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Microsoft Security Bulletin MS14-036 – Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Graphics-Komponente können Remotecodeausführung ermöglichen (2967487)

Veröffentlicht: 10. Juni 2014 | Aktualisiert: 12. August 2014

Version: 2.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows, Microsoft Office und Microsoft Lync. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei oder Webseite öffnet. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Windows, Microsoft Live Meeting 2007, Microsoft Lync 2010 und Microsoft Lync 2013 als Kritisch eingestuft. Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office 2007 und Microsoft Office 2010 wird es als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Abschnitt Betroffene und nicht betroffene Software.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie Windows bestimmte speziell gestaltete Dateien verarbeitet und indem korrigiert wird, wie GDI+ speziell gestaltete Bilddatensatztypen überprüft. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag weiter unten in diesem Bulletin.

Empfehlung. Die meisten Benutzer haben die automatische Aktualisierung aktiviert und müssen keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit der Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Knowledge Base-Artikel

  • Knowledge Base-Artikel: 2967487
  • Dateiinformationen: Ja
  • SHA1/SHA2-Hashes: Ja
  • Bekannte Probleme: Keine

 

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software 

Windows-Betriebssystem:

Betriebssystem

Maximale Sicherheitsauswirkung

Bewertung des Gesamtschweregrads

Ersetzte Updates

Windows Server 2003

Windows Server 2003 Service Pack 2
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2003 Service Pack 2
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

2850869 in MS13-060

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

2850869 in MS13-060

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

2850869 in MS13-060

Windows Vista

Windows Vista Service Pack 2
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054 und 2901674 in MS13-096

Windows Vista Service Pack 2
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

981322 in MS10-063

Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054 und 2901674 in MS13-096

Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

981322 in MS10-063

Windows Server 2008

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054 und 2901674 in MS13-096

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

981322 in MS10-063

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054 und 2901674 in MS13-096

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

981322 in MS10-063

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054 und 2901674 in MS13-096

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

981322 in MS10-063

Windows 7

Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054

Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054

Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows 8 und Windows 8.1

Windows 8 für 32-Bit-Systeme
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows 8 für x64-basierte Systeme
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme [1]
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme[2]
(gdi32)
(2965155)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme [1]
(DirectWrite)
(2964718)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme[2]
(DirectWrite)
(2965161)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme [1]
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme[2]
(gdi32)
(2965155)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme [1]
(DirectWrite)
(2964718)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme [2]
(DirectWrite)
(2965161)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows Server 2012 R2 [1]
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows Server 2012 R2[2]
(gdi32)
(2965155)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows Server 2012 R2 [1]
(DirectWrite)
(2964718)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2012 R2[2]
(DirectWrite)
(2965161)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows RT und Windows RT 8.1

Windows RT[3]
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows RT 8.1[1][3]
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows RT 8.1[1][3]
(DirectWrite)
(2964718)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Server Core-Installationsoption

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054 und 2901674 in MS13-096

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

981322 in MS10-063

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054 und 2901674 in MS13-096

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

981322 in MS10-063

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 (Server Core-Installation)
(Windows GDI+)
(2957503)

Remotecodeausführung

Kritisch

2834886 in MS13-054

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 (Server Core-Installation)
(usp10)
(2957509)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2012 (Server Core-Installation)
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)[1]
(gdi32)
(2964736)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)[2]
(gdi32)
(2965155)

Remotecodeausführung

Kritisch

2876331 in MS13-089

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)[1]
(DirectWrite)
(2964718)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)[2]
(DirectWrite)
(2965161)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

[1]Dieses Update gilt für Systeme, auf denen das Update 2919355 installiert ist. Weitere Informationen finden Sie in den Häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

[2]Dieses Update gilt für Systeme, auf denen das Update 2919355 nicht installiert ist. Dieses Updatepaket ist nicht im Microsoft Download Center verfügbar. Weitere Informationen finden Sie in den Häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

[3]Dieses Update ist über Windows Update erhältlich.

 

Microsoft Office

Office-Software

Maximale Sicherheitsauswirkung

Bewertung des Gesamtschweregrads

Ersetzte Updates

Microsoft Office 2007 Service Pack 3
(2878233)

Remotecodeausführung

Hoch

2817641 in MS13-096

Microsoft Office 2007 Service Pack 3
(2881069)

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2010 Service Pack 1
(32-Bit-Editionen)
(2863942)

Remotecodeausführung

Hoch

2817670 in MS13-096

Microsoft Office 2010 Service Pack 1
(32-Bit-Editionen)
(2881071)

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2010 Service Pack 2
(32-Bit-Editionen)
(2863942)

Remotecodeausführung

Hoch

2817670 in MS13-096

Microsoft Office 2010 Service Pack 2
(32-Bit-Editionen)
(2881071)

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2010 Service Pack 1
(64-Bit-Editionen)
(2863942)

Remotecodeausführung

Hoch

2817670 in MS13-096

Microsoft Office 2010 Service Pack 1
(64-Bit-Editionen)
(2881071)

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

Microsoft Office 2010 Service Pack 2
(64-Bit-Editionen)
(2863942)

Remotecodeausführung

Hoch

2817670 in MS13-096

Microsoft Office 2010 Service Pack 2
(64-Bit-Editionen)
(2881071)

Remotecodeausführung

Hoch

Keine

 

Microsoft Communications-Plattformen und -Software 

Software

Maximale Sicherheitsauswirkung

Bewertung des Gesamtschweregrads

Ersetzte Updates

Microsoft Live Meeting 2007 Console [1]
(2968966)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Lync 2010 (32-Bit)
(2963285)

Remotecodeausführung

Kritisch

2899397 in MS13-096

Microsoft Lync 2010 (64-Bit)
(2963285)

Remotecodeausführung

Kritisch

2899397 in MS13-096

Microsoft Lync 2010 Attendee [1]
(Installation auf Benutzerebene)
(2963282)

Remotecodeausführung

Kritisch

2899393 in MS13-096

Microsoft Lync 2010 Attendee
(Installation auf Administratorebene)
(2963284)

Remotecodeausführung

Kritisch

2899395 in MS13-096

Microsoft Lync 2013 (32-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

2850057 in MS13-096

Microsoft Lync 2013 Service Pack 1 (32-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Lync Basic 2013 (32-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

2850057 in MS13-096

Microsoft Lync Basic 2013 Service Pack 1 (32-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Lync 2013 (64-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

2850057 in MS13-096

Microsoft Lync 2013 Service Pack 1 (64-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

Microsoft Lync Basic 2013 (64-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

2850057 in MS13-096

Microsoft Lync Basic 2013 Service Pack 1 (64-Bit)
(2881013)

Remotecodeausführung

Kritisch

Keine

[1]Dieses Update ist nur im Microsoft Download Center verfügbar. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs).

Nicht betroffene Software

Betriebssystem

Microsoft Office

Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen)

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen)

Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen)

Microsoft Office 2013 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen)

Microsoft Office 2013 RT

Microsoft Office 2013 RT Service Pack 1

Microsoft Office Compatibility Pack Service Pack 3

Microsoft Office für Mac 2011

Microsoft Communications-Plattformen und -Software

Microsoft Speech Server 2004

Microsoft Speech Server 2004 R2

Microsoft Live Communications Server 2003

Microsoft Live Communications Server 2005 Service Pack 1

Microsoft Communicator 2005

Microsoft Communicator 2005 Web Access

Microsoft Communicator 2007

Microsoft Communicator 2007 R2

Microsoft Communicator 2007 Web Access

Microsoft Communications Server 2007

Microsoft Communications Server 2007 Speech Server

Microsoft Communications Server 2007 R2

Microsoft Communicator 2007 R2 Attendant

Microsoft Communicator 2007 R2 Group Chat Admin

Microsoft Communicator 2007 R2 Group Chat Client

Microsoft Communicator für Mac 2011

Microsoft Lync für Mac 2011

Microsoft Lync 2010 Attendant (32-Bit)

Microsoft Lync 2010 Attendant (64-Bit)

Microsoft Lync Server 2010

Microsoft Lync Web Access 2013

Microsoft Lync Server 2013

 

Für Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 sind mehrere Updates aufgeführt. Muss ich alle Updates installieren? 
Nein. Je nachdem, wie Ihr System für den Bezug von Updates konfiguriert ist, treffen möglicherweise nur zwei der Updates für Windows 8.1 oder Windows Server 2012 zu.

Für Systeme, auf denen Windows 8.1 oder Windows Server 2012 R2 ausgeführt wird:

  • Die Updates 2964736 und 2964718 treffen auf Systeme zu, auf denen das Update 2919355 (Windows 8.1-Update) bereits installiert ist.
  • Die Updates 2965155 und 2965161 treffen auf Systeme zu, auf denen das Update 2919355 nicht installiert ist. Die Updates 2965155 und 2965161 sind nur für Endbenutzer erhältlich, die Updates mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS), Windows Intune oder System Center Configuration Manager verwalten.

Bestehen unter Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 oder Windows RT 8.1 Voraussetzungen für die Updates 2964736 und 2964718? 
Ja. Benutzer mit Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 oder Windows RT 8.1 müssen zuerst das im April 2014 veröffentlichte Update 2919355 (Windows 8.1-Update) installieren, bevor sie das Update 2964736 oder 2964718 installieren können. Weitere Informationen zu diesem vorausgesetzten Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2919355.

Für Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 stehen mehrere Updatepakete zur Verfügung. Muss ich all die Updates installieren, die in der Tabelle „Betroffene Software“ für die Software aufgeführt sind? 
Ja. Benutzer sollten alle Updates installieren, die für die Software angeboten werden, die auf ihrem System installiert ist.

Muss ich diese Sicherheitsupdates in einer bestimmten Reihenfolge installieren? 
Nein. Mehrere Updates für eine Version der Windows-Software können in beliebiger Reihenfolge installiert werden.

Weshalb sind für einige betroffene Software mehrere Updatepakete verfügbar? 
Für betroffene Versionen von Microsoft Windows stehen mehrere Updatepakete zur Verfügung, da die Sicherheitsanfälligkeiten sich auf mehr als eine Windows-Komponente auswirken. Möglicherweise müssen Sie für eine bestimmte Sicherheitsanfälligkeit mehr als ein Update installieren.

Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 12. August 2014 überarbeitet? 
Microsoft hat dieses Bulletin erneut veröffentlicht, um das Update 2881071 unter Microsoft Office 2010 Service Pack 1 und Microsoft Office 2010 Service Pack 2 anzukündigen. Das Update 2881071 ersetzt das Update 2767915 und behebt ein Problem in Update 2767915, das bewirkte, dass das Update für bestimmte Editionen von Microsoft Office 2010 nicht oder nur teilweise installiert wurde. Endbenutzern, die das ursprüngliche Update bereits installiert haben, wird das Update 2881071 angeboten und sie sind angehalten, es so bald wie möglich zu installieren.

Weshalb sind für einige betroffene Software mehrere Updatepakete verfügbar? 
Die Updates zum Beheben der Sicherheitsanfälligkeiten, die in diesem Bulletin beschrieben sind, werden wie in der Tabelle Betroffene Software gezeigt in verschiedenen Updatepaketen angeboten, da die Sicherheitsanfälligkeiten mehr als eine Office-Komponente betreffen.

Für einige betroffene Software sind mehrere Updatepakete verfügbar. Muss ich alle Updates installieren, die in der Tabelle „Betroffene Software“ für die Software aufgeführt sind? 
Ja. Benutzer sollten alle Updates installieren, die für die Software angeboten werden, die auf ihrem System installiert ist.

Muss ich diese Sicherheitsupdates in einer bestimmten Reihenfolge installieren? 
Nein. Mehrere Updates für eine Version der Office-Software können in beliebiger Reihenfolge installiert werden.

Mir wird dieses Update für Software angeboten, die nicht ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt ist. Warum wird mir dieses Update angeboten? 
Wenn Sicherheitsupdates anfälligen Code beheben, der in einer Komponente vorhanden ist, die von mehreren Microsoft Office-Produkten oder mehreren Versionen des gleichen Microsoft Office Produkts gemeinsam verwendet wird, wird davon ausgegangen, dass das Update für alle unterstützten Produkten und Versionen gilt, die die gefährdete Komponente enthalten.

Wenn z. B. ein Update auf Microsoft Office 2007-Produkte zutrifft, wird nur Microsoft Office 2007 ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt. Das Update kann aber auch auf Microsoft Word 2007, Microsoft Excel 2007, Microsoft Visio 2007, Microsoft Compatibility Pack, Microsoft Excel Viewer oder andere Microsoft Office 2007-Produkte zutreffen, die nicht ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt sind. Wenn außerdem ein Update auf Microsoft Office 2010-Produkte zutrifft, wird nur Microsoft Office 2010 ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt. Das Update kann aber auch auf Microsoft Word 2010, Microsoft Excel 2010, Microsoft Visio 2010, Microsoft Visio Viewer oder andere Microsoft Office 2010-Produkte zutreffen, die nicht ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt sind.

Weitere Informationen zu diesem Verhalten und empfohlene Aktionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335. Eine Liste der Microsoft Office-Produkte, auf die ein Update zutreffen kann, finden Sie in dem Microsoft Knowledge Base-Artikel, der dem jeweiligen Update zugeordnet ist.

Dieses Update wird mir für Software angeboten, die nicht anfällig ist. Warum wird mir dieses Update angeboten? 
In einigen Fällen kann ein Update auf Microsoft Office-Produkte zutreffen, die ausdrücklich in der Tabelle „Nicht betroffene Software“ aufgeführt sind, oder die in der Tabelle „Betroffene Software“ mit der Sicherheitsauswirkung „nicht zutreffend“ aufgeführt sind. Ihnen kann z. B. ein Sicherheitsupdate für Microsoft Office angeboten werden, obwohl in diesem Security Bulletin angegeben ist, dass die Office-Produkte oder die Version der Office-Produkte, die Sie installiert haben, nicht betroffen sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335.

Ich führe Office 2010 aus, das als betroffene Software aufgeführt ist. Warum wird mir das Update 2863942 nicht angeboten? 
Das Update 2863942 wird nur Systemen angeboten, auf denen Microsoft Office 2010 unter unterstützten Editionen von Windows XP oder Windows Server 2003 ausgeführt wird. Das Update trifft nicht auf andere unterstützte Konfigurationen zu, da der anfällige Code nicht vorhanden ist.

MS14-036 und MS14-032 beheben Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Lync. Stehen die Sicherheitsupdates in den beiden Bulletins in Beziehung zueinander? 
Nein. Die Sicherheitsupdates in MS14-036 und MS14-032 stehen nicht in Beziehung zueinander. Benutzer sollten die Updates in beiden Bulletins für die Software auf ihren Systemen installieren.

Ich habe die Software Microsoft Lync 2013 nicht installiert. Warum wird mir ein Update für Microsoft Lync 2013 angeboten? 
Unter Umständen wird Ihnen ein Update für Microsoft Lync 2013 angeboten, obwohl Sie die betroffene Software nicht installiert haben. Dies geschieht, wenn Sie Microsoft Office-Software installiert haben, welche die anfällige freigegebene Komponente von Microsoft Office 2013 und Microsoft Lync 2013 enthält. Da die Software nicht auf den anfälligen Code zugreift, ist sie nicht von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Da jedoch der anfällige Code vorhanden ist, wird dieses Update angeboten.

Enthält dieses Update weitere nicht sicherheitsbezogene Funktionsänderungen? 
Ja, zusätzlich zu den Änderungen, die in den Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten beschrieben sind, müssen folgende nicht sicherheitsrelevante Updates installiert sein, damit das Update für Microsoft Live Meeting Console installiert werden kann:

  • OCS Conferencing-Add-In für Outlook (32-Bit) (2968967)
  • OCS Conferencing-Add-In für Outlook (64-Bit) (2968967)

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2968967.

Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office-Software auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Wartungsmodell für Microsoft Office Updates dar? 
Nein. Das Wartungsmodell basiert auf der Art und Weise, in der das Update auf freigegebene Komponenten der Microsoft Office-Software zutrifft. Einige der Produkte, für die ein Update angeboten wird, greifen möglicherweise nicht auf den anfälligen Code zu, und folglich ist die Software nicht von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Der Updatemechanismus funktioniert jedoch korrekt, indem er eine Produktversion für die entsprechende Software auf dem System feststellt, die sich innerhalb des Bereichs der Produktversionen befindet, auf die das Update zutrifft, und folglich das Update anbietet. Dies trägt dazu bei, die Konsistenz für freigegebene Dateien Office-Produkte übergreifend beizubehalten.

Warum ist das Update für Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) nur im Microsoft Download Center verfügbar? 
Microsoft veröffentlicht das Update für Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) nur im Microsoft Download Center. Da die Installation auf Benutzerebene von Lync 2010 Attendee durch eine Lync-Sitzung verarbeitet wird, sind Verteilungsmethoden wie automatische Aktualisierung nicht für diese Art von Installationsszenario geeignet.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun? 
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Endbenutzer, die nicht über einen Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Juni. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software

Betroffene Software

Sicherheitsanfälligkeit im Unicode-Schriftprozessor – CVE-2014-1817

Sicherheitsanfälligkeit in GDI+ beim Analysieren von Bildern – CVE-2014-1818

Bewertung des Gesamtschweregrads

Windows Server 2003

Windows Server 2003 Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Vista

Windows Vista Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Vista x64 Edition Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows 7

Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2008 R2

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows 8 und Windows 8.1

Windows 8 für 32-Bit-Systeme

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows 8 für x64-basierte Systeme

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows 8.1 für 32-Bit-Systeme

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows 8.1 für x64-basierte Systeme

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2

Windows Server 2012

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2012 R2

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows RT und Windows RT 8.1

Windows RT

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows RT 8.1

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Server Core-Installationsoption

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 (Server Core-Installation)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 (Server Core-Installation)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2012 (Server Core-Installation)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Windows Server 2012 R2 (Server Core-Installation)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Niedrig 
DoS (Denial of Service)

Kritisch

Microsoft Office

Microsoft Office 2007 Service Pack 3

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 

Microsoft Office 2010 Service Pack 1
(32-Bit-Editionen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 

Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen)

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 
Remotecodeausführung

Hoch 

Microsoft Lync

Microsoft Live Meeting 2007 Console

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync 2010 (32-Bit)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync 2010 (64-Bit)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync 2013 (32-Bit)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync Basic 2013 (32-Bit)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync 2013 (64-Bit)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

Microsoft Lync Basic 2013 (64-Bit)

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch 
Remotecodeausführung

Kritisch

 

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie betroffene Komponenten speziell gestaltete Schriftartdateien verarbeiten. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei oder Webseite öffnet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen administrativen Benutzerrechten erstellen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2014-1817.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
  • Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wodurch das Herunterladen von Schriftarten standardmäßig deaktiviert wird. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario. Die Sicherheitsanfälligkeit kann auch ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine Dateianlage öffnet, die in einer E-Mail-Nachricht empfangen wurde.
  • Die schädliche Datei kann als E-Mail-Anlage gesendet werden, aber der Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, die Dateianlage zu öffnen, um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Deaktivieren des WebClient-Dienstes

    Durch das Deaktivieren des WebClient-Dienstes werden betroffene Systeme vor Versuchen geschützt, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem die wahrscheinlichste Remoteangriffsmethode durch den Client-Dienst Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) blockiert wird. Nachdem diese Problemumgehung angewendet wurde, können Remoteangreifer diese Sicherheitsanfälligkeit immer noch erfolgreich ausnutzen und bewirken, dass das System Programme ausführt, die sich auf dem Computer des Benutzers oder dem lokalen Netzwerk (LAN) befinden. Benutzer werden aber dazu aufgefordert, das willkürliche Öffnen von Programmen im Internet zu bestätigen.

    Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst zu deaktivieren:

    1. Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
    3. Ändern Sie den Starttyp in Deaktiviert. Wenn der Dienst ausgeführt wird, klicken Sie auf Beenden.
    4. Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.

       

    Auswirkung der Problemumgehung. Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Web Distributed Authoring and Versioning-Anforderungen (WebDAV) nicht übertragen. Außerdem werden keine Dienste gestartet, die explizit vom WebClient-Dienst abhängen, und im Systemprotokoll wird eine Fehlermeldung verzeichnet. Zum Beispiel kann vom Clientcomputer nicht auf WebDAV-Freigaben zugegriffen werden.

     

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. 

    Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst wieder zu deaktivieren:

    1. Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
    3. Ändern Sie den Starttyp in Automatisch. Wenn der Dienst nicht ausgeführt wird, klicken Sie auf Start.
    4. Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.

 

  • Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:

    Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.

    Auswirkung der Problemumgehung. Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.

    • Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
    • Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
    • Server (Datei- und Druckerfreigabe)
    • Gruppenrichtlinie
    • Anmeldedienst
    • Distributed File System (DFS)
    • Terminal Server-Lizenzierung
    • Druckwarteschlange
    • Computerbrowser
    • Remote Procedure Call Locator
    • Faxdienst
    • Indexdienst
    • Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
    • Systems Management Server
    • Lizenzprotokollierdienst

     

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.

     

  • Deaktivieren des Vorschau- und Detailfensters in Windows Explorer

    Durch Deaktivieren des Vorschau- und Detailfensters in Windows Explorer wird verhindert, dass Skriptinhalte in Windows Explorer angezeigt werden. Obwohl dadurch verhindert wird, dass schädliche Dateien in Windows Explorer angezeigt werden, verhindert es nicht, dass ein lokal authentifizierter Benutzer ein speziell gestaltetes Programm ausführt, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

    Führen Sie die folgenden Schritte durch, um diese Fensterbereiche in Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 zu deaktivieren:

    1. Öffnen Sie Windows Explorer, klicken Sie auf Organisieren und dann auf Layout.
    2. Deaktivieren Sie die Menüoptionen Detailfenster und Vorschaufenster.
    3. Öffnen Sie Windows Explorer, klicken Sie auf Organisieren und dann auf Ordner- und Suchoptionen.
    4. Klicken Sie auf die Registerkarte Ansicht.
    5. Aktivieren Sie unter Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen.
    6. Schließen Sie alle geöffneten Instanzen von Windows Explorer, damit die Änderung wirksam wird.

     

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. 

    1. Öffnen Sie Windows Explorer, klicken Sie auf Organisieren und dann auf Layout.
    2. Aktivieren Sie die Menüoptionen Detailfenster und Vorschaufenster.
    3. Öffnen Sie Windows Explorer, klicken Sie auf Organisieren und dann auf Ordner- und Suchoptionen.
    4. Klicken Sie auf die Registerkarte Ansicht.
    5. Deaktivieren Sie unter Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Immer Symbole statt Miniaturansichten anzeigen.
    6. Schließen Sie alle geöffneten Instanzen von Windows Explorer, damit die Änderung wirksam wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit? 
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass Windows speziell gestaltete Dateien in einer Art und Weise nicht richtig verarbeitet, sodass Speicher beschädigt wird und beliebiger Code ausgeführt werden kann.

Was ist der Unicode-Schriftprozessor? 
Der Unicode-Schriftprozessor (usp10.dll), auch bekannt als Uniscribe, ist eine Sammlung von APIs, die einem Textlayoutclient ermöglichen, komplexe Schriften zu formatieren. Uniscribe unterstützt die komplexen Regeln, die in Schriften wie z. B. Arabisch, Indisch und Thailändisch gelten. Uniscribe verarbeitet auch Schriften, die von rechts nach links geschrieben werden, wie z. B. Arabisch oder Hebräisch, und unterstützt das Mischen von Schriften. Für Nur-Text-Clients stellt Uniscribe eine Reihe von ScriptString-Funktionen bereit, die TextOut ähneln und zusätzliche Unterstützung für die Platzierung von Caretzeichen bieten. Die übrigen Uniscribe-Schnittstellen ermöglichen Clients eine feinere Steuerung.

Was ist GDI+? 
GDI+ ist eine Schnittstelle für Grafikgeräte, die zweidimensionale Vektorgrafiken, Bildverarbeitungsfunktionen und Typografie für Anwendungen und Programmierer bereitstellt.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen? 
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen administrativen Benutzerrechten erstellen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen? 
Es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Angreifer, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder eine Dateianlage zu öffnen, die per E-Mail gesendet wurde.

In einem Dateifreigabe-Angriffsszenario kann ein Angreifer eine speziell gestaltete Dokumentendatei erstellen, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Öffnen der Dokumentendatei verleiten.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar? 
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet.

Was bewirkt das Update? 
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Windows bestimmte speziell gestaltete Dateien verarbeitet.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie GDI+ die Überprüfung speziell gestalteter Bilder verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer ein speziell gestaltetes Bild öffnet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2014-1818.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
  • Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wodurch das Herunterladen von Schriftarten standardmäßig deaktiviert wird. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario. Die Sicherheitsanfälligkeit kann auch ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine Dateianlage öffnet, die in einer E-Mail-Nachricht empfangen wurde.
  • Die schädliche Datei kann als E-Mail-Anlage gesendet werden, aber der Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, die Dateianlage zu öffnen, um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Deaktivieren Sie die Metafile-Verarbeitung, indem Sie die Registrierung ändern 
    Endbenutzer von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows RT, Windows 8.1, Windows Server 2012 R2 oder Windows RT 8.1 können die Metadateiverarbeitung deaktivieren, indem sie die Registrierung ändern. Durch diese Einstellung wird das betroffene System vor Versuchen geschützt, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

    Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Registrierungsschlüssel zu ändern:

    Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.

    Hinweis: Nachdem Sie einen Registrierungseintrag geändert haben, müssen Sie Ihr System neu starten.

    1. Suchen Sie im Registrierungs-Editor den folgenden Registrierungsunterschlüssel und klicken Sie dann darauf:

      HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\GRE_Initialize

    2. Erstellen Sie einen DWORD-Wert, um Metadateien zu deaktivieren, indem Sie einen Registrierungseintrag (DWORD-Wert) unter dem Unterschlüssel GRE_Initialize erstellen: DisableMetaFiles
    3. Wenn Sie die Verarbeitung von Metadateien deaktivieren möchten, setzen Sie den Wert des Registrierungseintrags DisableMetaFiles auf 1.

     

    Auswirkung der Problemumgehung: Durch das Deaktivieren der Verarbeitung von Metafiles kann das Erscheinungsbild von Software oder Systemkomponenten in der Qualität abnehmen. Das Deaktivieren der Verarbeitung von Metafiles kann auch einen vollständigen Ausfall von Software oder Systemkomponenten verursachen. Es wurde festgestellt, dass diese Problemumgehung potenziell beträchtliche Auswirkungen auf die Funktionalität haben kann. Daher sollte deren Anwendbarkeit durch vorsichtiges Testen beurteilt werden.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig

    Um die Verarbeitung von Metadateien wieder zu aktivieren, setzen Sie den Wert des Registrierungseintrags DisableMetaFiles auf 0.

     

  • Deaktivieren der Datenzusammenarbeit in Lync 
    Unternehmenskunden, die einen Lync Server direkt verwalten, können verhindern, dass PowerPoint-Dateien (die als Angriffsmethode zum Senden speziell gestalteter PowerPoint-Dateien verwendet werden können) durch Lync freigegeben werden. Dazu werden mithilfe der Systemsteuerung für Lync Server die Konferenzrichtlinien für Datenzusammenarbeit von Lync geändert.

    Für Lync 2010 und Lync 2013:

    1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Lync. Einzelheiten zu den unterschiedlichen Methoden zum Starten der Systemsteuerung für Lync Server finden Sie unter Öffnen von Lync Server-Verwaltungstools.
    2. Klicken Sie in der Navigationsleiste links auf Konferenzen und dann auf Konferenzrichtlinie.
    3. Klicken Sie in der Liste der Konferenzrichtlinien Sie auf Datenzusammenarbeit, dann auf Bearbeiten und schließlich auf Details anzeigen.
    4. Um die Datenzusammenarbeit zu verhindern, klicken Sie unter Konferenzrichtlinie bearbeiten auf Keine. Die Standardeinstellung lautet Datenzusammenarbeit aktivieren.
    5. Klicken Sie auf Übermitteln.

     

    Auswirkung der Problemumgehung. Benutzer können in Lync-Besprechungen keine PowerPoint-Dateien, Abstimmungen und kein Whiteboard freigeben oder zusammen daran arbeiten.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. 

    1. So aktivieren Sie die Datenzusammenarbeit wieder:
    2. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Lync. Einzelheiten zu den unterschiedlichen Methoden zum Starten der Systemsteuerung für Lync Server finden Sie unter Öffnen von Lync Server-Verwaltungstools.
    3. Klicken Sie in der Navigationsleiste links auf Konferenzen und dann auf Konferenzrichtlinie.
    4. Klicken Sie in der Liste der Konferenzrichtlinien Sie auf „Datenzusammenarbeit“, dann auf „Bearbeiten“ und schließlich auf Details anzeigen.
    5. Um die Datenzusammenarbeit zu aktivieren, klicken Sie unter Konferenzrichtlinie auf Datenzusammenarbeit aktivieren.
    6. Klicken Sie auf Übermitteln.

       

  • Lesen von E-Mails im Nur-Text-Format 
    Microsoft Outlook 2003, Microsoft Outlook 2007 und Microsoft Outlook 2010 stellen eine Option zum Lesen von E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format bereit. Weitere Informationen zur Option „Standardnachrichten im Nur-Text-Format lesen“ finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 831607.

    Benutzer von Microsoft Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.

    Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.

    Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.

    Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:

    • Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
    • Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
    • Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit? 
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit? 
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass GDI+ speziell gestaltete Bilddateien falsch überprüft.

Was ist GDI+? 
GDI+ ist eine Schnittstelle für Grafikgeräte, die zweidimensionale Vektorgrafiken, Bildverarbeitungsfunktionen und Typografie für Anwendungen und Programmierer bereitstellt.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen? 
Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit durch Windows GDI+ und Windows-Komponenten erfolgreich ausnutzt, kann im Kernelmodus beliebigen Code ausführen und die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen administrativen Benutzerrechten erstellen.

Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich durch Microsoft Windows, Microsoft Office oder Microsoft Lync ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der aktuelle Benutzer. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen? 
Es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Angreifer, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder eine Dateianlage zu öffnen, die per E-Mail gesendet wurde.

In einem Dateifreigabe-Angriffsszenario kann ein Angreifer eine speziell gestaltete Dokumentendatei erstellen, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Öffnen der Dokumentendatei verleiten.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar? 
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet.

Was bewirkt das Update? 
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie GDI+ speziell gestaltete Bilddatensatztypen überprüft.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt? 
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde? 
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Es stehen mehrere Ressourcen zur Verfügung, um Administratoren bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu helfen. 

  • Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. 
  • Windows-Server Update Services (WSUS), Systems Management Server (SMS) und System Center Configuration Manager helfen Administratoren beim Verteilen von Sicherheitsupdates. 
  • Die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthaltenen Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung helfen dabei, die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen zu testen und zu überprüfen. 

Weitere Informationen zu diesen und weiteren verfügbaren Tools finden Sie unter Sicherheitstools

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2957503-x86-ENU.exe
WindowsServer2003-KB2957509-x86-ENU.exe

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2957503-x64-ENU.exe
WindowsServer2003-KB2957509-x64-ENU.exe

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2957503-ia64-ENU.exe
WindowsServer2003-KB2957509-ia64-ENU.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Protokolldatei aktualisieren

KB2957503.log
KB2957509.log

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB2957503$\Spuninst.

 

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB2957509$\Spuninst.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957503.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957509.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\ KB2957503\Filelist

 

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\ KB2957509\Filelist

 

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2957503-x86.msu
Windows6.0-KB2957509-x86.msu

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2957503-x64.msu
Windows6.0-KB2957509-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957503.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957509.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateinamen der Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2957503-x86.msu
Windows6.0-KB2957509-x86.msu

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2957503-x64.msu
Windows6.0-KB2957509-x64.msu

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2957503-ia64.msu
Windows6.0-KB2957509-ia64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957503.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957509.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2957503-x86.msu
Windows6.1-KB2957509-x86.msu

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2957503-x64.msu
Windows6.1-KB2957509-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957503.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957509.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2957503-x64.msu
Windows6.1-KB2957509-x64.msu

 

Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2957503-ia64.msu
Windows6.1-KB2957509-ia64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957503.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2957509.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows 8 und Windows 8.1 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2964736-x86.msu

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 8:
Windows8-RT-KB2964736-x64.msu

 

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 8.1:
Windows8.1-KB2964736-x86.msu
Windows8.1-KB2964718-x86.msu

 

Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 8.1:
Windows8.1-KB2964736-x64.msu
Windows8.1-KB2964718-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2964736.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2964718.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2012:
Windows8-RT-KB2964736-x64.msu

 

Für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2012 R2:
Windows8.1-KB2964736-x64.msu
Windows8.1-KB2964718-x64.msu

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption „/Uninstall“ oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates, und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2964736.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2964718.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.

 

Windows RT und Windows RT 8.1 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Bereitstellung

Diese Updates sind nur über Windows-Update verfügbar.

Neustartanforderung

Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.

Informationen zur Deinstallation

Um dieses Update zu entfernen, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf System und Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates, und wählen Sie das Update aus der angezeigten Liste aus.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2964736.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2964718.

 

Microsoft Office 2007 (alle Editionen)

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office 2007:
ogl2007-kb2878233-fullfile-x86-glb.exe
usp102007-kb2881069-fullfile-x86-glb.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2878233.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht zutreffend

 

Microsoft Office 2010 (alle Editionen)

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen):
ogl2010-kb2863942-fullfile-x86-glb.exe
usp102010-kb2881071-fullfile-x86-glb.exe

 

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen):
ogl2010-kb2863942-fullfile-x64-glb.exe
usp102010-kb2881071-fullfile-x64-glb.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2863942.
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2881071.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Nicht zutreffend

 

Microsoft Live Meeting 2007, Microsoft Lync 2010, Microsoft Lync 2010 Attendee, Microsoft Lync 2013 und Microsoft Lync Basic 2013

Dateiname des Sicherheitsupdates

Für Microsoft Live Meeting 2007 (2968966):
LMSetup.exe

 

Für Microsoft Lync 2010 (32-Bit) (2963285):
lync.msp

 

Für Microsoft Lync 2010 (64-Bit) (2963285):
lync.msp

 

Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene) (2963282):
AttendeeUser.msp

 

Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene) (2963284):
AttendeeAdmin.msp

 

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Lync 2013 (32-Bit) und Microsoft Lync Basic 2013 (32-Bit):
lyncloc2013-kb2881013-fullfile-x86-glb.exe

 

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Lync 2013 (64-Bit) und Microsoft Lync Basic 2013 (64-Bit):
lyncloc2013-kb2881013-fullfile-x64-glb.exe

Installationsoptionen

Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.

Neustartanforderung

In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.

Informationen zur Deinstallation

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Dateiinformationen

Für Microsoft Live Meeting 2007:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2968966.

 

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Lync 2010:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2963285.

 

Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene):
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2963282.

 

Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene):
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2963284.

 

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Lync 2013:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2881013.

Überprüfung des Registrierungsschlüssels

Für Microsoft Live Meeting 2007:
Nicht zutreffend

 

Für Microsoft Lync 2010 (32-Bit):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Active Setup\Installed Components\{0EEB34F6-991D-4a1b-8EEB-772DA0EADB22}
Version = 4.0.7577.4446

 

Für Microsoft Lync 2010 (64-Bit):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Active Setup\Installed Components\{0EEB34F6-991D-4a1b-8EEB-772DA0EADB22}
Version = 4.0.7577.4446

 

Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Administratorebene):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Installer\UserData\S-1-5-18\Products\94E53390F8C13794999249B19E6CFE33\InstallProperties\DisplayVersion = 4.0.7577.4446

 

Für Microsoft Lync 2010 Attendee (Installation auf Benutzerebene):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Active Setup\Installed Components\{0EEB34F6-991D-4a1b-8EEB-772DA0EADB22}
Version = 4.0.7577.4446

 

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Lync 2013 (32-Bit) und Microsoft Lync Basic 2013 (32-Bit):
Nicht zutreffend

 

Für alle unterstützten Editionen von Microsoft Lync 2013 (64-Bit) und Microsoft Lync Basic 2013 (64-Bit):
Nicht zutreffend

 

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Scott Bell von Security-Assessment.com für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Unicode-Schriftprozessor (CVE-2014-1817).
  • Mateusz Jurczyk, Ivan Fratric und Ben Hawkes vom Google Security Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in GDI+ beim Analysieren von Bildern (CVE-2014-1818).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (10. Juni 2014): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (17. Juni 2014): In dem Abschnitt Häufig gestellte Fragen zu diesem Update für Microsoft Office wurde präzisiert, welche Updates Systemen angeboten werden, auf denen Microsoft Office 2010 ausgeführt wird. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. Benutzer, die ihre Systeme bereits erfolgreich aktualisiert haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen.
  • V1.2 (28. Juli 2014): Die Ersetzung von Updates für das Update 2957503 für Windows Vista (Windows GDI+) und das Update 2957503 für Windows Server 2008 (Windows GDI+) wurde korrigiert. Dies ist lediglich eine Informationsänderung.
  • V2.0 (12. August 2014): Das Bulletin wurde erneut veröffentlicht, um das Update 2767915 durch das Update  2881071 für Systeme zu ersetzen, auf denen Microsoft Office 2010 Service Pack 1 bzw. Microsoft Office 2010 Service Pack 2 ausgeführt wird. Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

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