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Blocker Toolkit für Internet Explorer 8: Häufig gestellte Fragen

Veröffentlicht: Dezember 2008

In diesem Dokument werden häufig gestellte Fragen zum Blocker Toolkit für Windows Internet Explorer 8 beantwortet. Klicken Sie auf eine Frage, um die dazugehörige Antwort anzuzeigen. Wenn Sie alle Antworten auf einmal anzeigen möchten, klicken Sie auf Alle erweitern.

A. Internet Explorer 8 wird Benutzern von Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP2 als wichtiges Update angeboten, wenn sie automatische Updates aktiviert haben oder wenn sie manuell mit der Option "Schnellsuche" auf der Windows Update- oder der Microsoft Update-Website nach Updates suchen. Internet Explorer 8 wird außerdem jedem Benutzer, der manuell mit der Option "Benutzerdefinierte Suche" auf der Windows Update- und der Microsoft Update-Website nach Updates sucht, als empfohlenes Update angeboten.

Hinweis:

  • Internet Explorer 8 wird nicht automatisch installiert – bei automatischen Updates wird eine Willkommenseite eingeblendet, auf der der Benutzer vor der Installation eine der folgenden Optionen wählen kann: "Installieren", "Nicht installieren" und "Später erneut nachfragen".
  • Benachrichtigung und Installation sind jedoch nur dann möglich, wenn ein Benutzer, der zugleich lokaler Administrator ist, sich am Computer anmeldet. Benutzer, die nicht als lokaler Administrator eingerichtet sind, werden nicht aufgefordert, das Update zu installieren. Diese Benutzer arbeiten daher also weiterhin mit Internet Explorer 6 oder 7.
  • Organisationen müssen das Blocker Toolkit nicht in Umgebungen bereitstellen, die mit einer Updateverwaltungslösung wie z. B. Windows Server Update Services oder Systems Management Server 2003 verwaltet werden. Organisationen können diese Produkte verwenden, um die Bereitstellung aller Updates, die über Windows Update und Microsoft Update veröffentlicht werden (hierzu gehört auch Internet Explorer 8), in ihrer Umgebung umfassend zu verwalten.

Weitere Informationen darüber, wie Internet Explorer 8 über automatische Updates bereitgestellt wird, sowie Informationen zu anderen Optionen zur Blockierung der Bereitstellung innerhalb von Organisationen finden Sie in hier in der TechNet-Ankündigung.

A. Internet Explorer 8 wird Benutzern von Windows Vista und Windows Server 2008 als wichtiges Update angeboten, wenn sie automatische Updates aktiviert haben oder wenn sie manuell mit der Option "Schnellsuche" auf der Windows Update- oder der Microsoft Update-Website nach Updates suchen. Internet Explorer 8 wird außerdem jedem Benutzer, der manuell mit der Option "Benutzerdefinierte Suche" auf der Windows Update- und der Microsoft Update-Website nach Updates sucht, als empfohlenes Update angeboten.

Hinweis:

  • Internet Explorer 8 wird nicht automatisch installiert – bei automatischen Updates wird eine Willkommenseite eingeblendet, auf der der Benutzer vor der Installation eine der folgenden Optionen wählen kann: "Installieren", "Nicht installieren" und "Später erneut nachfragen".
  • Benachrichtigung und Installation sind jedoch nur dann möglich, wenn ein Benutzer, der zugleich lokaler Administrator ist, sich am Computer anmeldet. Benutzer, die nicht als lokaler Administrator eingerichtet sind, werden nicht aufgefordert, das Update zu installieren. Diese Benutzer arbeiten daher also weiterhin mit Internet Explorer 6 oder 7.
  • Organisationen müssen das Blocker Toolkit nicht in Umgebungen bereitstellen, die mit einer Updateverwaltungslösung wie z. B. Windows Server Update Services oder Systems Management Server 2003 verwaltet werden. Organisationen können diese Produkte verwenden, um die Bereitstellung aller Updates, die über Windows Update und Microsoft Update veröffentlicht werden (hierzu gehört auch Internet Explorer 8), in ihrer Umgebung umfassend zu verwalten.

Weitere Informationen darüber, wie Internet Explorer 8 über automatische Updates bereitgestellt wird, sowie Informationen zu anderen Optionen zur Blockierung der Bereitstellung innerhalb von Organisationen finden Sie in hier in der TechNet-Ankündigung.

A. Das Blocker Toolkit ist umgehend über das Microsoft Download Center verfügbar. Microsoft empfiehlt IT-Administratoren, die umfassende Kontrolle über die Bereitstellung von Updates auf ihren Systemen wünschen, die Verwendung von Windows Server Update Services (WSUS), einem kostenlosen Tool für Benutzer von Windows Server, bzw. die Verwendung des erweiterten Konfigurationsverwaltungstools System Center Configuration Manager (SCCM) oder Systems Management Server 2003 (SMS).

A. Sobald der Wert des Registrierungsschlüssels für die Blockierung auf seinen Blockierungswert gesetzt ist, wird die automatische Bereitstellung des Updates dauerhaft deaktiviert, solange der Registrierungsschlüsselwert nicht entfernt bzw. geändert wird.

A. Microsoft empfiehlt Kunden nachdrücklich, die automatischen Updates nicht zu deaktivieren, weil hierdurch fortwährend wichtige Sicherheitsupdates und andere Patches, die die Zuverlässigkeit von Programmen erhöhen, für alle aktivierten Systeme bereitgestellt werden. Wenn die automatischen Updates deaktiviert werden, sind diese Systeme u. U. anfälliger für Probleme. Microsoft empfiehlt IT-Administratoren, die umfassende Kontrolle über die Bereitstellung von Updates auf ihren Systemen wünschen, die Verwendung von Windows Server Update Services (WSUS), einem kostenlosen Tool für Benutzer von Windows Server, bzw. die Verwendung des erweiterten Konfigurationsverwaltungstools System Center Configuration Manager (SCCM) oder Systems Management Server 2003 (SMS). Microsoft hat dieses Blocker Toolkit speziell entwickelt, um die Installation von Internet Explorer 8 auf Systemen in Organisationen, die WSUS, SCCM, SMS oder andere Updateverwaltungslösungen nicht verwenden können, sicher deaktivieren und erneut aktivieren zu können.

A. Hiervon wird abgeraten, denn dadurch würden keine wichtigen Sicherheitsupdates und Patches für alle unterstützten Versionen der Windows Desktop- und Serverbetriebssysteme mehr bereitgestellt werden, und die Systeme wären so anfälliger für Probleme.

A. Weil das Blocker Toolkit von Microsoft einen neuen Registrierungsschlüssel verwendet, der einzig und allein zur Deaktivierung und erneuten Aktivierung der Installation von Internet Explorer 8 dient, dürfte das Toolkit keinerlei negative Auswirkungen auf das System haben. Zur Validierung des Toolkits sind also keine zusätzlichen Tests erforderlich.

A. Der Registrierungsschlüssel lautet "DoNotAllowIE80".

Der Wert "1" bedeutet, dass die automatische Bereitstellung von Internet Explorer 8 über automatische Updates und die Schnellsuche auf der Windows Update/Microsoft Update-Website deaktiviert sind. Bei einem anderen Wert als "1" bzw. wenn der Registrierungsschlüssel fehlt, wird Internet Explorer 8 über automatische Updates und bei einer manuellen Suche nach wichtigen Updates über die Windows Update/Microsoft Update-Website angeboten.

A. Nein, dieser Mechanismus blockiert nur die automatische Bereitstellung von Internet Explorer 8 in Umgebungen, die SUS, WSUS oder SMS nicht verwenden. Internet Explorer 8 kann weiterhin über SUS, WSUS, SMS und andere Methoden bereitgestellt werden, selbst wenn der Blockiermechanismus aktiviert ist.

Wenn in Ihrer Organisation WSUS zum Verwalten von Updates verwendet wird und Updaterollups für die automatische Installation konfiguriert sind, dann wird Internet Explorer automatisch in der ganzen Organisation installiert. Dieses Szenario wird in diesem Knowledge Base-Artikel ausführlich beschrieben.

A. Sie müssen in folgenden Situationen Maßnahmen ergreifen:

  • Sie verwenden in Ihrer Organisation WSUS zum Verwalten von Updates.
  • Sie verwenden Computer, die auf Windows XP Service Pack 2 (SP2), Windows Vista, Windows Server 2003 Service Pack 2 oder Windows 2008 basieren und auf denen Internet Explorer 6 oder Internet Explorer 7 installiert ist.
  • Sie möchten die Internet Explorer 6 oder Internet Explorer 7 ausführenden Computer zu diesem Zeitpunkt nicht auf Windows Internet Explorer 8 aktualisieren.
  • Sie haben WSUS für die automatische Genehmigung von Updaterollups für die Installation konfiguriert.

Die nachfolgenden Schritte modifizieren die möglicherweise von Ihnen erstellte automatische Genehmigung kurzfristig, um sicherzustellen, dass als Updaterollup eingestufte Pakete nicht automatisch für die Installation genehmigt werden. Diese Schritte beziehen sich auf WSUS 3.0. Informationen zu WSUS 2.0 finden Sie in der Produktdokumentation.

  1. Klicken Sie auf Start, auf Verwaltung und anschließend auf Microsoft Windows Server Update Services 3.0.
  2. Erweitern Sie Computername, und klicken Sie dann auf Optionen.
  3. Klicken Sie auf Automatische Genehmigungen.
  4. Klicken Sie auf die Regel, mit der ein als Updaterollup klassifiziertes Update automatisch genehmigt wird, und klicken Sie dann auf Bearbeiten.
    Hinweis Die Eigenschaften für diese Regel sind Folgendem ähnlich:
    • Wenn ein Update in Updaterollups enthalten ist
    • Update für alle Computer genehmigen
  5. Klicken Sie auf die Eigenschaft Updaterollups (unter Abschnitt Schritt 2: Eigenschaften bearbeiten (auf unterstrichenen Wert klicken).
  6. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Updaterollup, und klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Automatische Genehmigungen zu schließen.

Hinweis Wenn keine Regel angezeigt wird, die Schritt 4 entspricht, dann ist WSUS nicht für die automatische Genehmigung von Updaterollups für die Installation konfiguriert. Daher ist keine weitere Aktion erforderlich.

Die vorherigen Schritte stellen sicher, dass die Installation von Windows Internet Explorer 8 nicht automatisch genehmigt wird. Nachdem das Internet Explorer 8-Paket zum Herunterladen verfügbar ist, sollten Sie das neue Paket manuell mit dem WSUS-Server synchronisieren, damit es nicht installiert wird, wenn Sie die automatische Genehmigung von Updaterollups wieder aktivieren. Diese Schritte beziehen sich auf WSUS 3.0. Informationen zu WSUS 2.0 finden Sie in der Produktdokumentation.

  1. Klicken Sie auf Start, auf Verwaltung und anschließend auf Microsoft Windows Server Update Services 3.0.
  2. Erweitern Sie Computername, und klicken Sie dann auf Synchronisierungen.
  3. Klicken Sie auf Jetzt synchronisieren.
  4. Erweitern Sie Computername und anschließend Updates, und klicken Sie dann auf Alle Updates.
  5. Wählen Sie in der Dropdownliste Genehmigung die Option Nicht genehmigt aus.
  6. Stellen Sie sicher, dass Windows Internet Explorer 8 als nicht genehmigtes Update aufgeführt ist.
    Hinweis In Abhängigkeit von der Sprache und den importierten Betriebssystemupdates werden möglicherweise mehrere Updates aufgeführt.

Optional Wenn es die Unternehmensanforderungen in Ihrer Organisation erfordern, dass Updaterolluppakete automatisch genehmigt werden, können Sie die Einstellungen im MMC-Snap-In für Update Services auf die ursprünglichen Werte zurücksetzen. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf Start, auf Verwaltung und anschließend auf Microsoft Windows Server Update Services 3.0.
  2. Erweitern Sie Computername, und klicken Sie dann auf Optionen.
  3. Klicken Sie auf Automatische Genehmigungen.
  4. Klicken Sie auf die Regel, mit der Updates verschiedener Klassifizierungen automatisch genehmigt werden, und klicken Sie dann auf Bearbeiten.
  5. Klicken Sie auf die Eigenschaft Updaterollups (unter Abschnitt Schritt 2: Eigenschaften bearbeiten (auf unterstrichenen Wert klicken).
  6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Updaterollups, und klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Automatische Genehmigungen zu schließen.

Hinweis Da Regeln für die automatische Genehmigung nur beim erstmaligen Importieren in WSUS ausgewertet werden, führt die erneute Aktivierung dieser Regel nicht zur automatischen Genehmigung des Windows Internet Explorer 8-Upates, nachdem das Update auf den Server importiert bzw. mit diesem synchronisiert wurde.

A. Nein. Das Blocker Toolkit verhindert nur, dass Computern bei Verwendung von automatischen Updates oder der Schnellsuche auf der Windows Update/Microsoft Update-Website Internet Explorer 8 als wichtiges Update angeboten wird. Internet Explorer 8 erscheint weiterhin als optionales Update, das Benutzer über die Option "Benutzerdefinierte Suche" auf der Windows Update/Microsoft Update-Website auswählen können. Der Blocker hindert Benutzer nicht daran, Internet Explorer 8 vom Microsoft Download Center oder von einem externen Datenträger zu installieren.

A. Das Skript akzeptiert einen von zwei Befehlszeilenoptionen ("block" und "unblock") und erstellt oder entfernt den Registrierungsschlüssel, der steuert, ob Internet Explorer 8 dem System automatisch angeboten wird (über automatische Updates oder die Schnellsuche bei einer manuellen Suche nach Updates über die Windows Update/Microsoft Update-Website).

A. Die ADM-Datei (administrative Vorlage) ermöglicht es Administratoren, die neuen Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Blockieren oder Zulassen der automatischen Bereitstellung von Internet Explorer 8 in ihre Gruppenrichtlinienumgebung zu importieren und die Gruppenrichtlinie zu verwenden, um den Vorgang zentral über Systeme in der Umgebung auszuführen.

A. Das Tool wird nicht lokalisiert. Es wird nur in englischer Sprache veröffentlicht, es funktioniert jedoch ohne Änderungen in jeder Sprachversion der unterstützten Betriebssysteme.

 

 

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