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Blocker Toolkit für Internet Explorer 9: Häufig gestellte Fragen

In diesem Dokument werden häufig gestellte Fragen zum Blocker Toolkit für Windows Internet Explorer 9 beantwortet. Klicken Sie auf eine Frage, um die dazugehörige Antwort anzuzeigen.

Auf dieser Seite

Verteilung über automatische Updates

A. Benutzern von Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows Vista und Windows Server 2008 wird Internet Explorer 9 als wichtiges Update angeboten, wenn sie automatische Updates aktiviert haben oder wenn sie manuell auf Windows Update nach Aktualisierungen suchen.

Hinweis:

  • Internet Explorer 9 wird nicht automatisch installiert – bei automatischen Updates wird eine Willkommenseite eingeblendet, auf der der Benutzer vor der Installation eine der folgenden Optionen wählen kann: "Installieren", "Nicht installieren" und "Später erneut nachfragen".
  • Benachrichtigung und Installation sind jedoch nur dann möglich, wenn ein Benutzer, der zugleich lokaler Administrator ist, sich am Computer anmeldet. Benutzer, die nicht als lokaler Administrator eingerichtet sind, werden nicht aufgefordert, das Update zu installieren. Diese Benutzer arbeiten daher also weiterhin mit Internet Explorer 7 oder 8.
  • Organisationen müssen das Blocker Toolkit nicht in Umgebungen bereitstellen, die mit einer Updateverwaltungslösung wie z. B. Windows Server Update Services oder Systems Management Server 2003 verwaltet werden. Organisationen können diese Produkte verwenden, um die Bereitstellung aller Updates, die über Windows Update und Microsoft Update veröffentlicht werden (hierzu gehört auch Internet Explorer 9), in ihrer Umgebung umfassend zu verwalten.

Weitere Informationen darüber, wie Internet Explorer 9 über automatische Updates bereitgestellt wird, sowie Informationen zu anderen Optionen für die Blockierung der Bereitstellung in Organisationen finden Sie unter Bereitstellung von Internet Explorer 9 über automatische Updates.

 

A. Das Blocker Toolkit ist sofort im Microsoft Download Center verfügbar. Microsoft empfiehlt IT-Administratoren, die umfassende Kontrolle über die Bereitstellung von Updates auf ihren Systemen wünschen, die Verwendung von Windows Server Update Services (WSUS), einem kostenlosen Tool für Benutzer von Windows Server, bzw. die Verwendung der erweiterten Konfigurationsverwaltungstools System Center Configuration Manager (SCCM) oder Systems Management Server 2003 (SMS).

 

A. Sobald der Wert des Registrierungsschlüssels für die Blockierung auf den Blockierungswert gesetzt ist, wird die automatische Bereitstellung der Updates dauerhaft deaktiviert, solange der Registrierungsschlüsselwert nicht entfernt bzw. geändert wird.

 

A. Microsoft empfiehlt Kunden nachdrücklich, die automatischen Updates nicht zu deaktivieren, weil hierdurch fortwährend wichtige Sicherheitsupdates und andere Patches, die die Zuverlässigkeit von Programmen erhöhen, für alle aktivierten Systeme bereitgestellt werden. Wenn die automatischen Updates deaktiviert werden, sind diese Systeme u. U. anfälliger für Probleme. Microsoft empfiehlt IT-Administratoren, die umfassende Kontrolle über die Bereitstellung von Updates auf ihren Systemen wünschen, die Verwendung von Windows Server Update Services (WSUS), einem kostenlosen Tool für Benutzer von Windows Server, bzw. die Verwendung der erweiterten Konfigurationsverwaltungstools System Center Configuration Manager (SCCM) oder Systems Management Server 2003 (SMS). Microsoft hat dieses Blocker Toolkit speziell entwickelt, um die Installation von Internet Explorer 9 auf Systemen in Organisationen, die WSUS, SCCM, SMS oder andere Updateverwaltungslösungen nicht verwenden können, sicher deaktivieren und erneut aktivieren zu können.

 

A. Hiervon wird abgeraten, denn dadurch würden keine wichtigen Sicherheitsupdates und Patches für alle unterstützten Versionen der Windows Desktop- und Serverbetriebssysteme mehr bereitgestellt werden, und die Systeme wären so anfälliger für Probleme.

 

Funktionsweise des Blocker Toolkits

A. Weil das Blocker Toolkit von Microsoft einen neuen Registrierungsschlüssel verwendet, der einzig und allein zur Deaktivierung und erneuten Aktivierung der Installation von Internet Explorer 9 dient, dürfte das Toolkit keinerlei negative Auswirkungen auf das System haben. Zur Validierung des Toolkits sind also keine zusätzlichen Tests erforderlich.

 

 

A. Der Registrierungsschlüssel lautet "DoNotAllowIE90".

Der Wert "1" bedeutet, dass die automatische Bereitstellung von Internet Explorer 9 über automatische Updates und die Schnellsuche auf der Windows Update/Microsoft Update-Website deaktiviert sind. Bei einem anderen Wert als "1" bzw. wenn der Registrierungsschlüssel fehlt, wird Internet Explorer 9 über automatische Updates und bei einer manuellen Suche nach wichtigen Updates über die Windows Update/Microsoft Update-Website angeboten.

 

A. Nein. Das Blocker Toolkit verhindert, dass den entsprechenden Computern Internet Explorer 9 automatisch über die automatischen Updates als wichtiges Update angeboten wird. Internet Explorer 9 wird weiterhin als optionales Update angezeigt, das Benutzer über Windows Update auswählen können. Der Blocker hindert Benutzer nicht daran, Internet Explorer 9 vom Microsoft Download Center herunterzuladen oder von einem externen Datenträger zu installieren.

 

A. Das Skript akzeptiert eine von zwei Befehlszeilenoptionen ("block" und "unblock") und erstellt oder entfernt den Registrierungsschlüssel, der steuert, ob Internet Explorer 9 dem System automatisch angeboten wird (über die automatische Suche nach Updates).

 

A. Die ADM-Datei (administrative Vorlage) ermöglicht Administratoren, die neuen Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Blockieren oder Zulassen der automatischen Bereitstellung von Internet Explorer 9 in ihre Gruppenrichtlinienumgebung zu importieren und die Gruppenrichtlinie zu verwenden, um den Vorgang zentral über Systeme in der Umgebung auszuführen.

 

A. Das Tool wird nicht lokalisiert werden. Es wird nur in englischer Sprache veröffentlicht, funktioniert jedoch ohne Änderungen in jeder Sprachversion der unterstützten Betriebssysteme.

 

Blocker Toolkit und andere Aktualisierungsdienste

A.Nein. Dieser Mechanismus blockiert nur die automatische Bereitstellung von Internet Explorer 9 in Umgebungen, die SUS, WSUS oder SMS nicht verwenden. Internet Explorer 9 kann weiterhin über SUS, WSUS, SMS und andere Methoden bereitgestellt werden, selbst wenn der Blockiermechanismus aktiviert ist.

Wenn in Ihrer Organisation WSUS zum Verwalten von Updates verwendet wird und Updaterollups für die automatische Installation konfiguriert sind, dann wird Internet Explorer automatisch in der ganzen Organisation installiert. Dieses Szenario wird in diesem Knowledge Base-Artikel ausführlich beschrieben.

 

A. Sie müssen in folgenden Situationen Maßnahmen ergreifen:

  • Sie verwenden in Ihrer Organisation WSUS zum Verwalten von Updates.
  • Sie verwenden Computer mit Windows Vista Service Pack 2 (SP2), Windows 7, Windows Server 2008 Service Pack 2 (SP2) oder Windows Server 2008 R2, auf denen Internet Explorer 7 oder Internet Explorer 8 installiert ist.
  • Sie möchten die Internet Explorer 7 oder Internet Explorer 8 ausführenden Computer zu diesem Zeitpunkt nicht auf Windows Internet Explorer 9 aktualisieren.
  • Sie haben WSUS für die automatische Genehmigung von Updaterollups für die Installation konfiguriert.

Wenn diese Szenarien auf Ihre Organisation zutreffen, finden Sie unter Bereitstellung von Internet Explorer 9 über automatische Updates Informationen darüber, wie Sie die automatische Installation verhindern können.