SQL Server-Konfigurations-Manager

 

Betrifft: SQL Server 2016

SQL Server -Konfigurations-Manager ist ein Tool zum Verwalten der Dienste, die mit SQL Serververknüpft sind, zum Konfigurieren der Netzwerkprotokolle, die von SQL Serververwendet werden, und zum Verwalten der Konfiguration der Netzwerkkonnektivität von SQL Server -Clientcomputern. SQL Server -Konfigurations-Manager ist ein Microsoft Management Console-Snap-In, auf das Sie über das Startmenü zugreifen können. Er lässt sich auch einer beliebigen anderen Microsoft Management Console-Anzeige hinzufügen. Microsoft Management Console (mmc.exe) verwendet die Datei SQLServerManager<Version>.msc (z.B. SQLServerManager13.msc für SQL Server 2016), um den Konfigurations-Manager zu öffnen. Nachfolgend sind die Pfade der letzten vier Versionen aufgeführt (unter der Annahme, dass Windows auf Laufwerk C installiert wurde).

SQL Server 2016C:\Windows\SysWOW64\SQLServerManager13.msc
SQL Server 2014C:\Windows\SysWOW64\SQLServerManager12.msc
SQL Server 2012C:\Windows\SysWOW64\SQLServerManager11.msc
SQL Server 2008C:\Windows\SysWOW64\SQLServerManager10.msc
System_CAPS_ICON_note.jpg Hinweis


Da der SQL Server-Konfigurations-Manager ein Snap-In für das Microsoft-Verwaltungskonsolenprogramm und kein eigenständiges Programm ist, wird der SQL Server-Konfigurations-Manager in neueren Versionen von Windows nicht als Anwendung angezeigt.

  • Windows 10:
    Geben Sie zum Öffnen des SQL Server-Konfigurations-Managers auf der Startseite Folgendes ein: SQLServerManager13.msc (für SQL Server 2016). Ersetzen Sie für frühere Versionen von SQL Server 13 durch eine kleinere Zahl. Durch Klicken auf „SQLServerManager13.msc“ wird der Konfigurations-Manager geöffnet. Um den Konfigurations-Manager an die Startseite oder Taskleiste anzuheften, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „SQLServerManager13.msc“, und klicken Sie dann auf Dateispeicherort öffnen. Klicken Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf „SQLServerManager13.msc“, und klicken Sie dann auf An Startmenü anheften oder An Taskleiste anheften.
  • Windows 8:
    Um den SQL Server-Konfigurations-Manager im Charm Suchen unter Apps zu öffnen, geben Sie SQLServerManager<Version>.msc ein, z.B. SQLServerManager13.msc, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

SQL Server -Konfigurations-Manager und SQL Server Management Studio verwenden Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI, Window Management Instrumentation) zum Anzeigen und Ändern einiger Servereinstellungen. WMI bietet eine vereinheitlichte Schnittstellenfunktion zu API-Aufrufen, mit denen die Registrierungsvorgänge verwaltet werden, die von den SQL Server-Tools angefordert werden. Außerdem werden die Steuerungs- und Bearbeitungsfunktionen für die ausgewählten SQL-Dienste der Snap-In-Komponente des SQL Server-Konfigurations-Managers verbessert. Informationen zum Konfigurieren von Berechtigungen in Bezug auf WMI finden Sie unter Konfigurieren von WMI zum Anzeigen des Serverstatus in SQL Server-Tools.

Informationen zum Starten, Beenden, Anhalten, Fortsetzen oder Konfigurieren von Diensten auf einem anderen Computer mithilfe des SQL Server-Konfigurations-Managers finden Sie unter Herstellen einer Verbindung mit einem anderen Computer (SQL Server-Konfigurations-Manager).

Mit dem SQL Server -Konfigurations-Manager können Sie die Dienste starten, anhalten, fortsetzen oder beenden, Diensteigenschaften anzeigen oder Diensteigenschaften ändern.

Verwenden Sie den SQL Server-Konfigurations-Manager, um das Datenbankmodul mit Startparametern zu starten. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Serverstartoptionen (SQL Server-Konfigurations-Manager).

Verwenden Sie zum Verwalten der SQL Server -Dienste den SQL Server -Konfigurations-Manager.

System_CAPS_ICON_important.jpg Wichtig


Verwenden Sie immer SQL Server -Tools, z. B. den SQL Server -Konfigurations-Manager, um das von den SQL Server - oder SQL Server -Agent-Diensten verwendete Konto oder das Kennwort für das Konto zu ändern. Zusätzlich zum Ändern des Kontonamens konfiguriert der SQL Server -Konfigurations-Manager weitere Einstellungen. So legt er z. B. Berechtigungen in der Windows-Registrierung fest, damit die SQL Server -Einstellungen vom neuen Konto gelesen werden können. Mit anderen Tools, z. B. dem Windows-Dienstkontroll-Manager, kann der Kontoname geändert werden, aber nicht die zugehörigen Einstellungen. Wenn der Dienst nicht auf den SQL Server -Teil der Registrierung zugreifen kann, wird der Dienst möglicherweise nicht ordnungsgemäß gestartet.

Ein weiterer Vorteil des Änderns von Kennwörtern mithilfe des SQL Server-Konfigurations-Managers, SMO oder WMI besteht darin, dass die Änderung sofort in Kraft tritt, ohne dass der Dienst neu gestartet werden muss.

SQL Server -Konfigurations-Manager können Sie Server- und Clientnetzwerkprotokolle und Konnektivitätsoptionen konfigurieren. Nachdem die richtigen Protokolle aktiviert wurden, müssen Sie die Servernetzwerkverbindungen im Normalfall nicht ändern. Sie können aber den SQL Server-Konfigurations-Manager verwenden, wenn Sie die Serververbindungen so konfigurieren müssen, dass SQL Server bei der Überwachung an bestimmten Netzwerkprotokolle, Ports oder Pipes lauscht. Weitere Informationen zum Aktivieren von Protokollen finden Sie unter Aktivieren oder Deaktivieren eines Servernetzwerkprotokolls. Informationen zum Aktivieren des Zugriffs auf Protokolle über eine Firewall finden Sie unter Konfigurieren der Windows-Firewall für SQL Server-Zugriff.

SQL Server -Konfigurations-Manager ermöglicht Ihnen, Server- und Clientnetzwerkprotokolle zu verwalten sowie die Protokollverschlüsselung zu erzwingen, Aliaseigenschaften anzuzeigen oder ein Protokoll zu aktivieren bzw. deaktivieren.

SQL Server -Konfigurations-Manager können Sie ein Alias erstellen oder entfernen, die Reihenfolge für die Verwendung der Protokolle ändern oder Serveraliaseigenschaften anzeigen, z. B. Folgende:

  • Serveralias - Serveralias, der für den Computer verwendet wird, mit dem der Client eine Verbindung herstellt

  • Protokoll - Netzwerkprotokoll, das für den Konfigurationseintrag verwendet wird

  • Verbindungsparameter - Parameter, die mit der Verbindungsadresse für die Netzwerkprotokollkonfiguration verknüpft sind

Außerdem können Sie mit dem SQL Server -Konfigurations-Manager Informationen zu Failover-Clusterinstanzen anzeigen. Für einige Aktionen, z. B. Starten und Beenden der Dienste, sollten Sie aber die Clusterverwaltung verwenden.

Verfügbare Netzwerkprotokolle

SQL Server unterstützt die Protokolle Shared Memory, TCP/IP und Named Pipes. Informationen zur Auswahl eines Netzwerkprotokolls finden Sie unter Configure Client Protocols. SQL Server unterstützt nicht die Netzwerkprotokolle VIA, Banyan VINES Sequenced Packet Protocol (SSP), Multiprotocol, AppleTalk oder NWLink IPX/SPX. Clients, die zuvor Verbindungen mit diesen Protokollen hergestellt haben, müssen zum Herstellen der Verbindung mit SQL Server ein anderes Protokoll auswählen. Sie können den SQL Server -Konfigurations-Manager nicht zum Konfigurieren des Winsockproxy verwenden. Informationen zum Konfigurieren des Winsockproxys finden Sie in der ISA Server-Dokumentation.

Verwalten von Diensten: Themen zur Vorgehensweise (SQL Server-Konfigurations-Manager)

Starten, Beenden, Anhalten, Fortsetzen und Neustarten des Datenbankmoduls, SQL Server-Agent oder des SQL Server-Browsers

Starten, Beenden oder Anhalten des SQL Server-Agent-Dienstes

Festlegen des automatischen Starts einer Instanz von SQL Server (SQL Server-Konfigurations-Manager)

Verhindern des automatischen Starts einer Instanz von SQL Server (SQL Server-Konfigurations-Manager)

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