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Spezifikationen der maximalen Kapazität für SQL Server

 

Veröffentlicht: August 2016

Gilt für: SQL Server 2016

Die folgenden Tabellen geben die maximale Größe und Anzahl verschiedener in SQL Server-Komponenten definierter Objekte an. Um zur Tabelle für eine SQL Server-Technologie zu navigieren, klicken Sie auf den zugehörigen Link:

SQL Server-Datenbankmodul-Objekte

SQL Server-Hilfsprogrammobjekte

SQL Server-Datenebenenanwendungs-Objekte

SQL Server-Replikationsobjekte

Die maximale Größe und Anzahl verschiedener Objekte, die in SQL Server-Datenbanken definiert sind oder auf die in Transact-SQL-Anweisungen verwiesen wird.

SQL Server Datenbankmodul Objekt (object)Maximale Größe/Anzahl – SQL Server (64 Bit)Zusätzliche Informationen
Batchgröße65.536 * NetzwerkpaketgrößeDie Netzwerk-Paketgröße entspricht der Größe der TDS-Pakete (Tabular Data Stream), die für die Kommunikation zwischen Anwendungen und relationalem Datenbankmodul verwendet werden. Die Standardpaketgröße beträgt 4 KB und wird durch die Konfigurationsoption Netzwerkpaketgröße gesteuert.
Bytes pro Spalte mit kurzen Zeichenfolgen8.000
Bytes pro GROUP BY, ORDER BY8.060
Bytes pro Indexschlüssel900 Bytes für einen gruppierten Index. 1.700 Bytes für einen nicht gruppierten Index.Die maximale Anzahl von Bytes in einem Schlüssel für einen gruppierten Index darf in SQL Server den Wert 900 nicht überschreiten. Bei einem Schlüssel für einen nicht gruppierten Index liegt der Höchstwert bei 1700 Byte.

Sie können einen Schlüssel mithilfe von Spalten mit variabler Länge definieren, deren maximale Größe in der Summe oberhalb des Grenzwerts liegen. Die Gesamtgröße der in diesen Spalten enthaltenen Daten darf den Grenzwert jedoch nie überschreiten.

In einem nicht gruppierten Index können Sie zusätzliche Nichtschlüsselspalten einschließen. Sie zählen nicht bei der Berechnung der maximalen Schlüsselgröße. Die Nichtschlüsselspalten können die Leistung einer Abfragen verbessern.
Bytes pro Indexschlüssel für speicheroptimierte Tabellen2500 Bytes für einen nicht gruppierten Index. Für einen Hashindex gilt keine Beschränkung, vorausgesetzt dass alle Indexschlüssel in Zeilen passen.Ein nicht gruppierter Index darf bei speicheroptimierten Tabellen keine Schlüsselspalten enthalten, deren maximale deklarierte Größe 2500 Bytes überschreiten. Dabei ist es unerheblich, ob die tatsächlich in den Spalten vorhandenen Daten kürzer sind als die maximale deklarierte Größe.

Für einen Hashindexschlüssel gibt es keinen festen Grenzwert für die Größe.

Für Indizes von speicheroptimierten Tabellen ist das Konzept der eingeschlossenen Spalten hinfällig, da alle Indizes grundsätzlich alle Spalten abdecken.

Obwohl die Zeilenlänge bei speicheroptimierten Tabellen 8060 Bytes beträgt, können einige Spalten mit variabler Länge physisch außerhalb dieser 8060 Bytes gespeichert werden. Allerdings müssen die maximale deklarierte Größe aller Schlüsselspalten für alle Indizes einer Tabelle sowie alle zusätzlichen Spalten mit fester Länge in der Tabelle in die 8060 Bytes passen.
Bytes pro Fremdschlüssel900
Bytes pro Primärschlüssel900
Bytes pro Zeile8.060SQL Server unterstützt die Zeilenüberlaufspeicherung, sodass Spalten variabler Länge aus der Zeile verschoben werden können. Für Spalten variabler Länge, die aus der Zeile verschoben wurden, wird im Hauptdatensatz nur ein 24-Byte-Stamm gespeichert. Aus diesem Grund ist das tatsächlich gültige Zeilenlimit höher als in früheren Versionen von SQL Server. Weitere Informationen finden Sie unter "Zeilenüberlauf bei Daten über 8 KB" in der SQL Server-Onlinedokumentation.
Bytes pro Zeile in speicheroptimierten Tabellen8.060Ab SQL Server 2016 unterstützen speicheroptimierte Tabellen das Speichern außerhalb von Zeilen. Spalten mit variabler Länge werden aus der Zeile verschoben, wenn die maximale Größe aller Spalten in der Tabelle 8060 Bytes überschreitet. Diese Entscheidung fällt bei der Kompilierung. Für Spalten, die außerhalb der Zeile gespeichert wurden, wird in der Zeile nur eine 8-Byte-Referenz gespeichert. Weitere Informationen finden Sie unter Tabellen- und Zeilengröße in speicheroptimierten Tabellen.
Bytes im Quelltext einer gespeicherten ProzedurKleiner als Batchgröße oder 250 MB
Bytes pro varchar(max)-, varbinary(max)-, xml-, text-, oder image-Spalte2^31-1
Zeichen pro ntext- oder nvarchar(max)-Spalte2^30-1
Gruppierte Indizes pro Tabelle1
Spalten in GROUP BY, ORDER BYBegrenzung nur durch die Anzahl von Bytes
Spalten oder Ausdrücke in einer GROUP BY WITH CUBE- oder WITH ROLLUP-Anweisung10
Spalten pro Indexschlüssel32Wenn die Tabelle einen oder mehrere XML-Indizes enthält, ist der Gruppierungsschlüssel der Benutzertabelle auf 31 Spalten beschränkt, da die XML-Spalte dem Gruppierungsschlüssel des primären XML-Index hinzugefügt wird. In SQL Server können Sie Nichtschlüsselspalten in den nicht gruppierten Index aufnehmen, um die Beschränkung auf maximal 32 Schlüsselspalten zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie unter Create Indexes with Included Columns.
Spalten pro Fremdschlüssel16
Spalten pro Primärschlüssel16
Spalten pro Tabelle (keine breite Tabelle)1.024
Spalten pro breiter Tabelle30.000
Spalten pro SELECT-Anweisung4.096
Spalten pro INSERT-Anweisung4096
Verbindungen pro ClientHöchstwert konfigurierter Verbindungen
Datenbankgröße524.272 Terabytes
Datenbanken pro Instanz von SQL Server32.767
Dateigruppen pro Datenbank32.767
Dateigruppen pro Datenbank für speicheroptimierte Daten1
Dateien pro Datenbank32.767
Dateigröße (Daten)16 Terabytes
Dateigröße (Protokoll)2 Terabytes
Datendateien für speicheroptimierte Daten pro Datenbank4.096
Änderungsdatei pro Datendatei für speicheroptimierte Daten1
Verweise auf Fremdschlüsseltabellen pro TabelleAusgehend = 253. Eingehend = 10.000.Einschränkungen finden Sie unter Create Foreign Key Relationships.
Bezeichnerlänge (in Zeichen)128
Instanzen pro Computer50 Instanzen auf einem eigenständigen Server.

25 Instanzen auf einem Failovercluster, wenn Sie für die Clusterinstallation einen freigegebenen Clusterdatenträger als Speicheroption verwenden. SQL Server unterstützt 50 Instanzen auf einem Failovercluster, wenn Sie für die Clusterinstallation SMB-Dateifreigaben als Speicheroption verwenden.
Indizes pro speicheroptimierter Tabelle8
Länge einer Zeichenfolge, die SQL-Anweisungen enthält (Batchgröße)65.536 * NetzwerkpaketgrößeDie Netzwerk-Paketgröße entspricht der Größe der TDS-Pakete (Tabular Data Stream), die für die Kommunikation zwischen Anwendungen und relationalem Datenbankmodul verwendet werden. Die Standardpaketgröße beträgt 4 KB und wird durch die Konfigurationsoption Netzwerkpaketgröße gesteuert.
Sperren pro VerbindungMaximale Anzahl Sperren pro Server
Sperren pro Instanz von SQL ServerBegrenzung nur durch ArbeitsspeicherDieser Wert dient der statischen Sperrenzuordnung. Dynamische Sperren sind nur durch den Arbeitsspeicher beschränkt.
Schachtelungsebenen gespeicherter Prozeduren32Wenn eine gespeicherte Prozedur auf mehr als 64 Datenbanken zugreift oder sich mehr als 2 Datenbanken überlappen, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Geschachtelte Unterabfragen32
Schachtelungsebenen für Trigger32
Nicht gruppierte Indizes pro Tabelle999
Anzahl der unterschiedlichen Ausdrücke in der GROUP BY-Klausel bei Vorhandensein eines der folgenden Ausdrücke: CUBE, ROLLUP, GROUPING SETS, WITH CUBE, WITH ROLLUP32
Anzahl der Gruppierungssätze, die von Operatoren in der GROUP BY-Klausel generiert wurden4.096
Parameter pro gespeicherter Prozedur2.100
Parameter pro benutzerdefinierter Funktion2.100
REFERENCES pro Tabelle253
Zeilen pro TabelleBegrenzung durch verfügbaren Speicherplatz
Tabellen pro DatenbankBegrenzung durch die Anzahl der Objekte in einer DatenbankZu den Datenbankobjekten zählen Tabellen, Sichten, gespeicherte Prozeduren, benutzerdefinierte Funktionen, Trigger, Regeln, Standardwerte und Einschränkungen. Die Summe aller Objekte in einer Datenbank kann 2.147.483.647 nicht übersteigen.
Partitionen pro partitionierter Tabelle oder partitioniertem Index15.000
Statistiken für nicht indizierte Spalten30.000
Tabellen pro SELECT-AnweisungBegrenzung nur durch verfügbare Ressourcen
Trigger pro TabelleBegrenzung durch die Anzahl der Objekte in einer DatenbankZu den Datenbankobjekten zählen Tabellen, Sichten, gespeicherte Prozeduren, benutzerdefinierte Funktionen, Trigger, Regeln, Standardwerte und Einschränkungen. Die Summe aller Objekte in einer Datenbank kann 2.147.483.647 nicht übersteigen.
Spalten pro UPDATE-Anweisung (breite Tabellen)4096
Benutzerverbindungen32.767
XML-Indizes249

Die maximale Größe und Anzahl verschiedener, im SQL Server-Hilfsprogramm getesteter Objekte.

SQL Server HilfsprogrammobjektMaximale Größe/Anzahl – SQL Server (64 Bit)
Computer (physische Computer oder virtuelle Computer) pro SQL Server-Hilfsprogramm100
SQL Server-Instanzen pro Computer5
Gesamtzahl von SQL Server-Instanzen pro SQL Server-Hilfsprogramm200*
Benutzerdatenbanken pro SQL Server-Instanz, einschließlich Datenebenenanwendungen50
Gesamtzahl von Benutzerdatenbanken pro SQL Server-Hilfsprogramm1.000
Dateigruppen pro Datenbank1
Datendateien pro Dateigruppe1
Protokolldateien pro Datenbank1
Volumes pro Computer3
  • Die maximale Anzahl verwalteter SQL Server-Instanzen, die vom SQL Server-Hilfsprogramm unterstützt werden, ist von der Hardwarekonfiguration des Servers abhängig. Informationen zu ersten Schritten finden Sie unter Funktionen und Tasks im SQL Server-Hilfsprogramm. SQL Server Ein Steuerungspunkt für das Hilfsprogramm ist nicht in jeder Edition von SQL Server 2016 verfügbar. Eine Liste der Funktionen, die von den SQL Server-Editionen unterstützt werden, finden Sie unter Von den SQL Server 2016-Editionen unterstützte Funktionen.

Die maximale Größe und Anzahl verschiedener in SQL Server-Datenebenenanwendungen (DAC) getesteter Objekte.

SQL Server DAC-ObjektMaximale Größe/Anzahl – SQL Server (64 Bit)
Datenbanken pro DAC1
Objekte pro DAC*Durch die Anzahl der Objekte in einer Datenbank oder durch den verfügbaren Speicher beschränkt.
  • Die maximalen Werte gelten für folgende Objekttypen: Benutzer, Tabellen, Sichten, gespeicherte Prozeduren, benutzerdefinierte Funktionen, Datentypen und Tabellentypen sowie Datenbankrollen und Schemas.

Die maximale Größe und Anzahl verschiedener in der SQL Server-Replikation definierter Objekte.

SQL Server ReplikationsobjektMaximale Größe/Anzahl SQL Server (64-Bit)
Artikel (Mergeveröffentlichung)256
Artikel (Momentaufnahmen- oder Transaktionsveröffentlichung)32.767
Spalten in einer Tabelle* (Mergeveröffentlichung)246
Spalten in einer Tabelle** (SQL Server-Momentaufnahmen- oder -Transaktionsveröffentlichung)1.000
Spalten in einer Tabelle** (Oracle-Momentaufnahmen- oder -Transaktionsveröffentlichung)995
Bytes für eine in einem Zeilenfilter verwendete Spalte (Mergeveröffentlichung)1.024
Bytes für eine in einem Zeilenfilter verwendete Spalte (Momentaufnahmen- oder Transaktionsveröffentlichung)8.000
  • Falls die Zeilennachverfolgung zur Konflikterkennung verwendet wird (Standardeinstellung), kann die Basistabelle maximal 1.024 Spalten enthalten. Die Spalten müssen jedoch im Artikel gefiltert werden, sodass maximal 246 Spalten veröffentlicht werden. Wenn Spaltennachverfolgung verwendet wird, kann die Basistabelle maximal 246 Spalten enthalten.

** Die Basistabelle kann die maximal zulässige Anzahl von Spalten in der Veröffentlichungsdatenbank (1.024 für SQL Server) enthalten. Die Spalten müssen aber aus dem Artikel herausgefiltert werden, wenn sie das für den Veröffentlichungstyp angegebene Maximum überschreiten.

Hardware- und Softwareanforderungen für die Installation von SQL Server 2016
Überprüfen der Parameter für die Systemkonfigurationsprüfung
Funktionen und Tasks im SQL Server-Hilfsprogramm

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