-Server, auf dem Exchange 2016 Kumulatives Update 1 nicht installiert ist. Möglicherweise müssen Sie Ihre Firewall so konfigurieren, dass TCP-Port 25 eine Verbindung mit dem neuen mit dem Internet verbundenen Server herstellen kann.

    • Konfigurieren Sie die Firewall oder den DNS-Eintrag für den externen Mail-Exchanger für das Senden von E-Mails an einen Exchange 2016-Postfachserver. Möglicherweise müssen Sie Ihre Firewall so konfigurieren, dass TCP-Port 25 eine Verbindung mit dem neuen mit dem Internet verbundenen Server herstellen kann.

 
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