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Verschieben der Reporting-Data Warehouse-Datenbank

Matt Goedtel|Zuletzt aktualisiert: 16.11.2016
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1 Mitwirkender

Gilt für: System Center 2016 – Operations Manager

Nach der ersten Bereitstellung von System Center 2016 – Operations Manager müssen Sie gelegentlich die Reporting-Data Warehouse-Datenbank von einem Microsoft SQL Server-basierten Computer auf einen anderen verschieben.

Während dieses Vorgangs müssen Sie die Dienste auf Ihren Verwaltungsservern beenden, die Datenbank sichern, die Datenbank wiederherstellen, die Registrierung auf den Verwaltungsservern aktualisieren, Datenbanktabellen aktualisieren, neue Anmeldenamen hinzufügen und die Benutzerzuordnungseinstellungen für Anmeldenamen ändern. Weitere Informationen finden Sie in der SQL Server-Dokumentation.

Hinweis

Dieses Verfahren kann zu Datenverlusten führen, wenn es nicht ordnungsgemäß und innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens nach dem Fehler durchgeführt wird. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schritte genau und ohne unnötige Verzögerung zwischen den einzelnen Schritten ausführen.

Zusammenfassung der Schritte

Zusammenfassung der Schritte zum Verschieben der Reporting-DW-Datenbank

Verschieben der Reporting-Data Warehouse-Datenbank

Beenden der Operations Manager-Dienste

Beenden Sie auf allen Verwaltungsservern in der Verwaltungsgruppe die Operations Manager-Dienste:

  • System Center-Datenzugriff
  • Microsoft Monitoring Agent
  • System Center-Verwaltungskonfiguration

Sichern der Reporting-Data Warehouse-Datenbank auf der alten SQL Server-Instanz

  1. Erstellen Sie auf der ursprünglichen SQL Server-Instanz, die die Reporting-Data Warehouse-Datenbank hostet, mithilfe von Microsoft SQL Server Management Studio eine vollständige Sicherung der Datenbank. Der Standardname lautet „OperationsManagerDW“.

    Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Sichern einer Datenbank (SQL Server Management Studio).

  2. Kopieren Sie die Sicherungsdatei auf ein lokales Laufwerk der neuen SQL Server-Instanz.

Wiederherstellen der Reporting-Data Warehouse-Datenbank auf der neuen SQL Server-Instanz

  1. Verwenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio, um die Reporting-Data Warehouse-Datenbank wiederherzustellen. (Im vorherigen Schritt haben Sie die Datenbanksicherungsdatei auf ein lokales Laufwerk der neuen SQL Server-Instanz verschoben.) In diesem Schritt können Sie den Namen der Datenbank ändern und den Dateispeicherort wählen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Wiederherstellen einer Datenbanksicherung (SQL Server Management Studio).

  2. Überprüfen Sie in SQL Server Management Studio, ob die Datenbank online ist.

Aktualisieren der Registrierung auf den Verwaltungsservern und der Reporting-Data Warehouse-Datenbank

Nachdem Sie die Reporting-Data Warehouse-Datenbank von Operations Manager auf eine andere SQL Server-Instanz verschoben haben, müssen Sie die unten aufgeführten Schritte befolgen, um alle Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe neu zu konfigurieren, sodass sie auf den neuen Computernamen und die neue Instanz verweisen. Zu diesem Zweck müssen die Registrierung, die Konfigurationsdatei des Konfigurationsdiensts und mehrere Tabellen in der Betriebsdatenbank geändert werden. Diese Schritte werden unter Konfigurieren von Operations Manager für die Kommunikation mit SQL Server im Detail beschrieben.

Aktualisieren des Berichtsservers

Auf dem Berichtsserver müssen Sie die Verbindungszeichenfolge so ändern, dass sie auf den neuen Computernamen und die Instanz der SQL Server-Instanz verweist, auf der die Reporting-Data Warehouse-Datenbank gehostet wird. Diese Schritte werden unter Konfigurieren von Operations Manager für die Kommunikation mit SQL Server im Detail beschrieben.

Aktualisieren der Sicherheitsanmeldeinformationen auf der neuen SQL Server-Instanz, auf der die Reporting-Data Warehouse-Datenbank gehostet wird

  1. Öffnen Sie SQL Management Studio auf der neuen SQL Server-Instanz, auf der die Reporting-Data Warehouse-Datenbank gehostet wird.
  2. Erweitern Sie Sicherheit, erweitern Sie dann Anmeldungen, und fügen Sie dann das Datenschreiberkonto hinzu. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Erstellen eines SQL Server-Anmeldenamens.
  3. Fügen Sie unter Anmeldenamendas Datenlesekonto hinzu.
  4. Fügen Sie unter Anmeldenamen das Benutzerkonto des Datenzugriffsdiensts hinzu. Verwenden Sie hierbei das Format „Domäne\Benutzer“.
  5. Fügen Sie für das Benutzerkonto des Datenzugriffsdiensts die folgenden Benutzerzuordnungen hinzu:

    • db_datareader
    • OpsMgrReader
    • apm_datareader
  6. Wenn ein Konto in der SQL-Instanz, der Sie das Konto hinzufügen, vorher nicht vorhanden war, wird die Zuordnung von SID automatisch aus der wiederhergestellten Data Warehouse-Datenbank übernommen. Wenn das Konto in dieser SQL-Instanz schon vorher vorhanden war, erhalten Sie für diesen Anmeldenamen eine Fehlermeldung, obwohl das Konto unter den Anmeldenamen angezeigt wird. Stellen Sie beim Erstellen eines neuen Anmeldenamens sicher, dass die Benutzerzuordnung für diesen Anmeldenamen und die Datenbank auf dieselben Werte festgelegt sind wie der vorherige Anmeldename:

    AnmeldungDatenbank
    Data Warehouse-Datenschreiber- db_owner
    - OpsMgrWriter
    - apm_datareader
    - apm_datawriter
    Data Warehouse-Datenleser- db_datareader
    - OpsMgrReader
    - apm_datareader
    Datenzugriffsdienst-/Konfigurationskonto- db_datareader
    - OpsMgrReader
    - apm_datareader
    Hinweis

    Wenn das Datenzugriffsdienst-/Konfigurationskonto das LocalSystem-Konto verwendet, geben Sie das Computerkonto im Format „<Computername>$“ ein.

Starten der Operations Manager-Dienste

  1. Starten Sie auf allen Verwaltungsservern in der Verwaltungsgruppe die Operations Manager-Dienste:
    • System Center-Datenzugriff
    • Microsoft Monitoring Agent
    • System Center-Verwaltungskonfiguration

So überprüfen Sie die Verschiebung der Data Warehouse-Datenbank

  1. Stellen Sie sicher, dass Sie erfolgreich einen Bericht über die Konsole ausführen können.
  2. Stellen Sie sicher, dass alle Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe den Integritätszustand „Fehlerfrei“ aufweisen. Wenn der Integritätszustand eines Verwaltungsservers „Kritisch“ lautet, öffnen Sie den Integritäts-Explorer, erweitern Sie „Verfügbarkeit – “, und erweitern Sie den Eintrag, bis Sie zum Status „Data Warehouse SQL RS Deployed Management Pack List Request“ navigieren können. Überprüfen Sie die zugehörigen Ereignisse, um zu ermitteln, ob ein Problem beim Zugriff auf die Data Warehouse-Datenbank vorliegt.
  3. Prüfen Sie die Betriebssystemereignisse.
    a. Öffnen Sie die Ereignisanzeige, und navigieren Sie zu „Anwendungs- und Dienstprotokolle“ und „Operations Manager“.
    b. Suchen Sie im Operations Manager-Protokoll nach Ereignissen mit der Quelle „Integritätsdienstmodul“ und der Kategorie „Data Warehouse“. Wenn die Verschiebung erfolgreich war, sollte die Ereignisnummer 31570, 31558 oder 31554 vorhanden sein.
    c. Wenn beim Zugriff auf die Data Warehouse-Datenbank ein Problem auftritt, ist die Ereignisnummer 31563, 31551, 31569 oder 31552 vorhanden.

  4. Überprüfen Sie die Ereignisse in Operations Manager:
    a. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf „Überwachung“.
    b. Navigieren Sie im Arbeitsbereich „Überwachung“ zu „Überwachung“, „Operations Manager“, „Integritätsdienstmodul-Ereignisse“ und „Ereignisse für Leistungsdatenquellen-Modul“.
    c. Suchen Sie im Bereich „Ereignisse für Leistungsdatenquellen-Modul“ nach Ereignissen mit einem Datum und einer Uhrzeit, die nach der Verschiebung liegen.
    d. Liegt ein Problem mit der Data Warehouse-Datenbank vor, sollten Ereignisse vorhanden sein, deren Quelle „Integritätsdienstmodul“ lautet und die die Ereignisnummer 10103 aufweisen.

Nächste Schritte

  • Unter Verschieben der Betriebsdatenbank finden Sie Informationen zur Abfolge und zu den Schritten zum Verschieben der Operations Manager-Betriebsdatenbank auf eine neue SQL Server-Instanz.
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