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Upgrade auf DPM 2016

Mark Galioto|Zuletzt aktualisiert: 28.03.2017
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1 Mitwirkender

Gilt für: System Center 2016

Sie können DPM 2016 auf Windows Server 2012 R2 oder auf Windows Server 2016 installieren. Wenn Sie DPM 2016 auf Windows Server 2012 R2 installieren, müssen Sie eine vorhandene DPM-Installation von DPM 2012 R2 mit Update Rollup 10 oder höher aktualisieren. Lesen Sie vor einem Upgrade oder einer Installation von DPM 2016 die Installationsvoraussetzungen.

Upgradepfad für DPM 2016

Wenn Sie ein Upgrade von einer früheren DPM-Version auf DPM 2016 ausführen möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Installation die erforderlichen Updates umfasst:

  • Führen Sie ein Upgrade von DPM 2012 R2 auf DPM 2012 R2 Updaterollup 10 aus. Sie können die Updaterollups über Windows Update abrufen.
  • Führen Sie ein Upgrade von DPM 2012 R2 Updaterollup 10 auf DPM 2016 aus.
  • Aktualisieren Sie die Agents auf den geschützten Servern.
  • Führen Sie ein Upgrade von Windows Server 2012 R2 auf Windows Server 2016 aus.
  • Führen Sie ein Upgrade des DPM-Remoteadministrators auf allen Produktionsservern aus.
  • Sicherungen werden ohne einen Neustart Ihres Produktionsservers fortgesetzt.

Upgradeschritte für DPM

  1. Um DPM zu installieren, doppelklicken Sie auf Setup.exe, sodass der Assistent für System Center 2016 geöffnet wird.
  2. Klicken Sie unter „Installieren“ auf „Data Protection Manager“. Setup wird gestartet. Akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen, und befolgen Sie die Anweisungen des Setup-Assistenten.

Einige Features von DPM 2016, wie z. B. Modern Backup Storage, erfordern das Windows Server 2016 RTM-Build. Unter Windows Server 2012 R2 kann ein Upgrade von DPM 2012 R2 auf DPM 2016 ausgeführt werden. Allerdings möchten Kunden, die mit DPM 2016 arbeiten, die neuesten Funktionen nutzen, weshalb Microsoft empfiehlt, DPM 2016 auf einer neuen Installation von Windows Server 2016 RTM zu installieren. Weitere Hinweise für die Installation von DPM finden Sie im Artikel Installieren von DPM 2016.

Migrieren der DPM-Datenbank während des Upgrades

Möglicherweise möchten Sie die DPM-Datenbank als Teil eines Upgrades verschieben. Sie führen beispielsweise Instanzen von SQL Server zusammen. Sie verschieben auf einen leistungsstärkeren Remotecomputer mit SQL Server. Sie möchten Fehlertoleranz mit einem SQL Server-Cluster hinzufügen, oder Sie möchten von einem Remotecomputer mit SQL Server auf einen lokalen Computer mit SQL Server und umgekehrt verschieben. Das DPM 2016-Setup ermöglicht, die DPM-Datenbank während eines Upgrades zu verschiedenen Computern mit SQL Server zu migrieren.

Mögliche Szenarios für die Migration

  1. Upgrade von DPM 2012 R2 mithilfe einer lokalen Instanz und Migration zu einer Remoteinstanz von SQL Server während der Installation.
  2. Upgrade von DPM 2012 R2 mithilfe einer Remoteinstanz und Migration zu einer lokalen Instanz von SQL Server während der Installation.
  3. Upgrade von DPM 2012 R2 mithilfe einer lokalen Instanz und Migration zu einer Remoteinstanz eines SQL Server-Clusters während der Installation.
  4. Upgrade von DPM 2012 R2 mithilfe einer lokalen Instanz und Migration zu einer anderen lokalen Instanz von SQL Server während der Installation.
  5. Upgrade von DPM 2012 R2 mithilfe einer Remoteinstanz und Migration zu einer anderen Remoteinstanz von SQL Server während der Installation.
  6. Upgrade von DPM 2012 R2 mithilfe einer Remoteinstanz und Migration zu einer Remoteinstanz eines SQL Server-Clusters während der Installation.

Vorbereiten einer Datenbankmigration

Für den neuen SQL Server, mit dem Sie die DPM-Datenbank migrieren möchten, müssen die gleichen SQL-Serveranforderungen, die gleiche Setupkonfiguration sowie Firewallregeln und DPM-Supportdateien (sqlprep) installiert werden, bevor das DPM-Upgrade durchgeführt wird.

Nachdem Sie die neue Instanz von SQL Server installiert und auf die Verwendung durch DPM vorbereitet haben, müssen Sie eine Sicherungskopie der aktuellen Datenbank DPM 2012 R2 UR10 KB3143871 (4.2.1473.0) oder höher erstellen und auf dem neuen SQL Server wiederherstellen.

Schritte vor dem Upgrade: Sicherung und Wiederherstellung der DPM 2012 R2 DPM-Datenbank auf einer neuen SQL-Instanz

In diesem Beispiel wird ein für die Migration zu verwendender SQL Server-Remotecluster vorbereitet.

  1. Starten Sie Microsoft SQL Management Studio auf dem System Center Data Protection Manager 2012 R2-Server oder auf dem Remotecomputer mit SQL Server, auf dem die DPM-Datenbank gehostet wird, und stellen Sie eine Verbindung mit der SQL-Instanz her, die die aktuelle DPM 2012 R2 DPMDB hostet.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die DPM-Datenbank, und wählen Sie unter Aufgaben die Option Sichern... aus.

    Auswählen der Sicherung

  3. Fügen Sie ein Sicherungsziel und einen Dateinamen hinzu, und wählen Sie OK aus, um die Sicherung zu starten.

    Bestätigen

  4. Kopieren Sie nach dem Abschluss der Sicherung die Ausgabedatei auf den Remotecomputer mit SQL Server. Handelt es sich um einen SQL-Cluster, kopieren Sie sie auf den aktiven Knoten, auf dem die SQL-Instanz gehostet wird, die Sie bei der Aktualisierung von DPM verwenden möchten. Sie müssen sie auf den freigegebenen Datenträger im Cluster kopieren, bevor Sie sie wiederherstellen können.

  5. Starten Sie Microsoft SQL Management Studio auf dem Remotecomputer mit SQL Server, und stellen Sie eine Verbindung mit der SQL-Instanz her, die Sie im DPM-Upgrade verwenden möchten. Handelt es sich um einen SQL-Cluster, führen Sie dies auf dem aktiven Knoten durch, auf den Sie die DPM-Sicherungsdatei kopiert haben. Die Sicherungsdatei sollte sich nun auf dem freigegebenen Datenträger im Cluster befinden.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol „Datenbanken“, und wählen Sie die Option Datenbank wiederherstellen... aus. Der Wiederherstellungsassistent wird gestartet.

    Auswählen der Wiederherstellungsdatenbank

  7. Wählen Sie Gerät unter Quelle aus, suchen Sie dann die Sicherungsdatei der Datenbank, die im vorherigen Schritt kopiert wurde, und wählen Sie sie aus. Überprüfen Sie die Wiederherstellungsoptionen und den Wiederherstellungsspeicherort, und wählen Sie OK aus, um die Wiederherstellung zu starten. Beheben Sie alle auftretenden Probleme, bis die Wiederherstellung erfolgreich beendet wird.

    Wiederherstellen der Datenbank

  8. Nachdem die Wiederherstellung abgeschlossen ist, wird die wiederhergestellte Datenbank mit dem ursprünglichen Namen unter Datenbanken angezeigt. Diese Datenbank wird während des Upgrades verwendet. Sie können Microsoft SQL Management Studio beenden und den Upgradevorgang auf dem ursprünglichen DPM-Server starten.

    Auswählen der DPMDB

  9. Ist der neue SQL Server ein Remotecomputer mit SQL Server, installieren Sie die SQL-Verwaltungstools auf dem DPM-Server. Die Version der SQL-Verwaltungstools und des Remotecomputers mit SQL Server, auf dem die DPMDB gehostet wird, muss identisch sein.

Starten des Upgrades für die Migration der DPMDB zu einem anderen Computer mit SQL Server

Hinweis

Wenn eine SQL-Instanz gemeinsam genutzt wird, führen Sie die DPM-Installationen (oder Upgrades) sequenziell aus. Parallele Installationen können zu Fehlern führen.

  1. Nach Abschluss der Vorbereitungsschritte vor der Migration starten Sie die Installation von DPM 2016. Das DPM-Setup zeigt die vorgegebenen Informationen über die aktuelle Instanz von SQL Server an. Sie können eine andere Instanz von SQL Server auswählen oder zu einer bei der Migration verwendeten geclusterten SQL-Instanz wechseln.

    DPM-Setup

  2. Ändern Sie die SQL-Einstellungen so, dass die Instanz von SQL Server verwendet wird, auf die Sie die DPM-Datenbank wiederhergestellt haben. Handelt es sich um einen SQL-Cluster, müssen Sie auch eine separate Instanz von SQL Server angeben, die zur SQL-Berichterstellung verwendet wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Firewallregeln und SQLPrep bereits ausgeführt wurden. Sie müssen korrekte Anmeldeinformationen eingeben und dann auf die Schaltfläche Prüfen und installieren klicken.

    Installieren der Datenbank

  3. Klicken Sie nach der erfolgreichen Prüfung der erforderlichen Komponenten auf WEITER, um das Upgrade fortzusetzen.

    Prüfung der erforderlichen Komponenten

  4. Fahren Sie mit dem Assistenten fort.

  5. Nachdem das Setup abgeschlossen ist, lautet der entsprechende Datenbankname auf der angegebenen Instanz DPMPB_DPMServerName. Da dieser mit anderen DPM-Servern gemeinsam genutzt werden kann, wird für die DPM-Datenbank nun folgende Namenskonvention verwendet: DPM2016$ DPMDB_DPMServerName

Hinzufügen von Speicher für Modern Backup Storage

Um Sicherungen effizient zu speichern, verwendet DPM 2016 Volumes. Datenträger können auch verwendet werden, um weiterhin Sicherungen wie unter DPM 2012 R2 zu speichern.

Hinzufügen von Volumes und Datenträgern

Wenn Sie DPM 2016 unter Windows Server ausführen, können Sie Volumes zum Speichern von Sicherungsdaten verwenden. Volumes sparen Speicherplatz und erlauben schnellere Sicherungen. Sie können dem Volume einen Anzeigenamen geben und den Namen ändern. Sie wenden den Anzeigenamen beim Hinzufügen des Volumes oder zu einem späteren Zeitpunkt an, indem Sie in der Spalte Anzeigename auf das gewünschten Volume klicken. Sie können auch PowerShell zum Hinzufügen oder Ändern von Anzeigenamen für Volumes verwenden.

So fügen Sie ein Volume in der Verwaltungskonsole hinzu:

  1. Wählen Sie in der DPM-Verwaltungskonsole die Funktion Management, und klicken Sie auf Datenspeicher > Hinzufügen.

  2. Wählen Sie im Dialogfeld Datenspeicher hinzufügen ein verfügbares Volume aus, und klicken Sie auf Hinzufügen. Geben Sie einen Anzeigenamen für das Volume ein, und klicken Sie auf OK

    Hinzufügen von Volumes

Wenn Sie einen Datenträger hinzufügen möchten, muss er zu einer Schutzgruppe mit Legacy-Speicher gehören. Für derartige Schutzgruppen können keine anderen Datenträger verwendet werden. Wenn der DPM-Server nicht über Quellen mit Legacy-Schutz verfügt, wird der Datenträger nicht angezeigt. Weitere Informationen über das Hinzufügen von Datenträgern finden Sie unter Hinzufügen von Datenträgern, um die Legacy-Speicherkapazität zu erhöhen. Sie können Datenträgern keinen Anzeigenamen zuweisen.

Zuweisen von Workloads zu Volumes

Mit DPM 2016 kann der Benutzer angeben, welche Arten von Workloads welchen Volumes zugewiesen werden sollen. Beispielsweise können teure Volumes, die eine hohe Zahl von IOPS unterstützen, so konfiguriert werden, dass auf ihnen nur die Workloads gespeichert werden, die häufig hochvolumige Sicherungen wie SQL mit Transaktionsprotokollen erfordern. Verwenden Sie das PowerShell-Cmdlet „Update-DPMDiskStorage“, um die Eigenschaften eines Volumes im Speicherpool auf einem DPM-Server zu aktualisieren.

Update-DPMDiskStorage

Syntax

Parameter Set: Volume

Update-DPMDiskStorage [-Volume] <Volume> [[-FriendlyName] <String> ] [[-DatasourceType] <VolumeTag[]> ] [-Confirm] [-WhatIf] [ <CommonParameters>]

Über PowerShell vorgenommene Änderungen werden auf der Benutzeroberfläche angezeigt.

Schützen von Datenquellen

Erstellen Sie eine Schutzgruppe, um mit dem Schützen von Datenquellen zu beginnen. Die folgenden Verfahren beschreiben geänderte oder neu hinzugekommene Funktionen des Assistenten Neue Schutzgruppe.

So erstellen Sie eine Schutzgruppe:

  1. Wählen Sie in der DPM-Verwaltungskonsole die Funktion Schutz.

  2. Klicken Sie im Menüband auf Neu.

    Der Assistent Neue Schutzgruppe erstellen wird geöffnet.

    Erstellen einer Schutzgruppe

  3. Klicken Sie auf Weiter, um im Assistenten zum Bildschirm Schutzgruppentyp auswählen zu gelangen.

  4. Wählen Sie auf dem Bildschirm Schutzgruppentyp auswählen den Typ der zu erstellenden Schutzgruppe aus, und klicken Sie anschließend auf Weiter.

    Auswählen von Server oder Client

  5. Auf dem Bildschirm Gruppenmitglieder auswählen listet DPM im Bereich Verfügbare Mitglieder die Mitglieder mit Schutz-Agents auf. Wählen Sie für dieses Beispiel die Volumes D:\ und E:\, um sie zum Bereich Ausgewählte Mitglieder hinzuzufügen. Nachdem Sie die Mitglieder für die Schutzgruppe ausgewählt haben, klicken Sie auf Weiter.

    Auswählen der Gruppenmitglieder für die Schutzgruppe

  6. Geben Sie auf dem Bildschirm Datenschutzmethode auswählen unter Schutzgruppe einen Namen ein, wählen Sie die Schutzmethode(n) aus, und klicken Sie auf Weiter. Wenn Sie kurzfristigen Schutz wünschen, müssen Sie eine Datenträgersicherung verwenden.

    Auswählen der Datenschutzmethode

  7. Geben Sie auf dem Bildschirm Kurzfristige Ziele angeben die Details für Beibehaltungsdauer und Synchronisierungsfrequenz an, und klicken Sie anschließend auf Weiter. Klicken Sie ggf. auf Ändern, um den Zeitplan zu ändern, wann Wiederherstellungspunkte erstellt werden.

    Auswählen der Datenschutzmethode

  8. Der Bildschirm Datenspeicherzuordnung überprüfen enthält Details zu den ausgewählten Datenquellen, zu ihrer Größe, zum Speicherplatz für Bereitstellung und zum Target Storage Volume (Zielspeichervolumen).

    Überprüfen der Datenspeicherzuordnung

    Die Speichervolumes werden gemäß der (mit PowerShell festgelegten) Workloadvolume-Zuordnung und des verfügbaren Speicherplatzes bestimmt. Sie können die Speichervolumes ändern, indem Sie andere Volumes aus dem Dropdownmenü auswählen. Wenn Sie den Zielspeicher ändern, ändert sich der Wert unter Verfügbarer Datenspeicher dynamisch, um die Werte für Freier Speicherplatz und Underprovisioned Space (Unterversorgter Speicherplatz ) widerzuspiegeln.

    Die Spalte Underprovisioned Space (Unterversorgter Speicherplatz) unter Verfügbarer Datenspeicher zeigt an, welcher zusätzliche Speicher benötigt wird, wenn die Datenquellen wie geplant wachsen. Verwenden Sie diesen Wert zur Planung Ihres Speicherbedarfs, um reibungslose Sicherungen zu ermöglichen. Wenn der Wert 0 (null) beträgt, sind in naher Zukunft keine Probleme mit dem Speicher zu erwarten. Handelt es sich bei dem Wert um eine Zahl ungleich 0 (null), haben Sie – unter Berücksichtigung Ihrer Schutzrichtlinie und der Datengröße der geschützten Elemente – nicht genügend Speicher zugewiesen.

    Unzureichender zugewiesener Datenspeicher

Der weitere Assistent für neue Schutzgruppen weist keine Änderungen gegenüber DPM 2012 R2 auf. Fahren Sie mit dem Assistenten fort, um die Erstellung Ihrer neuen Schutzgruppe abzuschließen.

Migrieren von Legacy-Speicher zu Modern Backup Storage

Nach dem Ausführen des Upgrades von DPM 2012 R2 auf DPM 2016 und dem Aktualisieren des Betriebssystems auf Windows Server 2016 können Sie Ihre vorhandenen Schutzgruppen auf die neuen Funktionen von DPM 2016 aktualisieren. In der Standardeinstellung werden Schutzgruppen nicht geändert, und sie funktionieren weiterhin so, wie sie in DPM 2012 R2 konfiguriert wurden. Die Aktualisierung von Schutzgruppen, sodass sie Modern Backup Storage verwenden, ist optional. Um die Schutzgruppe zu aktualisieren, beenden Sie den Schutz aller Datenquellen unter Beibehaltung der Daten und fügen anschließend die Datenquellen zu einer neuen Schutzgruppe hinzu. DPM beginnt, diese Datenquellen mithilfe der neuen Methode zu schützen.

  1. Wählen Sie in der Verwaltungskonsole die Funktion Schutz aus. Klicken Sie in der Liste Schutzgruppenmitglied mit der rechten Maustaste auf das Mitglied, und wählen Sie Schutz des Mitglieds beenden.

    Beenden des Schutzes

    Das Dialogfeld Aus Gruppe entfernen wird geöffnet.

  2. Prüfen Sie im Dialogfeld Aus Gruppe entfernen den verwendeten Speicherplatz und den im Speicherpool verfügbaren freien Speicherplatz. Standardmäßig verbleiben die Wiederherstellungspunkte so lange auf dem Datenträger, bis sie gemäß ihrer Beibehaltungsrichtlinie ablaufen. Klicken Sie auf OK.

    Wenn der verwendete Speicherplatz sofort an den freien Speicherpool zurückgegeben werden soll, wählen Sie Replikat auf Datenträger löschen. Dadurch werden die Sicherungsdaten (und Wiederherstellungspunkte) gelöscht, die mit diesem Mitglied verknüpft sind.

    Beibehalten von Daten

  3. Erstellen Sie eine neue Schutzgruppe, die Modern Backup Storage verwendet. Schließen Sie die ungeschützten Datenquellen mit ein.

Hinzufügen von Datenträgern, um die Legacy-Speicherkapazität zu erhöhen

Wenn Sie mit DPM 2016 Legacy-Speicher verwenden möchten, kann es erforderlich sein, Datenträger hinzuzufügen, um die Kapazität des Legacy-Speichers zu erhöhen. So fügen Sie Datenspeicher hinzu:

  1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf Verwaltung.

  2. Wählen Sie Datenspeicher.

  3. Klicken Sie im Menüband auf Hinzufügen.

    Das Dialogfeld Datenspeicher hinzufügen wird geöffnet.

    Hinzufügen von Datenträgern

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Datenspeicher hinzufügen auf Datenträger hinzufügen.

    DPM zeigt eine Liste der verfügbaren Datenträger an.

  5. Wählen Sie die Datenträger aus, klicken Sie auf Hinzufügen, um die Datenträger hinzuzufügen, und klicken Sie auf OK.

Neue PowerShell-Cmdlets

Für DPM 2016 sind zwei neue Cmdlets verfügbar: Mount-DPMRecoveryPoint und Dismount-DPMRecoveryPoint. Klicken Sie auf den Namen eines Cmdlets, um die entsprechende Referenzdokumentation anzuzeigen.

Aktivieren des Cloudschutzes

Sie können einen DPM-Server in Azure sichern. Die Schritte auf oberer Ebene sind:

  • Erstellen eines Azure-Abonnements,
  • Registrieren des Servers beim Azure Backup-Dienst,
  • Herunterladen von Tresoranmeldeinformationen und des Azure Backup-Agents,
  • Konfigurieren der Tresoranmeldeinformationen des Servers und der Sicherungsrichtlinie.

Weitere Informationen zum Sichern von DPM in die Cloud finden Sie im Artikel Vorbereiten der Sicherung von Workloads in Azure mit DPM.

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