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Upgrade auf System Center 2016 – VMM

Rayne Wiselman|Zuletzt aktualisiert: 21.03.2017
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1 Mitwirkender

Gilt für: System Center 2016 – Virtual Machine Manager

Dieser Artikel beschreibt die Voraussetzungen für das Upgrade auf System Center 2016 – Virtual Machine Manager (VMM). Er umfasst Upgradeschritte und beschreibt Aufgaben, die Sie ausführen sollten, nachdem das Upgrade abgeschlossen ist.

Anforderungen und Einschränkungen

  • Sie sollten VMM auf System Center 2012 R2 mit Updaterollup 9 oder höher ausführen.
  • Stellen Sie sicher, dass der Server alle Anforderungen für VMM 2016 erfüllt und dass alle erforderlichen Komponenten vorhanden sind. Erfahren Sie mehr.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie eine unterstützte Version von SQL Server ausführen.
  • Wenn die aktuelle VMM-Bereitstellung in Azure Site Recovery integriert ist, beachten Sie Folgendes:
    • Für Site Recovery-Einstellungen kann kein Upgrade durchgeführt werden. Nach dem Upgrade müssen Sie erneut bereitstellen.
    • Überprüfen Sie die Hyper-V-Hostunterstützung für VMM 2016.
  • Stellen Sie sicher, dass der Server alle Anforderungen für VMM 2016 erfüllt und dass alle erforderlichen Komponenten vorhanden sind. Erfahren Sie mehr.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie eine unterstützte Version von SQL Server ausführen.

Vorbereitung

  1. Schließen Sie alle Aufträge ab, die derzeit in VMM ausgeführt werden. Beim Upgrade wird der gesamte Auftragsverlauf gelöscht.
  2. Trennen Sie alle Verbindungen mit dem VMM-Verwaltungsserver, einschließlich der VMM-Konsole und der VMM-Befehlsshell.
  3. Schließen Sie alle anderen Programme, die auf dem VMM-Verwaltungsserver ausgeführt werden.
  4. Vergewissern Sie sich, dass keine Neustarts auf VMM-Servern ausstehen.
  5. Führen Sie eine vollständige Sicherung der VMM-Datenbank aus.
  6. Wenn die aktuelle SQL Server-Datenbank Always On-Verfügbarkeitsgruppen verwendet hat:
    • Ist die VMM-Datenbank in der Verfügbarkeitsgruppe enthalten, entfernen Sie sie in SQL Server Management Studio.
    • Lösen Sie ein Failover auf den Computer aus, auf dem SQL Server ausgeführt wird und die VMM-Datenbank installiert ist.
  7. Wenn Sie Operations Manager in VMM ausführen, trennen Sie die Verbindung zwischen VMM und dem Operations Manager-Server.
  8. Wenn der VMM 2012 R2-Server Updaterollup 10 oder 11 ausführt und Sie einen Citrix NetScalar-Lastenausgleich bereitgestellt haben, müssen Sie dieses SQL Server-Skript vor dem Upgrade ausführen, andernfalls kann es fehlschlagen. Das Skript ist nicht erforderlich, wenn Sie Updaterollup 12 oder höher ausführen.

    ALTER TABLE [dbo].[tbl_NetMan_HardwareModelSettings] ALTER COLUMN Version NVARCHAR(255) NULL; GO

Aktualisieren eines eigenständigen VMM-Servers

  1. Deinstallieren Sie VMM, und wählen Sie aus, dass Sie die Datenbank beibehalten möchten. Stellen Sie sicher, dass Sie sowohl den VMM-Server als auch die Konsole entfernen.
  2. Führen Sie auf dem aktuellen VMM-Server ein Upgrade des Betriebssystems auf Windows Server 2016 durch.
  3. Installieren Sie VMM 2016. Klicken Sie auf der Hauptseite des Setup-Assistenten auf Installieren.
  4. Wählen Sie in Zu installierende Funktionen auswählen den VMM-Verwaltungsserver > Weiter aus. Die VMM-Konsole wird automatisch installiert.
  5. Stellen Sie unter Informationen zur Produktregistrierung die entsprechenden Informationen bereit, und klicken Sie auf Weiter. Wenn Sie keinen Product Key eingeben, wird VMM als Testversion installiert, die 180 Tage nach der Installation abläuft.
  6. Geben Sie bei Lesen Sie die Lizenzbedingungen an, dass Sie die Bedingungen gelesen haben, und klicken Sie auf Weiter.
  7. Wählen Sie unter Nutzungs- und Verbindungsdaten die gewünschte Option aus, und klicken Sie auf Weiter.
  8. Wenn Microsoft Update angezeigt wird, geben Sie an, ob Sie VMM-Updates mit Microsoft Update installieren möchten, und klicken Sie dann auf Weiter.
  9. Übernehmen Sie auf der Seite Installationspfad den Standardpfad, oder geben Sie für die VMM-Programmdateien einen anderen Installationspfad ein, und klicken Sie auf Weiter. Der Computer, den Sie upgraden, wird überprüft, um sicherzustellen, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind.
  10. Unter Datenbankkonfiguration:
    • Geben Sie den Namen des SQL Server-Remotecomputers an, falls Sie eine SQL Server-Remoteinstanz verwenden.
    • Erfahren Sie bei Bedarf mehr über das Upgraden der SQL Server-Datenbank.
    • Wenn SQL Server auf dem VMM-Server ausgeführt wird, geben Sie den Namen des VMM-Servers oder den des Localhosts ein. Wenn SQL Server in einem Cluster ist, geben Sie den Namen des Clusters ein.
  11. Geben Sie keinen Port-Wert an, wenn Sie einen lokalen Computer mit SQL Server verwenden oder wenn der Remotecomputer mit SQL Server den Standardport (1443) verwendet.
  12. Wählen Sie Bestehende Datenbank aus, und wählen Sie dann die Datenbank aus, die Sie aus Ihrer vorherigen Installation gesichert haben. Geben Sie Anmeldeinformationen mit Berechtigungen zum Zugriff auf die Datenbank an. Klicken Sie Ja, um das Upgrade zu starten.
  13. Geben Sie auf der Seite Dienstkonto und verteilte Schlüsselverwaltung konfigurieren das Konto an, das der VMM-Dienst verwenden soll. Sie können die Identität des VMM-Dienstkontos nach der Installation nicht mehr ändern.
  14. Wählen Sie unter Verteilte Schlüsselverwaltung aus, ob Verschlüsselungsschlüssel in Active Directory gespeichert werden sollen. Wählen Sie die Einstellungen für das Dienstkonto und die Verwaltung verteilter Schlüssel sorgfältig aus. Je nach den gewählten Einstellungen sind verschlüsselte Daten, wie Kennwörter in Vorlagen, nach dem Upgrade u. U. nicht mehr verfügbar und müssen manuell eingegeben werden.
  15. Verwenden Sie auf der Seite Portkonfiguration für jedes Feature die Standardportnummer, oder geben Sie eine eindeutige, für Ihre Umgebung geeignete Portnummer ein. Sie müssen zum Ändern der Ports, die Sie während der VMM-Installation zuweisen, den VMM-Server deinstallieren und erneut installieren. Port 5986 darf nicht konfiguriert werden, da er automatisch zugeordnet wird.
  16. Wählen Sie auf der Seite Bibliothekskonfiguration aus, ob Sie eine neue Bibliotheksfreigabe erstellen oder eine auf dem Computer vorhandene Bibliotheksfreigabe verwenden möchten. Die von VMM erstellte Standardbibliotheksfreigabe heißt „MSSCVMMLibrary“, und der Ordner befindet sich unter %SYSTEMDRIVE%\ProgramData\Virtual Machine Manager Library Files. ProgramData ist ein ausgeblendeter Ordner, den Sie nicht entfernen können. Nach der Installation des VMM-Verwaltungsservers können Sie Bibliotheksfreigaben und Bibliothekserver hinzufügen.
  17. Überprüfen Sie unter Upgradekompatibilitätsbericht die Einstellungen, und klicken Sie auf Weiter.
  18. Überprüfen Sie unter Installationszusammenfassung die Einstellungen, und klicken Sie auf Installieren, um das Upgrade des Servers durchzuführen. Die Seite Funktionen werden installiert wird eingeblendet und der Installationsfortschritt angezeigt.
  19. Klicken Sie auf der Seite Setup wurde erfolgreich abgeschlossen auf Schließen, um die Installation fertig zu stellen. Falls ein Problem mit der Installation vorliegt, überprüfen Sie den Ordner %SYSTEMDRIVE%\ProgramData\VMMLogs. ProgramData ist ein versteckter Ordner.

Während des Setups aktiviert VMM die folgenden Firewallregeln. Diese Regeln bleiben wirksam, auch wenn Sie VMM später deinstallieren.

  • Windows-Remoteverwaltung
  • Standardbasierte Windows-Speicherverwaltung

Aktualisieren eines hoch verfügbaren VMM-Servers

  1. Deinstallieren Sie VMM aus den Clusterknoten, für die Sie ein Upgrade ausführen möchten, behalten Sie die Datenbank jedoch bei.
  2. Führen Sie ein Upgrade des Betriebssystems des VMM-Verwaltungsservers auf Windows Server 2016 durch.

    • Wenn Sie sich dazu entschließen, kein Windows-Upgrade durchzuführen, löschen Sie die VMM-Ressourcengruppe für hohe Verfügbarkeit aus dem Failovercluster.
    • Bei einem Upgrade von Windows:
      • Wählen Sie während des Upgrades anstelle einer Neuinstallation die Upgradeoption aus, damit die Daten erhalten bleiben.
        • Notieren Sie den Namen des Clusters, und löschen Sie diesen anschließend.
        • Führen Sie ein Upgrade des Betriebssystems auf allen Knoten im Cluster aus, das Sie aktualisieren möchten.
        • Erstellen Sie den Cluster unter seinem vorherigen Namen neu.
  3. Führen Sie das VMM-Setup auf allen Clusterknoten aus.
  4. Klicken Sie auf der Hauptseite des Setup-Assistenten auf Installieren.
  5. Wählen Sie in Zu installierende Funktionen auswählen den VMM-Verwaltungsserver aus, und klicken Sie auf Weiter. Die VMM-Konsole wird automatisch installiert.
  6. Stellen Sie auf der Seite Informationen zur Produktregistrierung die entsprechenden Informationen bereit, und klicken Sie auf Weiter. Wenn Sie keinen Product Key eingeben, wird VMM als Testversion installiert, die 180 Tage nach der Installation abläuft.
  7. Lesen Sie die Lizenzvereinbarung auf der Seite Lesen Sie die Lizenzbedingungen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Ich habe die Lizenzbedingungen gelesen und verstanden und erkläre mich damit einverstanden, und klicken Sie auf Weiter.
  8. Wählen Sie auf der Seite Nutzungs- und Verbindungsdaten eine der Optionen aus, und klicken Sie anschließend auf Weiter
  9. Wenn die Seite Microsoft Update angezeigt wird, geben Sie an, ob Sie Microsoft Update verwenden möchten, und klicken Sie auf Weiter. Die Seite wird nicht angezeigt, wenn Sie bereits auf diesem Computer Microsoft Update verwenden.
  10. Übernehmen Sie auf der Seite Installationspfad den Standardpfad, oder geben Sie für die VMM-Programmdateien einen anderen Installationspfad ein, und klicken Sie auf Weiter. Der Computer, den Sie aktualisieren, wird überprüft, um sicherzustellen, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn der Computer eine Voraussetzung nicht erfüllt, wird eine Seite mit Informationen zur Voraussetzung sowie zur Behebung des Problems angezeigt.
  11. Unter Datenbankkonfiguration:

    • Erfahren Sie bei Bedarf mehr über das Upgraden der SQL Server-Datenbank von VMM
    • Geben Sie den Namen des SQL Server-Computers an, falls Sie eine SQL-Remoteinstanz verwenden.
    • Wenn auf dem VMM-Server SQL Server ausgeführt wird, geben Sie den Namen des VMM-Servers oder den des Localhosts ein. Wenn SQL Server in einem Cluster ist, geben Sie den Namen des Clusters ein.
    • Geben Sie keinen Port -Wert an, wenn Sie einen lokalen Computer mit SQL Server verwenden oder wenn der Remotecomputer mit SQL Server den Standardport (1443) verwendet.
    • Wählen Sie Bestehende Datenbank aus, und wählen Sie dann die Datenbank aus, die Sie aus Ihrer vorherigen Installation gesichert haben. Geben Sie Anmeldeinformationen mit Berechtigungen zum Zugriff auf die Datenbank an. Wenn Sie zum Upgrade der Datenbank aufgefordert werden, klicken Sie auf Ja.
  12. Geben Sie auf der Seite Clusterkonfiguration einen Namen für die VMM-Bereitstellung mit hoher Verfügbarkeit ein. Verwenden Sie nicht den Namen des Clusters oder den Namen des Computers, auf dem Sie VMM installieren. Dieser Name wird bei der Herstellung einer Verbindung mit VMM mithilfe der VMM-Konsole verwendet.

  13. Wenn Sie statische IPv4-Adressen verwenden, geben Sie die IP-Adresse ein, die Sie dem Clusterdienstnamen zuweisen möchten. Der Clusterdienstname und die zugewiesene IP-Adresse werden in DNS registriert. Wenn Sie IPv6-Adressen oder DHCP verwenden, ist dies nicht erforderlich.
  14. Geben Sie auf der Seite Dienstkonto und verteilte Schlüsselverwaltung konfigurieren das Konto an, das der VMM-Dienst verwenden soll. Sie können die Identität des VMM-Dienstkontos nach der Installation nicht mehr ändern.
  15. Wählen Sie unter Verteilte Schlüsselverwaltung aus, ob Verschlüsselungsschlüssel in Active Directory gespeichert werden sollen. Wählen Sie die Einstellungen für das Dienstkonto und die Verwaltung verteilter Schlüssel sorgfältig aus. Je nach den gewählten Einstellungen sind verschlüsselte Daten, wie Kennwörter in Vorlagen, nach dem Upgrade u. U. nicht mehr verfügbar und müssen manuell eingegeben werden.
  16. Verwenden Sie auf der Seite Portkonfiguration für jedes Feature die Standardportnummer, oder geben Sie eine eindeutige, für Ihre Umgebung geeignete Portnummer ein. Sie können die Ports, die Sie während der Installation eines VMM-Verwaltungsservers zuweisen, nicht mehr ändern, es sei denn, Sie deinstallieren den VMM-Verwaltungsserver und installieren ihn dann erneut. Konfigurieren Sie zudem keine Funktion so, dass sie den Port 5986 verwendet, da diese Portnummer automatisch zugeordnet ist.
  17. Wählen Sie auf der Seite Bibliothekskonfiguration aus, ob Sie eine neue Bibliotheksfreigabe erstellen oder eine auf dem Computer vorhandene Bibliotheksfreigabe verwenden möchten. Die von VMM erstellte Standardbibliotheksfreigabe heißt „MSSCVMMLibrary“, und der Ordner befindet sich unter %SYSTEMDRIVE%\ProgramData\Virtual Machine Manager Library Files. ProgramData ist ein ausgeblendeter Ordner, den Sie nicht entfernen können. Nach der Installation des VMM-Verwaltungsservers können Sie unter Verwendung der VMM-Konsole oder der VMM-Befehlsshell Bibliotheksfreigaben und Bibliothekserver hinzufügen.
  18. Überprüfen Sie unter Upgradekompatibilitätsbericht die Einstellungen, und klicken Sie auf Weiter, um mit dem Upgrade fortzufahren.
  19. Überprüfen Sie unter Installationszusammenfassung die Einstellungen, und klicken Sie auf Installieren, um das Upgrade des Servers durchzuführen. Die Seite Funktionen werden installiert wird eingeblendet und der Installationsfortschritt angezeigt.
  20. Klicken Sie auf der Seite Setup wurde erfolgreich abgeschlossen auf Schließen, um die Installation fertig zu stellen. Um die VMM-Konsole zu öffnen, können Sie sicherstellen, dass VMM-Konsole öffnen, wenn dieser Assistent geschlossen wird aktiviert ist, oder klicken Sie auf das Symbol Virtual Machine Manager-Konsole auf dem Desktop.

Aktualisieren der SQL Server-Datenbank von VMM

Es gibt einige Gründe dafür, die SQL Server-Datenbank von VMM zu aktualisieren:

  • Sie aktualisieren VMM auf System Center 2016, und die aktuelle Version der SQL Server-Datenbank wird nicht unterstützt.
  • Sie möchten einen eigenständigen VMM-Server auf einen hoch verfügbaren Server aktualisieren, und SQL Server ist lokal installiert.
  • Sie möchten die SQL Server-Datenbank auf einen anderen Computer verschieben.

Sammeln von Datenbankinformationen

Sammeln Sie vor dem Upgrade Informationen über die VMM-Datenbank:

  1. Notieren Sie die Datenbankverbindung in der VMM-Konsole unter Einstellungen > Allgemein > Datenbankverbindung.
  2. Notieren Sie die Kontoinformationen im Server-Manager unter Tools > Dienste. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf System Center Virtual Machine Manager > Eigenschaften > Anmelden. Dies ist die Domäne oder das lokales Konto, die bzw. das bei der Installation von VMM als Dienstkonto zugewiesen wurde. Sie können unter Tools > Computer-Manager > Lokale Benutzer und Gruppen > Benutzer überprüfen, ob sie bzw. es lokal ist.
  3. Überprüfen Sie, ob Sie bei der Installation von VMM die Verwaltung verteilter Schlüssel verwendet haben oder ob Verschlüsselungsschlüssel lokal auf dem VMM-Server gespeichert werden.
  4. Wenn Sie die VMM-Datenbank verschieben, jedoch kein VMM-Upgrade durchführen, überprüfen Sie, welche Updaterollups auf den VMM-Server angewendet wurden.

Upgraden einer eigenständigen Datenbank

  1. Sichern Sie die vorhandene VMM-Datenbank, und kopieren Sie die Sicherung auf einen Computer mit einer unterstützten Version von SQL Server.
  2. Verwenden Sie SQL Server-Tools zum Wiederherstellen der Datenbank.
    • Wenn Sie VMM upgraden, geben Sie den neuen SQL Server-Speicherort im VMM-Setup unter Datenbankkonfiguration an.
    • Wenn Sie die Datenbank upgraden möchten, ohne ein Upgrade für VMM durchzuführen, müssen Sie VMM deinstallieren und dann neu installieren. Wählen Sie beim Deinstallieren auf der Seite Datenbankoptionen die Option Datenbank beibehalten aus. Führen Sie dann die erneute Installation mit den gleichen Einstellungen wie bei der ursprünglichen Installation durch. Geben Sie unter Datenbankkonfiguration die neuen SQL Server-Details an. Wenden Sie nach der erneuten Installation die Updaterollups an, und überprüfen Sie, ob die Bereitstellung wie erwartet funktioniert.

Upgraden einer hoch verfügbaren Datenbank

  1. Notieren Sie die Quellversion der vorhandenen Datenbank und die Version, auf die Sie aktualisieren möchten.
  2. Erstellen Sie über den aktiven Knoten des SQL Server-Clusters eine Sicherung der hoch verfügbaren SQL Server-Datenbank.
  3. Aktualisieren Sie passive SQL Server-Knoten auf die neue Version. Installieren Sie nach dem Upgrade optional SQL Server Management Studio, wenn Sie SQL Server über diesen Knoten verwalten möchten.
  4. Führen Sie ein Failover der hoch verfügbaren SQL Server-Rolle durch: vom derzeit aktiven Knoten auf den aktualisierten Knoten. Nach dem Failover können Sie SQL Server Management Studio verwenden, um die aktive Datenbankversion zu überprüfen.
  5. Wiederholen Sie das Upgrade für die anderen Knoten im hoch verfügbaren SQL-Cluster. Zur zusätzlichen Überprüfung können Sie ein Failover der SQL Server-Datenbankrollen durchführen, um sicherzustellen, dass alles wie erwartet funktioniert.

Migrieren eines SQL Server-Clusters als Teil des VMM-Upgrades

  1. Erstellen Sie über den aktiven Knoten des vorhandenen SQL-Clusters eine Sicherung der hoch verfügbaren VMM-Datenbank.
  2. Notieren Sie den VMM-Rollennamen, der bei der Neuinstallation der VMM-Serverrolle verwendet werden soll. Deinstallieren Sie den VMM-Server von den vorhandenen VMM-Clusterknoten mithilfe der Datenbankbeibehaltungsoption. Beim Deinstallieren des VMM-Servers vom letzten Knoten wird möglicherweise eine Meldung über eine fehlgeschlagene SPN-Registrierung angezeigt. Dies ist ein bekanntes Problem, das sich nicht auf die Funktion auswirkt.
  3. Stellen Sie die gesicherte Datenbank auf einem anderen SQL-Cluster wieder her, auf dem die unterstützte SQL-Version ausgeführt wird. Fügen Sie den Benutzer, mit dem der VMM-Dienst ausgeführt wird, als Benutzer der neuen Datenbank hinzu, und legen Sie die Mitgliedschaft auf db_owner fest.
  4. Geben Sie beim Upgrade des VMM-Servers als Teil der SQL-Clustermigration die Parameter an, die dem neuen SQL-Cluster entsprechen.

Aktualisieren von VMM-Agents

Nach dem Upgrade müssen Sie die VMM-Agents auf Ihren Hyper-V-Hosts und VMM-Bibliothekservern aktualisieren.

  1. Klicken Sie auf Fabric > Server > Alle Hosts.
  2. Klicken Sie im Bereich Hosts mit der rechten Maustaste auf eine Spaltenüberschrift, und klicken Sie dann auf Agent-Versionsstatus.
  3. Wählen Sie den Host mit dem VMM-Agent aus, den Sie aktualisieren möchten. Klicken Sie auf der Registerkarte Hosts in der Gruppe Hosts auf Aktualisieren. Wenn der VMM-Agent eines Hosts aktualisiert werden muss, wird in der Spalte HoststatusEingreifen erforderlich und in der Spalte Agent-VersionsstatusUpgrade verfügbarangezeigt.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Host mit dem VMM-Agent, den Sie aktualisieren möchten, und klicken Sie dann auf Agent aktualisieren. Geben Sie unter Agent aktualisieren die erforderlichen Anmeldeinformationen ein, und klicken Sie auf OK.
  5. In der Spalte Agent-Versionsstatus wird der Wert Upgrade wird ausgeführtangezeigt. Nachdem der VMM-Agent auf dem Host erfolgreich aktualisiert wurde, werden in der Spalte Agent-Versionsstatus der Wert Aktuellund in der Spalte Agent-Version die aktuelle Version des Agents angezeigt. Wenn Sie den Host danach erneut aktualisieren, wird in der Spalte Hoststatus für den Host der Wert OKangezeigt.
  6. Sie können den VMM-Agent auf einem VMM-Bibliothekserver auf ähnliche Weise aktualisieren. Klicken Sie zum Anzeigen einer Liste der VMM-Bibliothekserver auf Fabric > Server > Bibliothekserver.

Neuzuordnen von Hosts und Bibliothekservern

Möglicherweise müssen Sie dem VMM-Verwaltungsserver die Hosts für virtuelle Maschinen und die VMM-Bibliothekserver nach dem Upgrade neu zuordnen.

  1. Klicken Sie auf Fabric > Server> Alle Hosts.
  2. Stellen Sie sicher, dass im Bereich Hosts die Spalte Agent-Status angezeigt wird. Falls dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Spaltenüberschrift, und klicken Sie dann auf Agent-Status.
  3. Wählen Sie den Host aus, den Sie dem VMM-Verwaltungsserver neu zuordnen müssen.
  4. Klicken Sie unter Hosts > Hostgruppe auf Aktualisieren. Wenn ein Host neu zugeordnet werden muss, wird in der Spalte Hoststatus der Wert Eingreifen erforderlich und in der Spalte Agent-Status der Wert Zugriff verweigert angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Host, den Sie neu zuordnen möchten, und klicken Sie dann auf Neu zuordnen. Geben Sie unter Agent neu zuordnen Anmeldeinformationen ein, und klicken Sie dann auf OK. In der Spalte „Agent-Status“ wird der Wert „Wird neu zugeordnet“ angezeigt. Nachdem der Host erfolgreich neu zugeordnet wurde, wird in der Spalte Agent-Status der Wert Aktiv angezeigt. Wenn Sie den Host danach erneut aktualisieren, wird in der Spalte Hoststatus für den Host der Wert OK angezeigt. Nachdem Sie den Host neu zugeordnet haben, müssen Sie wahrscheinlich den VMM-Agent auf dem Host aktualisieren.

Erneutes Bereitstellen von Azure Site Recovery

Wenn Azure Site Recovery in der VMM 2012 R2-Bereitstellung integriert wurde, müssen Sie es mit VMM 2016 für das Replizieren in Azure oder Replizieren an einen sekundären Standort erneut bereitstellen.

Lesen Sie diesen Blogeintrag für Einzelheiten der Hyper-V-Hostunterstützung bei der Ausführung von VMM 2016.

Verbinden mit Operations Manager

Verbinden Sie VMM nach dem Upgrade erneut mit Operations Manager. Beachten Sie, dass Sie kein Management Pack auf VMM 2016 RTM installieren sollten. Updaterollup 1 oder höher muss installiert sein. Wenn Sie Management Packs auf der RTM-Version installiert haben, deinstallieren Sie sie vor der Installation von Updaterollup 1.

Konfigurieren von AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen

Wenn Sie ein Upgrade einer mit AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen konfigurierten Datenbank ausgeführt haben, müssen Sie einige Aufgaben ausführen, um sicherzustellen, dass die aktualisierte Datenbank ordnungsgemäß mit AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen konfiguriert ist.

  1. Fügen Sie die VMM-Datenbank der Verfügbarkeitsgruppe hinzu. Hierfür können Sie Microsoft SQL Server Management Studio verwenden.
  2. Erstellen Sie für den Computer am sekundären Knoten des Clusters, in dem SQL Server ausgeführt wird, ein neues Anmeldekonto. Konfigurieren Sie den Anmeldenamen so, dass er mit dem VMM-Dienstkontonamen identisch ist. Schließen Sie die Zuordnung des Benutzers in der VMM-Datenbank ein, und konfigurieren Sie die Anmeldeinformationen des Datenbankbesitzers.
  3. Lösen Sie ein Failover auf den Computer des sekundären Knotens aus, auf dem SQL Server ausgeführt wird, und überprüfen Sie, ob Sie den VMM-Dienst (scvmmservice) neu starten können.
  4. Wiederholen Sie die letzten beiden Schritte für jeden sekundären Knoten in dem Cluster, in dem SQL Server ausgeführt wird.
  5. Handelt es sich um eine Installation mit hoher Verfügbarkeit, installieren Sie weitere hoch verfügbare VMM-Knoten.

Aktualisieren von Vorlagen für virtuelle Maschinen

Alle Vorlagen für virtuelle Maschinen, für die ein Upgrade durchgeführt wurde, müssen die virtuelle Festplatte, die das Betriebssystem enthält, ordnungsgemäß angeben.

  1. Klicken Sie auf Bibliothek > Vorlagen > VM-Vorlagen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlage, und klicken Sie dann auf Eigenschaften > Hardwarekonfiguration. Überprüfen Sie die Datenträgereinstellungen.

Erneuern von Zertifikaten für PXE-Server

Wenn Sie einen PXE-Server im VMM-Fabric haben, müssen Sie ihn aus dem Fabric entfernen und dann erneut hinzufügen. Dies dient dem Erneuern des Zertifikats des PXE-Servers und der Vermeidung von Zertifikatfehlern.

Aktualisieren von Treiberpaketen

Treiberpakete, die zur VMM-Bibliothek hinzugefügt wurden, müssen entfernt und erneut hinzugefügt werden, um korrekt ermittelt zu werden.

Wenn Sie benutzerdefinierte Treiber zuweisen möchten, müssen die Treiberdateien in der Bibliothek vorhanden sein. Sie können die Treiber in der Bibliothek kennzeichnen, damit Sie sie später nach Tag filtern können. Wenn Sie nach dem Hinzufügen von Dateien ein Profil für physische Computer konfigurieren, können Sie die Treiberdateien angeben. VMM installiert die angegebenen Treiber bei der Installation des Betriebssystems auf einem physischen Computer.

Im Profil für physische Computer können Sie die Treiber nach Tags oder nach übereinstimmenden PnP-IDs (Plug and Play) auf dem physischen Computer filtern. Wenn Sie die Treiber nach Tags filtern, bestimmt VMM die anzuwendenden Treiber, indem die Tags, die Sie den Treibern in der Bibliothek zugewiesen haben, mit den im Profil zugewiesenen Tags abgeglichen werden. Wenn Sie die Treiber mit übereinstimmenden PnP-IDs filtern, ist es nicht erforderlich, benutzerdefinierte Tags zuzuweisen.

  1. Suchen Sie nach einem Treiberpaket, das Sie der Bibliothek hinzufügen möchten.
  2. Erstellen Sie einen Ordner zum Speichern der Treiber in der Bibliotheksfreigabe auf dem Bibliothekserver, der der Gruppe zugeordnet ist, in der Sie die physischen Computer bereitstellen möchten. Kopieren Sie das Treiberpaket dann in diesen Ordner.
  3. Es wird dringend empfohlen, dass Sie für jedes Treiberpaket einen separaten Ordner erstellen und die Ressourcen in den Treiberpaketen nicht vermischen. Wenn Sie andere Bibliotheksressourcen wie ISO-Images, VHD-Dateien oder Skripts mit einer INF-Dateierweiterung gemeinsam in einen Ordner kopieren, ermittelt der VMM-Bibliothekserver diese Ressourcen nicht. Wenn Sie außerdem ein INF-Treiberpaket aus der Bibliothek löschen, wird der gesamte Ordner, der die INF-Treiberdatei enthält, von VMM gelöscht.
  4. Öffnen Sie in der VMM-Konsole den Arbeitsbereich „Bibliothek“. Erweitern Sie in Bibliothek > Bibliothekserver den Bibliothekserver mit der Freigabe, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Freigabe, und klicken Sie dann auf Aktualisieren. Nach dem Aktualisieren wird der Ordner angezeigt, den Sie zum Speichern der Treiber erstellt haben.
  5. Weisen Sie nun bei Bedarf Tags zu. Erweitern Sie in Bibliothek den Ordner, den Sie im vorigen Schritt zum Speichern der Treiber erstellt haben, und klicken Sie dann auf den Ordner, der das Treiberpaket enthält.
  6. Klicken Sie in Physische Bibliotheksobjekte mit der rechten Maustaste auf die INF-Treiberdatei, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  7. Geben Sie unter Driver File Name Properties (Namenseigenschaften der Treiberdatei) > Benutzerdefinierte Tags durch ein Semikolon getrennte benutzerdefinierte Tags ein, oder klicken Sie auf Auswählen, um verfügbare Tags zuzuweisen oder neue Tags zu erstellen und zuzuweisen. Wenn Sie auf Auswählenund dann auf Neues Tagklicken, können Sie den Namen des Tags ändern, nachdem Sie auf OKgeklickt haben. Wenn Sie z. B. eine Treiberdatei für Netzwerkadapter hinzugefügt haben, können Sie ein Tag mit dem Namen „ServerModel NetworkAdapterModel“ erstellen, wobei „ServerModel für das konkrete Servermodell und „NetworkAdapterModel“ für das konkrete Netzwerkadaptermodell steht.

Verschieben der VMM-Bibliothek

  • Es wird empfohlen, nach dem Upgrade auf einen hoch verfügbaren VMM-Verwaltungsserver die VMM-Bibliothek auf einen hoch verfügbaren Dateiserver zu verschieben.
  • Nachdem Sie eine neue VMM-Bibliothek erstellt haben, möchten Sie die Ressourcen aus der vorherigen VMM-Bibliothek wahrscheinlich in die neue VMM-Bibliothek verschieben.
  • Um benutzerdefinierte Felder und Eigenschaften von virtuellen Maschinen aus der vorherigen VMM-Bibliothek beizubehalten, stellen Sie die gespeicherten virtuellen Maschinen auf einem Host bereit, und speichern Sie sie dann in der neuen VMM-Bibliothek.
  • Beachten Sie, dass Betriebssystem- und Hardwareprofile nicht verschoben werden können. Sie müssen diese Profile neu erstellen.
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