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Englisch

Verwalten des Datenschutzes: Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und daraus resultierende Internetkommunikation

 

Betrifft: Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 8

Inhalt dieses Abschnitts

Zweck des Windows-Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit

Übersicht: Verwenden des Windows-Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit in einer verwalteten Umgebung

So kommuniziert das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit mit einer Site im Internet

Verfahren für die Steuerung des Windows-Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit

In diesem Thema wird beschrieben, wie das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit über das Internet kommuniziert. Außerdem werden Schritte erläutert, mit denen sich diese Kommunikation in einem Unternehmen mit zahlreichen Benutzern beschränken, steuern oder verhindern lässt.

Beim Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (Windows Customer Experience Improvement Program, CEIP) handelt es sich um ein freiwilliges Programm, das Informationen darüber sammelt, wie die Menschen Windows verwenden. CEIP sammelt Informationen zu Konfigurationseinstellungen, Hardwarekonfigurationen und -nutzung sowie zur Interaktion der Benutzer mit dem Betriebssystem, ohne deren Aufgaben am Computer zu stören. Die gesammelten Informationen helfen Microsoft, die am häufigsten verwendeten Features zu verbessern und Lösungen für häufige Probleme zu entwickeln.

In einer verwalteten Umgebung wird das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit nur dann ausgeführt, wenn ein Administrator sich zur Teilnahme bereit erklärt. Sie können das Programm auf allen Computern deaktivieren. Sie können dazu eine Gruppenrichtlinie oder eine Antwortdatei mit einer unbeaufsichtigten Installation verwenden.

Wenn Sie möchten, dass Ihre Computer am CEIP teilnehmen, können Sie Gruppenrichtlinien verwenden, um Daten aus dem Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an einen Windows Server in Ihrem Netzwerk umzuleiten, auf dem die Windows-Feedbackweiterleitung oder eine vergleichbare Software für die Sammlung von Daten aus dem Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ausgeführt wird. Weitere Informationen finden Sie unter Verfahren für die Steuerung des Windows-Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit weiter unten in diesem Abschnitt.

Das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit kommuniziert wie folgt mit einer Site im Internet:

  • Spezifische gesendete Informationen: Zu den gesendeten Informationen gehören Details zur Computerhardwarekonfiguration (wie Prozessoranzahl und Bildschirmauflösung), Leistung und Zuverlässigkeit (z. B. wie schnell ein Programm reagiert, wenn Sie auf eine Schaltfläche klicken) und Informationen zur Systemverwendung (wie die Anzahl der Ordner, die Benutzer im Allgemeinen auf dem Desktop erstellen). Enthalten sind auch Informationen zur Verwendung von Features wie Ereignisanzeige und Remoteunterstützung. Weitere Informationen siehe den Link zu den Datenschutzbestimmungen weiter unten in dieser Liste.

  • Standardeinstellung: Das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ist standardmäßig deaktiviert.

  • Trigger: Es werden kontinuierlich Daten für das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit gesammelt und regelmäßig gesendet. Es werden jedoch keine Daten gesammelt oder gesendet, wenn sich der Computer im Akkubetrieb befindet. Auch werden keine Daten gesendet, wenn der Computer nicht an ein Netzwerk angeschlossen ist.

  • Benutzerbenachrichtigung: Sobald sich ein Administrator für die Teilnahme am Programm entscheidet, gibt es keine Benachrichtigungen mehr. Sie werden beim Sammeln oder Senden von Daten in keiner Weise zu einer Eingabe aufgefordert oder in anderer Weise unterbrochen.

  • Protokollierung: Ereignisse werden in der Ereignisanzeige in Windows-Protokoll\Anwendung protokolliert.

  • Verschlüsselung: Alle Daten zur Softwareverwendung werden bei der Übertragung über HTTPS (d. h. Secure Sockets Layer [SSL] oder Transport Layer Security [TLS] mit HTTP) verschlüsselt.

  • Zugriff und Datenschutz: Daten des Windows-Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit werden auf Servern in Einrichtungen gespeichert, die unter der Kontrolle von Microsoft stehen. Microsoft verwendet die Daten zur Identifizierung von Trends und Nutzungsmustern in Microsoft-Software und zur Verbesserung von Microsoft-Produkten und -Dienstleistungen. Weitere Informationen finden Sie im Windows 8 and Windows Server 2012 Privacy Statement bzw. im Windows 8.1 and Windows Server 2012 R2 Privacy Statement.

  • Übertragungsprotokoll und Port: Das Übertragungsprotokoll ist HTTPS und der Port 443.

  • Deaktivierungsmöglichkeit: Sie können das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit auf einem einzelnen Computer auf der Seite Einstellungen für das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit deaktivieren. Sie können zum Deaktivieren auch eine Gruppenrichtlinie oder eine Antwortdatei mit einer unbeaufsichtigten Installation verwenden.

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie mit Server-Manager, Gruppenrichtlinieneinstellungen und Einstellungen für die unbeaufsichtigte Installation der Antwortdatei Änderungen am Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit vornehmen können.

System_CAPS_noteHinweis

Zum Ändern der Einstellungen für das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit müssen Sie als Administrator angemeldet sein.

So können Sie die Einstellung für das Windows-CEIP auf einem oder mehreren Servern mithilfe des Server-Managers anzeigen oder ändern

  1. Öffnen Sie den Reporting Services-Konfigurations-Manager, und bestätigen Sie, dass Sie eine Verbindung zum Berichtsserver herstellen können.

  2. Wählen Sie im Detailbereich einen oder mehrere Server aus.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Server, und wählen Sie dann Automatisches Windows-Feedback konfigurieren.

  4. Nehmen Sie im Dialogfeld Automatisches Windows-Feedback konfigurieren alle notwendigen Änderungen vor.

  5. Click

So deaktivieren Sie das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit mithilfe von Gruppenrichtlinien

  1. Melden Sie sich mit einem Konto mit Rechten als Domänenadministrator bei einem Computer an, auf dem das Feature für die Gruppenrichtlinienverwaltung installiert ist. Öffnen Sie anschließend die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole durch Ausführen von gpmc.msc, und bearbeiten Sie anschließend das entsprechende Gruppenrichtlinienobjekt.

  2. Erweitern Sie Computerkonfiguration, erweitern Sie Richtlinien (falls vorhanden), erweitern Sie Administrative Vorlagen, erweitern Sie System, erweitern Sie Internetkommunikationsverwaltung, und klicken Sie dann auf Internetkommunikationseinstellungen.

  3. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit deaktivieren, und klicken Sie dann auf Aktiviert.

    Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wird die Teilnahme am Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit für alle Administratoren und Benutzer, für die dieses Gruppenrichtlinienobjekt gültig ist, gekündigt.

    Sie können auch den Internetzugriff für dieses sowie eine Reihe weiterer Features einschränken, indem Sie die Richtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken anwenden. Diese befindet sich in Computerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung. Weitere Informationen zu dieser Gruppenrichtlinie und den damit gesteuerten Richtlinien finden Sie unter Anhang B: In der Kategorie "Internetkommunikationsverwaltung" aufgeführte Gruppenrichtlinieneinstellungen in Windows 8 und Windows Server 2012.

So deaktivieren Sie das Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit mithilfe einer Antwortdatei mit einer unbeaufsiichtigten Installation

  1. Erstellen Sie mithilfe der von Ihnen bevorzugten Methoden für eine unbeaufsichtigte Installation oder Remoteinstallation eine Antwortdatei. Weitere Informationen zur unbeaufsichtigten und Remoteinstallation finden Sie unter Anhang A: Ressourcen mit Informationen zur automatischen Installation und Bereitstellung für Windows 8 und Windows Server 2012.

  2. Stellen Sie sicher, dass die Antwortdatei die folgende Zeile enthält:

    <CEIPEnabled>0</CEIPEnabled>
    

Sie können Daten von mehreren Computern auch an einen Computer im Netzwerk umleiten. Dazu benötigen Sie einen Computer unter Windows Server, auf dem die Windows-Feedbackweiterleitung installiert ist.

So installieren Sie die Windows-Feedbackweiterleitung über die Benutzeroberfläche

  1. Öffnen Sie auf dem Server den Server-Manager, klicken Sie auf Verwalten und anschließend auf Rollen und Features hinzufügen. 

  2. Wählen Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features den Server aus, und klicken Sie dann im Navigationsbereich auf Features. Führen Sie einen Bildlauf nach unten durch, klicken Sie auf Windows-Feedbackweiterleitung, und klicken Sie dann zweimal auf Weiter. 

  3. Geben Sie eine Nummer für den eingehenden Port ein (die Standardportnummer ist 53533). Verfügt die Domäne über einen Internetproxyserver, geben Sie die Proxyinformationen an. Klicken Sie auf Weiter, und klicken Sie dann auf Installieren. Klicken Sie nach dem Abschluss der Installation auf Schließen.

  4. Klicken Sie im Server-Manager im Navigationsbereich auf Alle Server. 

  5. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf den Server, auf dem Sie die Windows-Feedbackweiterleitung installiert haben, und klicken Sie dann auf Konfiguration der Windows-Feedbackweiterleitung. Lassen Sie das Dialogfeld geöffnet, und fahren Sie mit dem Verfahren So stellen Sie die Gruppenrichtlinie für die Windows-Feedbackweiterleitung bereit fort.

So installieren Sie die Windows-Feedbackweiterleitung mit Windows PowerShell

  1. Öffnen Sie Windows PowerShell als Administrator, und führen Sie den folgenden Befehl aus:

    Add-WindowsFeature WFF

  2. Klicken Sie im Server-Manager im Navigationsbereich auf Alle Server.

  3. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf den Server, auf dem Sie die Windows-Feedbackweiterleitung installiert haben, und klicken Sie dann auf Konfiguration der Windows-Feedbackweiterleitung. 

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Weiterleitungseinstellungen, und geben Sie eine Nummer für den eingehenden Port ein (die Standardportnummer ist 53533), Verfügt die Domäne über einen Internetproxyserver, geben Sie die Proxyinformationen an, und klicken Sie dann auf Übernehmen.

    Lassen Sie das Dialogfeld geöffnet, und fahren Sie mit dem Verfahren So stellen Sie die Gruppenrichtlinie für die Windows-Feedbackweiterleitung bereit fort.

So stellen Sie die Gruppenrichtlinie für die Windows-Feedbackweiterleitung bereit

  1. Klicken Sie bei geöffnetem Dialogfeld "Konfiguration der Windows-Feedbackweiterleitung" auf die Registerkarte Gruppenrichtlinie.

    System_CAPS_noteHinweis

    Abhängig von den Einstellungen für den aktuellen Benutzer müssen Sie u. U. Anmeldeinformationen eingeben.

  2. Geben Sie den Namen der Domäne ein, an die Sie die Gruppenrichtlinie bereitstellen wollen, und klicken Sie dann auf Suchen. 

  3. Sobald die Liste der Organisationseinheiten gefüllt ist, wählen Sie eine oder mehrere Organisationseinheiten aus, und klicken Sie dann auf Übernehmen.

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