Table of contents
TOC
Inhaltsverzeichnis reduzieren
Inhaltsverzeichnis erweitern

Installieren von DPM

Mark Galioto|Zuletzt aktualisiert: 28.03.2017
|
1 Mitwirkender

Gilt für: System Center 2016 – Data Protection Manager

Gehen Sie wie folgt vor, um DPM einzurichten:

  1. Weitere Informationen finden Sie in den Setupvoraussetzungen.

  2. Richten Sie eine SQL Server-Datenbank ein, um DPM-Einstellungen und Konfigurationsinformationen zu speichern.

  3. Richten Sie DPM ein. Sie können DPM über die Benutzeroberfläche installieren oder eine unbeaufsichtigte Installation ausführen. Befolgen Sie diese Anweisungen, wenn Sie DPM auf einem Domänencontroller installieren möchten.

Setup prerequisites

UmgebungDetails und Spezifikationen für die Installation
Grundlegende Voraussetzungen für die Installation von DPMEs sind eine Reihe von Komponenten auf dem DPM-Server erforderlich. Folgendes wird während des Setups automatisch installiert:

– .NET Framework 4.0 oder 4.5 (DPM 2016); .NET Framework 3.5 erforderlich für die SQL-Installation (vor SQL 2016); .NET Framework 4.6 erforderlich für die SQL-Installation (SQL 2016 oder höher). Führen Sie die Installation mit „Features hinzufügen“ im Server-Manager aus, wenn die Installation nicht automatisch erfolgt.
– Windows Installer 4.5 (oder höher) Dieser wird im Rahmen des Betriebssystems installiert, kann aber auch als Administrator über „DPM2012\setup\redist\WindowsInstaller\INSTMSI45.EXE“ installiert werden.
– Microsoft Visual C++ 2012 Redistributable; Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable; Microsoft Visual C++ 2008 Redistributable.
– PowerShell 3.0 (in Windows Server 2012 R2 oder 2012 enthalten) oder PowerShell 2.0 (in Windows Server 2008 R2 enthalten)
SQL Server prerequisites
Folgendes ist erforderlich:

– 64-Bit SQL Server 2016, SQL Server 2014 oder SQL Server 2012 SP2 oder höher
– Sie können SQL Server auf dem DPM-Server oder auf einem Remoteserver installieren. Bei einer Remoteinstallation muss sich die Remoteinstanz des Servers in derselben Domäne und Zeitzone wie der DPM-Server befinden. Sie können SQL Server nicht auf einem Domänencontroller ausführen.
– Bevor Sie DPM installieren, muss der SQL Server (lokal oder remote) einsatzbereit sein.
– SQL Server kann eigenständig oder in einem Cluster ausgeführt werden.
– Sie können keine AlwaysOn-Bereitstellung von SQL Server verwenden.
– Wenn Sie DPM als virtuellen Azure-Computer bereitstellen, können Sie einen virtuellen Azure-Computer mit SQL Server als SQL Server-Remoteinstanz verwenden. Sie können in dieser Bereitstellung keinen lokalen SQL Server verwenden und die Verwendung einer Azure SQL-Datenbank wird derzeit nicht unterstützt.
– Wenn SQL Server gruppiert ist, müssen Reporting Server und SQL Server auf verschiedenen Computern ausgeführt werden.
Als virtueller Hyper-V-Computer installiertes DPMBeachten Sie Folgendes, wenn Sie DPM als virtuellen Hyper-V-Computer installieren:

  • Die virtuelle DPM-Installation wird für erweiterte Umgebungen nicht empfohlen. Verwenden Sie stattdessen einen Direktanschluss bzw. SAN-basierten Speicher. In erweiterten (Hyper-V auf CSV) Umgebungen wird die Leistung bei Verwendung von VHDX-Dateien anders als bei SAN beeinträchtigt. Aus diesem Grund wird die Verwendung von VHDX in erweiterten Umgebungen nicht empfohlen.
  • Für VHDX gibt es keine Größenbeschränkungen.
    Sowohl feste als auch dynamisch erweiterbare VHDX-Dateien werden unterstützt.
  • Im DPM-Speicherpool werden sowohl VHD- als auch VHDX-Dateien unterstützt.
    Die Installation eines virtuellen DPMs ist erforderlich, um das Hinzufügen virtueller Festplatten zum Speicherpool zu unterstützen.
  • Bei dynamischen und festen virtuellen Festplatten werden VHD- und VHDX-Dateien auf SMB-Remotefreigaben unterstützt.
  • Ab DPM 2012 R2 mit Update 3 können Sie DPM als virtuellen Hyper-V-Computer mit Unterstützung für Bandlaufwerke ausführen, die synthetischen FC verwenden.
  • Wenn ein DPM-Speicher mit hoher Verfügbarkeit gewünscht ist, müssen virtuelle Festplattenlaufwerke auf Dateiservern mit horizontaler Skalierung platziert werden. SMB 3.0 ist für Dateiserver mit horizontaler Skalierung erforderlich.
  • Folgendes wird von virtuellen DPM-Installationen nicht unterstützt:

    • Windows 2012-Speicherplätze oder virtuelle Festplatten, die auf Speicherplätzen aufsetzen
      Lokales oder Remotehosting von VHDX-Dateien auf Windows 2012-Speicherplätzen wird ebenfalls nicht unterstützt
    • Aktivieren der Deduplizierung von Datenträgern auf Volumes, auf denen virtuelle Festplatten gehostet werden
    • Windows 2012 iSCSI-Ziele (von denen virtuelle Festplatten verwendet werden) als DPM-Speicherpool
    • NTFS-Komprimierung für Volumes, auf denen VHD-Dateien gehostet werden, die wiederum im DPM-Speicherpool verwendet werden
    • BitLocker auf Volumes, auf denen VHD-Dateien für den Speicherpool gehostet werden
    • Eine systemeigene Sektorgröße von 4K bei physischen Datenträgern für VHDX-Dateien im DPM-Speicherpool
    • Virtuelle Festplatten, die auf Windows 2008-Servern gehostet werden
DPM als virtueller Azure-Computer
  • DPM wird auf beliebigen virtuellen Computern mit Azure IaaS und einer Größe von A2 oder höher unterstützt.
    Mithilfe der Größenberechnung für virtuelle DPM-Computer in Azure können Sie für den virtuellen DPM-Computer eine Größe auswählen. Erstellen Sie beim Einrichten des virtuellen Computers eine Instanz auf der standardmäßigen Serverebene, da die maximalen IOPS pro angefügten Datenträger auf der Standardebene höher sind, als auf der Basisebene.
  • DPM kann die folgenden Arbeitsauslastungen schützen, die als virtuelle Computer ausgeführt werden:

    • Windows Server 2016 – Datacenter/Standard
    • Windows Server 2012 R2 – Datacenter/Standard; Windows Server 2012 Datacenter/Standard; Windows Server 2008 R2 SP1 Enterprise/Standard
    • SQL Server 2014 und SQL Server 2012 mit SP2 (ab DPM 2012 R2 mit Updaterollup 4); SQL Server 2012 mit SP1; SQL Server 2012; SQL Server 2008 R2; SQL Server 2008
  • DPM kann Arbeitsauslastungen schützen, die über mehrere Azure Cloud Services ausgeführt werden, die über dasselbe virtuelle Azure-Netzwerk und Azure-Abonnement verfügen.
    Das als virtueller Azure-Computer ausgeführte DPM kann keine lokalen Daten schützen.
  • Verwenden Sie für den virtuellen DPM-Computer ein separates Speicherkonto, da für das Speicherkonto Größen- und IOPS-Limits gelten, die sich möglicherweise auf die Leistung des virtuellen DPM-Computers auswirken, wenn es gemeinsam mit anderen aktiven virtuellen Computern verwendet wird. Der virtuelle DPM-Computer und die geschützten Arbeitsauslastungen sollten Teil desselben virtuellen Azure-Netzwerks sein.
  • Die Anzahl der Datenträger, die für den Zielspeicher (DPM-Speicherpool) verwendet werden können, wird durch die Größe des virtuellen Computers (maximal 16) beschränkt. Der auf dem DPM-Server ausgeführte Azure Backup-Agent benötigt temporären Speicher für eigene Zwecke (einen Cachespeicherort) und für Daten, die aus der Cloud wiederhergestellt werden (lokaler Stagingbereich). Beachten Sie, dass jeder virtuelle Azure-Computer über einen temporären Datenspeicher verfügt. Dieser steht für den Benutzer als Volume „D:\“ zur Verfügung. Der für Azure Backup erforderliche lokale Stagingbereich kann auf Volume „D:\“ platziert werden, während der Cachespeicherort auf „C:\“ angelegt werden kann. Auf diese Weise muss auf den Datenträgern kein Speicherplatz geschaffen werden, die an den virtuellen DPM-Computer angefügt sind.
  • Sie speichern Daten auf Azure-Datenträgern, die an den virtuellen DPM-Computer angefügt sind. Nach der Zuordnung zum virtuellen Computer werden die Datenträger und der Speicherplatz in DPM verwaltet. Die Menge der Daten, die gesichert werden kann, hängt von Anzahl und Größe der Datenträger ab, die an den virtuellen DPM-Computer angefügt wurden. Es gibt eine maximale Anzahl von Datenträgern, die einzelnen virtuellen Azure-Computer angefügt werden können (4 Datenträger für die Größe A2, 8 Datenträger für die Größe A3 und 16 Datenträger für die Größe A4) sowie eine maximale Größe für die einzelnen Datenträger (1 TB). Dies bestimmt den gesamten verfügbaren Speicherpool für die Sicherung. Es wird empfohlen, dass Sie die Daten für einen Tag auf dem zu DPM zugeordneten Azure-Datenträger aufbewahren, während Sie die Daten, die älter als ein Tag sind, im Azure Backup-Dienst speichern sollten. Dadurch wird der Datenspeicher für eine längere Beibehaltungsdauer bereitgestellt, wodurch Sie eine größere Datenmenge schützen können, indem Sie diese zu Azure Backup auslagern.
  • Wenn Sie Ihre Bereitstellung skalieren möchten, haben Sie die folgenden Optionen:

    • Option 1, Vergrößerung: Erhöhen Sie die Größe des virtuellen DPM-Computers von A2 auf A3 und dann auf A4, und fügen Sie weiteren lokalen Speicher hinzu.
    • Option 2, Datenauslagerung: Senden Sie ältere Daten an Azure Backup, und behalten Sie nur die neuesten Daten im Speicher, der an den DPM-Server angefügt ist.
    • Option 3, Erweiterung: Fügen Sie weitere DPM-Server hinzu, um die Arbeitsauslastungen zu schützen.
  • Die Tabelle A bietet eine Übersicht über die maximale Anzahl geschützter Arbeitsauslastungen für die einzelnen Größen des virtuellen DPM-Computers.

Tabelle A

Größe des virtuellen ComputersMaximale Anzahl geschützter ArbeitsauslastungenDurchschnittliche Größe der ArbeitsauslastungDurchschnittlicher Änderungsumfang für die Arbeitsauslastung (täglich)Beispiel zur Arbeitsauslastung
A220100 GBÄnderungsumfang von 5 % (netto)SQL Server, Dateiserver
A340150 GBÄnderungsumfang von 10 % (netto)SQL Server, Dateiserver
A460200 GBÄnderungsumfang von 15 % (netto)SQL Server, Dateiserver

Einrichten einer SQL Server-Datenbank

Sie müssen in den folgenden Fällen eine SQL Server-Datenbank einrichten:

  • Sie führen DPM 2016 oder DPM 2012 R2 aus.

  • Sie führen eine frühere Version von DPM aus, möchten die lokale Installation von SQL Server 2008 R2 aber nicht verwenden, die im DPM-Setup enthalten ist.

So richten Sie eine SQL Server-Datenbank ein:

  1. Führen Sie das SQL Server-Setup auf dem lokalen Server aus, auf dem Sie DPM installieren, oder auf einem Remoteserver.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Installation auf Eigenständige neue SQL Server-Installation oder Hinzufügen von Funktionen zu einer vorhandenen Installation.

  3. Geben Sie auf der Registerkarte Produktschlüssel einen gültigen Lizenzschlüssel an. Beheben Sie auf der Registerkarte Setupunterstützungsregeln alle Fehler, bevor Sie fortfahren. Wählen Sie auf der Registerkarte Setuprolle die Option Installation von SQL Server-Features aus.

  4. Wählen Sie auf der Registerkarte Funktionsauswahl die Option Datenbankmoduldienste. Wählen Sie in Instanzfunktionendie Option Reporting Services - systemeigen. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Installationsregeln die Regeln.

  5. Geben Sie auf der Registerkarte Instanzkonfiguration den Namen der SQL Server-Instanz an, die Sie für DPM verwenden. Verwenden Sie keinen Unterstrich oder lokalisierte Zeichen im Namen. Überprüfen Sie in Speicherplatzanforderungen für Datenträger die entsprechenden Informationen.

  6. Geben Sie in Serverkonfiguration -> Dienstkonten die Domänenkonten an, unter denen die SQL Server-Dienste ausgeführt werden sollen:

    • Es wird empfohlen, dass ein einzelnes, dediziertes Domänenbenutzerkonto zum Ausführen der SQL Server-Dienste, des SQL Server-Agents, des SQL Server-Datenbankmoduls und der SQL Server Reporting Services verwendet wird.

    • Wenn Sie DPM auf einem RODC installieren, verwenden Sie das von Ihnen erstellte „DPMSQLSvcsAcctaccount“. Beachten Sie, dass das Benutzerkonto ein Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Domänencontroller sein muss, auf dem die Remoteinstanz installiert ist. Nach Abschluss des Setups können Sie das Benutzerkonto aus der lokalen Administratorgruppe entfernen. Zusätzlich zur Installation auf einem RODC müssen Sie das Kennwort eingeben, das Sie bei der RODC-Einrichtung für DPM und der Erstellung des Kontos DPMR$MACHINENAME ausgewählt haben.

    • Wenn Sie ein Domänenbenutzerkonto erstellen, geben Sie ihm die geringsten möglichen Berechtigungen, weisen sie ihm ein sicheres Kennwort zu, das nicht abläuft, und geben sie ihm einen leicht erkennbaren Namen. Sie fügen dieses Konto später im Assistenten zur lokalen Administratorgruppe und der festen Sysadmin-Serverrolle von SQL Server hinzu.

    • Alle Dienste außer dem SQL Volltext-Filter-Startprogramm sollten auf „Automatisch“ festgelegt werden.

  7. Übernehmen Sie auf der Registerkarte Datenbankmodulkonfiguration die Einstellung „Windows-Authentifizierungsmodus“. Fügen Sie unter Angeben von SQL Server-Administratoren das Benutzerkonto hinzu, dass Sie zum Verbinden mit der Remoteinstanz beim Installieren von DPM verwenden. Sie können bei Bedarf weitere Konten hinzufügen. Schließen Sie den Assistenten mit den Standardeinstellungen ab, und klicken Sie auf Installationsbereit -> Installieren.

  8. Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Sie SQL Server auf einem Remotecomputer installieren:

    • Installieren Sie die DPM-Unterstützungsdateien (SQLPrep). Legen Sie dazu auf dem SQL Server-Computer die DPM-DVD ein, und starten Sie „setup.exe“. Führen Sie den Assistenten zum Installieren von Microsoft Visual C++ 2012 Redistributable aus. Die DPM-Unterstützungsdateien werden automatisch installiert.

    • Richten Sie Regeln für die Firewall ein, sodass DPM mit dem SQL Server-Computer kommunizieren kann:

      • Stellen Sie sicher, dass TCP/IP mit Standardeinstellung für Fehlerüberwachung und Kennwortrichtlinienprüfung aktiviert ist.

      • Konfigurieren Sie eine eingehende Ausnahme für „sqlservr.exe“ für die DPM-Instanz von SQL Server, um TCP an Port 80 zuzulassen. Der Berichtsserver lauscht an Port 80 nach HTTP-Anforderungen.

      • Aktivieren Sie RPC auf dem Remote-SQL Server.

      • Die Standardinstanz des Datenbankmoduls lauscht an TCP-Port 1443. Diese Einstellung kann geändert werden. Um den SQL Server-Browserdienst zum Herstellen von Verbindungen zu Instanzen zu verwenden, die nicht an Standardport 1433 lauschen, benötigen Sie UDP-Port 1434.

      • Eine benannte Instanz von SQL Server verwendet standardmäßig dynamische Ports. Diese Einstellung kann geändert werden.

      • Welche Portnummer aktuell vom Datenbankmodul verwendet wird, können Sie dem Fehlerprotokoll von SQL Server entnehmen. Zum Anzeigen der Fehlerprotokolle stellen Sie mit SQL Server Management Studio eine Verbindung zur benannten Instanz her. Sie können das aktuelle Protokoll unter „Verwaltung“ – „SQL Server-Protokolle“ im Eintrag „Der Server lauscht an [‘beliebig‘ Portnummer]“ anzeigen.

Installieren von DPM

  1. Extrahieren Sie bei Bedarf die ausführbare Datei (EXE) für DPM 2016 auf dem Computer, auf dem DPM ausgeführt werden soll. Führen Sie zu diesem Zweck die EXE-Datei aus, und klicken Sie auf dem Bildschirm Willkommen auf Weiter. Geben Sie in Zielspeicherort auswählen an, wo die Installationsdateien extrahiert werden sollen. Klicken Sie in Bereit zum Extrahieren auf Extrahieren. Nach Abschluss der Extrahierung wechseln Sie zum angegebenen Speicherort und führen Setup.exe aus.

  2. Klicken Sie beim DPM-Setup auf der Seite Willkommen auf Weiter. Akzeptieren Sie auf der Seite Lizenzbedingungen den Lizenzvertrag, und klicken Sie dann auf OK.

  3. Warten Sie auf der Seite Prüfung der erforderlichen Komponenten auf die Überprüfung, und beheben Sie alle jeweiligen Probleme, bevor Sie fortfahren.

  4. Klicken Sie auf der Seite Produktregistrierung auf Weiter. Wählen Sie auf der Seite Microsoft Update-Abonnement aus, ob DPM in Ihren Microsoft Updates enthalten sein soll.

  5. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung der Einstellungen die Einstellungen, und klicken Sie auf Installieren. Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Schließen. Daraufhin wird Windows Update automatisch gestartet, um nach Änderungen zu suchen.

Ausführen einer unbeaufsichtigten Installation

Führen Sie eine unbeaufsichtigte Installation wie folgt aus:

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie die erforderlichen Komponenten installiert sind, bevor Sie beginnen.

  2. Auf dem SQL-Remoteserver müssen Sie sicherstellen, dass .NET 3.5 unter Windows 2016 installiert ist, BEVOR Sie SQL installieren.

  3. Verwenden Sie den folgenden Code, um sicherzustellen, dass die Firewall geöffnet ist:

    netsh advfirewall firewall add rule name=DPM_SqlServr.exe dir=in action=allow program=\"%PROGRAMFILES%\Microsoft SQL Server\MSSQL11.MSSQLSERVER\MSSQL\Binn\sqlservr.exe\" profile=Domain  
    netsh advfirewall firewall add rule name=DPM_UDP_Port_1434 dir=in action=allow protocol=UDP localport=1434 profile=Domain
    
  4. Installieren Sie SQL Server auf dem lokalen oder Remoteserver.

  5. Kopieren Sie folgenden Text in Microsoft Editor (oder einen anderen Text-Editor), und speichern Sie das Skript als „DPMSetup.ini“ auf dem DPM-Server. Unabhängig davon, ob die SQL Server-Instanz auf dem DPM-Server oder auf einem Remoteserver installiert ist, verwenden Sie dasselbe Skript.

    Beim Erstellen von „DPMSetup.ini“ müssen Sie den Text innerhalb von spitzen Klammern (<>) durch Werte aus Ihrer eigenen Umgebung ersetzen. Zeilen mit einem Nummernzeichen (#) am Anfang sind auskommentiert, und das DPM-Setup verwendet dafür Standardwerte. Um eigene Werte festzulegen, geben Sie diese zwischen die spitzen Klammern (<>)ein und löschen das Nummernzeichen (#).

    [OPTIONS]
    UserName = <A user with credentials to install DPM>
    CompanyName = <Name of your company>
    ProductKey = <The 25-character DPM product key in the format xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx>
    # SqlAccountPassword = <The password to the DPM$ account>
    # StandardAgentLicenses = <No. of standard agent licenses you have purchased>
    # EnterpriseAgentLicenses = <No. of enterprise agent licenses you have purchased>
    # ProgramFiles = C:\Program Files\Microsoft Data Protection Manager
    # DatabaseFiles = C:\Program Files\Microsoft Data Protection Manager\DPM\DPMDB
    # IntegratedInstallSource = <Location of the DPM setup files>
    # ---For using a remote SQL Server instance ---
    # SQLMachineName = <Name of the SQL Server computer> OR <SQL Cluster Name>
    # SQLInstanceName = <Name of the instance of SQL Server that Setup must use>
    # SQLMachineUserName = <User name that Setup must user>
    # SQLMachinePassword = <Password for the user name Setup must use>
    # SQLMachineDomainName = <Domain to which the SQL Server computer is attached>
    # ---For using a reporting SQL Server instance in case of DPMDB in SQL Cluster ---
    # ReportingMachineName = <Name of the SQL Server computer>
    # ReportingInstanceName = <Name of the instance of SQL Server that Setup must use>
    # ReportingMachineUserName = <User name that Setup must user>
    # ReportingMachinePassword = <Password for the user name Setup must use>
    # ReportingMachineDomainName = <Domain to which the SQL Server computer is attached>
    
  6. Geben Sie nach dem Speichern der Datei an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten Folgendes auf dem Installationsserver ein: start /wait [media location]\setup.exe /i /f <path>\DPMSetup.ini /l <path>\dpmlog.txt. [Medienspeicherort] gibt an, von wo aus Sie „setup.exe“ ausführen. <path> ist der Speicherort der INI-Datei.

Installieren von DPM auf einem Domänencontroller

Wenn Sie DPM auf einem RODC einrichten möchten, müssen Sie einige Schritte durchführen, bevor die SQL Server einrichten und DPM installieren.

  1. Erstellen Sie die für DPM erforderlichen Sicherheitsgruppen und Konten. Klicken Sie hierzu auf Start > Verwaltung > Active Directory-Benutzer und -Computer > Domäne/Vordefiniert, und erstellen Sie diese Sicherheitsgruppen. Verwenden Sie für jede Gruppe die Standardeinstellung für „Bereich“ (Global) und für „Gruppentyp“ (Sicherheit):

    • DPMDBReaders$<Computername>; MSDPMTrustedMachines$<Computername>; DPMRADCOMTrustedMachines$<Computername>; DPMRADmTrustedMachines$<Computername>; DPMDBAdministrators$<Computername>; MSDPMTrustedUsers$<Computername>; DPMSCOM$<Computername>; DPMRATrustedDPMRAs$<Computername>, wobei <Computername> den Namen des Domänencontrollers angibt.
  2. Fügen Sie das lokale Computerkonto für den Domänencontroller (<Computername>) zur Gruppe MSDPMTrustedMachines$<Computername> hinzu. Erstellen Sie dann auf dem primären Domänencontroller ein Domänenbenutzerkonto mit Anmeldeinformationen mit möglichst geringen Berechtigungen. Weisen sie ihm ein nicht ablaufendes, sicheres Kennwort zu, und fügen Sie das Konto der Gruppe der lokalen Administratoren hinzu.

    Hinweis

    Notieren Sie sich die Angaben zu diesem Konto, da Sie die SQL Server-Dienste während der Installation von SQL Server konfigurieren müssen. Sie können dem Benutzerkonto einen beliebigen Namen geben, um jedoch den Zweck dieses Kontos besser identifizieren zu können, sollten Sie einen aussagekräftigen Namen wählen, z. B. „DPMSQLDienstKto“. In den hier beschriebenen Verfahren wird das Konto als „DPMSQLSvcsAcct“ bezeichnet.

  3. Erstellen Sie auf dem primären Domänencontroller ein weiteres Domänenbenutzerkonto mit Anmeldeinformationen auf niedrigstmöglicher Ebene, und nennen Sie das Konto DPMR$MACHINENAME. Weisen Sie dem Konto ein sicheres Kennwort zu, das nicht abläuft, und fügen Sie es der Gruppe „DPMDBReaders$<Computername>“ hinzu.

  4. Erstellen Sie dann die Sicherheitsgruppen und Benutzerkonten, die für die SQL Server-Datenbank erforderlich sind, mit dem Bereich „Global“ und dem Gruppentyp „Sicherheit“. Die Gruppe oder das Konto muss das Format <GruppenkontonameComputername> verwenden.

    • SQLServerSQL2005BrowserUser$<Computername>

    • SQLServerMSSQLServerADHelperUser$<Computername>

    • SQLServerReportServerUser$<Instanz-ID><Instanzname>

    • SQLServerMSASUser$<Computername><Instanzname>

    • SQLServerDTSUser$<Computername>

    • SQLServerFDHostUser<Computername><Instanzname>

    • ist der Computername des Domänencontrollers, auf dem SQL Server 2008 installiert wird.

      • <Instanzname> ist der Name der SQL Server-Instanz, die Sie auf dem Domänencontroller erstellen möchten. Der Instanzname kann ein beliebiger Name außer dem Standardnamen der DPM-Instanz (MSDPM2010) sein.
      • <Instanz-ID> wird standardmäßig durch das SQL Server-Setup zugewiesen und gibt an, dass die Gruppe für Reporting Services (MSRS) für die Hauptversion der Instanz (10) von SQL Server gilt. In dieser Version ist das „MSRS1A0_50“.
  5. Fügen Sie auf dem primären Domänencontroller das zuvor erstellte Domänenbenutzerkonto (das Konto „DPMSQLSvcsAcct“) den folgenden Gruppen hinzu: SQLServerReportServerUser$<Computername>$MSRS10.<Instanz-ID> SQLServerMSASUser$<Computername>$<Instanz-ID>

  6. Nachdem Sie diese Schritte abgeschlossen haben, können Sie SQL Server installieren:

    • Melden Sie sich bei dem Domänencontroller, auf dem Sie DPM installieren möchten, mit dem Domänenbenutzerkonto an, das Sie zuvor erstellt haben. Lassen Sie uns dieses Konto „DPMSQLSvcsAcct“ nennen.

    • Beginnen Sie mit dem Installieren von SQL Server. Auf der Seite Serverkonfiguration – Dienstkonten des Setups geben Sie das Anmeldekonto für die SQL Server-Dienste an (SQL Server-Agent, SQL Server-Datenbankmodul, SQL Server Reporting Services), die unter dem Benutzerkonto „DPMSQLSvcsAcct“ ausgeführt werden.

    • Öffnen Sie nach der Installation von SQL Server entsprechend SQL Server-Konfigurations-Manager > SQL Server-Netzwerkkonfiguration > Protokolle, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Named Pipes > Aktivieren. Sie müssen den SQL Server-Dienst beenden und erneut starten.

  7. Dann können Sie DPM installieren:

    • Geben Sie auf der Seite SQL Server-Einstellungen den Namen der SQL Server-Instanz ein, die Sie während des Verfahrens als „localhost\<Instanzname>“ installiert haben, und geben Sie dann die Anmeldeinformationen für das von Ihnen erstellte erste Domänenbenutzerkonto (DPMSQLSvcsAcct) ein. Das Konto muss ein Mitglied der lokalen Administratorengruppe auf dem Domänencontroller sein, auf dem die Remoteinstanz installiert ist. Nach Abschluss des Setups können Sie das Benutzerkonto aus der lokalen Administratorgruppe entfernen.

    • Auf der Seite Sicherheitseinstellungen müssen Sie dasselbe Kennwort wie zuvor beim Erstellen des Benutzerkontos DPMR$MACHINENAME eingeben.

    • Öffnen Sie SQL Server Management Studio, und stellen Sie eine Verbindung mit der Instanz von SQL Server her, für deren Verwendung DPM konfiguriert ist. Klicken Sie auf „Neue Abfrage“, kopieren Sie den unten stehenden Text in den rechten Fensterbereich, und drücken Sie F5, um die Abfrage auszuführen.

      use DPMDB
      declare @refresh_jobid uniqueidentifier
      select @refresh_jobid = ScheduleId from tbl_SCH_ScheduleDefinition where JobDefinitionId in
      (select JobDefinitionId from tbl_JM_TaskDefinition where TaskDefinitionId in (select distinct TaskDefinitionID from tbl_TE_TaskTrail
      where VerbID = '53603503-C4C8-4D0E-8F1E-D2F3868E51E3')) and IsDeleted=0
      exec msdb.dbo.sp_update_job @job_name =@refresh_jobid, @enabled=0
      update tbl_SCH_ScheduleDefinition
      set IsDeleted=1
      where ScheduleId = @refresh_jobid
      
© 2017 Microsoft