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Anhang B: In der Kategorie "Internetkommunikationsverwaltung" aufgeführte Gruppenrichtlinieneinstellungen in Windows 8 und Windows Server 2012

 

Betrifft: Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 8

In Windows sind viele verschiedene Gruppenrichtlinieneinstellungen enthalten, mit deren Hilfe Sie steuern können, wie Betriebssystemfunktionen über das Internet kommunizieren. In diesem Anhang werden die Gruppenrichtlinieneinstellungen beschrieben, die unter Internetkommunikationsverwaltung bereitgestellt werden. Außerdem wird erläutert, wie mit der Einstellung Internetkommunikation einschränken verschiedene andere Richtlinieneinstellungen gesteuert werden können.

System_CAPS_importantWichtig

Mit der Richtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken werden nur die Richtlinieneinstellungen unter Internetkommunikationsverwaltung gesteuert. In diesem Dokument wird folgende Konvention verwendet: Bei einer Prozedur zu einer Richtlinieneinstellung, die mit Internetkommunikation einschränken gesteuert wird, wird in einem Hinweis nach der Prozedur die Steuerungsbeziehung beschrieben.

Sie können in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole an zwei Orten auf die Internetkommunikationsverwaltung zugreifen:

  • Klicken Sie unter Computerkonfiguration auf Richtlinien (falls vorhanden) und dann auf Administrative Vorlagen\System.

  • Klicken Sie unter Benutzerkonfiguration auf Richtlinien (falls vorhanden) und dann auf Administrative Vorlagen\System.

Weitere Informationen zur Verwendung von Gruppenrichtlinien finden Sie unter Übersicht über Gruppenrichtlinien.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Gruppenrichtlinieneinstellungen unter Internetkommunikationsverwaltung zu konfigurieren. Sie können Richtlinieneinstellungen einzeln konfigurieren. Beispielsweise können Sie Events.asp-Links der Ereignisanzeige deaktivieren anders als Fehlerberichterstattung deaktivieren konfigurieren. Alternativ dazu ermöglicht Ihnen die Richtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken das Aktivieren bzw. Deaktivieren aller Richtlinieneinstellungen auf einmal.

Wenn Sie Internetkommunikation einschränken aktivieren bzw. deaktivieren und dann Ausnahmen für diese Master-Richtlinieneinstellung erstellen möchten, indem Sie unter Internetkommunikationsverwaltung individuelle Richtlinieneinstellungen konfigurieren, müssen Sie zwei Gruppenrichtlinienobjekte (GPOs) verwenden.

Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie mit der Verarbeitung und Rangfolge mehrerer Gruppenrichtlinienobjekte vertraut sind. Wählen bzw. erstellen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) mit einer geringeren Priorität als für ein anderes GPO. Aktivieren bzw. deaktivieren Sie für das GPO mit der geringeren Priorität die Option Internetkommunikation einschränken. Wenden Sie im GPO mit der höheren Priorität dann die individuellen Richtlinieneinstellungen an, die Ausnahmen gegenüber der Master-Richtlinieneinstellung darstellen.

Wenn Sie beim Festlegen der Option Internetkommunikation einschränken und der individuellen Richtlinieneinstellungen, die Ausnahmen der Master-Richtlinieneinstellung darstellen, nicht zwei GPOs verwenden, verhalten sich die Richtlinieneinstellungen möglicherweise nicht wie erwartet. Um die Auswirkung mehrerer Gruppenrichtlinieneinstellungen zu überprüfen, können Sie in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole die Gruppenrichtlinienergebnisse anzeigen.

Weitere Informationen finden Sie auf der TechNet-Website unter Planungs- und Bereitstellungshandbuch für Gruppenrichtlinien.

In diesem Unterabschnitt werden die Gruppenrichtlinieneinstellungen unter Computerkonfiguration in Internetkommunikationsverwaltung (Computerkonfiguration\Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung\Internetkommunikationseinstellungen) beschrieben. Diese Richtlinieneinstellungen gelten für alle Benutzer eines betroffenen Computers. Sie werden wirksam, wenn der Computer gestartet oder die Gruppenrichtlinie aktualisiert wird.

Alle Richtlinieneinstellungen können auch mit nur einem Schritt aktiviert oder deaktiviert werden, indem die Master-Richtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken aktiviert bzw. deaktiviert wird. Diese Richtlinieneinstellung wird unter Steuern mehrerer Gruppenrichtlinieneinstellungen mit der Option "Internetkommunikation einschränken" weiter oben in diesem Abschnitt beschrieben.

System_CAPS_noteHinweis

In diesem Anhang werden nur die Richtlinieneinstellungen beschrieben, die unter Internetkommunikationsverwaltung verfügbar sind. Weitere Informationen zu allen Gruppenrichtlinieneinstellungen, die verfügbar sind, finden Sie auf der Microsoft-Website in der Referenz zu Gruppenrichtlinieneinstellungen.

System_CAPS_noteHinweis

Die Richtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken interagiert mit allen Richtlinieneinstellungen, die in der folgenden Liste für Computerkonfiguration aufgeführt sind.

Weitere Details zu den einzelnen Richtlinieneinstellungen finden Sie jeweils im erläuternden Text einer Richtlinieneinstellung. Wählen Sie zum Anzeigen des erläuternden Texts in der Gruppenrichtlinie die Richtlinieneinstellung aus, und klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, oder öffnen Sie die Richtlinieneinstellung, und klicken Sie auf die Registerkarte Erklärung.

  • Zugriff auf alle Windows Update-Funktionen deaktivieren: Gibt an, ob Windows Update verwendet werden kann, um das Betriebssystem auf dem Computer zu aktualisieren.

  • Zugriff auf den Store deaktivieren: Gibt an, ob mit dem Store-Dienst nach einer Anwendung gesucht werden kann, mit der eine Datei mit einem unbehandelten Dateityp oder einer unbehandelten Protokollzuordnung geöffnet werden kann. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird im Dialogfeld Öffnen mit die Option Im Store nach einer App suchen entfernt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können Benutzer den Store-Dienst nutzen, und im Dialogfeld Öffnen mit ist die Option Store verfügbar.

  • Automatisches Update von Stammzertifikaten deaktivieren: Gibt an, ob Stammzertifikate mithilfe der Liste der vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen automatisch aktualisiert werden sollen, die Microsoft auf der Windows Update-Website bereitstellt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, nimmt der Computer eines Benutzers keinen Kontakt zur Windows Update-Website auf, falls dem Benutzer ein Zertifikat angezeigt wird, das von einer nicht vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstelle ausgegeben wurde.

  • Download von Druckertreibern über HTTP deaktivieren: Gibt an, ob mit diesem Computer bei Bedarf Druckertreiber über HTTP heruntergeladen werden können.

  • Events.asp-Links der Ereignisanzeige deaktivieren: Gibt an, ob die Internetlinks aktiviert sind, die in der Ereignisanzeige in Ereignissen angezeigt werden. Wenn ein Link dieser Art aktiviert ist und ein Benutzer darauf klickt, werden Informationen zum Ereignis an eine Microsoft-Website gesendet, damit erläuternder Text, sofern vorhanden, zurück an den Benutzer gesendet werden kann.

  • Freigabe von Daten für die Handschriftanpassung deaktivieren: Deaktiviert die Datenfreigabe für das Handschrifterkennungs-Anpassungstool. Mit dem Handschrifterkennungs-Anpassungstool können Benutzer von Tablet PCs die Handschrifterkennung an ihre eigene Handschrift anpassen, indem sie Handschriftproben bereitstellen. Das Tool kann optional Handschriftproben von Benutzern für Microsoft freigeben, um zur Verbesserung der Handschrifterkennung zukünftiger Versionen von Windows beizutragen. Das Tool erstellt Berichte und überträgt diese über eine sichere Verbindung an Microsoft.

    Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren, können Tablet PC-Benutzer keine Handschriftproben über das Handschrifterkennungs-Anpassungstool für Microsoft bereitstellen. Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren, werden Handschriftproben von Tablet PC-Benutzern über das Handschrifterkennungs-Anpassungstool automatisch an Microsoft gesendet. Falls Sie diese Richtlinie nicht konfigurieren, können Tablet PC-Benutzer wählen, ob ihre Handschriftproben über das Handschrifterkennungs-Anpassungstool für Microsoft bereitgestellt werden sollen.

  • Handschrifterkennungs-Fehlerberichterstattung deaktivieren: Gibt an, ob Benutzer Fehler melden können, die in einem Tablet-Eingabebereich auftreten. Diese Richtlinieneinstellung ist mit der Richtlinieneinstellung Fehlerberichterstattung deaktivieren verknüpft. Wenn Sie die Windows-Fehlerberichterstattung deaktivieren, betrifft dies auch die Fehlerberichterstattung für die Handschrifterkennung.

    Die Richtlinieneinstellung wird in diesem Dokument auch unter Windows-Fehlerberichterstattung und die Funktion "Problemberichte und -lösungen" in Windows 8 und Windows Server 2012 beschrieben.

  • "Wussten Sie schon?"-Inhalte im Hilfe- und Supportcenter deaktivieren: Diese Richtlinieneinstellung ist veraltet. Siehe Windows Online deaktivieren in Gruppenrichtlinieneinstellungen mit Auswirkung auf die Benutzerkonfiguration weiter unten in diesem Abschnitt.

  • Knowledge Base-Suche des Hilfe- und Supportcenters deaktivieren: Diese Richtlinieneinstellung ist veraltet. Siehe Windows Online deaktivieren in Gruppenrichtlinieneinstellungen mit Auswirkung auf die Benutzerkonfiguration weiter unten in diesem Abschnitt.

  • Verbindungs-Assistenten deaktivieren, wenn sich die URL-Verbindung auf Microsoft.com bezieht: Diese Richtlinieneinstellung ist veraltet.

  • Internet-Download für die Assistenten "Webpublishing" und "Onlinebestellung von Abzügen" deaktivieren: Gibt an, ob Windows eine Liste von Anbietern für den Assistenten zum Bestellen von Abzügen herunterladen soll. Standardmäßig werden in Windows Anbieter angezeigt, die von einer Microsoft-Website heruntergeladen werden, sowie Anbieter, die in der Registrierung angegeben sind.

    Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden von Windows keine Anbieter heruntergeladen und nur die Dienstanbieter angezeigt, die in der lokalen Registrierung gespeichert sind. Wenn Windows 8 installiert ist, der Assistent zum Bestellen von Abzügen jedoch noch nicht verwendet wurde, sind in der lokalen Registrierung keine Dienstanbieter gespeichert. Wird diese Gruppenrichtlinieneinstellung zu diesem Zeitpunkt angewendet, werden im Assistenten keine Links zu Dienstanbietern angezeigt.

    Diese Richtlinie wirkt sich nicht auf Windows Server 2012 aus. 

  • Internet-Dateizuordnungdienst deaktivieren: Gibt an, ob der Webdienst für die Dateizuordnung oder nur lokal gespeicherte Informationen zu Dateinamenerweiterungen und Dateitypen verwendet werden sollen. Außerdem werden die Anwendungen oder Funktionen angegeben, die beim Öffnen eines bestimmten Dateityps verwendet werden sollen. Der Webdienst für die Dateizuordnung kommt nur zum Einsatz, wenn ein Benutzer versucht, eine Datei zu öffnen, und keine lokal gespeicherten Informationen zu dieser Dateinamenerweiterung gespeichert sind.

  • Drucken über HTTP deaktivieren: Gibt an, ob mit dem Computer das Drucken über HTTP zulässig ist. Mit dieser Richtlinieneinstellung wird nicht gesteuert, ob der Computer als Internetdruckserver fungieren kann.

  • Registrierung deaktivieren, wenn sich die URL-Verbindung auf "Microsoft.com" bezieht: Diese Einstellung ist veraltet.

  • Inhaltdateiupdates des Such-Assistenten deaktivieren: Diese Richtlinieneinstellung ist veraltet.

  • Aufgabe "Abzüge online bestellen" für Bilder deaktivieren: Gibt an, ob der Assistent zum Bestellen von Abzügen über die Windows-Fotogalerie ausgeführt werden kann.

    Diese Richtlinie wirkt sich nicht auf Windows Server 2012 aus.

  • Aufgabe "Web veröffentlichen" für Dateien und Ordner deaktivieren: Diese Richtlinieneinstellung ist veraltet.

  • Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit deaktivieren: Diese Richtlinieneinstellung ist veraltet.

  • Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit von Windows deaktivieren: Gibt an, ob das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit für Benutzer verfügbar ist. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, ist das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit für alle Benutzer nicht verfügbar.

    Diese Einstellung wird auch unter Verwalten des Datenschutzes: Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und daraus resultierende Internetkommunikation beschrieben.

  • Fehlerberichterstattung deaktivieren: Gibt an, ob Fehlerberichte eines Systems oder einer Anwendung, das bzw. die nicht mehr reagiert, an Microsoft gesendet werden. Mithilfe von Fehlerberichten wird die Qualität des Produkts optimiert. Mit dieser Richtlinieneinstellung werden alle Benutzereinstellungen außer Kraft gesetzt, die in der Systemsteuerung in Bezug auf die Fehlerberichterstattung vorgenommen werden.

    Diese Richtlinieneinstellung und anderen Arten der Steuerung der Fehlerberichterstattung über Gruppenrichtlinien sind unter Verwalten des Datenschutzes: Windows-Fehlerberichterstattung und daraus resultierende Internetkommunikation beschrieben.

  • Aktive Tests der Windows-Netzwerkverbindungs-Statusanzeige deaktivieren: Verhindert, dass die Netzwerkverbindungs-Statusanzeige einen Test der Netzwerkverbindung durchführt, bei dem versucht wird, eine Internetverbindung herzustellen.

  • Suche nach Gerätetreibern auf Windows Update deaktivieren: Gibt an, ob Windows bei Windows Update nach Gerätetreibern sucht, wenn für ein Gerät keine lokalen Treiber vorhanden sind.

In diesem Unterabschnitt werden die Richtlinieneinstellungen unter Benutzerkonfiguration in Internetkommunikationsverwaltung (Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung\Internetkommunikationseinstellungen) beschrieben. Diese Richtlinieneinstellungen gelten für einen einzelnen Benutzer und werden wirksam, wenn sich der Benutzer anmeldet oder die Gruppenrichtlinie aktualisiert wird.

Diese Richtlinieneinstellungen befinden sich in der Option Benutzerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden) unter dem Pfad Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung\Internetkommunikationseinstellungen.

Alle Richtlinieneinstellungen können mit nur einem Schritt aktiviert oder deaktiviert werden, indem die Master-Richtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken aktiviert bzw. deaktiviert wird. Diese Richtlinieneinstellung wird unter Steuern mehrerer Gruppenrichtlinieneinstellungen mit der Option "Internetkommunikation einschränken" weiter oben in diesem Abschnitt beschrieben.

System_CAPS_noteHinweis

In diesem Anhang werden nur die Richtlinieneinstellungen beschrieben, die unter Internetkommunikationsverwaltung verfügbar sind. Weitere Informationen zu allen Gruppenrichtlinieneinstellungen, die verfügbar sind, finden Sie auf der Microsoft-Website in der Referenz zu den Gruppenrichtlinieneinstellungen.

Die Richtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken interagiert mit allen Richtlinieneinstellungen, die in der folgenden Liste für Richtlinieneinstellungen für die Benutzerkonfiguration unter Internetkommunikationsverwaltung aufgeführt sind. Sie können auch die Richtlinieneinstellung in der Gruppenrichtlinie auswählen und auf die Registerkarte Erweitert klicken oder die Richtlinieneinstellung öffnen und auf die Registerkarte Erklärung klicken.

  • Zugriff auf den Store deaktivieren: Gibt an, ob mit dem Store-Dienst nach einer Anwendung gesucht werden kann, mit der eine Datei mit einem unbehandelten Dateityp oder einer unbehandelten Protokollzuordnung geöffnet werden kann. Wenn Benutzer einen Dateityp oder ein Protokoll öffnen, der bzw. das auf dem Computer keinen Anwendungen zugeordnet ist, können die Benutzer wählen, ob sie eine lokale Anwendung verwenden möchten oder ob der Store-Dienst zum Suchen nach einer Anwendung verwendet werden soll. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, wird im Dialogfeld Öffnen mit die Option Im Store nach einer App suchen entfernt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, können Benutzer den Store-Dienst nutzen, und im Dialogfeld Öffnen mit ist die Option Store verfügbar.

  • Download von Druckertreibern über HTTP deaktivieren: Gibt an, ob mit diesem Computer bei Bedarf Druckertreiber über HTTP heruntergeladen werden können.

  • Freigabe von Daten für die Handschriftanpassung deaktivieren: Deaktiviert die Datenfreigabe für das Handschrifterkennungs-Anpassungstool. Mit dem Handschrifterkennungs-Anpassungstool können Benutzer von Tablet PCs die Handschrifterkennung an ihre eigene Handschrift anpassen, indem sie Handschriftproben bereitstellen. Das Tool kann optional Handschriftproben von Benutzern für Microsoft freigeben, um zur Verbesserung der Handschrifterkennung zukünftiger Versionen von Windows beizutragen. Das Tool erstellt Berichte und überträgt diese über eine sichere Verbindung an Microsoft.

    Wenn Sie diese Richtlinie aktivieren, können Tablet PC-Benutzer keine Handschriftproben über das Handschrifterkennungs-Anpassungstool für Microsoft bereitstellen. Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren, werden Handschriftproben von Tablet PC-Benutzern über das Handschrifterkennungs-Anpassungstool automatisch an Microsoft gesendet. Falls Sie diese Richtlinie nicht konfigurieren, können Tablet PC-Benutzer wählen, ob ihre Handschriftproben über das Handschrifterkennungs-Anpassungstool für Microsoft bereitgestellt werden sollen.

  • Handschrifterkennungs-Fehlerberichterstattung deaktivieren: Gibt an, ob Benutzer Fehler melden können, die in einem Tablet-Eingabebereich auftreten. Diese Richtlinieneinstellung ist mit der Richtlinieneinstellung Fehlerberichterstattung deaktivieren verknüpft, die unter Einzelne Gruppenrichtlinieneinstellungen mit Auswirkung auf die Computerkonfiguration beschrieben wird. Wenn Sie die Windows-Fehlerberichterstattung deaktivieren, betrifft dies auch die Fehlerberichterstattung für die Handschrifterkennung.

    Die Richtlinieneinstellung wird in diesem Dokument auch unter Windows-Fehlerberichterstattung und die Funktion "Problemberichte und -lösungen" in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 beschrieben.

  • Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit deaktivieren: Gibt an, ob die Benutzer am Programm zur Verbesserung der Hilfebenutzerfreundlichkeit teilnehmen können. Das Programm zur Verbesserung der Hilfebenutzerfreundlichkeit sammelt Informationen darüber, wie die Kunden die Windows-Hilfe verwenden, damit diese von Microsoft verbessert werden kann. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Benutzer nicht am Programm zur Verbesserung der Hilfebenutzerfreundlichkeit teilnehmen. Wenn diese Einstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert ist, können Benutzer über die Einstellungsseite von Hilfe und Support am Programm zur Verbesserung der Hilfebenutzerfreundlichkeit teilnehmen.

  • Hilfebewertungen deaktivieren: Gibt an, ob Benutzer bei aktivierter Onlinehilfe unten im Hilfethema Feedback in ein Formular eingeben und an Microsoft senden können.

  • Internet-Download für die Assistenten "Webpublishing" und "Onlinebestellung von Abzügen" deaktivieren: Gibt an, ob Windows eine Liste von Anbietern für den Assistenten zum Bestellen von Abzügen herunterladen soll. Standardmäßig werden in Windows Anbieter angezeigt, die von einer Microsoft-Website heruntergeladen werden, sowie Anbieter, die in der Registrierung angegeben sind.

    Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden von Windows keine Anbieter heruntergeladen und nur die Dienstanbieter angezeigt, die in der lokalen Registrierung gespeichert sind. Wenn Windows installiert ist, der Assistent zum Bestellen von Abzügen jedoch noch nicht verwendet wurde, sind in der lokalen Registrierung keine Dienstanbieter gespeichert. Wird diese Gruppenrichtlinieneinstellung zu diesem Zeitpunkt angewendet, werden im Assistenten keine Links zu Dienstanbietern angezeigt.

  • Internet-Dateizuordnungdienst deaktivieren: Gibt an, ob der Webdienst für die Dateizuordnung oder nur lokal gespeicherte Informationen zu Dateinamenerweiterungen und Dateitypen verwendet werden sollen. Außerdem werden die Anwendungen oder Funktionen angegeben, die beim Öffnen eines bestimmten Dateityps verwendet werden sollen. Der Webdienst für die Dateizuordnung kommt nur zum Einsatz, wenn ein Benutzer versucht, eine Datei zu öffnen, und keine lokal gespeicherten Informationen zu dieser Dateinamenerweiterung gespeichert sind.

  • Drucken über HTTP deaktivieren: Gibt an, ob für diesen Benutzer das Drucken über HTTP zulässig ist. Mit dieser Richtlinieneinstellung wird nicht gesteuert, ob der Computer als Internetdruckserver fungieren kann.

  • Aufgabe "Abzüge online bestellen" für Bilder deaktivieren: Gibt an, ob der Assistent zum Bestellen von Abzügen über die Windows-Fotogalerie ausgeführt werden kann.

    Diese Einstellung gilt in Windows Server 2012 als veraltet.

  • Aufgabe "Web veröffentlichen" für Dateien und Ordner deaktivieren: Gibt an, ob die Aufgaben "Datei im Web veröffentlichen", "Ordner im Web veröffentlichen" und "Ausgewählte Elemente im Web veröffentlichen" in den Datei- und Ordneraufgaben in Windows-Ordnern verfügbar sind. Der Webpublishing-Assistent wird zum Herunterladen einer Liste von Anbietern verwendet und ermöglicht Benutzern das Veröffentlichen von Inhalten im Web. Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden diese Datei- und Ordneraufgaben aus den Windows-Ordnern entfernt. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden die Aufgaben angezeigt.

  • Windows Online deaktivieren: Gibt an, ob Benutzern aktualisierte Hilfethemen angezeigt werden, die von Microsoft im Internet bereitgestellt werden. Wenn Sie Windows Online deaktivieren, bewirkt dies auch die Deaktivierung der Hilfebewertungen und des Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (abhängig von der Windows Online-Richtlinieneinstellung).

  • Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit deaktivieren: Diese Einstellung gibt an, ob Windows Messenger werden anonyme Informationen darüber sammelt, wie Windows Messenger-Software und -Dienst verwendet werden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, sammelt Windows Messenger keine Benutzerinformationen, und die Benutzereinstellungen zum Aktivieren der Sammlung von Nutzungsinformationen werden nicht angezeigt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, sammelt Windows Messenger Nutzungsinformationen. Die Einstellung wird nicht angezeigt. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, können Benutzer selbst entscheiden, ob Informationen gesammelt werden dürfen.

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