Exportieren (0) Drucken
Alle erweitern

DNS-Grundlagen

Veröffentlicht: Juni 2012

Letzte Aktualisierung: Juni 2015

Betrifft: Azure, Windows Intune

noteHinweis
Dieses Thema bietet Onlinehilfeinhalte für Cloud Services wie Microsoft Intune oder Office 365, die Microsoft Azure Active Directory für Identitäts- und Verzeichnisdienste verwenden.

Domänen werden über ein weltweites System von Domänenregistrierungsstellen und Datenbanken verwaltet. Das DNS (Domain Name System) bietet Zuordnungen zwischen für Menschen lesbaren Computerhostnamen und den von Netzwerkgeräten verwendeten IP-Adressen. Grundkenntnisse zum DNS und zu Domänenregistrierungsstellen erleichtern Administratoren das Verwalten von Domänen in Ihrem Microsoft Azure AD-Mandanten. Weitere Informationen zu Microsoft Azure AD-Mandant finden Sie unter Was ist ein Azure AD-Verzeichnis?.

Außerdem ist es sinnvoll, die Grundlagen von DNS zu verstehen und den Unterschied zwischen Domänenregistrierungsstellen und Domänenhostdiensten zu kennen. Wenn Sie diese Begriffe verstanden haben, verstehen Sie auch, wie Domänen registriert und verwaltet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Domain Name System.

Domänennamen werden in URLs und E-Mail-Adressen verwendet, die einer oder mehreren IP-Adressen zugeordnet sind. Ein Domänenname wird in Ebenen zusammengestellt. Beispielsweise ist mail.contoso.com ein Domänenname mit den folgenden drei Ebenen:

  • .com ist die die Domäne der obersten Ebene.

  • contoso ist die die Domäne der zweiten Ebene.

  • mail ist die die Domäne der dritten Ebene.



    noteHinweis
    In manchen Fällen werden Domänen der dritten Ebene dazu verwendet, Webseiten zu kennzeichnen, die spezielle Funktionen haben, z. B. blog.contoso.com.

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Domänennamen und DNS-Einträgen in Azure AD.

DNS-Einträge werden verwendet, um Datenverkehr an eine und von einer Domäne weiterzuleiten. Mit diesen Einträgen wird ein Domänenname einer bestimmten IP-Adresse zugeordnet. In der folgenden Tabelle sind häufig verwendete DNS-Einträge und deren Funktionen aufgeführt.

 

Namenservereintrag

Gibt an, welche Namenserver als autoritative Namenserver für eine bestimmte Domäne verwendet werden. DNS-Informationen können vorübergehend auf mehreren Namenservern zwischengespeichert werden, nach Ablauf des Caches rufen nicht autoritative Namenserver jedoch aktualisierte Informationen zu einer Domäne von den autoritativen Namenservern ab.

A-Eintrag (Adresseintrag)

Ordnet einen Domänennamen einer IP-Adresse zu.

CNAME-Eintrag (Alias oder kanonischer Name)

Gibt an, dass es sich bei dem Domänennamen um einen Alias eines anderen kanonischen Domänennamens handelt. Wenn von einem Namenserver nach einer Domäne gesucht und ein CNAME-Eintrag gefunden wird, wird der erste Domänenname durch den CNAME-Eintrag ersetzt und dann nach dem neuen Namen gesucht.

MX-Eintrag (Mail-Exchanger)

Gibt den Server an, an den E-Mails geleitet werden. Der Eintrag enthält auch ein Prioritätsfeld, sodass E-Mail-Nachrichten in vorgeschriebener Reihenfolge an mehrere Server geleitet werden können.

SPF (Sender Policy Framework)

Ein Überprüfungssystem für E-Mails, das zum Verhindern von E-Mail-Spoofing und -Phishing entwickelt wurde.

SRV (Service-Eintrag, Diensteintrag)

Gibt Informationen zu verfügbaren Diensten an. SRV-Einträge werden von einigen Microsoft-Clouddiensten, etwa Lync Online und Exchange Online, zum Koordinieren des Informationsflusses zwischen Diensten verwendet.

TTL (Time to Live, Gültigkeitsdauer)

Die Dauer, für die ein DNS-Eintrag auf einem Namenserver oder auf anderen Servern beibehalten oder zwischengespeichert wird, bevor vom Server eine weitere Suche auf dem autoritativen Namenserver ausgeführt wird. Diesen Wert verwenden Sie zum Steuern der Anzahl von Abfragen, die an einen bestimmten Namenserver gestellt werden können.

Siehe auch

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Anzeigen:
© 2015 Microsoft