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Systemanforderungen für System Center 2016 – Operations Manager

Matt Goedtel|Zuletzt aktualisiert: 21.03.2017
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Gilt für: System Center 2016 – Operations Manager

Das Thema beschreibt die allgemeine Leistung und Skalierbarkeit für System Center 2016 – Operations Manager und empfiehlt Hardwarekonfigurationen für eine Vielzahl von Arbeitsauslastungen. Da System Center 2016 – Operations Manager so erstellt wurde, dass es flexibel und skalierbar ist, können die Hardwareanforderungen für bestimmte Szenarios von den hier dargestellten Richtlinien abweichen. Eine Erläuterung der Faktoren, die Einfluss auf die Leistung der einzelnen Operations Manager-Komponenten haben, werden in anderen Abschnitten des Planungshandbuchs ausführlich beschrieben, damit sie an bestimmte Anforderungen angepasst werden können.

Kapazitätsgrenzen für Operations Manager

Diese Informationen helfen Ihnen, die Leistungs- und Skalierbarkeitsmerkmale der verschiedenen Komponenten von Operations Manager und der Verwaltungsgruppe, die aus diesen verschiedenen Komponenten besteht, zu verstehen.

Überwachtes ElementEmpfohlene Grenze
Simultane Betriebskonsolen50
Mit Agents überwachte Computer, von denen Berichte an einen Verwaltungsserver übermittelt werden3,000
Mit Agents überwachte Computer, von denen Berichte an einen Gatewayserver übermittelt werden2,000
Ohne Agents überwachte Computer pro dediziertem Verwaltungsserver25,000
Computer pro Verwaltungsgruppe, die mit der Ausnahmenüberwachung ohne Agents überwacht werden100,000
Alle von Clients überwachten Computer pro Verwaltungsserver2,500
Verwaltungsserver pro Agent für Mehrfachvernetzung4
Ohne Agents verwaltete Computer pro Verwaltungsserver10
Ohne Agents verwaltete Computer pro Verwaltungsgruppe60
Mit Agents verwaltete UNIX- oder Linux-Computer pro Verwaltungsgruppe6.000 (mit 50 offenen Konsolen); 15.000 (mit 25 offenen Konsolen)
UNIX- oder Linux-Computer pro dediziertem Verwaltungsserver1,000
Überwachte UNIX- oder Linux-Computer pro dediziertem Gatewayserver200
Netzwerkgeräte, die von einem Ressourcenpool mit mindestens drei Verwaltungsservern verwaltet werden1,000
Netzwerkgeräte, die von zwei Ressourcenpools verwaltet werden2,000
Agents für die Anwendungsleistungsüberwachung (Application Performance Monitoring, APM)700
Anwendungen für die Anwendungsleistungsüberwachung (Application Performance Monitoring, APM)400
Überwachte URLs pro dediziertem Verwaltungsserver3,000
Verwaltete URLs pro dedizierter Verwaltungsgruppe12,000
Überwachte URLs pro Agent50

Hardwareanforderungen

Verwenden Sie diese Informationen, um zu bewerten, ob Ihre Hardwareumgebung für die Unterstützung der Installation von oder des Upgrades auf System Center 2016 – Operations Manager bereit ist, und berücksichtigen Sie dabei die minimalen Hardwareanforderungen für Prozessor, RAM und Speicherplatz. Sie sollten die Informationen hier unabhängig davon verwenden, ob Sie eine oder mehrere Komponenten bereitstellen. Spezifischere Informationen zum Planen der Infrastrukturgröße, die für eine neue Operations Manager-Bereitstellung benötigt wird, erhalten Sie über das Operations Manager 2012-Hilfsprogramm für die Größenanpassung.

Hinweis

Das Operations Manager 2012-Hilfsprogramm für die Größenanpassung wurde zwar nicht entsprechend der Operations Manager 2016-Version aktualisiert, die bereitgestellten Informationen sind aber weiterhin gültig und können Ihnen bei der Einschätzung Ihrer Entwurfsanforderungen helfen. Allerdings ist die im Abschnitt UNIX- oder Linux-Überwachung angegebene Anzahl der UNIX/Linux-Computer pro Verwaltungs- und Gatewayserver nicht korrekt. Die Anzahl der UNIX/Linux-Computer pro Server wurde erhöht. Die entsprechende Angabe finden Sie weiter oben in diesem Artikel in der Tabelle „Überwachungskapazität für Elemente“. Dies wird in einer aktualisierten Version des Dokuments zum Hilfsprogramm für die Größenanpassung behandelt.

Operations Manager-Serverrollex64-Prozessor (min.)Arbeitsspeicher (min.)Speicherplatz (min.)
Verwaltungsserver4-Kern-CPU, 2,66 GHz8 GB10 GB
Gatewayserver, der bis zu 2000 Agents verwaltet4-Kern-CPU, 2,66 GHz8 GB10 GB
Gatewayserver im Ressourcenpool, der bis zu 500 Netzwerkgeräte verwaltet8-Kern-CPU, 2,66 GHz32 GB10 GB
Gatewayserver im Ressourcenpool, der bis zu 100 UNIX-/Linux-Computer verwaltet4-Kern-CPU, 2,66 GHz4 GB RAM10 GB
Webkonsolenserver4-Kern-CPU, 2,66 GHz8 GB10 GB
SQL Server Reporting Services-Server4-Kern-CPU, 2,66 GHz8 GB10 GB

Softwareanforderungen von Operations Manager-Komponenten

Serverbetriebssystem

Die folgenden Versionen des Windows Server-Betriebssystems werden für die folgenden Komponenten von Operations Manager unterstützt.

KomponenteWindows Server 2012 R2 Standard, DatacenterWindows Server 2016 Standard, DatacenterWindows Server Core 2016
Operations Manager-VerwaltungsserverJaJaJa
Operations Manager-GatewayserverJaJa
Operations Manager-WebkonsoleJaJa
Operations-Manager-ACS-SammlungJaJa
Operations Manager-BetriebskonsoleJaJa

Clientbetriebssystem

Die folgenden Versionen des Windows-Clientbetriebssystems werden für die Betriebskonsole von Operations Manager unterstützt.

Windows 7Windows 8Windows 8.1Windows 10 Enterprise
JaJaJaJa

Betriebssystem von Microsoft Monitoring Agent

Die folgenden Versionen des Windows-Betriebssystems werden für Microsoft Monitoring Agent unterstützt, der eine Verbindung mit Operations Manager herstellt.

Windows Server 2016, Windows Server 2016 Nano Server, Windows 10, Windows 8 Enterprise, Windows 8 Pro, Windows Embedded POSReady 2009, Windows Embedded Standard 7 Service Pack 1, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008 Service Pack 2, Windows Server 2012, Windows XP Professional 64-Bit-Edition (Itanium), Windows XP Service Pack 2, Windows XP Service Pack 3.

  • Dateisystem: %SYSTEMDRIVE% muss mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sein.
  • Windows PowerShell-Version: Windows PowerShell Version 2.0 oder Windows PowerShell Version 3.0.
  • Microsoft .NET Framework 3.5 oder höher.
Hinweis

Windows PowerShell ist erforderlich, um IntelliTrace-Protokolle lokal zu sammeln und System Center Operations Manager-Management Packs auszuführen, die PowerShell-Skripts verwenden.

Microsoft .NET Framework 3.5 oder höher wird für die lokale Sammlung von IntelliTrace-Protokollen und für die Überwachung der .NET-Anwendungsleistung benötigt.

Verwaltungsserver/Gatewayserver

Operations Manager-Konsole

Webkonsole

  • Betriebssystem: Siehe System Requirements for System Center&2016; - Operations Manager (Systemanforderungen für System Center&2016; – Operations Manager).
  • Internetinformationsdienste (IIS) 7.5 und höhere Versionen mit der IIS-Verwaltungskonsole sowie folgenden installierten Rollendiensten:

    • Statischer Inhalt
    • Standarddokument
    • Verzeichnissuche
    • HTTP-Fehler
    • HTTP-Protokollierung
    • Anforderungsüberwachung
    • Anforderungsfilterung
    • Komprimierung statischer Inhalte
    • Webserver-Unterstützung (IIS)
    • IIS 6-Metabasiskompatibilität
    • ASP.NET (die Versionen 2.0 und 4.0 von ASP.NET sind erforderlich.)
    • Windows-Authentifizierung
  • Ausgewählte Website für Webkonsole: Eine konfigurierte HTTP- oder HTTPS-Bindung ist erforderlich.
  • Das Webpart für den Dashboard-Viewer für System Center 2012 R2 Operations Manager-SharePoint wird auf SharePoint 2010 und SharePoint 2013 unterstützt. Es wird jedoch nicht auf Office 365 SharePoint unterstützt.
  • NET Framework 4 oder .NET Framework 4.5 wird benötigt.
Hinweis

Die Installation der Webkonsole erfordert, dass die ISAPI- und CGI-Einschränkungen in IIS für ASP.NET 4 aktiviert sind. Wählen Sie hierzu den Webserver im IIS-Manager aus, und doppelklicken Sie anschließend auf ISAPI- und CGI-Einschränkungen. Wählen Sie ASP.NET v4.0.30319aus, und klicken Sie dann auf Zulassen.

Warnung

Sie müssen IIS installieren, bevor Sie .NET Framework 4 installieren. Wenn Sie IIS nach .NET Framework 4.0 installiert haben, müssen Sie ASP.NET 4.0 bei IIS registrieren. Öffnen Sie mithilfe der Option „Als Administrator ausführen“ ein Eingabeaufforderungsfenster, und führen Sie anschließend den folgenden Befehl aus: %WINDIR%\Microsoft.NET\Framework64\v4.0.30319\aspnet_regiis.exe -r

Operations Manager-Berichtsserver

Virtualisierung

Microsoft unterstützt die Ausführung aller Serverfunktionen von System Center 2016 – Operations Manager in jeder physischen oder virtuellen Umgebung, die den in diesem Dokument aufgeführten Mindestanforderungen entspricht. Einige Einschränkungen der Virtualisierungsfunktionen sind für Operations Manager zutreffend. Insbesondere die Verwendung der folgenden Virtualisierungsfunktionen wird nicht unterstützt, unabhängig von der Virtualisierungstechnologie, die mit Operations Manager verwendet wird:

  • Virtuelle Computer, auf denen eine Operations Manager 2016-Komponente ausgeführt wird, dürfen keine Funktionen verwenden, bei denen die gesamte Aktivität des virtuellen Computers nicht direkt auf die virtuelle Festplatte geschrieben wird. Dies umfasst die Verwendung von Zeitpunkt-Momentaufnahmen und das Schreiben von Änderungen auf eine temporäre virtuelle Festplatte.
  • Virtuelle Computer, auf denen eine beliebige Operations Manager 2016-Komponente ausgeführt wird, können nicht angehalten oder in einen „Zustand speichern“-Status versetzt und neu gestartet werden. Sie können nur heruntergefahren und neu gestartet werden, wie es bei einem physischen Computer durchgeführt würde.
  • Virtuelle Computer, auf denen Operations Manager 2016-Komponenten ausgeführt werden, können nicht mithilfe eines automatisierten Prozesses auf einen anderen physischen Hostserver verschoben werden.
  • Wenn die Operations Manager-Datenbanken auf (einem) virtualisierten SQL Server(n) gehostet werden müssen, wird aus Leistungsgründen empfohlen, die Betriebsdatenbank sowie die Data Warehouse-Datenbank auf einer direkt verbundenen physischen Festplatte und nicht auf einer virtuellen Festplatte zu speichern.

Die Ausführung von System Center 2016 - Operations Manager auf virtuellen Computern in Microsoft Azure unterscheidet sich nicht von der Ausführung auf physischen Computersystemen. Es wird empfohlen, Operations Manager auf virtuellen Microsoft Azure-Computern auszuführen, um andere in Azure gehostete virtuelle Computer und Ressourcen oder lokal gehostete Instanzen und Arbeitsauslastungen zu überwachen. Sie können Operations Manager auch lokal ausführen und virtuelle Microsoft Azure-Computer oder andere Ressourcen in Azure überwachen.

Unterstützte Koexistenz

Die folgende Tabelle listet die Szenarios auf, in denen die Koexistenz von Operations Manager 2016 und früheren Versionen von Operations Manager unterstützt wird.

VersionVerwaltungsgruppenkoexistenz
Operations Manager 2012 R2Ja

Direkte Aktualisierung

System Center 2016 – Operations Manager unterstützt ein direktes Upgrade von folgenden Versionen:

  • System Center 2016 Technical Preview 5 – Operations Manager
  • System Center 2012 R2 Operations Manager mit Updaterollup 9

Active Directory und DNS

Operations Manager wird für die Authentifizierung, das Zuweisen von Benutzerrechten und die Autorisierung in Active Directory integriert. DNS wird für die Namensauflösung der unterstützenden Rollen in der Verwaltungsgruppe sowie auf Computern, Netzwerkgeräten und anderen überwachten Arbeitsauslastungen wie z.B. Web-URLs genutzt. Weitere Informationen dazu, welche AD- und DNS-Anforderungen Sie bewerten müssen, bevor Sie Operations Manager in Ihrer Umgebung bereitstellen, finden Sie unter Active Directory and DNS Planning (Active Directory- und DNS-Planung).

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